Mal was ganz Anderes

22.12.2026

Zoll-Reform: Wenn die Kanaren zum „Drittland“ werden

 

Die EU hat die größte Zollrechtsreform seit Jahrzehnten beschlossen. Sie mag auf dem Papier Modernisierung und Transparenz versprechen, birgt aber Konsequenzen für die Kanaren. Anwohner der Kanarischen Inseln kennen es: Viele auf dem Festland normale Dinge gibt es auf den Inseln in der Form nicht – auch wenn man gern durch seinen Konsum die hiesige Wirtschaft fördern möchte. Bisher füllten diese Lücke Bestellungen aus Europa oder dem Ausland. Doch die geplante Zollrechtsreform erschwert diesen Zugang künftig.

 

Man gehört zwar zum Zollgebiet der EU, nicht aber zum Mehrwertsteuergebiet und ist somit steuerlich eine Sonderzone. Die IGIC von 7 % ist das Kanaren - Pendant zur Mehrwertsteuer auf dem Festland und liegt deutlich niedriger als die dortigen 21 %. So wird Spanien der geringeren Kaufkraft auf den Kanarischen Inseln gerecht.

 

Die bisherige Zoll-Freigrenze von 150 Euro entfällt ab 2026. Selbst Kleinstsendungen müssen dann verzollt werden. Händler müssen den Zoll und die IGIC dann direkt beim Verkauf abführen. Das ist für Gewerbetreibende ein deutlicher Bürokratie-Mehraufwand. Schon jetzt liefern viele Händler nicht auf die Kanaren. Und diese Zahl wird durch die Reform steigen. In der Folge wird sich das Warenangebot weiter verknappen, strengere Kontrollen werden die Lieferzeit verlängern. Dazu winken digitale Anmeldepflichten für Händler und Kunden und damit Preissteigerungen als logische Folge.

 

Doch auch die Exporteure der Inseln (Wein, Käse, Obst oder Handwerk) müssen mit Nachteilen wegen eines Plus` an Bürokratie und Wettbewerbsnachteilen gegenüber Mitbewerbern auf dem Festland rechnen. Die Kanaren behalten zwar ihren steuerlichen Sonderstatus, doch wer auf den Inseln lebt, zahlt künftig nicht nur mehr Geld, sondern benötigt auch noch mehr Geduld bei der Zustellung.

 

 

30.11.2025

Spanien stärkt Kanaren bei Immobilienkauf-Stopp für Ausländer

 

Ziel ist es, die Verfügbarkeit von erschwinglichem Wohnraum zu erhöhen, den Schutz der Einwohner zu verstärken und den Immobilienmarkt zu stabilisieren. So sollen spekulative Immobiliengeschäfte und der Kauf von geschütztem Wohnraum an nicht-residente Ausländer verboten werden. Am Beispiel Sylt lässt sich sehr gut erkennen, dass DAS gleichermaßen für betuchte Festlandspanier gelten sollte. In den letzten Jahren sind rund ein Drittel aller Immobilienkäufe auf den Kanaren von Ausländern getätigt worden, die nicht auf dem Archipel leben. Diese Entwicklung treibt zusammen mit dem Boom bei kurzfristigen Ferienvermietungen - ebenfalls ein skandalöses Verhalten der eigenen Landsleute - die Preise in die Höhe und erschwert den Zugang zu Wohnraum für die einheimische Bevölkerung.

 

Die Unterstützung des Wohnungsministeriums stärkt die Erwartungen der Kanaren, einen an die Realität des Archipels angepassten Plan zu entwickeln. Die Kanaren benötigen eine spezifische Politik, um den Zugang zu Wohnraum zu sichern und ein nachhaltiges Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und ausgewogenem sozialen Zusammenleben zu gewährleisten. Vielleicht kriegen ja die Spanier sowas mal gebacken. Ich kenne da ein Land....

 

 

27.11.2025

Immer mehr Vermietungen auf Zeit

 

Laut Gutachten von Drago Canarias werden 42 Prozent aller Wohnungen, die auf den Kanarischen Inseln zur Miete angeboten werden, nur zeitlich begrenzt vermietet. Auf Fuerteventura, Lanzarote, La Palma und El Hierro ist es sogar die Hälfte aller Wohnungen. Das bedeutet, der Wohnraum wird von sog. digitalen Nomaden (verdeckten Urlaubern / Personen) belegt, die temporär auf der Insel arbeiten und ordentlich abdrücken können. In Santa Cruz de Tenerife ist die Anzahl der temporären Vermietungen von 5 auf 26 Prozent gestiegen und in Las Palmas von 8 auf fast 32 Prozent. In der Folge steht den Einheimischen noch weniger Wohnraum zur Verfügung oder sie erhalten lediglich kurzfristige Mietverträge, die eventuell verlängert werden, ihnen daher aber keine Planungssicherheit geben.

 

Und wieder greift keine "Obrigkeit" wirkungsvoll ein! Einmal mehr lässt man der Gier freien Lauf. Es mag ja wirklich hin und wieder der Fall sein, dass für eine Familie das deutliche Mehr an Mieteinnahmen überlebensnotwendig ist, aber die Mehrheit dieser Vermieter will, wie überall, nur NOCH MEHR KOHLE MACHEN... Tja, so ein Pech aber auch, für die weniger Betuchten... Man kann ja schließlich nicht auf jedes Einzelschicksal Rücksicht nehmen... Hättet ihr halt was Vernünftiges gelernt, ihr Loser!!!...

 

 

21.10.2025

Kanaren sollen ewige Sommerzeit bekommen

 

Zeitumstellung ade? Das zumindest plant Spaniens Regierung. Denn das Land will die Zeitumstellung abschaffen. Argumentativ basiert der Vorstoß auf drei Säulen: Zum einen geht es um die breite Forderung von 80% der Europäer, die die Zeitumstellung im Sommer und Winter seit Jahren mehrheitlich ablehnen. Zweitens sei der Nachweis, dass durch das Drehen an der Uhr Energie gespart werden könne, nicht erbracht worden. (Auch DAS ist seit Jahren hinlänglich bekannt.) Und schließlich gäbe es Jahr für Jahr negative Auswirkungen auf die Gesundheit vieler Menschen. (Wegen EINER Stunde? Das wiederum halte ich für den gleichen Blödsinn wie: "Bei Vollmond kann ich nicht schlafen.")

 

Die EU konnte sich unterdessen nicht auf eine einheitliche Lösung einigen. (Ach, was! Nit mööschlisch!) Denn dort hieß es beispielsweise, dass es an einigen Orten erst um 9 Uhr morgens hell würde. Das Risiko für mentale Erkrankungen könne dann steigen. (Aha! Das erklärt dann wohl das in den Nordländern sehr verbreitete Alkoholproblem.)

 

Immerhin: Das Umstellen der Uhren am 26. Oktober von 3 auf 2 Uhr auf dem Festland und von 2 auf 1 Uhr auf den Kanarischen Inseln soll im kommenden Jahr letztmalig geschehen. Die "Inseln des ewigen Frühlings" würden dann für immer in der Sommerzeit verbleiben. Na, da bin ich aber mal gespannt.

 

 

15.09.2025

Schluss mit Kurzzeitvermietungen a la airbnb

 

Na, das wird aber auch Zeit! Spanien hat mit dem einheitlichen Register für Kurzzeitvermietungen, das am 1. Januar eingeführt wurde, europaweit Neuland betreten. Über die digitale Plattform des Ministeriums werden die Daten mit den Inseraten der Buchungsportale abgeglichen. Ziel ist es, illegale Ferienvermietungen einzuschränken, die die Mieten in den Städten nach oben treiben und Familien aus ihren Wohnvierteln verdrängen. Diese Maßnahme wird hoffentlich den Zugang zu Wohnraum wieder verbessern.

 

Ca 8.700 illegale Ferienwohnungen auf den Kanaren wurden so wieder für den Familienwohnungsmarkt freigegeben. Immerhin ein Anfang! Auch auf La Palma gilt diese Maßnahme. Zwar wird die Insel in den offiziellen Listen nicht gesondert aufgeführt, was auf eine geringere Zahl an betroffenen Unterkünften schließen lässt – dennoch sind auch hier Ferienwohnungen ohne gültigen Registrierungscode illegal und sollten von den Plattformen entfernt werden.

 

Diese Maßnahme wird als konkrete und effektive Antwort auf die Untätigkeit der Regionalregierungen angesehen. Der Generalsekretär der Sozialisten, Ángel Víctor Torres, kritisierte, dass die kanarische Regierung in zwei Jahren keine einzige durch ihre Verwaltung geförderte Wohnung übergeben habe.

 

Wir erleben hier, in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, ebenfalls Auswüchse der widerwärtigen Gier von Wohnraumeigentümern. Eine 70qm Wohnung, die gerade noch inklusive Wasser und Strom, für 500€ mtl. vermietet war, kostet nach Mieterwechsel 900€ (neunhundert)!!! An Asozialität nur schwer zu überbieten. Und, erbärmlich wie in DE: Keine Obrigkeit greift da regulierend ein. Selbstredend kann sich DAS kein Otto-Normal-Palmero leisten, also soll der ausländische Rentner schön abgezogen werden, der ja, gerade als Deutscher, inzwischen noch ganz Anderes gewohnt ist.

 

Unlängst hat uns eine Einheimische von Mini-Apartments (ca 50qm) in ihrer Wohnanlage erzählt, für die als Ferienwohnung 1000€ pro Woche aufgerufen werden. Das ist schlechterdings obszön. Aber, solange es Bekloppte gibt, die DAS abdrücken.... Als positiv könnte man höchstens vermerken, dass man so auf alle Fälle Massentourismus verhindert. Das ist aber auch genau die Sorte Zeitgenosse, die, wenn man die Ferienvermietung untersagt, 900€ mtl. für so eine 2Zi. Bude haben möchte, bzw. aufrufen darf.

 

Es hat sich offenbar herumgesprochen, was in man DE –aber nicht nur- für ein ziemlich bescheidenes Dach über`m Kopf inzwischen zu zahlen hat, und der Rest ist "Freie Marktwirtschaft" - zum Ablachen, wenn`s nicht zum Verzweifeln wäre.

 

 

10.09.2025

Anti-Raucher-Gesetz auf den Kanaren

 

Raucher haben es auf den Kanaren künftig noch etwas schwieriger. Denn auch auf Terrassen von Bars und Restaurants sind Zigaretten künftig untersagt. Zudem werden E-Zigaretten und Vapes reguliert. Der umstrittenste Punkt des neuen Gesetzes ist das Rauchverbot auch im Freien. Es gilt in allen Außenbereichen sämtlicher Gastronomie auf den Kanarischen Inseln.

 

Dabei bleibt es nicht. Hinzu kommt ein weiterer, besonders strenger Passus: Künftig sollen Eltern mit Geldstrafen belegt werden können, wenn ihre Kinder beim Rauchen erwischt werden. Dazu soll neben dem bereits geltenden Verkaufsverbot an Minderjährige auch ein explizites Besitzverbot eingeführt werden. Außerdem wird das Rauchverbot auch auf Veranstaltungsorte, Sportanlagen, Spielplätze, Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs und Bildungszentren erweitert. Das ist mal wieder - wen wunderts - völlig überzogen, könnte aber immerhin den Vorteil bringen, dass keine Kippen mehr überall rumliegen. Den großen Ärger darüber haben sich die Raucher wirklich selbst zuzuschreiben.

 

Alle mit Tabak assoziierten Produkte werden reglementiert. Damit sind auch die elektrischen Zigaretten gemeint, die seit einigen Jahren auf dem Vormarsch sind. Allein im Jahr 2023 gaben mehr als die Hälfte der Jugendlichen an, bereits Vapes konsumiert zu haben. Warum DAS nun auch für Produkte gelten soll, die nachweislich Nichtraucher nicht gefährden, bleibt wohl das Geheimnis der Ersinner dieser Regelung. Neben dem erweiterten Rauch- soll auch ein Werbeverbot für neue Rauchwaren kommen. Dazu zählen explizit auch das Sponsoring großer Veranstaltungen oder das Bedrucken von Mobiliar in Bars. Einhergehende Geldstrafen für Zuwiderhandlungen können bis zu 600.000 Euro betragen.

Tja, schau mer mal!

 

 

28.08.2025

Neue EU-Regel

 

Einige Kanaren-Urlauber müssen bald wohl noch länger anstehen. Die EU ändert ihre Einreisebestimmungen. Für manchen Flughafen ist das ein Klacks. Doch die Kanarischen Inseln agieren ohnehin bereits am Limit. Entsprechend wird befürchtet, dass dort der Einreise-Prozess bald zusammenbrechen könnte. Hintergrund ist die Forderung, dass Reisende aus Nicht-EU-Staaten bald biometrische Daten hinterlassen müssen. Dazu gehören ein Foto und Fingerabdrücke. Die Kanaren gehören zu den Lieblingszielen vieler Briten. Und die sind seit dem Brexit nicht mehr Teil der EU. Die Einreise für Urlauber aus Großbritannien sorgt seit Monaten für Schlagzeilen. Immer wieder bilden sich schon jetzt lange Warteschlangen. Durch die Änderung könnten sie sich bald potenzieren.

 

Die Neuerung gilt bereits ab dem 12. Oktober. Und damit bleibt kaum Zeit, um die bisherigen Probleme restlos zu lösen. Durch die Neuregelung müssen Reisende aus dem Königreich und anderen Drittstaaten bald möglicherweise noch länger warten. Der Geschäftsführer des Verbands der Reisebüros und Reiseveranstalter der Kanarischen Inseln, Francesco Delli-Paoli, zeigt sich zur grundsätzlichen Entscheidung zunächst zufrieden. „Durch die Einführung dieser Scanner an den Flughäfen der Kanarischen Inseln gewinnt das Reiseziel an Sicherheit und kann als modernes, zukunftsorientiertes Reiseziel beworben werden.“ Man müsse allerdings auch die britischen Kunden aufklären. Andernfalls würde mit falschen Erwartungen angereist. „Wir unterstützen die Maßnahme, befürchten aber, dass der Umsetzungsprozess zu einer Verschlechterung des Reiseziels führen wird. Was heute nur das Abgeben eines Reisepasses und das Warten auf einen Stempel ist, wird zu einem 30 - 40sekündigen Gesichtserkennungsprozess.“

 

José María Mañaricúa, der Präsident der Hoteliers auf den östlichen Kanaren-Inseln sagt: „Der Schlüssel wird darin liegen, wie gut die Flughäfen der Kanarischen Inseln auf das Inkrafttreten dieser Maßnahme vorbereitet sind.“ Schon in der Vergangenheit kritisierte er den viel zu langen Prozess. Großbritannien ist für die Kanarischen Inseln der mit Abstand wichtigste Markt. (Immerhion sind nicht alle Briten bei Ankunft schon sinnlos betrunken!!) Geraten die Inseln auf der Insel erneut negativ in die Schlagzeilen, könnte das die Branche nachhaltig treffen. Die Experten sind sich in einem Punkt einig: Die Kanaren benötigen mehr Personal, um die Einreise so reibungslos wie irgend möglich zu gestalten.

Tja, wie sagte schon weiland ein gewisser Herr F. Beckenbauer: Schau mer mal!

 

 

29.07.2025

Neues Katzenhaltungsgesetz

 

Laut neuem Gesetz für das Tierwohl müssen Katzenhalter ab sofort einige wichtige Regeln beachten, ansonsten drohen hohe Bußgelder von bis zu 200.000 Euro, schreibt hier ein Lokalmatador der Kurznachrichten. Zu den verbindlichen Vorgaben soll gehören, dass die Katzen innerhalb der ersten Lebensmonate ge-chipt und registriert werden müssen. Bis zum sechsten Lebensmonat müssen sie sterilisiert werden. Das dürfte allerdings ein klitzekleines bisschen zu früh sein. Die Zucht ist nur eingetragenen Züchtern vorbehalten. Ergo: La Palma ist, mangels Züchtern, in wenigen Jahren katzenfrei.... (Die freilaufenden Echsenhorden werden`s wohlwollend registrieren.) Mit diesen Maßnahmen sollen unkontrollierte Vermehrung und das Aussetzen von "Überschusskatzen" unterbunden werden. Na, gut, man wird sehen.

 

Außerdem ist es verboten, eine Katze länger als 72 Stunden alleine zu Hause zu lassen und sie darf auch nicht ausschließlich auf Terrassen, Balkonen oder in Hinterzimmern gehalten werden. OK, da stimme ich zu, solange Wohnungskatzen in genügend großen Domizilen weiterhin erlaubt sind, sofern es sich nicht um zu viele Tiere handelt. Allerdings 200Mille für fragwürdige Katzenhaltung? DAS kann wirklich nur dummes Zeug sein. Die kriegen hier ja noch nicht mal wirklich erfolgreich das Köterkackeproblem in den Griff. Wenn es tatsächlich ebenfalls verboten sein sollte, dass eine Katze unbeaufsichtigt nach draußen geht, belegte das einmal mehr, in welch` geistiger Verfasstheit die ach, so tierliebenden Urheber dieses "Katzenschutz"-schwachsinns wären.

 

Man sollte sich zudem auch mal an das Problem "Qualzüchtungen bei Hunden" wagen und deren Haltung erfolgversprechend ahnden, anstatt SO einen Bockmist rauszuhauen - wenn`s denn stimmt.... Aber, solange Podenkos - eine spezielle spanische Jagdhunderasse - noch als Arbeitsmittel und deren sehr oft qualvolles Dasein und Ende somit nicht unter das Tierschutzgesetz fallend eingestuft werden, ist der ganze Bohai um Tierschutz in Spanien eh eine Farce, siehe auch Stierkampf. (WAS? Tierquälerei? Das ist Tradition! Die werden doch extra dafür gezüchtet, es ist daher ihre Bestimmung in einer Arena (ehrenvoll) zu sterben.... O-Ton: Einheimische!!)

 

Da dürften wieder mal "höhere" Interessen - wie überall - die Stiche machen. Was sind denn das alles für unfassbare Arschlöcher - mindestens so mies wie Tönnies & Co. und die Kükenschredderer!! Was sind das für Politiker, die so etwas nicht verhindern können oder, wahrscheinlicher, wollen? Wie sonst ist es zu erklären, dass, außer dem o.G., das Züchten all dieser verkrüppelten, gluppschäugigen, plattnasigen, schniefenden, sabbernden, schnaufenden, armseligen Missgeburten weiterhin erlaubt ist? Aber Katzen sollten nicht mehr im Freien herum laufen!?!?.... Pffhhh....

 

 

24.07.2025

Feindliche außerirdische Sonde unterwegs

 

Laut Wissenschaftlern gibt es eine neue kosmische Kontroverse, ausgelöst von dem renommierten Astronomen Avi Loeb, seines Zeichens immerhin Harvard-Professor: Der kürzlich entdeckte interstellare Komet 3I/ATLAS könnte kein natürliches Objekt sein, sondern eine möglicherweise feindliche außerirdische Sonde aus einem anderen Sternensystem.

 

Das Konzept, das von der Mehrheit der wissenschaftlichen Gemeinschaft skeptisch aufgenommen wurde, hat sich zu einer der viralsten Nachrichten des Augenblicks entwickelt und Schlagzeilen gemacht sowie Diskussionen in sozialen Medien und internationalen wissenschaftlichen Foren entfacht. Ein anderer Astrophysikerkollege, Jonathan McDowell vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, war da eindeutig: "Es gibt keine Hinweise darauf, dass 3I/ATLAS künstlich ist. Es ist ein Komet mit sichtbarer Aktivität und physikalischen Eigenschaften, die sich in der modernen Astrophysik gut erklären lassen".

 

Die Möglichkeit einer intelligenten außerirdischen Technologie sollte nicht wirklich ausgeschlossen werden, das wäre schon sehr arrogant, aber muss mit außerirdisch denn immer auch feindlich genannt werden? Könnten "DIE" nicht ganz anders ticken, als der homo idiotens? Und, wenn "WIR" das Ding überhaupt sehen können, kann man doch auch annehmen, dass dafür auch die uns bekannten physikalischen Gesetze zugrunde liegen. Ergo: Das Teil ist vor vielen Millionen Lichtjahren gestartet. Da kann sich die Menschheit getrost zurücklehnen - "DIE" sind längst ausgestorben. Außerdem schwirrt da draußen ja auch noch unser aller Herrgott herum, der uns, als sein persönliches schöpferisches Meisterwerk, sicher vor jedweder Alien-Unbill bewahren will und wird.... Wir sind doch wirklich Glückspilze!!

 

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