Neue Nachrichten

 

 

16.06.2025

Wehe der Insel, wenn "DIE" DAS machen!!

 

Drago Canarias (eine palmerische Onlinezeitung) prangert die Tatsache an, dass die Inselregierung von La Palma mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, konkret mit dem Unternehmen Al Dahra, über die Übertragung von landwirtschaftlichen Flächen verhandelt.

 

Diese Operation, die ohne jegliche Transparenz durchgeführt wird, findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem die Bevölkerung von La Palma, nicht zuletzt wegen des Vulkans, enorme Schwierigkeiten hat, Zugang zu Land zu erhalten und ihre eigenen landwirtschaftlichen Projekte zu entwickeln. Besonders besorgniserregend ist zudem, dass das multinationale Unternehmen Al Dahra schon seit langem in Ländern wie Ägypten, Serbien und Namibia Land an sich reisst und ausschließlich wirtschaftliche und geopolitische Interessen verfolgt. Das Wohl der dort lebenden Bevölkerung ist denen vollkommen egal. Monsanto u. Co. grüßen ganz vorzüglich.

 

In den genannten Ländern war die Tätigkeit des Unternehmens durch undurchsichtige Verträge, intensive Ausbeutung der Wasserressourcen und den Ausschluss lokaler Gemeinschaften vom Zugang zu Land gekennzeichnet. Die Ansiedlung eines solchen Unternehmens auf La Palma birgt die reale Gefahr der Enteignung, der rücksichtslosen Zerstörung des Territoriums und des Verlusts der Kontrolle über die wichtigsten Ressourcen.

 

Man denkt tatsächlich ernsthaft darüber nach, die Forderungen ausgerechnet dieser Regierung zu befriedigen, die bekanntermaßen weder die Menschenrechte respektiert noch nachhaltige Praktiken garantiert. Ein Entwicklungsmodell, welches allen Grundprinzipien einer Ernährungssouveränität zuwiderläuft. Eine gefährliche Dynamik in der Enteignung von Land, Wohnraum, Wasserressourcen und eigener landwirtschaftlicher Produktion. Man wird damit die Insel in Teilen verhökern, wie es bereits bei Ferienhäusern geschieht, die von Leuten mit einer Kaufkraft erworben werden, die weit über der der lokalen Bevölkerung liegt. Die Palmeros sollten sich hier an den Korsen orientieren, die weiland ähnlich Unliebsames einfach so oft weggesprengt haben, wie notwendig war, um solche „Investoren“ zu „überzeugen“.

 

Auch hier einmal mehr: Gier, Gier und nochmals Gier einiger weniger verdammter Idioten!!!

 

 

30.05.2025

La Palma wird zum Hotspot der Hochenergie-Astronomie

 

Die Insel La Palma steht kurz davor, einen bedeutenden Meilenstein in der Erforschung des Universums zu setzen. Mit dem Bau von 13 neuen Teleskopen, darunter vier große und neun kleinere Schüsseln, wird die Gammastrahlen-Astronomie auf der Insel eine völlig neue Dimension erreichen und bereit sein, das Universum in bisher unerreichter Detailtreue zu erforschen. Sie ermöglichen es Wissenschaftlern, hochenergetische Phänomene im All noch präziser zu untersuchen – von schwarzen Löchern über Quasare bis hin zu kosmischen Partikeln. La Palma setzt hier erneut Maßstäbe. Die neuen Teleskope versprechen nicht nur wissenschaftliche Durchbrüche, sondern auch einen faszinierenden Blick in die unendlichen Weiten des Kosmos und wir alle dürfen gespannt sein, welche Geheimnisse des Universums bald gelüftet werden....

 

Warum sind diese Teleskope so wichtig? DAS soll mir mal jemand erklären. Was, zur Hölle, hat die Menschheit von DIESER Wissenserweiterung? Ok, wissenschaftliche Neugier - so weit, so gut. Neugier hat uns immerhin über 100tausende von Jahren weitergebracht. Die Milliarden, aber, die hier verbraten werden...!!! Was sollen die bringen, angesichts all der globalen Probleme, die sich der von "sapiens" nach "idiotens" mutierte homo eingehandelt hat?

 

ICH bin jedenfalls nicht im Geringsten gespannt auf dergleichen "Wissenserweiterungen"!

 

Wenn ein Gammastrahlensturm, oder anderes, was man mit diesen Apparaten vielleicht noch entdecken wird, doch einmal durchschlägt, und nahezu ALLES, was zum heutigen Leben gehört, zerstört oder zumindest unbrauchbar macht, ist er erst einmal geliefert, der homo idiotens.

 

Bis zu diesem Ereignis, oder einem Supervulkanausbruch, oder einem ordentlichen Meteoriteneinschlag, oder einer "erfolgreicheren" Pandemie könnte man doch sehr viel Sinnvolleres finanzieren, mit diesem Geld. Da ist SO Vieles, was dringend angegangen werden sollte: Globale Migration, Regenwald, Arten- u. Umweltschutz, Weltwirtschaft, Überbevölkerung und v.a.m.

 

Allerdings: Die derzeitigen Konzepte in Sachen Bevölkerungsexplosion – die ja das Grundübel darstellt - einiger weniger Psychopathen, wollen mir ebenfalls nicht als der Weisheiten letzte Schlüsse erscheinen......

 

 

28.05.2025

Solaranlagen auf dem Vormarsch

 

Die Zahl der an das Verteilnetz auf den Kanarischen Inseln angeschlossenen Eigenverbrauchsanlagen hat sich, laut  Versorgungsunternehmen ENDESA, in fünf Jahren um das 63-fache erhöht, von 295 auf 18.800. Allein zwischen März und April kamen auf den Inseln 1.753 neue Eigenverbrauchsanlagen hinzu, wodurch die Kapazität um fast 3 Megawatt (MW) stieg.

 

Insgesamt hat sich die Kapazität sowohl der individuellen als auch der kollektiven Eigenverbrauchsanlagen in nur fünf Jahren fast verdoppelt und ist von 93 MW im Jahr 2020 auf 185 MW im April 2025 gestiegen.

Der Großteil der auf den Inseln installierten Eigenverbrauchsleistung liege im Mittel- und Niederspannungsbereich und betrage 158 MW der Gesamtleistung. Der Rest (27 MW) liege im Hochspannungsbereich, erklärte der Versorger in einer Stellungnahme.

 

Dank saturierter Ausländer und Einheimischer wird auch der E-PKW-Boom wohl bald die Verbrenner zumindest eingeholt haben. Der Ausbau der Ladestationen läuft schon und die Mehrheit der o.G. kann ohnehin das Gefährt über Nacht vor`m Haus aufladen. Der Reichweitennachteil auf dem Festland spielt auf den Inseln keine Rolle. Zudem werden es auch Zeitgenossen mit fahrerischen Defiziten, besonders auf sehr steilen Abschnitten, sehr viel einfacher haben, da die maximale Motorleistung immer zur Verfügung steht und die E-Autos alle ohne manuelle Gangschaltung problemlos und stressfrei zu fahren sind.

 

Warmes Wasser aus der Leitung kostet, außer der Anschaffung einer einzelnen Fotovoltaikanlage (ca1500€) und dem durchlaufenden Wasser (ebenfalls billig), wenn man es halbwegs vernünftig angeht, nichts mehr.

 

Wenn nun ENDESA endlich mal die Schwerölverbrennung für Stromerzeugung durch Vernünftigeres ersetzen wollte - die Insel könnte SOWAS VON GRÜN werden!!!!....

 

 

25.05.2025

Spanien will Handgepäck-Gebühren von einigen Fluggesellschaften prüfen

 

Geprüft werden mögliche Sanktionen gegen die Fluggesellschaften Wizzair und Transavia. Diese könnten dem Beispiel gegen Ryanair, Vueling, EasyJet, Norwegian und Volotea folgen. Diese Airlines wurden im November 2024 mit einer Geldstrafe von 179 Millionen Euro belegt. Die Entscheidung wurde von den Airlines angefochten. Sie beantragten vor Gericht einstweilige Maßnahmen und lehnten eine Änderung ihrer Geschäftspolitik ab, da die Strafe noch nicht rechtskräftig sei. Man betonte behördenseitig jedoch, dass bisher kein offizielles Sanktionsverfahren eingeleitet wurde. Die spanische Verbraucherschutzbehörde untersucht die Vorwürfe und prüft, ob ausreichende Gründe für weitere Strafen vorliegen. Derweil prüft Brüssel, ob die spanische Regierung bei der Verhängung der Rekordstrafe europarechtskonform handelte.

 

Man wirft den Fluggesellschaften vor, weiterhin Gebühren für Handgepäck zu verlangen, obwohl ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2014 dies verbiete. Damals hatte das Gericht im Fall Vueling entschieden, dass für Handgepäck, welches die Vorgaben zu Gewicht und Größe erfüllt und den Sicherheitsbestimmungen entspricht, keine Zusatzkosten verlangt werden dürfen. Neben dem Aufpreis für Handgepäck standen auch mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Sitzplatzvergabe für Minderjährige oder Menschen mit Behinderung, sowie Gebühren für die Ausstellung von Bordkarten im Fokus. Die Preise schwankten je nach Strecke, Airline und Buchungszeitpunkt zwischen sechs und 75 Euro. Angeblich waren im Jahr 2024 mehr als 450 Millionen Passagiere von diesen Gebühren betroffen.

 

Die Debatte bleibt offen, da es auf europäischer Ebene bislang keine spezifische Regelung zur kostenlosen Mitnahme von Handgepäck gibt. Sowohl Airlines als auch Verbraucherschützer stützen sich auf dieselbe EU-Verordnung, interpretieren sie jedoch gänzlich gegenteilig. Die Fluggesellschaften sind der Auffassung, die Sanktionen verstießen gegen diese Verordnung, welche die Preisfreiheit auch bei Zusatzleistungen wie Gepäck oder Sitzplatzwahl garantiere und verteidigten die Praxis der Handgepäck-Gebühr. Man erklärte das Modell ermögliche es Passagieren ihren Flug individuell zu gestalten und nur für tatsächlich genutzte Leistungen zu bezahlen. (Natürlich, werte Herrschaften, selbstverständlich kann man nur mit gerade am Körper befindlicher Kleidung und kleinem Gerät in Jacken- und Hosentaschen eine kleine Reise tun....)

Tja, die Gier! Da machste nix!

 

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19.05.2025

Massentourismus muss eingeschränkt werden.

 

Erneute Proteste am Wochenende - Motto: „Canarias tiene un límite“ (Die Kanaren haben eine Grenze).

Insgesamt sollen ca. 90.000 Kanarenseelen ihrem Unmut Luft gemacht haben.

Plakate auf Teneriffa trugen Aufschriften wie

·       „Líderes en turismo y en pobreza: los esclavos de Europa“

·       (Führend in Tourismus und Armut: die Sklaven Europas)

·       „Por un mar limpio, no más vertidos“

·       (Für ein sauberes Meer, keine Verschmutzung mehr).

 

Es handelte sich um die dritte Großdemonstration dieser Art seit 2024. Kritisiert wird, dass die Politik, trotz der großen Beteiligung, alle Forderungen ignoriere, Maßnahmen manipuliere und mit neuen Regelungen die soziale, wirtschaftliche und ökologische Krise verschärfe. Die Demonstranten forderten den Stopp zerstörerischer Projekte und den Abriss illegaler Bauten (was z.T. immerhin schon gemacht wird). Sie verlangen ein Hotel- und Ferienwohnungs-Moratorium, ein Aufenthaltsgesetz, den Ausbau erneuerbarer Energien ohne Ausbeutung des Landes, den Schutz, bzw. Wiederherstellung, der Natur und eine wirksame Touristensteuer. Durchaus nachvollziehbar, siehe Andalusien. Ernährungs- und Energiesouveränität sowie Sofortmaßnahmen gegen die Einleitung von Abwasser ins Meer stehen ebenfalls auf der Agenda.

 

Man ist nicht, auch DAS sei nochmals betont, gegen den Tourismus, sondern für ein Modell, bei dem die Anzahl der Touristen auf den z.T. bereits heillos überlasteten Inseln kontrolliert und gemessen wird. Die Kanaren nähern sich 18 Millionen Touristen pro Jahr, und es sieht so aus, als würde diese Zahl weiter steigen.

Einmal mehr: Gier as Gier can.

Warum hört DAS nicht endlich mal auf?

 

 

08.05.2025

Sechs Blaue Flaggen für La Palma im Sommer 2025

 

Auch in diesem Jahr dürfen sich sechs Strände auf La Palma über die internationale Auszeichnung „Blaue Flagge“ freuen. Vergeben wird das Qualitätssiegel von der Umweltorganisation ADEAC für besonders saubere, sichere und gut ausgestattete Badezonen. Alle bereits im Vorjahr ausgezeichneten Strände auf La Palma konnten ihren Status verteidigen. Auf der Isla Bonita wehen die Blauen Flaggen im Sommer 2025 an folgenden Stränden:

 

·       Playa de Santa Cruz de La Palma

·       Bajamar (Breña Alta)

·       Los Cancajos (Breña Baja)

·       Charco Verde und Puerto Naos (Los Llanos de Aridane)

·       Playa Puerto de Tazacorte

 

Im kanarenweiten Vergleich liegt La Palma mit sechs Blauen Flaggen hinter Gran Canaria (16), Teneriffa (13) und Fuerteventura (10), aber klar vor Inseln wie Lanzarote (3), El Hierro (2) oder La Gomera (1).

 

Wie genau war das noch mit dem Einleiten von Fäkalien, weil der explodierende Tourismus eine zuverlässige Abwasserreinigung unmöglich macht??? Angeblich reichen die Abwasserleitungen bis weit in den Ozean. Dazu passend: Nirgends ist in den hiesigen Postillen etwas von Inangriffnahme entsprechender Aufrüstung zu lesen. So wenig wie zum Thema Stromerzeugung durch Schwerölverbrennung....

 

 

04.05.2025

Das sind aber viele!!

 

Die Hafenbehörde aus Santa Cruz die Zahlen für das erste Quartal 2025 veröffentlicht. 229.126 Passagiere sind da angelandet, davon allein 135.441 Kreuzfahrer. Im Vergleichszeitraum aus dem Jahr 2024 waren das nur 86.708, was einem Anstieg von über 56% entspricht. Ob dieser Anstieg nun gut für die Insel ist, sei mal dahingestellt. Vielleicht bringt es der einzelhändlerischen und gastronomischen Wirtschaft ein wenig - ich habe da so meine Zweifel.

 

Wahre Heerscharen von weißfleischigen Nord- und Mitteleuropäern bewegen sich zwischen Mole und Altstadt hin und her. Ruck-zuck ist es auf der „Maritima" und der „O`Daly/Calle Real" genau so überfüllt wie auf dem schwimmenden Menschensilo, von dem man gerade ausgestiegen ist... Aber „shoppen" gehen auf La Palma ist für diese Klientel eben ein Muss! Warum nur gucken, anfassen und alles durcheinander bringen „shoppen" genannt wird, konnte man mir noch nicht erklären. Aber gut, Bier, Wein und Kaffee kennt man, bestellt man, ganz wie daheim.... Für die Gastronomie immerhin besser als nix. 

 

Die Allermeisten werden sich nicht trauen, mal etwas Anderes zu sich zu nehmen, ohne genauestens  wissen zu wollen „wassen da dri-hin?" Wahrscheinlich ist schon die hiesige Kaffeespezialität „Barraquito" ein große Herausforderung. Die organisierten Ausflüge, über die man durchaus geteilter Meinung ist, bringen der Insel Einnahmen und Arbeitsplätze und sei es nur, dass dafür zusätzliche Busfahrer eingestellt werden. Für die Menschen, die in der Altstadt leben, ist das aber auch oft schon zu viel des Guten.

 

Früher war La Palma bei einer Kanarenkreuzfahrt eher außen vor. Teneriffa und Gran Canaria waren schon immer fester Bestandteil, aber die anderen Inseln?? Selbst La Gomera hatte einen höheren Bekanntheitsgrad. La Palma war eher wie ein Blinddarm. Ist zwar da, aber man braucht ihn nicht wirklich. Nun, die Reedereien haben La Palma entdeckt. Das liegt sicher zu einem Gutteil daran, dass uns ein Vulkan erschienen ist... Das ist zwar schon ein Weilchen her, aber die Busse rollen.

 

Wie viele von den Erstbesuchenden sich dann doch mal die Insel eingehender zu Gemüte führen wollen, ist schwer zu sagen. Ein Kreuzfahrender hat i.d.R. ziemlich andere Urlaubspräferenzen als ein Wandernder oder Radfahrender, aber es gibt sie und wenn sie erst mal Feuer gefangen haben....

 

Wir haben jedenfalls schon den Ein oder die Andere bei „platos de jamón ibérico y queso reserva y unas copas de vino"  kennengelernt.

 

 

30.04.2025

Aktuelle Spritpreise heute auf den Kanaren

 

Die tagesaktuellen Durchschnittspreise der Tankstellen auf den Kanarischen Inseln:

 

Gran Canaria:

Precio gasolina 95 - 1,167 €/l   Precio gasolina 98 - 1,309 €/l

Precio diésel - 1,161 €/l   Precio diésel plus - 1,284 €/l

Precio GLP - 0,807 €/l

 

Fuerteventura:

Precio gasolina 95 - 1,289 €/l   Precio gasolina 98 - 1,363 €/l

Precio diésel - 1,168 €/l   Precio diésel plus - 1,257 €/l

Precio GLP - 0,800 €/l

 

Aktuell Lanzarote:

Precio gasolina 95 - 1,026 €/l   Precio gasolina 98 - 1,190 €/l

Precio diésel - 1,020 €/l   Precio diésel plus - 1,130 €/l

Precio GLP - 0,802 €/l

 

La Palma:

Precio gasolina 95 - 1,327 €/l   Precio gasolina 98 - 1,442 €/l

Precio diésel - 1,283 €/l   Precio diésel plus - 1,328 €/l

 

La Gomera:

Precio gasolina 95 - 1,407 €/l   Precio gasolina 98 - 1,522 €/l

Precio diésel - 1,408 €/l   Precio diésel plus - 1,501 €/l

 

El Hierro:

Precio gasolina 95 - 1,393 €/l   Precio gasolina 98 - 1,517 €/l

Precio diésel - 1,400 €/l   Precio diésel plus - 1,479 €/l

 

Warum freilich die Unterschiede zwischen den Inseln derart groß sind, konnte bislang niemand schlüssig erklären. Dennoch kann der Festländer nur staunen... Zum Vergleich:  In Deutschland kostet ein Liter Super-Benzin heute im Mittel 1,73 Euro. Der mittlere E10-Preis liegt bei 1,67 Euro pro Liter, beim Diesel sind es 1,56 Euro. E10-Sprit gibt es auf den Inseln erst gar nicht.

 

Auf alle Fälle sind inzwischen E-Autos auf den Kanaren das Optimum!! Die Infrastruktur ist nicht das große Problem, weil man sich - zumindest in Einzel- oder Reihenhäusern - so man genügend Geld hat, absolut autark mit Solar- und Windenergie versorgen kann. Viele laden ihre PKWs über Nacht vor`m Eigenheim auf und die normalerweise zurückzulegenden Tageskilometer übersteigen nie die mögliche Kilometerleistung. Außerdem (siehe Eintrag vom 23.04.) wird in Sachen Ladestationen, so einiges getan auf den Inseln. Der Anfang ist gemacht...

 

 

29.04.2025

Stromausfall auf dem Festland bringt Telefon- und Internetstörungen auf La Palma

 

Am Montag, dem 28. April 2025, kam es auf dem spanischen Festland und in Portugal zu einem großflächigen Stromausfall. Auf La Palma und den übrigen Kanarischen Inseln verlief der Tag weitgehend normal, obwohl es vereinzelt zu Störungen bei Telefonaten und Internetdiensten kam.

 

In Spanien hingegen brach das öffentliche Leben vielerorts nahezu vollständig zusammen: Flüge, Züge, U-Bahnen, Straßenbahnen, Supermärkte, Geschäfte, Tankstellen, Restaurants, Bars, Ampelanlagen, Telefonsysteme, mobiler Datenverkehr, wichtige Versorgungsdienste - stromlos!

Überall in den Mittagsstunden: Stillstandchaos!!

Nix mit: Ok, gehen wir solange was trinken...

Auch nix mit 112!!

Trotzdem gab es wohl keine Plünderungen... DAS ist wirklich erstaunlich. In den USA - und wahrscheinlich nicht nur dort - wäre diesbezüglich mit Sicherheit die Hölle los gewesen. Ursache war wohl die enge Vernetzung der Telekommunikationsinfrastruktur der Kanaren mit dem Festland, wo zentrale Netzwerke durch den Stromausfall beeinträchtigt wurden. In Spanien war die Stromversorgung nach Angaben der Behörden am 29. April gegen 6 Uhr morgens zu 99 Prozent wiederhergestellt. In Portugal konnte bereits gegen Mitternacht am 28. April die vollständige Versorgung aufgenommen werden. Auf den Kanarischen Inseln stabilisierte sich die Telekommunikation im Verlauf der Nacht ebenfalls schrittweise.

 

Die genaue Ursache des Stromausfalls wird derzeit untersucht. Medien berichten von einem möglichen Unfall in Frankreich oder einem seltenen atmosphärischen Phänomen als Auslöser. Hinweise auf einen Cyberangriff gibt es bislang nicht.

 

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23.04.2025

Grünes Licht für E-Mobilität

 

Immer mehr öffentliche Ladepunkte sollen die Nutzung von Elektroautos erleichtern. Die spanische Regierung hat kürzlich das interaktive Online-Portal REVE (Netz von Ladestationen für Elektrofahrzeuge) eingeführt, das einen umfassenden Überblick über öffentliche Ladestationen in Spanien bietet. Die Plattform ist über die Webseite "www.mapareve.es" zugänglich und wird bald auch als mobile App verfügbar sein.​ Das soll das Vertrauen der Verbraucher in die Ladeinfrastruktur stärken und somit den Umstieg auf Elektromobilität fördern.​ Sie wurde im Auftrag des Ministeriums für den ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung (MITECO) entwickelt und bietet Echtzeitinformationen über mehr als 25.600 öffentliche Ladepunkte an über 8.650 Standorten in ganz Spanien.

Hauptfunktionen von REVE

·       Echtzeitdaten:

Informationen über die Verfügbarkeit von Ladepunkten, einschließlich Status (frei, besetzt, außer Betrieb).

 

·       Detaillierte Angaben:

Standort, Betreiber, Steckertyp, Ladeleistung, Preis, Zahlungsmethoden und zusätzliche Dienstleistungen wie Restaurants oder WLAN.

 

·       Filteroptionen:

Möglichkeit, nach Ladeleistung, Steckertyp, Betreiber und anderen Kriterien zu filtern.

 

·       Abdeckung:

Mindestens ein Ladepunkt alle 50 Kilometer auf dem spanischen Festland, was eine nahezu flächendeckende Versorgung sicherstellt.​

 

Dank dieses neuen Verzeichnisses lassen sich freie Ladesäulen in Echtzeit finden – auch auf den Kanaren. Derzeit deckt REVE etwa 80 % der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Spanien ab, mit dem Ziel, bald eine vollständige Abdeckung zu erreichen. Im ersten Quartal 2025 wurden über 3.100 neue Ladepunkte installiert, wobei ein signifikanter Anteil davon Schnell- und Ultraschnellladestationen mit Leistungen über 50 kW bzw. 250 kW sind. Die Regierung hat zudem Maßnahmen ergriffen, um die Sichtbarkeit von Ladestationen zu erhöhen, einschließlich der Einführung neuer Verkehrsschilder entlang der Hauptverkehrsstraßen.​ So wird die Planung von Fahrten mit Elektrofahrzeugen in Spanien erheblich erleichtert, da Nutzer nun zuverlässig Informationen über verfügbare Ladepunkte entlang ihrer Route erhalten können.

 

Tja, Deutschland, so geht E-PKW Förderung!!

 

 

25.03.2025

Man darf gespannt sein

 

Das Cabildo von La Palma darf künftig selbst Sozialwohnungen bauen oder kaufen – und dabei direkt mit der öffentlichen Wohnbaugesellschaft Visocan zusammenarbeiten. Die kanarische Regierung hat dafür jetzt die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen.

 

La Palma ist die erste Insel, der diese Möglichkeit eingeräumt wird. Ziel ist es, den Wohnungsbau auf der Insel schneller voranzubringen. Insgesamt stehen dafür 78,5 Millionen Euro zur Verfügung: 24 Millionen wurden bereits im Dezember 2023 an das Cabildo überwiesen, weitere Mittel gingen Ende 2024 an mehrere Gemeinden. In den nächsten drei bis vier Jahren sollen auf La Palma deutlich mehr Sozialwohnungen entstehen.

 

24 Millionen im Dezember 2023 - Jetzt ist es fast April 2025 und erste Projekte in verschiedenen Gemeinden sind

IN VORBEREITUNG???

 

Wie viele der hiesigen Verantwortlichen haben an entsprechenden Weiterbildungsveranstaltungen - neudeutsch: workshops - in Alemania teilgenommen??? Einmal mehr: Ohne Worte

 

 

23.03.2025

Rekord!

Kanaren-Hotels melden höchsten Umsatz aller Zeiten

 

Fast 925.000 Gäste haben im Februar auf den Kanaren in Hotels eingecheckt. Sie brachten so viel Geld auf die Inseln wie nie zuvor in einem Monat. Es ist der kürzeste Monat des Jahres – und doch haben die Hotels der Kanarischen Inseln im Februar den höchsten Umsatz aller Zeiten gemeldet. Das liegt am ungebrochenen Interesse der Reisenden an den Kanaren. Und an steigenden Preisen. Im vergangenen Monat zahlten Hotelgäste auf den Kanarischen Inseln im Schnitt 134,75 Euro (in Worten !!!Einhundertvierunddreißig!!!...) pro verfügbarem Zimmer. Das waren 11,02 Euro mehr als ein Jahr zuvor – ein Anstieg um fast neun Prozent.

 

Für die Hotels auf den Kanaren läuft das Geschäft damit hervorragend. Und es bringt deutliche Forderungen an die Hoteliers mit sich. Denn höhere Kosten machen nur einen Teil der oft betonten Preisspirale aus. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, wiederholt gebetsmühlenartig die Forderung an den Tourismus-Sektor, die Löhne der Mitarbeiter ebenfalls zu erhöhen. Allerdings gehört auch zur Wahrheit, dass die steigenden Preise auch an deutlich höheren Kosten liegen. Mehr Umsatz ist nicht automatisch gleichbedeutend mit mehr Einnahmen. Denn steigende Energiepreise, höhere Rohstoffkosten und deutlich teurere Waren sorgen auch in den Hotels der Kanarischen Inseln für eine veränderte Kostenstruktur. Jou! So weit so klar! Aber dennoch:

Die Hotel-Preise steigen stärker als die Kosten. Und wer streicht die daraus resultierenden Gewinne ein?? Ich komme nicht drauf, ich komme nicht drauf. Die Mitarbeiter müssen ja ebenfalls mit all diesen Kostensteigerungen leben. Wen in der Geschäftsleitung aber interessiert das?? Derjenige, den es interessiert, ist sicher noch nicht lange, oder bald nicht mehr, auf seiner Position. Ein solches Denken ist schließlich geschäftsschädigend...

 

Nicht nur Inflation und die Nachwehen der weltweiten Gesundheitskrise sind für die steigenden Preise verantwortlich, sondern auch die Gesetze der Marktwirtschaft: Die steigende Nachfrage sorgt für höhere Preise. Allein im vergangenen Jahr stieg der Preis für ein verfügbares Hotelzimmer auf den Kanarischen Inseln um 6,25 Prozent. Und mit den steigenden Touristenzahlen kennt dieser Wert aller Voraussicht nach nur einen Weg: nach oben.

 

Warum das anscheinend wichtigste Prinzip freier Marktwirtschaft "Angebot und Nachfrage" ist, und damit einhergehende saisonal enorme Preissteigerungen akzeptabel sind, konnte mir noch niemand wirklich logisch-schlüssig erklären. Es trifft ja in der Regel nur Diejenigen, die den geringsten finanziellen Spielraum haben und leider auf die offiziellen Urlaubszeiten angewiesen sind. Wenn DAS nicht hochgradig asozial ist und im Grunde rein gar nichts in einem sog. Sozialstaat zu suchen hat, was dann?

 

 

21.03.2025

Also sowas!

 

Union hat Wähler getäuscht!! Nachdem die CDU/CSU und Fritze Merz vor der Bundestagswahl hohe zusätzliche Schulden abgelehnt und nach der Wahl dann ihre Meinung zu diesem Thema mit Verweis auf die aktuelle politische Lage geändert haben, gibt es jetzt den Vorwurf der Wählertäuschung.

Ach, was!? Tatsächlich? Das ist ja nun wirklich sehr ungewöhnlich!....

 

Der Bundestag stimmte diese Woche für die Lockerung der Schuldenbremse bei Verteidigungsausgaben. Irgendwoher muss der Mammon ja kommen. Dass man für Infrastruktur und Bildungssystem unbedingt Geld auftreiben muss ist ebenfalls offensichtlich. Dass man aber über die Frage, ob der Verteidigungsetat nicht doch höher angesetzt werden sollte, zu befinden hat, erscheint mir nicht sonderlich helle. Was würde all das in Infrastruktur Investierte nützen, wenn man es nicht gegen einen durchgeknallten Irren ggfls. erfolgreich verteidigen kann. Dann sieht es westlich der Ukraine am Ende ähnlich aus wie jetzt schon dort...

 

Die unverbesserlichen realitätsfernen Spinner der Linken, des BSW und dieser hochnotpeinlichen AfD Gilde und deren Gefolgschaften werden dann sicher umgehend weiße Fähnlein schwenken und darauf hoffen, im Putinschen Reich ein auskömmlich` Dasein fristen zu dürfen.... Zum Totlachen! Und dann sogar im reinen Wortsinn.

   

Ergo: Das Bestmögliche an Waffentechnologie muss angehäuft werden und zwar umgehend. Immerhin hat man das in Brüssel inzwischen auch begriffen. Besser wäre freilich gewesen, man hätte von Anfang an die Ukraine mit Allem, was verfügbar war, regelrecht überschwemmt! Dann wäre Putin sehr schnell am Ende gewesen. Er hat, auch das war eigentlich immer klar, zwar unglaubliche Mengen an Waffen, aber lauter alten Scheißdreck und meist nur unter Zwang agierendes menschliches Kanonenfutter.... "Seine" Verluste stehen daher nachweislich in keinem Verhältnis zu denen der Ukraine.

 

Dieses unsägliche Zaudern Westeuropas, allen voran des Trolls Scholz, hat die Ukraine nun an den Rand des Abgrunds gebracht. Natürlich auch zusätzlich verschlimmert duch "den anderen Irren" aus den USA.

Ich wiederhole mich: Putin wird, wie damals dieser Österreicher, nur mit überlegener, brachialer Gewalt zu "überzeugen" sein.

           

 

03.03.2025

Negatives vegetatives Bevölkerungswachstum auf La Palma

 

Auf dem Kuschel-Eiland mitten im Atlantik hat eine - für mich - sehr positive Reproduktionsrate Einzug gehalten, denn:

In den letzten 20 Jahren wies die Differenz zwischen der Zahl der Geburten und der Zahl der Sterbefälle auf der Insel einen negativen Saldo auf. 2003 war das letzte Jahr, in dem die Zahl der Geburten die Zahl der Sterbefälle auf der Insel überstieg. Im Jahr 2023 starben 423 mehr Menschen als geboren wurden. Laut des Kanarischen Institutes für Statistik (ISTAC) gilt diese Tendenz für alle Inseln, außer auf Lanzarote und Fuerteventura, wo die Bevölkerung um 230 bzw. 295 Personen zunahm.

 

Hat man etwa etwas verstanden?? Ok, DAS darf bezweifelt werden, aber dass die Menschheit schon seit Dekaden versäumt hat, wirklich ernsthaft über die Sinnhaftigkeit ihrer ausufernden Vermehrung nachzudenken, sollte eigentlich jedem halbwegs zu klarem Denken Befähigten offenbar sein. Sollte!!!

 

Aber: Solange die krankhaft Gierigen, in Zusammenarbeit mit inkompetenten Wasserträgern - mancherorts als Parlamente bezeichnet -, als alles überstrahlendes Credo, nach wie vor und unverständlicherweise, „Wachstum" nennen, solange wird sich nichts zum Wohl der globalen Allgemeinheit ändern. Noch nicht einmal Leute wie Harald Lesch oder Dirk Steffens hat man je dazu bewegen können, wirklich ernsthafte Appelle an ihre Zuschauer zu richten, in Sachen krebszellenartiger Vermehrung des homo idiotens....

Ich mache dann mal weiter mit dem Feiern der frühen Geburt.

 

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26.02.2025

Hollywood und Netflix lieben die Kanaren

 

Die Kanaren sind im Wortsinn Dreh- und Angelpunkt vieler Produktionen. Hollywood, Netflix & Co. sind gern auf den Kanarischen Inseln zu Gast. Das Jahr 2024 endet mit 14.000 direkt und indirekt an den Filmproduktionen hängenden Arbeitsplätzen. 218 Millionen Euro sind im vergangenen Jahr eingenommen worden. 54 Filme, Serien und TV-Produktionen wurden gedreht. Der Archipel ist damit eine der beliebtesten Kulissen in Europa. Man profitiert besonders von Streaming-Produktionen. Außer auf El Hierro und La Gomera wurden auf den anderen Inseln 30 solcher Produktionen gedreht. Außerdem waren die Kanaren 2024 Gastgeber für 25 Serien.

 

 

12.02.2025

Kriminalstatistik auf der Isla Bonita

 

Im Jahr 2024 wurden auf La Palma 2.158 Straftaten zur Anzeige gebracht, was einem Rückgang zum Vorjahr von 10,2 % entspricht. In allen Bereichen, mit Ausnahme von 14 Fahrzeugdiebstählen (+2) war die Statistik rückläufig.

 

Die Kriminalstatistik, die jährlich vom spanischen Innenministerium herausgegeben wird, umfasst normalerweise nur Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern und beinhaltet deshalb, neben Los Llanos, noch eine Gesamtstatistik für die ganze Insel. Wir kommen damit auf La Palma auf gerade einmal 23,5 „konventionelle“ Straftaten pro 1.000 Einwohner und Jahr (=2,35%). Cyberkriminalität bringt es nur auf einen Wert von 1,8 Delikten pro 1.000 Einwohner und Jahr.

 

Der Vergleich, sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene zeigt, dass wir uns offensichtlich in einem Refugium der Sicherheit und des friedlichen Zusammenlebens befinden. Regional wurden immerhin 40,5 (konventionell) und 7,6 (cyber) Fälle verzeichnet und man liegt damit nahe am nationalen Schnitt von 41, bzw. 9,6 Delikten pro 1.000 Einwohner.

 

Na bitte, geht doch!

Vielleicht liegt es aber auch schlicht daran, dass man größeres Diebesgut von Inseln generell nur äußerst beschwerlich in den Ostblock verbrigen kann... Auch die Probleme der Drogenkartelle Südamerikas werden, dank erfolgreicher internationaler Zusammenarbeit, immer größer, wobei die unlängst abgefangenen 600kg Kokain wohl eher "peanuts" für die Kartelle darstellen und womöglich nur von der "amtlichen" Lieferung abgelenkt haben...

 

 

07.02.2025

Eine Milliarde Euro

1.000.000.000 (in Worten: Eintausend Millionen)

 

Die Kanaren wollen ihre Flughäfen für noch mehr Touristen ausbauen, denn die aktuellen Rekorde wecken Begehrlichkeiten. 52,8 Millionen Passiere wurden binnen eines Jahres abgefertigt und nun fordert man Investitionen in ihre Flughäfen.

 

Aena, der spanische Flughafenbetreiber, folgt dem Ruf. Man verdient schließlich an jedem einzelnen Passagier. Entsprechend ist es für Aena und seine Aktionäre ein einfaches Rechenmodell. Aena würde nun, mit dieser Milliarde, in der Hälfte der Zeit doppelt so viel in die Kanaren-Flughäfen stecken wie zuletzt. Die Gesamtentwicklung ist für deren Direktor ein “historischer” Erfolg. Gemeint sind damit, neben den Einnahmen für beide Seiten, auch die Umbauten veralteter Terminals.

Eingeplant sind:

Teneriffa Süd: 550 Millionen, Teneriffa Nord: 250 Millionen, Lanzarote: 140 Millionen

Alle drei Flugplätze gelten als an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt. Teneriffa-Nord fertigte zuletzt sogar mehr Passagiere ab als man eigentlich darf. Die übrigen Flughäfen teilen sich, nach derzeitiger Planung, die verbleibenden rund 60 Millionen Euro des Rekord-Topfes.

 

Teneriffa-Süd soll mehr Licht und moderne Abfertigungstechnologien erhalten. In -Nord liegt der Fokus auf Servicequalität und Effizienz und auf Lanzarote will man beide Terminals zusammenlegen und das Vorfeld verbessern. Die Abfertigungsgeschwindigkeit soll gesteigert werden. Mit anderen Worten: Es sollen NOCH mehr Menschen auf die Kanaren reisen können als ohnehin schon.

 

Während gegen den Massentourismus demonstriert wird und die Infrastruktur der größeren Inseln längst überfordert ist, schwafelt die Politik von "...Bedürfnissen und Forderungen erfüllen - fair und legitim sein - Wachstum an Wohlbefinden und Komfort anpassen...", usw, usw...

 

Allerdings wurden die Pläne dafür VOR den Rekordzahlen des Vorjahres entworfen. Und es stehen Umweltverträglichkeitsprüfungen aus. DAS wird sich ohnehin ziehen! Aus diesem Grund lautet das aktuelle Ziel, im Jahr 2027 mit den Arbeiten beginnen.

 

Und wieder, wie allüberall auf dem Globus, schlägt Gier Vernunft.

 

 

20.01.2025

Von Alemania lernen...

 

...lautet wohl das neueste Konzept zur Perfektionierung von Unfähigkeit: Der spanischen Verband der Auto- und LKW-Hersteller (Anfac) hat im vergangenen Jahr 362 neue öffentliche Ladestationen auf den Kanarischen Inseln gezählt. Um den Klimaplan der EU zu erreichen, müssten es in den nächsten fünf Jahren jedoch 2300 Anlagen sein – !!!pro Jahr!!! Andernfalls gilt die Infrastruktur für Elektroautos auf den Kanaren als unzureichend für eine grundlegende Mobilitätswende. Die EU hat klare Zielvorgaben, aber man hinkt hinterher.

 

Die Infrastruktur für Elektroautos ist völlig unzureichend für eine grundlegende Mobilitätswende. Vier von fünf Ladestationen haben eine Leistung von weniger als 20 Kilowatt. 1331 der 1584 öffentlichen Ladepunkte auf den Inseln gelten damit nicht als Schnelllade-Möglichkeit. Die Kanaren zählen in Summe lediglich 27 Ladepunkte mit einer Leistung von 20 bis 50 Kilowatt. An diesen Stationen dauert eine Ladung verhältnismäßig schnellere anderthalb Stunden. Immerhin 226 Ladestationen auf dem Archipel haben eine Leistung von mehr als 150 Kilowatt. An diesen Stationen KÖNNTEN moderne E-Autos in kurzer Zeit geladen werden. Sie sind zwar gebaut, viele davon wurden jedoch nie an das Stromnetz angeschlossen, denn sie befinden sich in Regionen, deren Netz für solch hohe Abgaben gar nicht ausgelegt ist. Und so bleiben sie vorerst auch inaktiv.

 

Im vergangenen Jahr wurden deshalb 18,6 Prozent weniger Elektroautos verkauft als im Jahr davor, denn auch hier haben die Eigentümer Sorge um die Reichweite bis zur nächsten, hoffentlich leistungsstarken, Ladesäule. Von mehr als 1,8 Millionen Autos sind lediglich 11.875 vollelektrische Autos. Die Verbreitung ist damit verschwindend gering. Und aufgrund der schwachen Infrastruktur wird der Automarkt auf den Kanarischen Inseln auf absehbare Zeit wohl auch weiter auf den Verbrenner setzen.

 

 

08.01.2025

Tourismus um jeden Preis: Die Kanaren kriegen den Hals nicht voll

 

Auch hier begreifen „SIE“ es nicht!! Tourismus um jeden Preis bringt immer jede Menge Probleme. Lange Warteschlangen am Flughafen Teneriffa-Süd sorgen regelmäßig für Frust bei ankommenden Touristen. Der aktuelle Kurs der politisch Verantwortlichen auf den Kanaren führt die Inseln mit Volldampf in den Populismus. Die neuen Forderungen nach einem Ausbau der Flughäfen zeigt, dass die Politik die Zeichen der Zeit nicht versteht oder – wahrscheinlicher - zugunsten des eingehenden Geldes bewusst missachtet. Denn tatsächlich erreichen die Kanaren eine böse Überbelastung. Volle Straßen, zu viel Abwasser und eine Nachfrage nach Wohnraum, die für Preise sorgt, wie sie viele Region mit deutlich besseren Einkommen nicht kennen. All das sind nur die offensichtlichsten Probleme, die mit dem aktuellen Kurs einhergehen. Die übliche Riege hat all das den üblichen Leidtragenden höchstselbst eingebrockt, bzw. einbrocken lassen, und es bleibt vor allem eins: Steigender Frust bei den Anwohnern. Die Kanaren müssen den Tourismus bewusst zurückfahren, unbedingt!!!

 

Auf die Ankündigung von Spaniens Flughafenbetreiber Aena, in brasilianische Flughäfen eine Milliarde Euro investieren zu wollen, reagierte man auf den Inseln verschnupft. Gefordert wurde umgehend, lieber die Flughäfen der Kanaren zu erweitern. Das wirkt wie ein Streit unter Kleinkindern im Sandkasten um das größere Förmchen. Denn nicht nur die Flugplätze sind an ihrem Limit angekommen, der Rest der Kanaren auch. Man sollte nicht länger versuchen, jeden Touristen um jeden Preis anzuziehen, sondern schleunigst vom Massen-, hin zum hochwertigen Tourismus zu kommen. Das mag noch mehr Urlauber, als z.Zt. schon, auf der Strecke lassen, die sich die Kanarischen Inseln nicht mehr leisten können. Immerhin wäre auch eine Klientel betroffen, die hier wirklich niemandem fehlen wird. Allerdings werden viele derer, die dann trotzdem noch kommen, nie wieder zurückkehren, denn Staus und volle Innenstädte kennen sie zur Genüge aus ihrem Alltag.

 

Im Urlaub suchen immer mehr Menschen etwas anderes als das, wozu sich die Kanaren seit der Krise entwickeln. Trotzdem wird weiter alles dafür getan, noch mehr Menschen abfertigen und abzocken zu können. Die Politik der Kanaren kriegt den Hals nicht voll. Und ausbaden müssen das vor Allem die Anwohner. Es gibt doch SO viele üble Beispiele,  gerade in Spanien: Costa Brava, Costa Blanca, Costa del Sol... Unfassbar, dass man ein weiteres Mal dabei zusieht, wie diese dumpfe Gier alles zerstört. Ein kurzer Blick nach Gran Canarias und Teneriffas Süden sollte wirklich genügen.

 

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11.01.2025

Donald Trumps Strafsachen auf einen Blick

(Quelle: CNN)

 

Sonderstaatsanwalt Jack Smith hatte am 25. November bekannt gegeben, dass er sowohl sein Verfahren wegen Wahlfälschung als auch das Verfahren wegen geheimer Dokumente gegen den designierten Präsidenten Donald Trump einstellt. Während Smith die Strafverfolgung von Trump einstellt, sagte er, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen zwei seiner Mitarbeiter im Fall der Verschlusssachen aufrechterhalten werde. Seit Trumps Wiederwahl hatte Smith Gespräche mit der Leitung des Justizministeriums darüber geführt, wie beide Fälle beendet werden könnten. Trump hat erklärt, er werde Smith entlassen, sobald er wieder im Amt sei, was die bisherigen Normen im Zusammenhang mit Sonderermittlungen wohl einigermaßen erschüttert.

 

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Manhattan begannen, als Trump noch im Weißen Haus war, und beziehen sich auf eine Zahlung von 130.000 Dollar, die Trumps damaliger Anwalt Michael Cohen Ende Oktober 2016, also wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl, an eine Frau Daniels leistete, um sie davon abzuhalten, über eine angebliche Affäre mit Trump ein Jahrzehnt zuvor an die Öffentlichkeit zu gehen. Er wurde erstmals im März 2023 von der Staatsanwaltschaft Manhattan wegen dieser Schweigegeldzahlung an den Erotikfilmstar im Jahr 2016 angeklagt. Er wird für seine Verurteilung in der Schweigegeldaffäre keine rechtlichen Konsequenzen zu tragen haben. Welcher Schelm denkt denn nun schon wieder Böses??

DAS ist dem Mägdelein ja auch wirklich früh eingefallen. Trump hatte die Affäre selbstredend geleugnet. Das bisschen Pussygrabschen ist doch nun wirklich kein hinreichender Anlass, einem echten Kerl einen Strick drehen zu wollen. Also, bitte! Dieser Mann wird immerhin Geschichte schreiben!

 

Am 30. Mai 2024 wurde er von 12 Geschworenen in allen 34 Anklagepunkten der Fälschung von Geschäftsunterlagen ersten Grades für schuldig befunden. Die Staatsanwälte behaupteten während des Prozesses, dass Trump Teil einer illegalen Verschwörung zur Untergrabung der Integrität der Wahl 2016 war. Außerdem sei er Teil eines rechtswidrigen Plans zur Unterdrückung negativer Informationen gewesen, zu denen auch die o.e. Zahlung von 130.000 Dollar gehörte. Trump plädierte auf „nicht schuldig“.

 

Am 12. September wurden einige Anklagen im Fall von Fulton County vom Richter abgewiesen.

 

Am 19. November 2024 teilte die Staatsanwaltschaft Manhattan dem Richter Juan Merchan mit, dass sie einer Verschiebung von Trumps Verurteilung, die für den 26. November angesetzt war, zustimmen würde, um Zeit für den erwarteten Rechtsstreit um den erwarteten Antrag des designierten Präsidenten auf Abweisung des Verfahrens zu gewinnen. Am 22. November verschob Merchan die Verurteilung auf unbestimmte Zeit und gab Trumps Antrag auf Abweisung des Verfahrens statt. Am 3. Januar 2025, schließlich, lehnte Merchan Trumps Versuch ab, das Urteil der Geschworenen wegen seiner Wiederwahl im November zu verwerfen, und bestätigte die Verurteilung.

 

Merchan verurteilte Trump am 10. Januar zu einer unbedingten Entlassung.... Ach, was!?!

 

Den USA stehen demnächst mit Trump, sowie mit "Berater" Musk, zwei hochgefährliche Psychopathen vor, deren beider offenkundige Unfähigkeit "sich im sozialen Kontext zu dezentrieren" (O-Ton: Axel S.) kranken, bösartigen Narzissmus par exellence ausweist. Zusammen mit 2-3 anderen ähnlich gestrickten Figuren stehen dem saft-, kraft- u. machtlosen Europa "hochinteressante" Zeiten ins Haus.

 

 

31.01.2025

Was für eine lächerliche Posse

 

Heute haben meine schon seit Jahrenden bestehenden Zweifel an der geistigen Verfasstheit nicht nur deutscher Politiker neue Nahrung erhalten: Was für ein Schmierentheater hat der Merz da herauf beschworen - besser gesagt entfesselt - mit dem Aufwärmen eines 5 Punkte umfassenden Antrags in Sachen Migration, alsda wären:

1. Dauerhafte Grenzkontrollen zu allen Nachbarstaaten.

              (ok, DAS wäre - zumindest für Menschen westeuropäischer Länder - super lästig) 

2. Zurückweisung aller Menschen ohne Einreisedokumente.

              (ja, was denn sonst?)

3. Regelmäßige Abschiebungen nach Afghanistan u. Syrien.

              (was genau soll denn, ausgerechnet bei diesen beiden Ländern, "regelmäßig" bedeuten?)

4. Der Bund soll Länder bei Abschiebungen mehr unterstützen.

              (ja, wer denn sonst?)

5. Ausreisearrest für ausreisepflichtige Gefährder und Straftäter.

              (Das darüber überhaupt befunden werden muss...)

 

Ich bin ganz sicher kein Fan dieser angeblich so christlichen Riegen, aber dass das Thema Migration unbedingt angegangen werden muss, sollte wirklich auf der Hand liegen. Und was hat er, unter anderem, dazu gesagt, der Herr Merz, was nun alle Welt so sehr in Rage bringt?

 

"Wenn etwas richtig ist, bleibt es auch dann richtig, wenn die Falschen zustimmen!"

 

Diese Aussage stimmt nun mal zu 100%. Da beisst die berühmte Maus keinen Faden ab. Jetzt popelt ihm der Rest der Nation, inklusive Betroffski-Journaille, Kumpanei mit dieser unsäglichen Truppe namens AfD an die Backe, bloß weil die hier dieselben Standpunkte vertreten. Meine Güte, was für eine Brühe. Er hat inzwischen sogar eingeräumt, dass selbst seine CDU schon weit zurückliegend große Fehler in dieser Sache (und nicht nur da) gemacht hat, was letztlich sehr dazu beigetragen hat, dass Weidel und Chrupalla (wo kommt DER eigentlich her?) derart Oberwasser haben. Beginnt sich jetzt tatsächlich und endlich zu rächen, dass man schon seit mindestens 20 Jahren buchstäblich am Volk vorbei regiert??? Ein "Du-Du-Finger" kam inzwischen auch von Angela. DAS ist freilich ein zusätzlicher Brüller! Was hat DIE Frau nicht alles verbockt!

 

Jetzt wirkt sich in DE, ähnlich wie in den USA, ein entscheidender systemischer Webfehler der Demokratie böse aus. Jedermann darf wählen und die AfD ist nun mal demokratisch gewählt. Sie gehört jetzt dazu, sie müssen sich daran gewöhnen. Sie wird so lange dazu gehören, wie die inzwischen existenziell wichtigen Belange des überwiegenden Teils der "Untertanen" nicht bedient werden.   

 

 

21.01.2025

Es ist vollbracht!!

 

"We will make America strong again!

We will make America proud again!

We will make America save again!

And we will make America great again!"

 

Wegen Kälte fand das Inthronisationsspektakel in der sog. Rotunde des Kapitols statt, die vor 4 Jahren von einem dumpfen Mob, quasi auf Geheiß Donalds, gestürmt worden war. Biden wollte sich nicht auf dieselbe Stufe seines Nachfolgers begeben und trat artig, inkl. Gemahlin und kleinem Gefolge, zur Amtsübergabe an. Alle noch lebenden ex-Präsidenten mit Frauen erschienen, obwohl Trump alle seine Vorgänger längst auf`s Ordinärste beleidigt hatte. Einzig Mrs. Obama hatte genügend in der Hose, um sich dieser Unsäglichkeit zu entziehen. Bravo, Michelle!!

 

Müßig zu erwähnen, dass der trumpsche Clan vollzählig  erschien - ein einziges Panoptikum an "Praktisch Bildbaren", begleitet, selbstredend, von seinen neuen Kumpanen aus Silicon-Valley. Was, um alles in der Welt, reitet die Chefs von google, amazon und meta denn jetzt? Zusammen mit "Musky Elon" und seinem Neu-Vize Vance verfolgte man das unwirkliche Szenario bis zum üblichen, verlogenen

"So Help Me God! So Help ME God!!"....

Allein eine solche Absonderung weist ihn, wenn er sie wirklich ernst meint (bei ihm ist ja sogar DAS denkbar), als doppelt unzurechnungsfähig aus. Und das gilt für seine verblödeten, christlichen Anhänger um so mehr.

 

Aber dann - seine Antrittsrede, mit Sätzen wie: 

 

"Diese Regierung kann nicht einmal mit einer kleinen Krise daheim fertig werden, dafür stolpert sie aber im Ausland von einer Katastrophe in die nächste!"

 

"Sie beschützt nicht unsere großartigen gesetzestreuen Bürger, sondern gewährt gefährlichen Kriminellen aus Gefängnissen und Anstalten Schutz, die illegal, aus der ganzen Welt einreisen!"

 

"Die Regierung beschützt die Grenzen fremder Länder und versäumt es, amerikanische Grenzen und die eigene Bevölkerung zu schützen! Damit ist ab heute Schluss!"

 

"Mit mir bricht eine neues, goldenes Zeitalter an!"

 

"Deswegen und dafür hat mich Gott vor den Kugeln des Attentäters gerettet! Nämlich um Amerika wieder groß zu machen!"

 

"Ich werde die Armee an die Südgrenze schicken, illegale Immigration beenden und illegale Einwanderer abschieben!"

 

"Ich werde Umweltmaßnahmen knicken, massiv nach Öl bohren lassen, Inflation, Zensur und „wokeness“ beenden und nurmehr 2 Geschlechter gelten lassen."

 

"Ich werde alle Handelspartner zur Kasse bitten!"

 

"Wir gründen den externen Finanzdienst, um alle Zölle, Abgaben und Einnahmen einzusammeln. Das wird seeehr viel Geld sein, das aus dem Ausland in unsere Kassen fließt!"

 

"Der amerikanische Traum wird bald zurück sein, stark wie nie zuvor!"

 

"Ich werde den Golf von Mexico "Golf von Amerika" nennen!"

 

"Panama fordert von den amerikanischen Schiffen viel zu hohe Gebühren. Sie behandeln selbst unsere Marine nicht fair. China kontrolliert den Kanal und den Chinesen haben wir ihn nicht übereignet und jetzt holen wir ihn uns zurück!"

 

"Die Vereinigten Staaten werden sich wieder als eine wachsende Nation verstehen, eine Nation, die ihre Reichtümer mehrt, ihre Fläche vergrößert, ihre Städte ausbaut, die große Erwartungen hegt und ihre Flagge weiterträgt zu neuen, schönen Horizonten!"

 

"Wir werden unseren Wachstumsdrang bis in die Sterne ausweiten und unser Sternenbanner auf dem Mars hissen."

 

„Mein stolzes Vermächtnis wird das eines Friedensstifters und Versöhners sein!“.

 

Und wie kommt dieser Ignorant darauf „America“ zu sagen, wenn er doch NUR die „USA“ meinen kann? Warum beschweren sich nicht endlich ALLE anderen Amerikaner über diese dumm-dreiste Unverschämtheit? Selbst in DE und dem Rest Europas wird nur noch gedankenlos von „America" gebrabbelt. Kumpan Elon wird zwar nicht so gerne hören, dass es mit seinen E-Autos dort nicht recht weitergehen wird, aber darauf spekulieren, dass seine abstrusen Marspläne so wenigstens vom ami-Steuerzahler finanziert werden. DER wird sich auch noch wundern!!

 

Und was spielte sich in den Kneipen und Bars ab?

„USA, USA, USA, USA, USA...“

„...wir haben ja nur diesen einen Erlöser!“

„...ein großartiger Tag, weil die radikale Biden-Regierung beendet wird und in Amerika wieder Vernunft einkehrt!“

„...eine neue Bewegung in Amerika!“  ...usw, usw...

 

Schon im Vorprogramm hatten die beiden Chef-Psychos ja bereits sehr schön geliefert: Herr Musk (Leiter der extra für ihn geschaffenen "Effizienzbehörde") entblödete sich nicht mit Söhnchen mächtig effizient auf die Kacke zu hauen. Richtig schlimm wurde es dort dann allerdings mit dieser christlichen Pisser-Truppe "YMCA", als Donny mittanzte. (Mindestens so peinlich wie das lächerliche Gezappel eines gewissen F.Merz, das unlängst irgendwo im TV zu sehen war.) Allein ein solches Auftreten sollte doch Ausscheidungskriterium genug sein. Aber nein, das ist genau der Präsident, den sie gewählt und sich gewünscht hatten und am Ende auch verdient haben werden.

 

100 Dekrete hat er schon mal auf seiner Agenda, darunter das Aufkündigen des Pariser Klimaabkommens und der WHO-Zugehörigkeit. Und dieses leidige Recht auf Staatsangehörigkeit qua Geburt hat nun auch ein Ende. Dieses ganze Migrantengesocks wird nun zeitnah ausgewiesen... Dass alle seiner angeheirateten Nachzucht-Mätressen - von Ehefrauen zu reden wäre sicher heillos übertrieben - sogar aus dem Kommunistenblock immigrierten und ihn ohne seine Kohle nicht eines einzigen Blickes gewürdigt hätten, kann er, selbst Enkel eines Migranten, wie alle seine Jünger, irgendwie verdrängen. Er wird sich also um die Ausweisung all dieser eingeschleusten Kriminellen kümmern, ungeachtet der Tatsache, dass sowohl sein Großvater (Zuhälter u. Puffvater) wie Vater (hochkrimineller Finanzbetrüger) keine wirklichen Lichtgestalten in Sachen „Gutmensch" waren. Alle Kapitolstürmer (ca.1500) werden begnadigt, sind ja schließlich ausnahmslos – zumindest nach seinem Verständnis - rechtschaffene, gläubige, gesetzestreue Bürger, die begangenes Unrecht zu Recht bekämpft haben.

 

Und was machen die europäischen Politik-Heroen? Na, Speichel lecken, was denn sonst. Man gratuliert folgsam und unterwürfig im Hoffen auf irgendwie geartetes Weiterführen von Handelsbeziehungen. Der homo-idiotens setzt gerade wieder mal ganz neue Maßstäbe.

 

Hoffentlich macht sich nun auch im Rest der vermeintlich so freien Welt die Erkenntnis breit, dass dringender Überlegungs-, Handlungs-, und Verbesserungsbedarf am System Demokratie besteht und das betrifft nicht nur dieses absurde, ungerechte Wahlmännersystem der USA, welches ja zu keinem Zeitpunkt seiner Existenz überhaupt demokratisch war.

 

 

 

 

08.03.2025

Man kann nur hoffen, dass das Folgende stimmt....

 

Donald Trump droht historischer Absturz laut Experte

James Carville rechnet mit US-Präsident ab: "Es ist vorbei"

US-Wirtschaft am Rande des Abgrunds: Donald Trump stürzt sein Land in tiefe Krise

 

Gut ein Monat ist vergangen, seitdem Donald Trump für seine zweite Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt wurde - nun scheint das Ende bereits in greifbare Nähe zu rücken. Der US-Berater und Politik-Kritiker James Carville schlägt nun Alarm, dass Donald Trump einen "massiven Zusammenbruch" herbeiführen könnte - und das bereits innerhalb weniger Wochen.

 

Wie der britische "Mirror" aktuell schreibt, deute alles darauf hin, dass die US-amerikanische Wirtschaft innerhalb von nur einem Monat durch von US-Präsident Trump getätigte Entscheidungen an den Rand des Kollaps getrieben werden könnte. 30 Tage würden des US-Republikaners Carville Ansicht nach genügen, um sein eigenes Land in den Abgrund zu treiben. Schon jetzt sei es zu spät, den drohenden Absturz noch aufzuhalten, fügte er an.

 

Im Gespräch mit Dan Abrams von "Mediatite" erklärte der Politik-Kommentator:

"Ich glaube, dass sich diese Regierung in weniger als 30 Tagen mitten in einem massiven Zusammenbruch befinden und vor allem hinsichtlich der öffentlichen Meinung kollabieren wird."

 

"Der Zusammenbruch hat bereits begonnen, wir sind mittendrin. Es ist vorbei. Die derzeitigen Zustimmungswerte sind die niedrigsten, die je ermittelt wurden und nicht mal ansatzweise damit zu vergleichen, was andere Präsidenten in einer vergleichbaren Zeit hingelegt haben."

 

James Carville, der aus dem Lager der US-Demokraten kommt, fügte hinzu, dass die Trump-Regierung unmittelbar vor ihrem Untergang stehe und dass Zahlungen von Sozialhilfe, Sold an US-Soldaten oder Katastrophenhilfe dann nicht mehr gewährleistet seien. Dabei hatte Donald Trump in seinem Wahlkampf noch überschwänglich angekündigt, das Leben für US-Bürger erschwinglicher zu machen.

 

Und dann ist da noch sein Psychopathenkumpel Elon Musk, von dem dessen Vater sagt:

"Elon ist gefährlich für Menschen, die faul und nutzlos sind. Das sind keine guten Menschen", wird Errol Musk in einer Pressemitteilung des Senders zitiert. Im Interview mit dem ZDF erklärt der 79-Jährige, welche Werte er seinem Sohn in dessen Kindheit in Südafrika vermittelt habe: "Ich habe kein Mitgefühl für Verlierer. Ich mag keine Leute, die sich nicht aufraffen können. Empathie ist etwas, mit dem wir zu kämpfen haben."

Diese Einstellungen teile auch sein Sohn. "Elon ist so wie ich. Wie ein Klon von mir, sagen die Leute." Errol Musk weiß: "Wenn Elon etwas will, dann bekommt er es auch."

Auweia!! Seine Saat ist sowas von aufgegangen!

 

 

 

05.03.2025

Die mexikanische Präsidentin CLAUDIA SHEINBAUM

(oder Wer auch immer)

schreibt im Namen des Rests der WELT an Trump und Musk:

 

„Also haben sie für den Bau einer Mauer gestimmt… Nun, meine lieben Amerikaner, auch wenn Sie nicht viel von Geographie verstehen – denn für Sie ist Amerika Ihr Land und kein Kontinent –, ist es wichtig, dass Sie, bevor Sie die ersten Steine ​​legen, wissen, was Sie außerhalb dieser Mauer zurücklassen. Draußen gibt es 7 Milliarden Menschen; aber da dieser Begriff von Menschen bei Ihnen vielleicht nicht ankommt, nennen wir sie stattdessen Verbraucher.

 

Es gibt 7 Milliarden Verbraucher, die bereit sind, das iPhone in weniger als 42 Stunden durch Samsung oder Huawei zu ersetzen. Darüber hinaus können sie Levi’s durch Zara oder Massimo Dutti ersetzen. In weniger als sechs Monaten können wir in aller Ruhe aufhören, Ford- oder Chevrolet-Fahrzeuge zu kaufen und sie durch Toyota, KIA, Mazda, Honda, Hyundai, Volvo, Subaru, Renault oder BMW ersetzen, die die von Ihnen produzierten Autos technisch weit übertreffen.

 

Diese 7 Milliarden können auch ihre Abonnements bei DirecTV kündigen. Es mag uns nicht gefallen, aber wir können aufhören, Hollywood-Filme anzuschauen, und anfangen, mehr lateinamerikanische oder europäische Produktionen anzuschauen, die eine bessere Qualität, Botschaften, Filmtechniken und Inhalte haben. Auch wenn es Ihnen unglaublich erscheint, können wir aufhören, zu Disney zu gehen, und stattdessen den Xcaret Park in Cancún, Mexiko, Kanada oder Europa besuchen. Es gibt andere hervorragende Reiseziele in Südamerika, im Osten und in Europa.

 

Und ob Sie es glauben oder nicht, selbst in Mexiko gibt es bessere Hamburger als die bei McDonald’s, mit besserem Nährwert.

 

Hat jemand Pyramiden in den Vereinigten Staaten gesehen? In Ägypten, Mexiko, Peru, Guatemala, Sudan und anderen Ländern gibt es Pyramiden mit unglaublichen Kulturen. Suchen Sie, wo sich die Wunder der alten und modernen Welt befinden … Keines davon befindet sich in den Vereinigten Staaten … Was für eine Schande für Trump, na ja, er hätte sie gekauft und weiterverkauft!

 

Wir wissen, dass es Adidas gibt und nicht nur Nike, und wir können anfangen, mexikanische Turnschuhe wie Panam zu konsumieren. Wir wissen viel mehr, als Sie denken. Wir wissen zum Beispiel, dass es Arbeitslosigkeit geben wird, wenn diese 7 Milliarden Verbraucher aufhören, Ihre Produkte zu kaufen, und dass Ihre Wirtschaft (innerhalb der rassistischen Mauer) so zusammenbrechen wird, dass Sie uns anflehen werden, die schicksalshafte Mauer niederzureißen. Wir wollten es nicht, aber … Sie wollten eine Mauer, Sie werden eine Mauer bekommen.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Der Rest der WELT.

 

Viele Menschen werden diese Realitäten nicht kennen, aber vielleicht geht da ja was.....  DIE Amis, die durchaus bei Trost sind - und das sind immerhin die meisten -, haben mein Mitgefühl, aber das wird ihnen leider in den kommenden, vor allem für sie sehr bitteren Jahren kein wirklicher Trost sein. Es ist schon sehr bitter von einem Kretin regiert zu werden, von dem schon die eigene Mutter sagte, er verfüge über keinerlei gesunden Menschenverstand und sei mit Sicherheit, wenn er denn einmal in die Politik ginge, ein einziges Desaster. Aber: Es gibt ja in den USA diese schöne Tradition.....

 

 

23.12.2024

El Gordo

 

Wenn kurz vor Weihnachten die große Lotterie "El Gordo" (Der Dicke) gezogen wird, steht ganz Spanien für einen Moment still. Das Ganze sorgt für kollektiven Ausnahmezustand. 2,7 Milliarden Euro wurden in diesem Jahr ausgeschüttet – so viel wie nie zuvor. Auf den Kanaren gab es davon diesmal knapp 17 Millionen Euro. Gran Canaria knackte die Grenze von sieben Millionen Euro und heimste damit die größte Gewinnsumme ein. Es folgt Teneriffa mit 5,79 Millionen Euro vor La Palma mit knapp 3,2 Millionen Euro. Auf Lanzarote wurden weitere 640.000 Euro ausgeschüttet, auf Fuerteventura 106.000 Euro und auf La Gomera 20.000 Euro.

 

Traditionell werden die Gewinnzahlen am 22. Dezember gezogen. Eine große Lostrommel enthält so viele Holzkugeln, wie es Losnummern gibt. Das sind 100.000 Stück. In einer kleineren Lostrommel gibt es zudem so viele Holzkugeln wie es Preise gibt: Das sind etwa 1800 Kugeln. Dagegen rührt einen die Ziehung der Lottozahlen in DE doch eher zu Tränen. Im Rahmen der Ziehungszeremonie, in der Hauptstadt Madrid, fällt aus beiden Trommeln gleichzeitig eine Kugel. Zwei Schüler nehmen sich die Kugeln und singen die Losnummer und die Gewinnsumme vor. Dieser Prozess wird so oft wiederholt, bis alle Preise vergeben und vorgesungen wurden. DAS muss man sich mal geben: Einen ganzen Tag eine solche Veranstaltung im TV!! Das übertrifft noch den schwachsinnigsten RTL2-Sat1-Pro7-Bockmist. Wie kann ein halbwegs normal gestrickter Mensch so etwas aushalten???

 

Die Chance, mit sechs Fingern geboren zu werden, ist immerhin größer, als ein Gewinn bei El Gordo. Dennoch blickt Spanien jedes Jahr gebannt auf das Opernhaus der Hauptstadt, wenn dort die Ziehung beginnt. Da ein komplettes Los rund 200 Euro kostet, werden stets Zehntellose verkauft. Entsprechend werden auch die Gewinne geteilt: Ein Zehntellos Euro gewinnt z.B. demnach keine vier Millionen, sondern 400.000 Euro. Allerdings werden sofort 20% Steuern fällig, egal wie hoch der einzelne Gewinn ausfällt. Das lohnt sich für den Staat! 20% von 2,7 Milliarden = 540 000 000. Da sind die Miete für`s Opernhaus und die Schnittchen für singende Kindlein locker mit drin....

 

 

 

22.12.2024

Wasser - marsch!!!

 

Was uns einige Monate sehr gefehlt hat, wird nun nachgeholt. Der Plan vieler Nordeuropäer, auf eine weisse, bzw, nasskalte Weihnacht zu verzichten, wird hart durchkreuzt werden. DAS wird diesjahr mal richtig nass und sehr windig, wenn die Wetterfrösche Recht behalten. 

 

Die zurückliegenden Tage hat es, neben Regen, den Vorhersagen entsprechend, heftig herum orkant. Die Frangipanis vor`m Haus mussten jedenfalls schwer Blätter lassen und können nun zeigen, was sie drauf haben. Wenn man sich allerdings all die Bäume und Büsche betrachtet, die von öffentlich bestellten "Gärtnern" gepflegt, d.h. regelmäßig brutalst beschnitten werden, stellt sich doch Gelassenheit ein. Die hiesigen Pflanzen legen nach dergleichen Misshandlung ein unglaubliches fast wütend anmutendes Nachwachsen an den Tag.

 

Das Schöne an Inseln, neben der Zähigkeit der Flora, ist aber auch: Es bleibt nie wirklich lange so richtig mies. Zwischendurch scheint immer wieder mal die Sonne. Und wenn einen die grimmige Kälte von derzeit 18° arg unangenehm angeht: Der Wetterbericht aus der Heimat erwärmt immer wieder das Herz.

 

Na, und zum Thema "Weisse Weihnacht":

Das Herz-Jesulein ward in Palästina empfangen und geboren... Von daher sind die hiesigen Krippen-Dioramen mit viel Grün und Palmen ohnehin viel näher an der "Realität". Was die hier übliche Ausgestaltung angeht, befinden sich auf fast allen dieser Dioramen auch ein "Meon" (pinkelnder Knabe) und ein "Cagolet" (Flittchen, Schlampe), was wohl auch die schon im alten Palästina u.A. bestehende Lebenswirklichkeit widerspiegelt....

 

 

 

17.12.2024

Sturmtief „Dorothea“ verschärft die Folgen des Tajogaite-Ausbruchs

 

Windböen von bis zu 90 km/h haben die Westseite La Palmas getroffen und in Kombination mit der Vulkanasche des Tajogaite-Ausbruchs erhebliche Schäden im Ortsteil Las Manchas verursacht. Straßen und Grundstücke wurden erneut von Asche und Lapilli bedeckt, was zu kleinen Hangrutschen und blockierten Nebenstraßen führte. Auch Obstbäume auf der Insel wurden beschädigt. Der genaue Schaden, welchen der Sturm an Bananen-, Avocado- und weiteren Plantagen anrichtete, kann nicht leicht beziffert werden - speziell bei den Bananenplantagen können ertragsmindernde Schäden an den Blättern nur mit Verzögerung festgestelt werden.

 

Im benachbarten Jedey kam es zu Stromausfällen und instabiler Mobilfunkverbindung. Anwohner warnten zudem vor gefährlichen Straßenverhältnissen durch die lose Ascheschicht. Die Regionalregierung setzte aufgrund der Wetterlage den Schulbetrieb in Las Manchas und Jedey aus, da der Wind die Vulkanasche aufgewirbelt und auch dort Schäden verursacht hat.

 

Anwohner kennen ja die täglichen Belastungen durch Sand und Staub, stellen aber auch pragmatisch fest, dass die Asche wohl nie vollständig beseitigt werden wird. Man muss schlicht lernen, mit den Bedingungen zu leben. Die aufgewirbelte Vulkanasche wird weiterhin Straßen und Grundstücke bedecken wenn solche Winde wehen, was glücklicherweise nicht allzu oft der Fall sein wird.

 

 

06.12.2024

Ein Quantensprung in der Astronomie

 

Das La Palma Interferometer steht vor der Verwirklichung und verspricht, die Astronomie auf ein neues Niveau zu heben. Entwickelt vom Instituto de Astrofísica de Andalucía in Zusammenarbeit mit dem Instituto de Astrofísica de Canarias soll das LPI eine räumliche Auflösung erreichen, die tausendmal höher ist als die der Weltraumteleskope Hubble und James Webb.

Ja, was sagt man dazu!?!

 

Das LPI nutzt die innovative Technik der Intensitätsinterferometrie, die das Licht mehrerer Teleskope des Observatoriums Roque de los Muchachos (ORM) auf La Palma kombiniert. Mit modernster Photondetektion und präziser Synchronisation auf Picosekunden-Niveau werden extrem detaillierte Einblicke in astronomische Phänomene wie Akkretionsscheiben Schwarzer Löcher und ultra-schnelle transiente Ereignisse möglich.

 

Is nit mööschlisch!

 

Das LPI vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Spanien, Italien, den nordischen Ländern und Mexiko. Sollte das Projekt genehmigt werden, wird das La Palma Interferometer ein einzigartiges Werkzeug in der Erforschung des Universums sein. Es bietet nicht nur eine nie dagewesene Detailtiefe in der astronomischen Beobachtung, sondern stellt auch einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger und international vernetzter Wissenschaft dar. Das LPI ist mehr als ein wissenschaftliches Instrument – es ist ein Symbol für die Zukunft der Astrophysik.

 

Ok, so weit, so gut! Aber, mal ehrlich, worin besteht nun der Nutzen für die Allgemeinheit??

 

Es bedarf in der Tat eines gerüttelt` Maßes an Hirnschmalz, um so etwas zu ersinnen und auch zu realisieren. Es bedient jedoch ausschließlich die Neugier einiger weniger Wissenschaftler. Wer weiss, wieviele Milliarden an Steuergeldern für so etwas monströs Überflüssiges noch berappt werden müssen, schon ganz und gar vor dem Hintergrund einer sich selbst mit Hochdruck auslöschenden Spezies.

 

Zugegeben, hier kann man durchaus argumentieren mit:

Ist doch eh wurscht, wofür jetzt noch Kohle rausgehauen wird....

 

 

 

05.12.2024

Spezialkamera zur Überwachung vulkanischer CO2-Emissionen

 

Das spanische Geografische Institut hat eine hochmoderne Kamera im Wert von 110.000 Euro angeschafft, um CO2-Emissionen vulkanischen Ursprungs in den Küstengebieten Puerto Naos und La Bombilla präzise zu überwachen. Diese Gebiete sind seit dem Vulkanausbruch des Tajogaite im September 2021 weiterhin von Gasaustritten betroffen. Diese Kamera arbeitet mit Infrarotstrahlen und kann mithilfe eines gekühlten Sensors (bis -196 °C) CO2-Emissionen sowohl in offenen als auch in geschlossenen Räumen sichtbar machen.

 

Ursprünglich für industrielle Anwendungen entwickelt, wird sie hier zur Lokalisierung und gezielten Eindämmung von CO2-Quellen eingesetzt. Sie ermöglicht es, Emissionspunkte exakt zu identifizieren, um gezielte Maßnahmen wie das Auftragen spezieller Farben oder das Errichten physischer Barrieren zur CO2-Eindämmung durchzuführen. Da bin ich mal gespannt, ob Ergebnisse veröffentlicht werden.

 

Das Gerät ergänzt die bestehende Infrastruktur aus 1.800 Sensoren, die bereits in rund 90% der betroffenen Häuser installiert sind und nach wie vor Grundlage sind für die Entscheidung zur Rückkehr der Bewohner in ihre Domizile, was zum größten Teil immerhin auch schon geschehen ist.

 

Man kann schon seit geraumer Zeit wieder nach Puerto Naos, um z.B. an einem der Strandkioske recht leckere Kleinigkeiten zu sich zu nehmen. Am ebenfalls dort befindlichen „Sol Palma“-Hotel wird u.A. noch an der zerstörten Verbindung zum Strand gewerkelt, aber ein Großteil des Hotelkomplexes steht längst wieder zur Verfügung.

 

Und dann plant man dort noch eine (längst überfällige) Verbindung durch neuen 4,4 km langen Tunnel von El Remo nach La Zamora - „Túnel de la Orilla“ - um die Fahrtstrecke von z.Zt. 40km mittels elender Serpentinen-Schleife oberhalb der Küste entlang auf 6km zu verkürzen. Dadurch soll sich die aktuelle Fahrzeit von etwa 1Stunde auf 7–8 Minuten verringern. DAS glaube ich erst, wenn damit angefangen wird.... 4,4km quer durch den Vulkan??? Ok, auf Madeira konnte man das ja auch – dort gibt es über 80 Tunnel. Vamos a ver – schau mer halt mal.

 

 

 

27.11.2024

Kanaren-Paradoxon

 

Hohe Arbeitslosigkeit trotz 70.000 freier Jobs. Die Kanaren eilen von einem Tourismus-Rekord zum nächsten. Jetzt droht ihnen das Hauptproblem der Branche zum Verhängnis zu werden: der Fachkräftemangel. (Wo war das noch genauso?) Branchenverbände fürchten, dass weiteres Wachstum an den fehlenden Arbeitskräften scheitern könnte. (Da ist es wieder, eines meiner Lieblingswörter: WACHSTUM)

 

Laut einer Studie haben die Kanarischen Inseln ein strukturelles Defizit über alle Berufsgruppen im Tourismus hinweg.  Rund 70.000 Jobs seien derzeit unbesetzt, aber paradoxerweise gibt es eine hohe Arbeitslosenquote. Demnach würden Bewerber aufgrund von “mangelndem Ehrgeiz abgelehnt oder weil sie nicht über die nötige Ausbildung verfügen”.  Kritiker des aktuellen Tourismus-Kurses sind erleichtert – aber auch in Sorge vor neuen Rekorden.

 

Allerdings liegt andersherum ein großes Problem darin, dass viele offene Stellen in touristischen Ballungszentren liegen. Die Mieten an solchen Orten sind inzwischen unerhört hoch (Da waren wohl einige zu Lehrgängen auf Sylt) und die Gehälter im Tourismus darauf nicht ausgelegt. Darin könne ein Teil der mangelnden Motivation einiger Kandidaten liegen. (Ach,was!?) Andere Bewerber, die von sich aus Job-Angebote ablehnen, sehen Probleme darin, zu weit pendeln zu müssten. Wer einmal mit dem PKW querbeet über eine der Inseln gefahren ist...... (Der gemeine Teutone wird hier krakeelend einwenden: "Tja, das müssen WIR schon seit Jahrzehnten!!")

 

Ungeachtet all dessen befindet sich der Urlaubssektor der Kanaren mit einem Zuwachs von ca.10% im Aufwind. Das erlaubt die Prognose, dass die Kanarischen Inseln bis Ende 2024 insgesamt etwa 18 Millionen Besucher empfangen, die mit fast 100 Millionen Übernachtungen geschätzte Gesamtausgaben von 22 Milliarden Euro generieren werden. Die aktuelle geopolitische Lage und mit ihr veränderte Urlauberströme, plus bessere Anbindungen und eine im Vergleich zu früher deutlich stärkere Hauptsaison, machen das möglich. Schon jetzt ist die Aussicht bis Ostern 2025 hervorragend.

 

Die steigenden Umsätze sorgen freilich für deutlich höhere Einnahmen. Nun könnten Teile dieses Zuwachses für Umschulungen und Lohnerhöhungen genutzt werden und das Tourismus-System der Kanarischen Inseln könnte von innen heraus verstärkt werden. DAS erzähle man einmal einem Vorstandsmitglied der Tourismusbetriebe und -konzerne.... Für DIE bedeutet es ja schon eine Zumutung sondergleichen nicht alle Gewinne am Fiskus vorbeimanövrieren zu können.

 

 

 

24.11.2024

Kanaren-Urlaub teuer wie nie – stärkster Anstieg in ganz Spanien

 

Früher galt Kanaren-Urlaub als günstig und bodenständig. Inzwischen haben sich die Preise deutlich verändert. Im Oktober stiegen die Zimmerpreise in kanarischen Hotels um durchschnittlich acht Prozent. Damit wurden pro belegtem Zimmer im Schnitt 135,50 Euro bezahlt. Dieser Wert bedeutet einen Rekord für die Kanarischen Inseln. Der Archipel liegt damit im Trend. Denn die teuerste Region Spaniens, Madrid, berechnete mit 9,6 Prozent mehr einen ähnlichen Anstieg. Dort kosten Zimmer durchschnittlich 165 Euro. Die Hotels wurden damit alle zehn Monate des Jahres in Folge teurer.

 

Hinzu kommt eine historische Zahl von Touristen. Nicht nur die Zimmerpreise steigen damit, sondern auch der Umsatz allgemein. Rund 18 Millionen Urlauber werden bis Jahresende auf den Kanarischen Inseln gewesen sein, ein Allzeithoch. Der Hotelpreisindex stieg in den vergangenen 16 Jahren ebenfalls auf einen historischen Wert. Seit 2008 wurde ein Anstieg um 64,6 Prozent registriert. Das macht die Kanaren zu der Region Spaniens mit dem höchsten relativen Anstieg überhaupt in diesem Zeitraum.

 

Wenn man nun weiss, dass sich DIESE Entwicklung nur seeehr moderat auf den Lebensstandard der Einheimischen auswirkt, also auf so gut wie Alle, die diese Spirale überhaupt erst ermöglichen, sollte schon einmal mehr die Frage erlaubt sein: Kann/sollte man wirklich IMMER der sog. freien Marktwirtschaft mit ihrem famosen Prinzip von „Angebot und Nachfrage“ ihren unregulierten, asozialen Lauf lassen?? Es ist ja nicht die ursprüngliche Idee, sondern, wie bei so vielen anderen im Grunde richtig guten Gedanken/Konzepten, die miese Anwendung durch dämliche, ignorante, selbstsüchtige, gierige und/oder verantwortungslose Kreaturen.

 

 

18.11.2024

Gesprächsdiziplin und mehr..

 

Es gab da unlängst wieder ein "Markus Lanz" im Nacht-TV mit "IHM" höchstselbst und

1.Ulrike Malmendier (Wirtschaftsweise mit mehreren Professuren),

2.Christian Dürr (FDP),

3.Ralf Stegner (SPD) und einem gewissen Herrn

4.Martin Machowecz (Redakteur der ZEIT).

 

Eieiei!!!!

Die Art und Weise, in der seit ärgerlich langer Zeit dergleichen Gesprächsrunden geführt werden, ist bar jeder Gesprächsdisziplin. Selbst offenkundig gebildete und kluge Zeitgenossen wie v.g. Frau Malmendier haben sich zu allem Überfluss und meinem Entsetzen auch noch dem allgemeinen Sprachmüll-Edikt ergeben, was gleichfalls sprachlos macht. Man "WÜRDE sagen, WÜRDE meinen, WÜRDE jemandem zustimmen, WÜRDE sich wünschen", etc.pp, hat sich inzwischen so durchgesetzt wie Anglizismen und Füllwörtchen wie dieses immer ärger um sich greifende "SOZUSAGEN"....

 

Ach, und die Mär` vom „Wachstum“ ist nach wie vor eines der beliebtesten „Narrative“. Begreifen „DIE“ es wirklich nicht?? Aber, was richtig furchtbar ist, in diesen Sendungen: Vor allem Politiker fallen sich unablässig und hartleibig ins Wort. Jemanden ausreden lassen gilt wohl als Schwäche. „Dasda" gegenüber faselt ja ohnehin nur dämliches Zeug.... Nun ja, Herr Lanz hat sich das ebenfalls vor geraumer Zeit angeeignet und stört damit regelmäßig den Redefluss seiner Gegenüber. Unerträglich, besonders wenn einen die Themen der Runde schon interessieren.

 

In Sachen "Ampelkoalition" also diesmal, inklusive des inzwischen allgemeingültigen "Die Grünen sind schuld!"-Gezeters. Der Harbeck mit seinem Heizungsgesetz (vielleicht war es etwas lausig formuliert, auf jeden Fall aber war es der richtige Weg), die Baerbock mit ihrem vollkommen unfähigen Auftreten im Ausland und gescheit Englisch kann sie auch nicht (sie befindet sich da immerhin in bester Gesellschaft)... Und dann ist da noch dieser Lauterbach (komischerweise hatte ihm die Realität fast IMMER Recht gegeben). Irgendwie entsteht aber nur selten ein "Wie und was genau war denn da so mies gewesen? Erklären Sie das mal!" Und wenn doch: s.o....  Man erlebt es ja in anderen Runden auch ständig, aber die Herren Lanz, Dürr und Stegner haben an diesem Abend neue Maßstäbe gesetzt. Ich gäbe was darum zu wissen, was Frau Malmendier so durch den Kopf ging.

 

Es sind ja von je her Parteien mit total unterschiedlichen Profilen, von denen jede glaubt den einzig möglichen Königsweg parat zu haben. Und genauso gestalten sich dann diese "Diskussionsrunden". Wieviele, ach, so weit von einander entfernte Möglichkeiten gibt es denn, um in DE das Leben des Durchschnittsbürgers zu verbessern? Löhne, Mieten/Wohnungsnot, Gesundheitssystem, Infrastruktur und, JA, auch das Thema Migration, sowie buchstäblich alles, was mit Lebensqualität zu tun hat, liegen im Argen, aber nein, sie kommen auf keinen gemeinsamen Nenner. Nie!! Egal, wo gerade herumgezetert wird.

Wenn ähnlich gestrickte Figuren weiland zu entscheiden gehabt hätten, wie genau denn ein Verbrennungsmotor zu funktionieren habe, wir würden noch heute in Pferdewagen durch die Lande rumpeln.

 

Klar ist immerhin Allen: Die „Ampler“ hatten und haben Schwierigkeiten wie keine andere frühere Regierung.

 

Weit über 30 Jahre waren Konstellationen am Werk - Ruder ist da eher unpassend - welche die komplette BRD in Grund und Boden haben wirtschaften lassen, meist durch Lobbyistenhörigkeit und Unwissenheit, gepaart mit einem unfassbaren Phlegma. Und diese riesige Müllhalde durch Unfähigkeit und Unterlassung konnte schließlich an das bedauernswerte Ampel-Triumvirat übergeben werden. COVID und Putin haben den Rest erledigt.

Gut gelaufen für so einige Klugscheisser aus den vergangenen Reigen. Und eine dieser Truppen droht nun mit einem Kanzler Merz, Verfechter einer Theorie, die davon ausgeht, dass bei zunehmendem Wohlstand der Reichen nachrangig auch etwas davon für die Ärmeren abfällt. Schon DAS allein ist zum Totlachen idiotisch!! Der Abzulösende, freilich, hat sich in der Vergangenheit durch Beihilfe zu groß angelegtem Steuerbetrug (cum-ex) "verdient" gemacht... DAS ist allerdings ebenfalls richtig zum Kotzen!!

 

Die nächste „Talk-Show“ kommt bestimmt, aber wahrscheinlich wieder nicht mit einem einleitenden eindringlichen Appell an die Höflichkeit und – vor Allem - Gesprächsdisziplin.

 

 

11.11.2024

Neues aus Puerto Naos

 

Es gibt weiterhin gute Nachrichten aus Puerto Naos. Am letzten Donnerstag eröffneten gleich zwei Geschäfte: die Beach Bar als erstes direkt an der Promenade und das Restaurant La Ola bei der Playa Chica. Damit hat Puerto Naos nun auch ein Angebot um Essen zu gehen.

Geöffnet sind nun:

Die beiden Strandkiosks, die Bar Barsilikum, das Restaurant La Ola, die Beach Bar an der Promenade, der Sparmarkt, das Hotel Sol, die Apartamentos Martín und viele weitere private Apartments.

 

 

08.11.2024

Es ist tatsächlich passiert: Trump-2.0

 

Während der Wahlkampagne Donald Trumps zum US-Präsidenten 2016 wurde eine Aussage Henry Menckens aus dem Jahr 1920 zitiert und verbreitete sich weltweit:

 

"Mit der Vervollkommnung der Demokratie widerspiegelt dieses Amt mehr und mehr die innere Seele des Volkes. Wir bewegen uns auf ein erhabenes Ideal zu. Eines großen und glorreichen Tages wird der Herzenswunsch der schlichten Leute endlich erfüllt und das Weiße Haus mit einem geradezu Debilen geschmückt sein."

 

Folgendes schrieb der amerikanische Journalist und Satiriker auch in seiner ironischen Sprüche-Sammlung "Kleines Buch in C-Dur" aus dem Jahr 1916:

 

"Demokratie ist die Theorie, dass die Durchschnittsbürger genau wissen, was sie wollen, und verdient haben, genau das so richtig gut und heftig serviert zu bekommen. Erstes und letztes Ziel eines Politikers ist es, Wählerstimmen zu bekommen und der sicherste aller Wege dorthin ist es, dem einfachen Mann wie ein einfacher Mann vorzukommen.

Das bedeutet, bis zum Rand mit schwabbeligen, banalen, kindischen Ideen angefüllt zu sein, die keinerlei Vorurteil in Frage stellen und den Verstand nicht mit einer kritischen Überprüfung belasten. Die Masse der Amerikaner scheut neue und revolutionäre Ideen.

Nicht von ungefähr hat sich in den USA das Prinzip der "Rechtgläubigkeit" durchgesetzt, wie es im Mittelalter in der Kirche gang und gäbe gewesen war. Nur hier in Amerika hat sie sich auf alle Geistesgebiete ausgebreitet. Nur hier wird jede neue Idee auf jeglichem Feld mit Anstößigkeit gleichgesetzt und von der großen Masse der rechtgläubigen Leute auf geheimnisvolle Weise der Unmoral verdächtigt. Leute, deren Denken von Gefühlen beherrscht wird.

Wenn ein Kandidat in den Wahlkampf zieht, hat er nicht etwa verständige Menschen vor sich, sondern einen "Mob", dessen herausragende Eigenschaft es ist, keine einzige Idee abwägen oder auch nur nachvollziehen zu können. Das sind Leute, deren ganzes Denken von Gefühlen beherrscht wird, unter denen das prägendste der Überdruss an für sie unverständlichem Zeug ist.

Bei lokalen Wahlkämpfen können verständige Kandidaten noch mit der Kraft ihrer Persönlichkeit durchdringen, auf nationaler Ebene nicht. Dann stehen alle Chancen auf Seiten des Mannes, der eigentlich der Abwegigste und Mittelmäßigste ist, der die Vorstellung, dass sein Geist ein regelrechtes Vakuum sei, am talentiertesten zerstreuen kann. Das Präsidentenamt neigt Jahr um Jahr mehr zu solchen Männern."

 

Andererseits hat er wohl auch Versatzstücke, die eher nicht so prickelnd sind:

Mencken rühmte sich seiner deutschen Abkunft und wurde wegen seiner Sympathien, die er in beiden Weltkriegen für Deutschland äußerte, heftig angegriffen. Mencken war kein Nazi, aber er spielte die Untaten der Nazis mit fataler Leichtfertigkeit herunter. Nichts desto trotz: Mit obiger Äußerung hat er offensichtlich die Verfasstheit des sprichwörtlichen einfachen Mannes gut erkannt....

 

Kolumnist Desmond Lachman knüpfte für "The National Interest" direkt daran an: "Nach Donald Trumps Wahlsieg wird der Durchschnittsbürger bald verstehen, was Mencken damit meinte. Wenn Herr Trump das Wirtschaftsprogramm umsetzt, das er im Wahlkampf skizziert hat, wird unsere Wirtschaft in den nächsten vier Jahren einiges durchmachen müssen." Mit "positiven" Verdiensten lasse sich in den USA in der "Spätphase der demokratischen Aufklärung" kein Mandat mehr erreichen, nur mit "negativen" charakterlichen Vorzügen, und damit sei "schlichtweg Unverwundbarkeit" gemeint.

 

Vielen seien die Worte von Mencken "unbequem", heißt es in der konservativen britischen "Daily Mail". Donald Trump sei "vulgär, unberechenbar und scheinbar bereit, den Rechtsstaat zu seinem eigenen Vorteil zu missbrauchen", aber anders als viele glaubten, halte ihn die Mehrheit der US-Amerikaner für einen Garanten von Stabilität und Sicherheit - und gerade nicht für einen "Kandidaten des Wandels".

 

Ähnlich sieht es Kolumnist Hamilton Nolan, auch er mit ausdrücklichem Verweis auf Mencken:

"Kamala Harris trat gegen einen Mann an, der ständig lügt und eindeutig rassistisch ist und keinen zusammenhängenden Satz sprechen kann und die Bevölkerungsgruppen, die die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen, persönlich beleidigt hat. Die Leute wissen genau, gegen wen sie antrat. Sie wissen genau, wer er ist. Die meisten Leute, so stellt sich heraus, ziehen ihn einfach vor. Das ist es, was sie mögen."

 

Ganz abgesehen von den kommenden üblen Problemen für Europa, werden die US-Amerikaner und zwar gerade die Mehrheit der Trump-Fans sehr bald erkennen, dass sie sich keinen Gefallen getan haben. Insofern stimme ich nicht mit Herrn Nolan überein. Gerade DIESE Klientel weiss nicht im Geringsten, warum ihre derzeitge Lebenssituation so miserabel ist. Ihre Antworten auf entsprechende Fragen sind derart blöde, dass man sie besser entmündigen sollte. Diese ernüchternde Realität trifft freilich auch auf Europa zu. Der „homo idiotens“ lässt einmal mehr grüßen. Meine Prognose daher:

Er wird bis spätestens Mitte 2027 einem seiner geistig minderbemittelten „Waffenbrüder“ zum Opfer fallen....

 

 

28.10.2024

Streik

 

Die neue Woche beginnt mit einem Streik der Busfahrer auf den Kanarischen Inseln. Rund 9000 Busfahrer (ja, auch die *innen) auf den Kanarischen Inseln haben die Arbeit niedergelegt. Nur ein Minimum werde bedient, heisst es. Damit soll für die Vorverlegung des Renteneintrittsalters für Transportarbeiter auf 60 Jahre gefordert werden.

 

Davon sind ca. 605.000 Fahrgäste auf den Kanarischen Inseln betroffen. Und viele von ihnen weichen auf`s Auto aus. Am frühen Morgen waren viele Staus auf den Inseln noch länger, als sie es im Berufsverkehr auf den Haupt-Strecken ohnehin meist sind. Die Gewerkschaften CCOO und UGT hatten am Wochenende klar gemacht, dass bei ausbleibender Einigung auf Verkehrschaos gesetzt werde.

 

Zunächst ist dieser Streik für den Montag angesetzt. Damit wollen die Arbeitnehmer-Vertreter klar machen, was bei ausbleibender Einigung droht. Im Anschluss soll zwei Wochen lang verhandelt werden. Kommt es zu einer Einigung, bleibt es bei einem Streiktag. Falls nicht, werde am 11. November erneut die Arbeit niedergelegt, hieß es. Sollte es auch dann keine Einigung geben, wurden bereits der 28. und 29. November sowie der 5. und 9. Dezember als weitere Streik-Tage ausgegeben. Hilft auch das nicht, werde ab dem 23. Dezember auf unbestimmte Zeit gestreikt.

(Kann DAS bitte mal irgend jemand einem gewissen Herrn Merz vorlesen?)

 

Laut dem Generalsekretär der FET werde von der spanischen Regierung eine klare Zusage gefordert, dass das Renteneintrittsalter auf 60 Jahre vorverlegt wird und dies nicht zu zusätzlichen Sozialversicherungskosten für die Unternehmen führe. In Spanien fehlen derzeit etwa 15.000 Fahrer, davon 500 auf den Kanarischen Inseln. Daher müsse insbesondere mit Blick auf die Senkung des Renteneintrittsalters dringend die Werbetrommel für den Beruf gerührt werden. Und der Eintritt in den Job müsse erleichtert werden, hieß es weiter.

 

 

20.09.2024

Sesselfürze aus Brüssel

 

Europäische Standards machen eine Erweiterung des Flughafens von La Palma unumgänglich, meint Brüssel. Allerdings, der Flughafen La Palmas hat zu wenig Gelände und so müssen nun Grundstücke zwangsenteignet werden. Der überwiegende Teil wird derzeit als Bananenplantage genutzt. Hinzu kommen Lagerhallen. Zusammen sind 44 Immobilien von der Enteignung betroffen.

 

Seit 2022 steht das Urteil zur Zwangsenteignung. Es sieht vor, “auf jeder Seite der Landebahn-Achse einen hindernisfreien Streifen von 140 Metern Breite” zu errichten. Ein Gericht kam zu dem Schluss, dass eine Enteignung dieser Grundstücke notwendig sei, um den Flughafen La Palma an die Verordnung 139/2014 der Europäischen Kommission vom 12. Februar 2014 anzupassen. Diese nämlich legt die Grenzen von Start- und Landebahnen fest!?! Der spanische Flughafenbetreiber Aena kündigte nun an, von seinem Recht Gebrauch zu machen.

 

Diese Verordnung auf alle Flughäfen anwenden zu wollen ist vollkommener Schwachsinn und La Palma ist ganz sicher nicht der einzige Flughafen der Welt mit besonderer Topographie. Und bislang gab es nie Probleme wegen fehlender Seitenstreifen. Warum nun aber ausgerechnet die Betreibergesellschaft AENA auf diesem Blödsinn besteht, muss man nicht verstehen. 140m Landebahnverbreiterung sind hier weder links noch rechts machbar. Seeseitig geht sowieso nichts, weil da eben die See ist und zwar direkt im Anschluss an die parallel verlaufende Zubringerstraße. Ergo müssten landseitig 280m Breite auf eine Länge von ca.3km eingeebnet und die Landebahn 140m seitlich verlegt werden. Na, DAS wird ein gar fröhlich` Sprengen werden, denn eben da geht es direkt neben der Piste sehr steil nach oben, weil man sich - überraschenderweise - auf einem steil aufsteigenden Vulkan befindet und La Palma wäre für sehr lange Zeit nur per Schiff oder Gleit-, bzw Fallschirm zu erreichen....

 

Das gibt entweder mächtig Ärger, oder man lässt das Ganze stillscheigend wieder dahin verschwinden, wohin es gehört: In den Schnipselkasten. 

 

 

 

16.09.2024

Neue Regelungen für Ferienwohnungen

 

Das Cabildo von La Palma hat wesentliche Änderungen am Entwurf des Gesetzes zur nachhaltigen Nutzung von Ferienwohnungen auf den Kanarischen Inseln vorgenommen. Zudem wird eine Kontrolle und Überprüfung von Ferienunterkünften durch die Rathäuser und Stadtverwaltungen erlaubt. Tourismusministerin Jéssica de León betonte, dass dieses Gesetz einen weiteren wichtigen Schritt in der Regulierung darstellt und eine schnelle Verabschiedung im Parlament der Kanarischen Inseln angestrebt werde.

          Für Betreibergesellschaften, also Unternehmen, die nicht selbst Eigentümer einer Immobilie sind, gilt künftig eine Vermietungskonzession für fünf Jahre. Diese kann maximal dreimal, also auf insgesamt 20 Jahre verlängert werden. Allerdings nur, wenn die Anzahl der insgesamt vermieteten Immobilien gleich bleibt. Für Rodríguez ist das eine “drastische Veränderung zum Besseren”. Und die Regional-Regierung der Kanarischen Inseln plant, dies durchzusetzen.

          Bei Kleineigentümern wird man künftig flexibler agieren. Es gilt eine Art Bestandsschutz. Betroffene sollen ihre Ferienwohnungen also unbegrenzt weiter vermieten können. Allerdings muss dafür nachgewiesen werden, dass alle Vorschriften eingehalten werden. Das Recht ist nicht übertragbar. Wird die Immobilie also verkauft oder die Tätigkeit aufgegeben, unterliegt sie automatisch dem neuen Gesetz, erklärte Rodríguez.

 

Hier sind die wichtigsten Änderungen:

 

Regelungen für private Vermieter:

Private Vermieter, die ihre Ferienwohnungen im Einklang mit allen gesetzlichen Vorschriften betreiben, dürfen weiterhin unbegrenzt vermieten. Dieses Vermietungsrecht ist jedoch nicht übertragbar: Beim Verkauf oder der Aufgabe der Tätigkeit unterliegt die Immobilie den neuen gesetzlichen Regelungen.

 

Regelungen für gewerbliche Vermieter:

Gewerbliche Anbieter erhalten eine Vermietungskonzession für fünf Jahre, die maximal dreimal verlängert werden kann (insgesamt 20 Jahre). Eine Erweiterung der Anzahl vermieteter Immobilien ist nicht gestattet, um die Umwidmung von Wohnraum zu Ferienwohnungen zu begrenzen.

 

Stärkere Kontrolle durch Gemeinden:

Gemeinden und Städte sind verpflichtet, innerhalb von sechs Monaten Pläne zur Überprüfung von Ferienwohnungen zu erstellen. Diese Pläne müssen in den nächsten vier Jahren umgesetzt und regelmäßig kontrolliert werden, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen.

 

Änderung der Mindestgröße von Ferienwohnungen:

Die Mindestgröße von Ferienwohnungen wird auf 25 Quadratmeter gesenkt, sofern mindestens eine von zehn Zusatzbedingungen erfüllt ist (z. B. eigener Parkplatz, Swimmingpool, Ladestation für Elektrofahrzeuge, Schaffung von Arbeitsplätzen).

 

Beschränkung der Flächennutzung für Ferienwohnungen:

Es bleibt bestehen, dass nur 10% der städtischen Baufläche für Ferienvermietungen genutzt werden dürfen, mit Ausnahme von speziell für den Tourismus erschlossenen Gebieten.

 

Einschränkungen bei Neubauten:

Neu errichtete Immobilien dürfen frühestens nach zehn Jahren zur Ferienvermietung genutzt werden, um sicherzustellen, dass ausreichend Wohnraum für die lokale Bevölkerung zur Verfügung steht.

 

Die Gemeinden der Kanarischen Inseln müssen in den kommenden fünf Jahren Pläne zur Stadtentwicklung vorlegen, die unter Anderem dieser Forderung gerecht werden. Das neue Vermietungsgesetz sei als eine Art Start zu verstehen, sagte Sra. de León. Ab der Verabschiedung müsse es von den Gemeinden und Städten der Kanarischen Inseln weiterentwickelt werden. Um möglichst schnell mit der Umsetzung beginnen zu können, soll im Parlament der Kanarischen Inseln ein Eilantrag gestellt werden.

 

Vielleicht kann man ja ebenfalls nochmal über die Durchsetzung eines „Mietendeckels“ befinden. Was diesbezüglich hier passiert, ist durchaus mit DE vergleichbar. Dass man dort nichts mehr hinbekommt, ist ja inzwischen fast eine Binsenweisheit. Für die Kanaren hege ich noch einen Rest Hoffnung....

 

 

05.09.2024

Kanaren: 1000 neue Touristen-Wohnungen in nur vier Wochen

 

Die Kanaren-Politik steht in der Kritik: Durch die Ankündigung der Regulierung von Ferienwohnungen ist eine Lawine an Anmeldungen ausgelöst worden. Der Gesetzentwurf war im April, etwa sechs Monate nach der Ankündigung, vorgelegt worden. Durch die anschließende Lethargie jedoch nutzen derzeit viele Menschen die Gelegenheit, ihre Wohnung noch vor Inkrafttreten des Gesetzes umzuwidmen. Mit touristischer Vermietung können viele von ihnen ein Vielfaches des normalen Mietgeschäftes verdienen. Zudem ist die Gesetzeslage moderater. Folge: Kanaren registrieren 1024  neue Touristen-Wohnungen - etwa 9100 Betten - in nur vier Wochen.

 

Der Wohnraum auf den Kanarischen Inseln wird damit noch knapper. Und das führt – trotz Mietpreisbremse – vielerorts zu teils absurd hohen Mieten. Eine entsprechende Regelung könnte dabei helfen, dass der normale Wohnraum nicht weiter verknappt wird. Aber, noch schlimmer als das, es melden sich bei der zuständigen Vereinigung inzwischen sogar Bauträger, deren Objekte gerade erst in die Planungsphase gehen. Auf den Grundstücken hat der Bau noch gar nicht begonnen. Doch bevor das neue Gesetz in Kraft tritt, wollen viele Immobilienbesitzer noch schnell an die begehrte Lizenz kommen. Denn wer sie hat, soll sie vorerst behalten dürfen – sofern die Immobilie irgendwelche Bestimmungen erfüllt.

 

Derzeit gibt es auf den Kanaren 61.170 Wohnungen oder Häuser mit der touristischen Lizenz "Vivienda Vacacional". Das bedeutet insgesamt 256.684 Betten für Touristen außerhalb der Hotels. Damit sind innerhalb eines Jahres rund 92.000 neue Betten für Touristen hinzugekommen. Allein seit o.g. Ankündigung ein Anstieg von knapp 36 Prozent. Auf den Kanaren wird derzeit etwa jede zweite Wohnung bewusst für die touristische Vermietung gebaut. Dahinter stecke Großinvestoren und keine Familien, die sich mit einer Einzel-Immobilie für die Zukunft absichern wollen. Zudem würden mehr als 211.000 Immobilien leer stehen, denn viele Vermieter hätten Angst vor dem viel zu strengen Mieterschutz-Gesetz und würden lieber auf Mieteinnahmen verzichten, als die Wohnung auf dem Markt anzubieten. Und das sind beileibe keine “Lasten der Ferienvermietung”.

 

Nach mehreren Debatten wird der Gesetzesentwurf derzeit überarbeitet. Die Ministerin für Tourismus, Jéssica de León, wird aller Voraussicht nach in den kommenden Wochen daraus resultierende Änderungen vorstellen.

 

Und einmal mehr steht Gier vor Vernunft.

 

 

01.09.2024

Herr Pedro Sanchez war da, Ole!!

 

Dieser will sich nun mit 50 Millionen Euro an den Aufgaben der Kanaren beteiligen, minderjährige Migranten "angemessen" zu behandeln. In der Tat beherbergen die Kanaren im Moment 5.600 minderjährige Flüchtlinge. Diese unterliegen dem Gesetz der autonomen Regionen, während erwachsene Flüchtlinge in den Aufgabenbereich des Staates fallen. Man will generell eine Änderung des Gesetzes vorantreiben, das eine schärfere Gangart vorsieht und mit welchem Abschiebungen einfacher vonstatten gehen sollten. Offenbar sollen junge Menschen davon ausgenommen werden.

 

Ich verstehe ja, dass die armen Seelen da, wo man sie dumpf hinein geboren hat, mit allen Mitteln weg wollen. Aber das, was deshalb voller Verzweiflung unter aberwitzigen Lebensgefahren veranstaltet wird, ist auf keinen Fall eine brauchbare Lösung. Nun werden auf einigen Inseln schon die ersten Wohnungen von eben diesen illegalen Flüchtlingen besetzt, sogenannte Ocupas (Hausbesetzer), die aus den bereitgestellten Unterkünften abgehauen sind. Sind diese erst einmal ein paar Tage im Haus, bringen die Hauseigentümer sie nur noch mittels langer Gerichtsverhandlungen wieder hinaus - eine vollkommen irre innerspanische Regelung macht sowas möglich - und dann muss komplett grundsaniert werden, weil sie sich auch hier ähnlich primitiv verhalten wie in den deutschen Unterkünften.

 

Europa, allem voran Deutschland, ist voll - Basta! Man kann doch nicht aus vermeintlicher Menschlichkeit zulassen, dass sie vollkommen unkontrolliert alle Buden einrennen. Die belästigende Enge in den Ballungsräumen wirkt sich längst negativ auf die Psyche aller „Insassen“ aus. Aber das gibt man ja nach wie vor nicht zu, ganz zu schweigen von Erklärungen zu dem Warum und den wirklich überfälligen wirksamen Hilfen in den Herkunftsländern, wo nachweislich korrupte „Eliten“ zu deren ausschließlichem eigenen Wohl kuhblöde mit EU-Geldern „gesponsort“ werden.... Elektroschrott zur Entsorgung nach Afrika zu senden oder mit in der EU nicht verkaufbarem Fleisch von zuvor brutal gequälten Legehennen die Märkte in Afrika zu überschwemmen ist nicht wirklich Entwicklungshilfe. Auch hier gilt, nach wie vor, Profit steht vor Vernunft, allerdings auch bei den Chinesen, die z.Zt. sehr Vieles sehr viel besser machen, als diese dämlichen Europäer, die in ihrer Vorschriftenwut förmlich ersticken.

 

Nein, Wachstum muss sein und man braucht noch sooo viele Fachkräfte... Man könnte sich ausschütten vor Lachen, wenn es nicht so zum Kotzen wäre. Wo genau sollen die denn herkommen, diese Fachkräfte? Aus der Sub-Sahara-Zone etwa? Klar, diese Menschen sind gewiss nicht doofer als die Nordeuropäer, aber sollte man nicht dennoch, auch ohne deren unzureichende Ausbildung, Erziehung und Sozialisierung außen vor zu lassen, zuerst versuchen die Einheimischen in Brot und Arbeit zu bringen, die jetzt schon geharnischte Probleme haben Berufe zu erlernen?? Und WO soll das Mehr an Menschen schlussendlich eigentlich leben und wohnen, in diesem überall heillos überteuerten „Deutselande“?

 

Aber bislang haben es nur die Dänen begriffen und handeln entsprechend konsequent. Will man tatsächlich im Rest-Europa warten bis Alle so überfüllt sind wie jetzt schon Deutschland? Nun, der famose Herr Merz jedenfalls nicht! Der beruft sich allerdings auf diese merkwürdige europäische Dublin-Absprache, der zufolge Deutschland ja gar keine Migranten/Flüchtlinge aufnehmen muss, da diese ihre Füße erstmals auf anderer Länder Böden gesetzt haben mussten, die dann eben die Rückführungs-Arschkarte zu spielen haben. Ebenfalls eine ziemlich idiotische und – Herr Merz weiss das sicher auch – im Grunde sehr anti-europäische Regelung.

 

Und fähige, fertig ausgebildete Fachkräfte, woher auch immer, sollen ausgerechnet nach Deutschland kommen? Warum? Weil man fair entlohnt wird, ordentliches Geld verdienen und in bezahlbaren, komfortablen Domizilen sein Glück genießen kann? Lächerlich! Oder gar, weil wir so famos funktionierende, redeverbotsfreie Demokratien vorzuweisen haben, die leider gerade an einem system-immanenten Denkfehler zu scheitern drohen? Ein Thema, dessen man sich ebenfalls nicht wirklich mal öffentlich annimmt - auch nicht nachdem dieser wirklich eklatante Systemfehler, zusätzlich zu deren anderem, nicht mehr zeitgemäßen Wahlmännersystem, gerade in der „Chef-Demokratie-USA" durch einen allenfalls praktisch bildbaren Primaten names D.Trump offenbar wurde:

Jeder, der ein Kreuzlein zu machen imstande ist, darf (s)eine Regierung wählen,

ohne dafür einen Qualifikationsnachweis erbracht zu haben.

 

Wenn man nur Würstchen, Frikadellen und Pommes frites in einer Bude verkaufen will, braucht man, wie für jeden anderen Mist, ein spezielles Zertifikat! Zum Wählen einer Regierung nicht. Das ist vollkommen verrückt und man wird, gerade im derzeitigen Deutschland, ebenfalls bald sehen, wozu das führt. Schon ganz und gar, wenn dann auch noch das Wahlmindestalter auf 16 herabgesetzt wird.

 

Eine gewisse Frau Sara W., von der ich einst mal viel gehalten habe, hat nun auch offensichtlich dringend benötigte Medikamente abgesetzt....  Wo soll das alles enden?  Ich mache mal weiter, mit dem Feiern meiner frühen Geburt!! 

 

 

22.08.2024

Es ist kein Klischee!

 

Die Briten, nicht Russen, sind sehr häufig DIE Betrunkenen, die die meisten Probleme machen - genauso wie deren berüchtigte Fußball-Hooligans. Die haben - meist auf Flügen nach Tenerife - das einzige Bestreben, so früh wie irgend möglich vollkommen breit zu sein und, damit einhergehend, der Muttersprache verlustig... Sie werden oft gewalttätig, beleidigend, spucken und urinieren in die Kabine, werden handgreiflich gegenüber Jedem, der sie auf ihr Untermenschentum hinweist und sind tatsächlich fast immer nur durch gewaltsames Eingreifen Anderer zu bändigen. Eigentlich müssten immer, gerade aus G.B., 3-4 physisch gut ausgestattete Sicherheitsbeamte an Bord sein, mit der unbedingten Lizenz zum „Auf-die-Fresse-hauen“!!! 

 

Andererseits machen gerade die britischen Dumpfbackenpostillen große Werbung für Kanarenurlaube, weil da der Alkohol so schön billig sei und man schon für vergleichsweise kleines Geld einen ganz wunderbaren Vollrausch einfahren kann. Los Cristianos und Playa de Las Americas sind dementsprechend allmorgendlich großflächig vollgekotzt, von dieser  fürchterlichen Unterart des homo-idiotens.

 

Die Strafen, falls obrigkeitsseitig eingegriffen werden muss, sind äußerst unangenehm. (bis 5000€) Offenbar aber nicht drakonisch genug. Wenn ein Flieger am normalen Flug gehindert wird, wird`s richtig teuer. Da sind dann schnell mal 50.000€ fällig. Man sollte aber diesen Kretins nicht nur für die betroffene Fluglinie ein lebenslanges Verbot aussprechen. Etwas absolut Sinnvolles wäre es auf jeden Fall, dass DAS für alle Zeiten und für alles gilt, was mit Reisen verbunden ist! Schon bei jedweder Art von Buchung, egal ob Flug oder Hotel, muss der virtuelle Schlagbaum auftauchen....

 

Selbstverständlich muss DAS ALLES auch für alle anderen Nationalitäten gelten, deren Suffköppe den eigenen nationalen Leumund durch „liebgewonnene“ Trinkgewohnheiten wirklich schwer beschädigen.

 

 

18.08.2024

An den Pranger mit dieser Drecksau

 

Da hat doch tatsächlich wieder Jemand einen Hund mit gefesselten Beinen in einen Sack gesteckt und einfach in einen Straßengraben geworfen. Das arme Viech wurde zwar noch lebend gefunden, ist aber später, wahrscheinlich durch zu starke Überhitzung (ca.50° im Sack) und Dehydrierung, doch noch verendet. Für solche Schweine gehört die Todesstrafe umgehend wieder eingeführt!!! Ich schlage Aufhängen kopfüber am wieder einzuführenden Pranger vor, bis zum vollständigen Verzehr durch Rabenvögel. Ich hoffe sehr, dass der inselweite Aufruf, den Täter zu identifizieren, erfolgreich sein wird. Das unlängst verschärfte spanische Tierschutzgesetz – Stierkämpfe sind da leider noch immer ausgenommen - sieht für sowas Unfassbares Geldstrafen bis zu 50.000€ vor.

 

 

 

21.07.2024

Madeira - irgendwie anders schön

 

Es ist schön grün auf dieser Insel! Das stimmt! Die unmittelbare fast parkähnlich bepflanzte Umgebung der Wohngebiete der Besserverdiener ist schon traumhaft. Im Gegensatz zu La Palma dürfen Bäume hier Bäume sein. Die Leute sind alle ausgesprochen nett, ihre Sprache klingt zwar irgendwie gruselig nach Osteuropa, aber sie verstehen meist Spanisch und Englisch sowieso. Und, was uns angesichts der horrenden Hotel- u. Mietwagenpreise sehr überrascht hat: Restaurants und Supermärkte sind in etwa so preiswert wie auf La Palma. Damit erschöpft sich mein positives Denken zu diesem Eiland. Ok, die meisten Straßen sind auch in sehr gutem Zustand. Die Auffahrten auf die Schnellstraßen sind allerdings oft gemeingefährlich, weil ohne 1m Beschleunigungsspur. Ein Wahnsinn sondergleichen. Eine andere Form von Wahnsinn sind die z.Zt. etwa 180 Tunnel, die durch die Inseltopografie getrieben wurden. Davon allein 130 für KFZ!!!

 

Das Inselchen ist unwesentlich größer als La Palma, hat aber mit 230.000 Einwohnern fast 3x mehr Insassen. Für mich viel zu voll und weit über der Grenze des Ertragbaren. Man sieht das überdeutlich an der dichten Bebauung der z.T. abenteuerlichen Hanglagen bis wirklich ganz nach oben. Sagenhaft!! Außerhalb der hochmodernen "Touri-Zonen" ist alles verfallen und verrottet und bittere Armut ist offenkundig. Bei der irrsinnigen Masse an Touristen und der frechen Kurtaxe von 2€ p.P. und Tag ein Skandal!!

 

Da ich den üblichen Touristenquatsch eher lieber nicht mitmache, gibt`s so gut wie nichts, was mich wirklich begeistert. Was, außer diesem tropischen Garten (ich habe durchaus Sensationelleres gesehen) (7,50€ p.P.), der Seilbahn über die Stadt (einfach 12,50€ p.P.) und diesem für mich absolut infantilen Schlittengerutsche (21€ p.P.)  abwärts durch die Gassen der Oberstadt Funchals, ist denn hier so besonders, außer, dass man hier bis ganz nach oben quasi immergrünen Mischwald vorfindet? Was also die landschaftliche Vielfalt angeht, hat La Palma tatsächlich mehr zu bieten. Ich habe immer, egal, wo ich gerade war, die unmittelbare Umgebung der besuchten Zonen auf für mich infrage für dauerhaftes Leben kommend taxiert – Madeira ist definitiv nicht dabei.

 

Die berühmte Altstadt von Funchal?? Jede Menge Restaurants und Andenkenläden in sehr verfallenen Häusern in den engen mit Lava-Kiesel gepflasterten Gassen – sehr unangenehm zu laufen - und eine Markthalle, die in der Tat ihresgleichen sucht. Aber man hat wirklich nicht umsonst gelebt, ohne all das erlebt zu haben, finde ich. Teure Unterkünfte, keinesfalls ausreichend Parkplätze, alles vollgebaut und vollgestopft und ein Ende ist nicht abzusehen. Das Thema Müllentsorgung ist durchaus diskussionswürdig. Und mit Badestränden aus Sand ist es auch nicht allzu weit her. Es gibt 3 - 4 kleinere, künstlich aufgeschüttet und, wen wundert`s, voll wie in Rimini. Alle anderen „Strände“ sind nämlich Kieselsteinufer, auf denen manchmal 1x2m große Holzpritschen zum „gemütlichen“ Sonnenbaden bereitgestellt werden.

 

Man bleibt gezwungenermaßen halbwegs fit, was ja nicht schlecht ist, denn, auch daran muss man sich bei längeren Aufenthalten gewöhnen, es gibt so gut wie keine ebenen Straßen, außer rund um den Hafen und Flughafen. Man hat, zumindest auf der Südseite unterhalb ca.200m, kaum Wind, weil man sich im Lee des Nord-Ost Passats befindet!!!! Das Klima ist auf La Palmas Ostseite daher meist weniger "drückend". Wer aber meint, Madeira hat, trotz der unzähligen Tunnel, nur anstrengende Steigungen und nicht enden wollende Serpentinenpisten zu bieten, sollte dann doch einmal nach La Palma fliegen...

 

Dieser allererste Eindruck des "Ja, DA schau her!", der sich bei uns auf La Palma sofort eingestellt hatte, ist hier ausgeblieben. Wir sind froh, wieder heimzufliegen, auf die nicht ganz so grüne Isla Bonita.

 

 

09.07.2024

Hurra, ein Manifest

 

27 Verbände von La Palma haben das „Manifest für La Palma“ vorgestellt, welches ein nachhaltigeres Entwicklungsmodell für die Insel fordert. Sie kritisieren die aktuellen Wiederaufbaupläne nach dem Vulkanausbruch als „veraltet und nachteilig“ und prangern die Ausbeutung von Menschen und natürlichen Ressourcen an. Zu den Unterzeichnern gehören verschiedene Umweltorganisationen wie Ben Magec-Ecologistas en Acción, die Plattform für ein neues Energiemodell, und einen fairen Bananenpreis.

 

Das Manifest fordert:

    Eine nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser, Energie und Nahrung

    Eine gerechtere Verteilung des Wohlstands

    Faire Löhne für Arbeiter im Primärsektor

    Förderung des lokalen Handels und sozialer Wirtschaft

    Schutz und Verbesserung der öffentlichen Gesundheitsdienste

    Faire Aufnahme von Migranten

    Dringende Maßnahmen zur Lösung der Wohnraumkrise

 

Die Unterzeichner betonen, dass die wahre Stärke von La Palma in seinen Menschen und seiner Natur liege und rufen zu kollektivem Handeln auf, um eine gerechte und nachhaltige Zukunft für die Insel zu schaffen.

(Anm. d. Redaktion zu allen Punkten: Wäre schon schön / Schau mer mal.)

 

 

01.07.2024

300.000 Menschen warten in Afrika...

 

...auf eine Möglichkeit, den Kontinent in Richtung Europa zu verlassen. Die Kanaren erwarten allein in diesem Jahr bis zu 89.000 von ihnen. Im vergangenen Jahr wurden rund 40.000 Migranten gezählt – und damit ein deutlicher Rekord aufgestellt worden. 19.000 Migranten haben die Kanaren bereits erreicht. Wer die Inseln verfehlt, schwimmt dem sicheren Tod entgegen, wie das Beispiel eines Bootes zeigt, das die Kanaren verfehlte und viele Wochen später ohne Überlebende in Südamerika strandete.

 

Es ist zu trocken auf den Inseln

 

Gravierend steigender Wassermangel, sogar auf La Palma. Aber das ist keineswegs dem Bananen- u. Avocadoanbau, steigendem Tourismus oder höherer Einwandererzahl zu verdanken. Vielmehr ist man nun endlich darauf gekommen, mal alle Leckagen der Wasserleitungen anzugehen. Was man da in den vergangenen Jahren an Schlamperei so sehen konnte war schon einigermaßen unfassbar. Ok, Einheimische beeilten sich, mit dem Argument die Insel sei vollgesogen mit Wasser, abzuwiegeln. Nun will man die maroden Leitungssysteme auf Vordermann bringen. Na, da bin ich aber mal gespannt. Manche Arbeiten werden in der Tat zügig durchgezogen. Übelst sprudelnde Lecks an Absperrventilen haben andererseits tagelang wer weiss wie viele 1000 Hektoliter dem Atlantik spendiert und es hat keine Sau interessiert. Joujou, die Insel verfügt ja über genug Wasser... Vieles wird angefangen und dann, warum auch immer, ruhen lassen und zwar für Monate. Dazu kommt noch eine allgegenwärtige Pfuscherei, die Ihresgleichen sucht. Wenn man also hier plötzlich Wasser limitiert, liegt das niemals am Klima, sondern - wie so oft auch andernorts in Europa - am unfassbaren Phlegma der verantwortlichen Politikerbagage.

 

Immerhin gibt es inzwischen ein Programm in Sachen Dürreprophylaxe:

Neue Entsalzungsanlagen sollen frühestens in 14 Monaten die Wasserressourcen für die landwirtschaftliche Bewässerung erhöhen. Die Anlagen kosten 13,4 Millionen Euro und sollen von den Inseln selbst verwaltet werden. Zuschüsse gibt es von der Regionalregierung. Auf den Inseln fällt seit Monaten weniger Niederschlag als üblich. Und wenn, dann in so großen Mengen, dass – wie überall auf dem Globus - die Natur ihn nicht speichern kann. Die Produktionskapazität der Anlagen wird auf 22.600 Kubikmeter Wasser täglich geschätzt. Das wären etwa 8,24 Millionen Kubikmeter pro Jahr. Damit soll die Landwirtschaft der Kanaren entlastet werden. Auf La Palma werden dann in einer zugesprochenen Anlage ca. 2500 Kubikmeter täglich aufbereitet. Die Technologie basiert auf Meerwasser-Umkehrosmose und wurde vom Kanarischen Technologieinstitut im Rahmen des Projekts “Desalero 2.0” entwickelt. Sie sind darauf ausgelegt, Wasser bei minimalem Energieverbrauch zu entsalzen.

 

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27.05.2024

Puerto Naos beginnt wieder zu leben

 

So ganz allmählich werden endlich - meiner Meinung nach - vollkommen überzogene Restriktionen wegen der CO2 Ausgasungen nach dem Vulkanausbruch abgebaut. Das gilt auch für die anfangs völlig untauglichen Maßnahmen, was die Zutrittsgenehmigungen zu Puerto Naos überhaupt betraf. CO2 ist nun mal schwerer als Sauerstoff, kriecht daher am Boden und hätte sich so verteilt, dass Mensch und Tier nicht sonderlich gefährdet gewesen wären. Wo es nicht abfließen kann, in Kellern und Tiefgaragen, wird es in der Tat richtig gefährlich. Aber man hätte schon früh mit tauglichen Messgeräten kontrollieren, mit Ventilatoren belüften und dementsprechend Zugang und/oder Nutzung regeln können.

 

Einige - Asterix u. Obelix lassen grüßen - aufsässige Bewohner von La Bombilla, eine kleine Kommune nördlich von Puerto Naos, wo angeblich auch hochgefährliche CO2 Konzentrationen herrschten, haben sich schon früh über Verbote hinweg gesetzt, sind wieder in ihre Häuser gezogen, haben somit bewiesen, dass es SO gefährlich, wie allgemein kolportiert, gar nicht war/ist. Nun will man sie anklagen, um solcherlei Ungehorsam drakonisch abzustrafen. Man spricht von bis zu 50.000€. Da ist nix mit „mündigem Bürger“ und „auf eigene Gefahr“ usw.... Andererseits wurden inzwischen 23 Apartments in La Bombilla freigegeben und Bewilligungen für Tauchen bei den Fajanas erteilt. (Fajanas nennt man die Landzungen, die durch abfließende Lava entstanden sind)

 

Die einige Zeit unbedingt erforderlichen und nur per Internet erhältlichen QR-Codes für Zugang zu Strand und autorisierten Wohnungen werden nun sukzessive abgeschafft, aber weiterhin bestehende Zugangskontrollen in eine sog. "Schwarze Zone" verlegt (ein kleiner Bereich am südlichen Ende der Promenade). Diese neuen Regelungen sind ab dem 3. Juni in Kraft. Das bisher am Eingang des Küstenorts aufgestellte Kontrollhäuschen wird demnach dorthin verlegt.

 

Infolgedessen findet die Überprüfung der wirklich sehr umständlich zu erlangenden QR-Codes nur noch in dieser Zone statt und gilt auch nur noch für nicht autorisierte Wohngebäude, während sie für genehmigte Wohnungen und den Strandbereich endlich entfällt. Mit der für die zurückliegende Zeit geltenden Zutrittsbeschränkung war einfach kein Blumentopf zu gewinnen. Man sah ja auch, nachvollziehbarerweise, kaum Menschen am Strand.

 

Zudem setzt das Cabildo die Genehmigung von Wohnungen fort und erteilte Freigaben für 27 weitere Häuser sowie für ein Geschäft. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der genehmigten Wohnungen auf 757 und die der zugelassenen Geschäfte auf 9. Es wurden auch 17 Garagen freigegeben.

 

Die Unterstützung für Geschäfte in Puerto Naos wird nun allerdings begrenzt. Wer sein Geschäft eröffnen kann, der muss das auch machen. Er bekommt aber vom Staat über ein Jahr lang die Differenz zwischen dem Einkommen vor der Eruption und dem neu erwirtschafteten vergütet.

 

Es geht also endlich bergauf mit dem Städtchen und wenn dann der Wiedereröffnung des Hotels „Sol La Palma“ (noch in der „schwarzen Zone“) auch nichts mehr im Weg steht....

 

....gibt es wieder mehr Parkplätze in Los Cancajos!!!

 

 

 

23.05.2024

Und weiter geht`s

 

Die Mietpreise auf den Kanarischen Inseln haben sich ja inzwischen deutlich verändert. Wer im Jahr 2014 eine 80 Quadratmeter große Wohnung auf den Kanarischen Inseln mieten wollte, musste dafür im Durchschnitt 464 Euro pro Monat bezahlen. Damals waren die Auswirkungen der Finanzkrise in Spanien gerade überstanden. Das Wohnen gehörte für viele Familien nicht zu den Problemen des Alltags. Inzwischen allerdings kostet eine vergleichbare Wohnung rund 1100 Euro pro Monat. Mehr zu diesem Thema in „Alte Nachrichten“.

 

Als ein Grund dafür wird, neben der Inflation, vor allem der zwischenzeitliche Stopp für Neubauten angegeben. Nach dem Platzen der Immobilienblase entstand lange Zeit wenig neuer Wohnraum. Zugleich stieg aber die Einwohnerzahl der Kanarischen Inseln. Außerdem sorgte, wie schon beschrieben, die unlängst angekündite Mietpreisbremse dafür, dass viele Vermieter ihre Wohnungen noch flugs für die touristische Vermietung umwidmeten. Allein in den vergangenen zwölf Monaten lag auch deshalb der Preisanstieg bei zwölf Prozent.

 

Wer nun denkt, dass auch eine kleinere Wohnung vielleicht ausreicht, irrt gewaltig, denn sogar zum Wohnraum umgebaute Garagen sind auf den Kanaren inzwischen obszön teuer. Ein Paradebeispiel dafür auf Tenerife: Bis zu 600€ traut man sich da aufzurufen. Leider liegen die Kanaren bei der Teuerungsrate nicht nur an dritter Stelle des Landes, sondern verzeichnen zugleich auch eines der niedrigsten Durchschnittseinkommen. Der Effekt trifft also die Insulaner entsprechend härter. Auf La Palma ist es nicht ganz so schlimm, aber schlimm genug, nicht zuletzt auch wegen des Vulkans. Halbwegs nachvollziehbar Bezahl- oder Mietbares geht ruck-zuck unter der Hand weg und befindet sich auch in aller Regel sonstwo...

 

Nun, gerade der Deutsche Einwanderungsinteressierte findet hier

ein weiteres "Deja vu" in Sachen ""DIE" tun einfach nix!!".

Sich hierher zu verfransen ist immer noch, für finanziell Unabhängige, überlegenswert, aber womöglich nicht mehr lange, denn es gibt ja bekanntermaßen schon einige Beispiele in Europa für Inseln, vor Allem in Spanien, die durch ähnlich künstliche Preistreibereien für viele Alteingesessene unfinanzierbar geworden sind. Und man muss sich einmal mehr einer Hoffnung hingeben, dass da wenigstens lokal Regierende vielleicht mal das Regieren im Sinne ihres Volkes angehen...

 

Allein, mir fehlt auch hier wieder mal jeglicher Glaube!

 

 

 

04.04.2024

Wann wird endlich die „Heilige Kuh“ der „Freien Marktwirtschaft“ zum Schlachter gebracht??

 

Allzu heftig ist, was wir derzeit auf La Isla Bonita erleben müssen. Hier träumen wieder mal so einige davon sich von den Großen des Fachbereichs Tourismus die eine oder andere Scheibe abzuschneiden. Diejenigen, die mahnen, dass das eher etwas dumm sei, werden dann gerne als Feinde des kollektiven Fortschritts und des Wohlstands der Bevölkerung bezeichnet und natürlich wolle man gar nicht, dass es so endet wie auf Lanzarote oder im Süden der beiden ganz großen Inseln.

 

Wobei unser Inselpräsident sich dann eben doch ein Puerto de Mogán für Puerto de Tazacorte vorstellen kann. Ich kenne diesen Herren nicht persönlich, bin mir aber sehr sicher, dass der nicht ganz richtig tickt!!! In den letzten Monaten hat man international aber schon wahrgenommen, dass die touristische Glückseligkeit auf den Kanaren etliche Risse bekommen hat. Da wird protestiert und man findet Graffitis, die den Urlauber sehr unmissverständlich dazu auffordern, sich gefälligst nachhause zu begeben.

 

Allerdings ist auch immer häufiger in den hiesigen Medien zu sehen, dass sich verblödete Urlauber nicht an die Spielregeln halten. Da wird neben den Petroglyphen der Ureinwohner, vollkommen Hirnloses in die Steine gekratzt, man wandert, mit aberwitzigen Begründungen oder Ausreden, durch geschützte oder im Moment noch gefährliche Gebiete, die nicht betreten werden sollten/dürfen. Man schneidet Viehschutzzäune weg, die dem Trekking-Hirni im Weg sind und "postet" das dann auch noch stolz in Komoot. Die Raufereien zwischen britischen und teutonischen Trunkenbolden sind immer wiederkehrender, für weitere Verärgerung sorgender, Beleg für gelebtes Primatentum, welches sich nicht selten schon in den Urlaubsfliegern ankündigt.

 

Auf den massentouristischen Inseln regt sich daher langsam - zu Recht - Widerstand. Man plant für den 20. April die größte Demonstration der Geschichte der Kanaren. Ob das klappt, steht in den Sternen. Unzählige Verbände und Initiativen beteiligen sich an dem Aufruf unter dem Titel

„Canarias tiene un limite“ (Die Kanaren haben eine Grenze).

Die Initiatoren der Protestaktionen betonen die Dringlichkeit, gegen eine Entwicklung vorzugehen, die die Einheimischen aus ihren eigenen Gebieten verdrängt und rufen die Bewohner aller Kanarischen Inseln dazu auf, ihre Stimme für einen dringend benötigten Wandel zu erheben. Insbesondere auf La Palma organisieren sich soziale Bewegungen, um gegen die unhaltbaren Zustände vorzugehen. Demonstriert wird parallel auf Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Gerade auf Lanzarote sind die touristischen Auswirkungen am deutlichsten zu sehen. In einem Artikel aus Canarias Ahora vom Juli 2023 wird thematisiert, dass, gemessen ab Beginn der 2000er, die Zahl der Einwohner, die unter der Armutsgrenze leben, gewissermaßen parallel zum Anstieg der touristischen Besucher verlief und nun bei über 18% liegt. Da muss man schon ziemlich tumb sein, um da keinen Zusammenhang zu entdecken.

 

Auf die 150.000 Einwohner Lanzarotes kamen im Jahr 2022 3 Millionen Besucher. Die Arbeitslosigkeit ist zwar auf einem historischen "Tiefststand" aber mit über 8,5%, für ein Gebiet, dass dermaßen touristisch überlaufen ist, viel zu hoch. Im Jahr 2019 gab es pro Einnahmen von €10.000 in Beherbergungsbetrieben gerade mal 1,78 Arbeitsplätze. Nun kommt, mit mehr Urlaubern natürlich auch mehr Geld rein. 2023 haben sich die Hotelpreise im Schnitt um 9% auf den Kanaren verteuert. Allein im Februar 2024 haben die Urlauber 2.117.000€ auf den Inseln gelassen. Pro Person und Tag im Schnitt 165,-. Man müsste daher im Geld schwimmen. Die Angestellten in den Hotels haben aber nur 2,5% mehr Lohn erhalten. Das Geld bleibt also nicht ansatzweise bei der der Bevölkerung hängen und schafft den propagierten Wohlstand, sondern fließt dahin ab, wo sowieso schon genug davon ist.

 

Obendrein treibt der Tourismus aber alle Preise nach oben. Am schlimmsten spürt man das beim Wohnraum. Die Mieten sind, wegen Booking und Konsorten, dermaßen hoch, dass man mit einem "normalen" (insbesondere auch deutschen) Einkommen direkt „geliefert“ ist. Auch, weil, nach wie vor, viele Nichtresidenten aus Mitteleuropa Häuser und Appartements aufkaufen, nur um zweimal im Jahr zu urlauben und es den Rest der Zeit möglichst gewinnbringend und steuervermeidend zu verticken.

 

Dasselbe gilt freilich gleichermaßen für viele Einheimische mit Besitz, die ebenso geldgeil und asozial auf den "Vulkangewinnlerzug" aufgesprungen sind und erfolgreich einen angedachten Mietendeckel vorerst abgewendet haben. Es ist wirklich ernüchternd, zu erkennen, dass gegen Dergleichen offenkundig kein Kraut gewachsen ist. „Homo idiotens“ lässt eben auch hier grüßen.

Vielen Dank an dieser Stelle auch an airbnb!

 

Deshalb wird auf den Demonstrationen nun gefordert werden, dass Nichtresidente keine Immobilien mehr kaufen dürfen. !!Ja, DAS wäre mal eine gute Maßnahme!! Auch eine Ökoabgabe wird gefordert, pro Urlauber und Tag, weil die ökologischen Auswirkungen, wie Wasserverbrauch, Müll, Verkehrschaos, welche die Urlauber verursachen, so einigermaßen kompensiert werden könnten. Außerdem wird, ebenfalls richtigerweise, gefordert, dass die Naturräume besser geschützt werden und man fordert die Beendigung von touristischen Großprojekten. Denen werden nämlich, mittels Deklarierung zu „Insularem Interesse“, Hürden bei Ökoauflagen und in Sachen Naturschutz mal eben auf dem kleinen Dienstweg aus dem Weg geräumt.

 

Man fordert ein anderes Modell in Sachen Tourismus, und angesichts dessen, dass die Stimmung in der Bevölkerung langsam kippt, sollte man, von La Palma aus besonders, sehr wachsam schauen, was da auf den anderen Inseln, auch auf den Balearen, passiert und schon passiert ist. Müßig zu erwähnen, dass Hotellobbyisten davor warnen, dass wir „die Kuh, deren Milch wir trinken, schlachten“.

 

Dergleichen wurde schon vor über 40 Jahren für Andalusiens Costa del Sol gefordert....

Vor genau so vielen Jahren war das für Maspalomas auf Gran Canaria abzusehen....

Was geschieht diesbezüglich derzeit auf Lanzarote? - Manrique hin oder her....

 

Ich bin gespannt!! Die Hoffnung kann man ja noch haben.... obwohl???...

 

 

 

16.05.2024

Kaum zu glauben!!

 

Am Ortseingang von Santa Cruz haben gestern die Feuerwehrleute von La Palma eines der roten Fahrzeuge mit einem Transparent hingestellt, und durch ihren Feuerwehrchef mitgeteilt, dass man seit mehr als 4 Monaten keinen Lohn mehr erhalten habe.

 

Die Gewerkschaft Comisiones Obreras Canarias (CCOO)  hat sich nun zu Wort gemeldet: Es gar gäbe gar keine Feuerwehr auf La Palma und folglich könne es auch keinen Feuerwehrchef geben, der die fehlenden Gehaltszahlungen anprangern könnte. Bei dem „Mahner“ handele es sich um einen Koordinator, der den Zusammenschluss der freiwilligen Feuerwehren managen würde. Nun bekommen freiwillige Feuerwehrleute normalerweise ja gar kein Gehalt. Ergo sie können also seit 4 Monaten gar nichts bekommen haben? Man hat nämlich weiland, nein, wie pfiffig, das Konstrukt „Vereinigung der Freiwilligen“ gebildet, die freilich nun bezahlt werden müssen, wegen einer "Pflicht zur Feuerwehr".

 

Verantwortlich hierfür: Die Firma EMERPAL, ein externes Unternehmen, welches Geld von der Inselregierung erhält. Dieses Konstrukt gibt es bereits seit 2006. Ursprünglich hatte man einen Vertrag von 6 Monaten geschlossen. Die Inselregierung überweist jedes Jahr 800.000 Euro an die Firma, damit diese die freiwilligen Feuerwehrleute bezahlt und man damit die Pflicht einer eigenen Berufsfeuerwehr umgeht, die man selbst anstellen und bezahlen muss. Diese Konstrukte sind - nicht nur hier - sehr beliebt. Hoheitliche Aufgaben werden an private Firmen vergeben. Ein Schelm, der da Absicht vermutet, weil die Firmeninhaber da ja mitverdienen könnten.

 

Die Gewerkschaft findet das alles gar nicht mal so gut, weil eine Anstellung im öffentlichen Dienst natürlich erstrebenswerter ist. Dass die Feuerwehrleute nun also tatsächlich kein Gehalt mehr bekommen, liegt am Ende sogar an der Gewerkschaft selbst, was die Geschichte einigermaßen skurril macht. Schließlich handelt es sich ja nicht um freiwillige Löscher, sondern um eine verkappte Berufsfeuerwehr. Hierzu sind aber dann wesentlich mehr Sozialabgaben vonnöten. In den letzten zwei Jahren hat die Gewerkschaft mehr als zwanzig Beschwerden an die entsprechende Aufsichtsbehörde gerichtet und immer Recht bekommen.

 

Jetzt hat aber die Firma EMERPAL über 100.000 Euro Schulden bei der Sozialversicherung, die sie nicht aufbringen kann. Deshalb sind alle Konten eingefroren, was jetzt die Gehaltszahlungen verunmöglicht. Das Cabildo kann die ausstehenden Gehälter auch nicht übernehmen, weil es sich um eine externe Firma handelt und da darf man nicht so einfach öffentliche Gelder reinbuttern. Überhaupt sei die Geschichte komplett illegal, weil nicht nur die Schaffung dieses Konstruktes von Anfang an nicht rechtens gewesen sei, da man komplett auf eine Ausschreibung verzichtet habe und munter jedes Jahr 800.000 Euro überwiesen. Und das, obwohl eben alles über 15.000 Euro ausgeschrieben werden muss.

 

Aber, man ist auf dem Weg der Besserung: Es gibt Pläne, nun tatsächlich eine eigene Berufsfeuerwehr zu schaffen!! Nach diesen Plänen von 2022 sind alleine für dieses Jahr 28 Stellen vorgesehen man fordert nun vom neuen Cabildo Insular, dass dies auch umgesetzt werden müsse, anstatt weiterhin einer Privatfirma Geld in den Anus zu schieben, die ihre Angestellten nicht anständig sozialversichert. Und DAS ALLES auf La Palma, wo jedes Jahr, wie auf den anderen Kanareninseln, höchste Buschfeuergefahr besteht!! Wenn man eine wirklich professsionelle Feuerwehr braucht, dann ja wohl hier!!!. Man kann es einmal mehr wieder nur mit Einsteins Albert halten:

 

"Es gibt 2 Dinge, die unendlich sind:

1. Das Universum und

2. Die Menschliche Dummheit!

Beim Universum bin ich nicht ganz sicher."

 

 

 

12.05.2024

Kanaren: Airbnb will gegen neues Vermietungsgesetz vorgehen

 

Die Plattform für Ferien-Vermietung sieht den Entwurf als “unverhältnismäßig” an. Nach Ansicht des Unternehmens würden Familien auf den Kanaren, die sich mit der Vermietung etwas dazu verdienen wollen, benachteiligt. Laut Airbnb sei der Entwurf mit Blick auf die aktuellen Probleme rund um den Massentourismus nicht zielführend.

 

Einer Mitarbeiterin zufolge, bei Airbnb für Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen verantwortlich, gäbe es Bereitschaft zu einer Kooperation mit den kanarischen und spanischen Behörden. Das Ziel liege vor Allem darin, faire Regelungen zu schaffen, die den Einheimischen zugutekommen und ihnen erlauben, vom Tourismus zu profitieren, nicht etwa um weiterhin Megagewinne abzuschöpfen. Da glaube ich das halt auch noch... Was fällt airbnb überhaupt ein, sich hier einzumischen!!! Was glauben die denn, wer sie sind? Ohne Worte!

 

Aufgrund der touristischen Vermietung waren auf den Kanarischen Inseln viele tausend Menschen auf die Straße gegangen. Unter anderem deutlich steigende Mieten seien die Folge dieser misslichen Entwicklung. Ein neues Gesetz soll dies eindämmen. Doch auch daran gibt es nun Kritik. Ja, nee, is` klar!

 

Die Ausgangsidee von airbnb war ja gar nicht mal so blöde. Was hingegen gierige Wohnungseigentümer daraus gemacht haben - Gewinnmaximierung auf Teufel komm raus - hat den Laden ins Gerede gebracht. So eben auch auf den Kanaren. Und das Ganze wird genauso ausgehen, wie in DE: Alles, was dazu beitragen könnte, diese Entwicklung einzudämmen, wird letztlich auch hier FDP-mäßig abgeschmettert werden.

 

Wetten werden noch angenommen.

 

 

10.05.2024

Kein Immobilien-Kauf mehr für Ausländer?

 

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das eine Begrenzung der Verkäufe von Immobilien an Ausländer juristisch prüfen lässt. Was bezweckt die Regierung damit? Plant sie tatsächlich, Personen aus dem Ausland den Kauf von Wohneigentum zu verbieten? Oder hofft sie vielmehr, mit dem juristischen Gutachten ein eindeutiges Argument gegen diese wenig ausländerfreundliche Forderung von Aktivisten zu erhalten? Tatsache ist, dass eine einseitig gegen Ausländer gerichtete Steuerung des Immobilienhandels mit EU-Verträgen unvereinbar ist.

 

Bau-Ruinen könnten z.B. umgewidmet oder abgerissen werden. Jeder kennt sie, die überall vor sich hin gammelnden Bauruinen - eine Verschandelung eines jeden Ortsbilds und eine Verschwendung von Bau-Nutzfläche. Hier sollten die politischen Gremien, wenn nötig, mit der Änderung oder Neuschaffung eines entsprechenden Gesetzes dafür sorgen, dass solche Schandflecke enteignet und unter der Ägide einer staatlichen Instanz zur Wohnbau-Förderung fertig gebaut oder abgerissen und neu gebaut werden.

 

Die Wohnraum-Knappheit, vor allem auf den großstädtischen Inseln Teneriffa und Gran Canaria, ist nicht von gestern auf heute und vor allem nicht allein durch die legale Zuwanderung von Ausländern entstanden. Vielmehr ist daran ebenso die sukzessive Landflucht von kleineren Inseln wie La Palma oder La Gomera auf die großen Inseln oder auf das Festland schuld.

 

 

25.04.2024

Tourismus-Boom: Kanaren haben nochmal 40 Prozent mehr Ferienwohnungen

 

Seit Oktober steht fest, dass Wohnungen für die touristische Nutzung auf den Kanaren bald beschränkt werden sollen. Das hat zu einem Boom der „Umwidmung“ geführt. Siehe unten. Allein innerhalb der vergangenen zehn Monate kam es zu einem Anstieg der für den Tourismus genutzten Wohnungen von knapp 40 Prozent. Das neue Gesetz zur Beschränkung dieser üblen Gepflogenheit tritt voraussichtlich im Spätsommer in Kraft. Daher rechnen Fachleute mit einem weiteren Anstieg. Die jüngsten Tourismus-Proteste fußen auf dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Einheimische, der sich vor Allem genau dadurch ergibt. Es sind also beileibe nicht die "Touris", sondern, wie schon erwähnt, die eigenen Landsleute, die den Hals nicht voll kriegen. Das sollte von den Protestierenden deutlicher gemacht werden, sonst werden ganz andere Probleme auftreten, wenn die "Ausländer-Bagage" wegbleibt.

 

In den vergangenen Monaten wurden über 17.000 neue Wohnungen für touristische Zwecke z.T. „entmietet“. Andererseits wurden aber auch fast 1800 touristische Immobilien zu festen Wohnungen. Daraus ergibt sich aber dennoch eine Gesamtzahl von ca. 15.000 Touristenwohnungen mehr als im Juni des Vorjahres. Die Summe der Betten für Touristen steigt damit in Rekord-Sphären. Teneriffa hat fast 100.000 Betten für Touristen. In Summe haben die Kanarischen Inseln damit die Zahl der in Ferienwohnungen und Apartments bereitgestellten Betten von fast 165.000 im Juni 2023 auf heute fast 231.000 gesteigert. Mehr als 55.000 Wohnungen, Ferienhäuser und Fincas stehen damit für den Urlaubssektor zur Verfügung.

 

Das zeigt eine Studie der Universität La Laguna auf Teneriffa. Die Erhebung entstand in Zusammenarbeit mit dem Tourismus-Sektor der Kanaren. Vor allem Vermieter auf Lanzarote und Teneriffa setzen lieber auf Touristen. Vier von zehn Ferienwohnungen befinden sich auf Teneriffa und Puerto de la Cruz hat das größte Wachstum bei Ferienwohnungen.

 

 

 

22.04.2024

Tourist go home

 

Wie weiter unten, am 04.04., schon erwähnt, war am 20. April eine große Protestaktion anberaumt, die sich gegen den steigenden Tourismus wendete, der dazu geführt hätte, dass insbesondere die Mietpreise durch die Decke gehen und so für sehr viele Einheimische nicht mehr bezahlbar sind. Das mit den Mietpreisen stimmt, aber die Ursache liegt, wie ebenfalls schon erwähnt, ganz woanders: Wie überall auf der Welt an der Gier der Vermögenden!!! Und wie überall auf der Welt erweist sich die lokale Regierung als unfähig vor Allem DAGEGEN etwas zu unternehmen. Es entstehen immer mehr Ferienwohnungen aus vormaligen Mietwohnungen, weil eben damit große Profite durch Kurzzeitvermietungen gemacht werden. Es ist also im Grunde auch nicht der Massentourismus, der durch die großen Hotelketten entsteht, die ja selbst schon ein zügelloses Wachstum ihres Sektors eindämmen wollen, wie irgendwo zu lesen war, wenngleich an einigen Stränden oder Küstenstreifen schon als illegal erkannte Bauarbeiten großer Hotelanlagen nicht gestoppt wurden, ohne dass von offizieller Seite eingegriffen wurde.

 

Leider sind, auch DAS kennt man, auf dergleichen Veranstaltungen eben auch "praktisch Bildbare", sehr weit rechts anzusiedelnde unterwegs, die einen unfassbaren Stumpfsinn absondern, was den Tourismus ganz allgemein und ihre, vermeintlich daraus resultierende, prekäre Lebenssituation angeht. Und auch hier, wie immer, wird deren Hirndiarrhoe über TV verbreitet. Meinungs- und Pressefreiheit soll das sein!?!.... Tja, dann soll man sich auch nicht wundern, wenn in all den Heimatländern potentieller Urlauber, die Kanaren als "no-go" aus der Urlaubsplanung gestrichen werden, was ja SO von den meisten Protestlern gar nicht beabsichtigt war. Wie wäre es denn, wenn offenkundiger Bockmist nicht unter den Schutz der Meinungsfreiheit fiele?

 

Jetzt wollen Forscher der Universität von Gran Canaria gar festgestellt haben, dass die hohe Anzahl von Menschen aus dem Ausland, die auf den Kanaren eine Zweitwohnung besitzen und diese nur wenige Wochen im Jahr nutzen würden, verantwortlich dafür seien, dass es den Canarios immer schlechter gehe. Diese Zweitwohnungen würden nämlich unter der Hand an Freunde in Facebookgruppen vergeben, damit die auch mal Urlaub machen können. Diese Praxis ist übrigens auch auf La Palma recht verbreitet. Für den Urlauber ist das bequem, weil der „Freund“ das ja billig macht und die Bude von einem Deutschen für Deutsche eingerichtet wurde. Nicht nur, dass die Kohle wieder abfließe, noch nicht mal Steuern würden da berappt, dafür aber die gesamte Infrastruktur benutzt.

 

OK, DAS stimmt zwar zum Teil, war aber schon lange VOR all den Krisen der Fall, kann daher nicht der Hauptgrund sein. Und wieviel % an Betten das überhaupt ausmacht, ist vorerst nicht überliefert. Ich wette, das überschreitet nicht mal die 5%. Für angebliche Abwasserprobleme kann man sie ebenfalls nicht geiseln, da so gut wie alle Privatdomizile so liegen, dass sie gar nicht an das öffentliche Abwassersystem angebunden sind und eigene Sickergruben besitzen. Grundsteuern werden sehr wohl bezahlt und Strom und Wasser ebenfalls, und die Gäste dieser Behausungen lassen auch nicht unerheblich Geld auf den Inseln. Im Prinzip verhält sich so ein Ausländer also wie der einheimische „Vulkangewinnler“. Er macht mit seiner Immobilie Geld und solange man immer wieder liest, dass Immobilien auch lukrative Geldanlagen sein sollen....

 

Aber: Gäste sollten auch bedenken, dass ein „Zuhause“ eben nicht unbedingt an der eigenen Gartentür endet und dass das eigene Verhalten direkte Auswirkungen auf eben dieses „Zuhause“ von etlichen Menschen hat. Stichwort "Mallorca-Ballermann" oder "Gröhlgelage auf Lanzarote".... Aber DAS ist ein ganz anderes Problem, welches sich leider nur über den Preis regulieren ließe, immer vorausgesetzt, dass die suffaffine Primaten-Klientel nicht nur über begrenzten Intellekt, sondern auch begrenzte Mittel verfügt.

 

 

08.04.2024

Sie sind wirklich zäh, diese Palmeros

 

Auf La Palma erheben sich die vom Vulkan verschütteten Bananenplantagen aus der Asche: "Wir haben die schwarze Lava gegen einen grünen Obstgarten eingetauscht".

 

Mehr als zweieinhalb Jahre nach dem Ausbruch des Tajogaite-Vulkans auf La Palma wurden einige der von der Lava verschütteten Bauernhöfe mit Bananenstauden auf dem Lavastrom neu bepflanzt, nachdem das Land mit dem "Sorriba"-Verfahren vorbereitet worden war. Das ist ein Verfahren, das darauf abzielt, die mehr als 200 Hektar Bananenplantagen, die von der Lava verschüttet wurden, wiederherzustellen.

 

Die Farmen werden an derselben Stelle auf einer extra aufgebrachten Erdeschicht wieder aufgebaut, sodass sie in etwa zwölf Monaten mit der Fruchtbildung beginnen können. Die Landwirte sind zuversichtlich, dass es genau so möglich ist, wie schon bei anderen Vulkanen. Man geht sogar davon aus, dass sich das Wurzelsystem der Bananenstauden dank der unterirdischen Wärme, die von dem jungen Basalt ausgeht, in den kalten Monaten aktiver entwickeln kann, so dass man auf diesen neuen Plantagen mit drei Ernten alle zwei Jahre rechnet, anstatt mit einer pro Jahr.

 

 

 

 

17.10.2023

Regen im Anflug

 

Die letzten 4-5 Wochen waren überall viel zu warm. Was aber wirklich richtig unangenehm war: Nur laue Lüftchen oder vollkommene Windstille. Der bisher trockene und heisse Oktober hat fast die letzten Wasserreserven für die Landwirtschaft aufgebraucht. Der wichtige Speicher in Barlovento, im Norden der Insel, läuft Gefahr in ein paar Wochen leer zu sein. Es scheint aber Entlastung anzukommen: Beide Wettermodelle, das europäische und das amerikanische zeigen für das kommende Wochenende die Bildung eines Tiefdruckgebietes westlich von La Palma. Damit dreht der Wind auf Südwest und würde vor allem auf der trockenen Westseite der Insel ergiebige Niederschläge produzieren.

 

Es wird nun bereits orakelt, ob der Winter nun feucht werden würde. Denn offensichtlich hatte man 1968, 1983, 2002 und 2009 auch warme Oktober und darauf folgte jeweils ein Winter mit viel Niederschlag. Hoffen wir, für alles hier lebende, dass das nicht nur stimmt, sondern wieder so eintrifft!

 

 

20.09.2023

Kanaren erleben heißesten Sommer aller Zeiten – auch der Herbst wird warm

 

Die Kanarischen Inseln blicken auf den heißesten Sommer zurück, seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1961, mit einer Durchschnittstemperatur von 23,4° Celsius. Das bestätigen die spanischen Meteorologen und auch in der nahen Zukunft sieht es nach hohen Temperaturen aus. Auch der Herbst wird wohl wärmer als gewöhnlich. Das prognostiziert das spanische Wetteramt.

 

Die Hitzewelle zwischen dem 20. und 24. August führte zu Temperaturen von örtlich deutlich über 40° Celsius. Der absolute Hitzerekord wurde während der jüngsten Hitzewelle aufgezeichnet. Am 12. August: 46,2° Celsius in Tacorón auf El Hierro.

 

Auch beim Niederschlag gab es hohe Werte. Denn mit durchschnittlich 20,7 mm Niederschlag gilt der Sommer als verhältnismäßig feucht. Nur im Jahr 2015 gab es mehr Regen.

 

Winter und der Frühling galten auf den Kanarischen Inseln schon immer als verhältnismäßig warm. Nach dem Hitzerekord im Sommer soll laut Aemet nun aber auch ein warmer Herbst folgen. Laut Vorhersagemodellen besteht eine 70%ige Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Herbst auf den Kanaren wärmer wird als üblich. Und auch mehr Regen sei denkbar. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 40%.

 

Na, DAS wird, trotz extrem gestiegener Preise, ein rechtes Gedränge an Heiligabend an den Stränden. So kommet denn, ihr Kinderlein, in Scharen – La Palma braucht die Kohle.

 

 

21.07.2023

Buschbrand

 

Feuer ist, bis auf einige noch unter Beobachtung stehende Stellen, unter Kontrolle. Die betroffene Fläche wird nun mit 2.900ha angegeben was rund 4% der Inselfläche betrifft. Von den rund 60 betroffenen Gebäude waren 20 Wohnhäuser. Es wurde bislang für die Betroffenen 1 Mio Euro aus dem Fundus des Cabildo zur Verfügung gestellt.

 

 

16.07.2023

 

Buschbrand - La Palma bleibt wirklich nichts erspart

 

Natürlich muss man dann mit "La Palma in Flammen“ richtig Panik machen. Der Brand auf La Palma, der im Morgengrauen des gestrigen Samstags in der Gemeinde Puntagorda ausbrach, ist inzwischen „außer Kontrolle“. Die Flammen konnten sich im Laufe des Tages aufgrund der wechselnden Windböen und hohen Temperaturen rasch ausbreiteten. Bislang mussten 4.255 Bewohner aus den Gemeinden Tijarafe und Puntagorda evakuiert werden. Hiervon sind 132 in die in Los Llanos und Tazacorte eingerichteten Zentren gegangen, die meisten sind bei Familie oder Freunden untergekommen. Die Behörden forderten mehr Verständnis und Unterstützung der betroffenen Bevölkerung, da es Widerstand beim Verlassen der Häuser gibt.

 

Erstmals ist auf den Kanaren auch das ES-Alert-System zur Warnung der Bevölkerung zum Einsatz gekommen. Am Samstagnachmittag wurde eine Warnmeldung an alle mobilen Endgeräte gesendet, die sich in dem zu evakuierenden Gebiet befanden.

 

Es darf daran erinnert werden, dass Buschbrände auf der Insel, so wie an vielen anderen Orten der Welt auch, Bestandteil der Natur sind und sich z.B. die hiesige Kiefernart gewissermaßen auf regelmäßige Feuer "verlässt" und ihre Vermehrung / Erhaltung perfekt darauf abgestimmt ist. Sie BRAUCHEN die Flammen, wie die Sequoias in California.

 

Allerdings könnte man, meiner Meinung nach, durchaus mehr tun:

In einer Weltgegend, in der potentielle Buschfeuergefahr besteht, muss man vor Allem endlich radikal gegen Idiotie und Ignoranz gewisser Zeitgenossen vorgehen. Man sieht das immer wieder, dass so ein Voll-Hirni `ne Kippe aus dem Auto schnippt. Dieser Brand entstand allerdings, soweit man bisher weiss, bei einer „Party“ in der Nähe von Kilometer 76 am Rand der LP-1 und breitete sich die Straße hinunter und dann nach oben aus. Man ortete als Entstehungsherd einen Müllcontainer und einen direkt daneben geparkten PKW, beide vollkommen ausgebrannt.  

 

Meine Reaktion / Maßnahme, als Verantwortlicher der lokalen Regierung, wäre:

Ab 25° im Schatten herrscht im Freien und in PKWs – Privatsphäre hin oder her -, außerhalb geschlossener Ortschaften, absolutes Rauchverbot. Zuwiderhandlung oder gar Kippe aus dem Fenster schnippen kostet innerorts 1000€, außerorts 5000€ - Movilbild oder Film genügen. Jeder halbwegs Vernünftige sollte das einsehen. Sowas geht, wie meist, leider nur auf die harte Tour. Man sieht ja allenthalben, dass Aufrufe an die Vernunft des Einzelnen nichts bringen.

 

Ferner wäre ich dafür, dass die DNA aller Zeitgenossen zentral gespeichert wird. Mal ganz abgesehen von vielen anderen Vorteilen, die das mit sich brächte, könnten dann Kippen auf öffentlichem Gelände von der Polizei eingesammelt und zur DNA Bestimmung gegeben werden. Man könnte das sogar auf jede Form von Müll ausweiten.

DASSELBE SOLLTE AUCH FÜR HUNDE GELTEN, deren von den Haltern „übersehene“ Hinterlassenschaften ein fortwährendes Ärgernis darstellen. Es wäre sicher schnell erkennbar, wie viele andere Probleme nicht nur eingedämmt, sondern nahezu gelöst wären!!

 

 

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27.06.2023

Heroin und Fentanyl: Drogen-Probleme auf den Kanaren werden größer

 

Die Kanarischen Inseln registrieren eine Zunahme des Drogen-Missbrauchs. Neben einer Rückkehr von Heroin ist vor allem Fentanyl auf dem Vormarsch.

 

DAS ist auch so ein ganz spezielles Thema. Schon seit der Ami-Prohibition von Alkohol weiss man schließlich, dass solcherlei Verbote nichts, aber auch gerade gar nichts Positives bewirken. Damals war das quasi der Startschuss für die Mafia in USA....

 

Und doch herrscht noch immer, zumindest in Regierungskreisen, weltweit die Überzeugung, dass nur Verbote das Drogenproblem wirksam bekämpfen können. Sie wollen die Realität einfach nicht akzeptieren. Die Drogenkartelle machen irres Geld mit dem Kram, selbst wenn mal einige Tonnen von Ermittlungsbehörden abgefangen werden, ficht sie das nicht an.

 

Das, meiner Meinung nach, einzig wirksame Konzept ist: Legalisieren dieser ganzen Scheisse, basta!! Wer sich damit umbringen will, soll das bitteschön tun. Wie war das noch gleich mit der „freien Entfaltung der Persönlichkeit“? Wir sind ohnehin viel zu viele. Das Explodieren der Menschheit wird allerdings auch das nicht positiv beeinflussen, fürchte ich - schade eigentlich...

Wenn man nun all die vielen Tonnen, die man schon abgegriffen hat, nicht vernichtet, sondern in allen Apotheken der Welt kostenlos, „so lange Vorrat reicht“, an "Interessierte" ausgäbe, wäre den Kartellen jede Existenzgrundlage genommen. Einfach nur krank und auf dem Selbstmordtrip sein ist doch besser als auch noch kriminell. Einen staatlich finanzierten Entzug gibt es genau einmal, dann ist es auch damit vorbei. Man muss sich den Schuss dann vor Ort unter Aufsicht setzen, damit auch hier nicht an Geld bringende Weitergabe gedacht werden kann, für die es dann ohnehin keine Grundlage mehr gäbe. Und wenn dann, eines schönen Tages, das auf diese Weise zur Verfügung gestellte Produkt aufgebraucht ist, kann man das Thema "Fair-Trade" mal andenken...

 

Es gibt nun mal diesen feinen Unterschied zwischen Regel und Verbot. Begreift es doch endlich!! Ein Junkie, in dessen Kopf nicht der alles entscheidende Schalter umgelegt ist, wird weiterspritzen, egal, was immer dafür getan werden muss, um an das Zeug heranzukommen, da könnt ihr "Regierende" dieser Welt euch auf den Kopf stellen.

 

 

19.05.2023

Kanaren stellen 1175 Ärzte und 2241 Krankenpfleger fest ein

 

Sie waren zur Pandemie mit Kurzzeit-Verträgen ausgestattet worden. Jetzt sollen 7000 Mitarbeiter der Gesundheits-Berufe auf den Kanarischen Inseln langfristig angestellt werden. Die medizinischen Berufe werden auf den Kanarischen Inseln deutlich aufgewertet. 7055 Mitarbeiter sollen fest in das Gesundheitssystem der Kanarischen Inseln integriert werden. Das hat die regionale Regierung am Donnerstag bekanntgegeben. Damit steigt die Zahl der im Gesundheitsbereich Tätigen auf den Kanaren um mehr als ein Viertel.

 

Die Personalverwaltung des Kanarischen Gesundheitsdienstes (SCS) werde die Belegschaft von 27.668 auf 34.723 Arbeitnehmer in mehr als 75 verschiedenen Kategorien aufstocken. Diese Zahl stimmt mit den während der Covid-Zeit als Verstärkung angestellten Arbeitskräften überein. Vor der Pandemie hatten knapp 28.000 genügt. Doch in der Zwischenzeit wurde der zusätzliche Bedarf offensichtlich. Und so genehmigten die Mitglieder des EZB-Rats auf Vorschlag des Gesundheits- und Finanzministeriums den Plan.

 

Kanaren investieren 346 Millionen Euro in die Gesundheitsversorgung

 

Der Gesundheitsminister der Kanarischen Inseln, Blas Trujillo, sagte, dass es darum gehe, den Bedarf “an die Realität anzupassen”. Aus diesem Grund müssten die zusätzlichen Kräfte Teil der “strukturellen” Organisation werden. Zwar bedeute die bis zum Jahr 2025 angesetzte Neuplanung einen Gesamt-Aufwand von 346,3 Millionen €, doch für Trujillo stelle die Verbesserung der Gesundheitsversorgung alles in allem auch einen Vorteil für die Bürger dar. 1175 neue Ärzte und 2241 Krankenpfleger für die Kanaren

 

Bereits seit Jahresbeginn war über den Verbleib der betroffenen Mitarbeiter diskutiert worden. Nachdem der vorherige Jahresvertrag ausgelaufen war, umfassten die Anschlussverträge lediglich eine Laufzeit von neun Monaten. Die Verwirrung hatte für große Diskussionen gesorgt. Mit dem nun geleisteten Zugeständnis ist die damalige Ankündigung einer “vorübergehenden Maßnahme” nun tatsächlich beendet.

 

29.04.2023

Kanaren-Flieger: Polizei empfängt 7 Suff-Passagiere

 

Wie die Fluglotsen auf Twitter berichteten, haben die Besatzungen zweier Kanaren-Flieger am Freitag innerhalb weniger Minuten die Anwesenheit der Polizei gefordert. Beide Maschinen kamen aus dem Vereinigten Königreich mit Ziel Teneriffa Süd.

 

Der erste Vorfall ereignete sich in einem von Birmingham kommenden TUI-Flieger. Hier wurde die Polizei wegen eines aggressiven Fluggastes benötigt. Nur wenige Minuten später forderte die Besatzung einer aus London kommenden Maschine von British Airways wegen sieben betrunkener Passagiere eine Polizeipräsenz an. In beiden Fällen konnten die Maschinen vorrangig auf Teneriffa landen. Die Guardia Civil nahm den Störenfried sowie auch die betrunkenen Passagiere in Empfang. Diese Verhalten können Geldstrafen von bis zu 5.000 € nach sich ziehen.

 

Dies ist bereits der dritte derartige Vorfall in einer Woche auf den Kanaren. Erst vor 4 Tagen nahm die Polizei am dortigen Flughafen mehrere alkoholisierte und aggressive Passagiere an Bord einer Maschine aus Liverpool in Empfang.

 

Leider bedienen immer mehr Briten das ihnen vorauseilende Klischee. So wie eine gewisse teutonische Klientel auf Mallorca haben diese Brit-Primaten Teneriffa „eingenommen“. Auch erscheinen mir „nur“ max. 5000€ als nicht ausreichend. Das sollte immer mit 3-4 Wochen Haft einhergehen und zu lebenslangem Einreiseverbot führen.  

 

 

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17.10.2023

Regen im Anflug

 

Die letzten 4-5 Wochen waren überall viel zu warm. Was aber wirklich richtig unangenehm war: Nur laue Lüftchen oder vollkommene Windstille. Der bisher trockene und heisse Oktober hat fast die letzten Wasserreserven für die Landwirtschaft aufgebraucht. Der wichtige Speicher in Barlovento, im Norden der Insel, läuft Gefahr in ein paar Wochen leer zu sein. Es scheint aber Entlastung anzukommen: Beide Wettermodelle, das europäische und das amerikanische zeigen für das kommende Wochenende die Bildung eines Tiefdruckgebietes westlich von La Palma. Damit dreht der Wind auf Südwest und würde vor allem auf der trockenen Westseite der Insel ergiebige Niederschläge produzieren.

 

Es wird nun bereits orakelt, ob der Winter nun feucht werden würde. Denn offensichtlich hatte man 1968, 1983, 2002 und 2009 auch warme Oktober und darauf folgte jeweils ein Winter mit viel Niederschlag. Hoffen wir, für alles hier lebende, dass das nicht nur stimmt, sondern wieder so eintrifft!

 

 

20.09.2023

Kanaren erleben heißesten Sommer aller Zeiten – auch der Herbst wird warm

 

Die Kanarischen Inseln blicken auf den heißesten Sommer zurück, seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1961, mit einer Durchschnittstemperatur von 23,4° Celsius. Das bestätigen die spanischen Meteorologen und auch in der nahen Zukunft sieht es nach hohen Temperaturen aus. Auch der Herbst wird wohl wärmer als gewöhnlich. Das prognostiziert das spanische Wetteramt.

 

Die Hitzewelle zwischen dem 20. und 24. August führte zu Temperaturen von örtlich deutlich über 40° Celsius. Der absolute Hitzerekord wurde während der jüngsten Hitzewelle aufgezeichnet. Am 12. August: 46,2° Celsius in Tacorón auf El Hierro.

 

Auch beim Niederschlag gab es hohe Werte. Denn mit durchschnittlich 20,7 mm Niederschlag gilt der Sommer als verhältnismäßig feucht. Nur im Jahr 2015 gab es mehr Regen.

 

Winter und der Frühling galten auf den Kanarischen Inseln schon immer als verhältnismäßig warm. Nach dem Hitzerekord im Sommer soll laut Aemet nun aber auch ein warmer Herbst folgen. Laut Vorhersagemodellen besteht eine 70%ige Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Herbst auf den Kanaren wärmer wird als üblich. Und auch mehr Regen sei denkbar. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 40%.

 

Na, DAS wird, trotz extrem gestiegener Preise, ein rechtes Gedränge an Heiligabend an den Stränden. So kommet denn, ihr Kinderlein, in Scharen – La Palma braucht die Kohle.

 

 

21.07.2023

Buschbrand

 

Feuer ist, bis auf einige noch unter Beobachtung stehende Stellen, unter Kontrolle. Die betroffene Fläche wird nun mit 2.900ha angegeben was rund 4% der Inselfläche betrifft. Von den rund 60 betroffenen Gebäude waren 20 Wohnhäuser. Es wurde bislang für die Betroffenen 1 Mio Euro aus dem Fundus des Cabildo zur Verfügung gestellt.

 

 

16.07.2023

 

Buschbrand - La Palma bleibt wirklich nichts erspart

 

Natürlich muss man dann mit "La Palma in Flammen“ richtig Panik machen. Der Brand auf La Palma, der im Morgengrauen des gestrigen Samstags in der Gemeinde Puntagorda ausbrach, ist inzwischen „außer Kontrolle“. Die Flammen konnten sich im Laufe des Tages aufgrund der wechselnden Windböen und hohen Temperaturen rasch ausbreiteten. Bislang mussten 4.255 Bewohner aus den Gemeinden Tijarafe und Puntagorda evakuiert werden. Hiervon sind 132 in die in Los Llanos und Tazacorte eingerichteten Zentren gegangen, die meisten sind bei Familie oder Freunden untergekommen. Die Behörden forderten mehr Verständnis und Unterstützung der betroffenen Bevölkerung, da es Widerstand beim Verlassen der Häuser gibt.

 

Erstmals ist auf den Kanaren auch das ES-Alert-System zur Warnung der Bevölkerung zum Einsatz gekommen. Am Samstagnachmittag wurde eine Warnmeldung an alle mobilen Endgeräte gesendet, die sich in dem zu evakuierenden Gebiet befanden.

 

Es darf daran erinnert werden, dass Buschbrände auf der Insel, so wie an vielen anderen Orten der Welt auch, Bestandteil der Natur sind und sich z.B. die hiesige Kiefernart gewissermaßen auf regelmäßige Feuer "verlässt" und ihre Vermehrung / Erhaltung perfekt darauf abgestimmt ist. Sie BRAUCHEN die Flammen, wie die Sequoias in California.

 

Allerdings könnte man, meiner Meinung nach, durchaus mehr tun:

In einer Weltgegend, in der potentielle Buschfeuergefahr besteht, muss man vor Allem endlich radikal gegen Idiotie und Ignoranz gewisser Zeitgenossen vorgehen. Man sieht das immer wieder, dass so ein Voll-Hirni `ne Kippe aus dem Auto schnippt. Dieser Brand entstand allerdings, soweit man bisher weiss, bei einer „Party“ in der Nähe von Kilometer 76 am Rand der LP-1 und breitete sich die Straße hinunter und dann nach oben aus. Man ortete als Entstehungsherd einen Müllcontainer und einen direkt daneben geparkten PKW, beide vollkommen ausgebrannt.  

 

Meine Reaktion / Maßnahme, als Verantwortlicher der lokalen Regierung, wäre:

Ab 25° im Schatten herrscht im Freien und in PKWs – Privatsphäre hin oder her -, außerhalb geschlossener Ortschaften, absolutes Rauchverbot. Zuwiderhandlung oder gar Kippe aus dem Fenster schnippen kostet innerorts 1000€, außerorts 5000€ - Movilbild oder Film genügen. Jeder halbwegs Vernünftige sollte das einsehen. Sowas geht, wie meist, leider nur auf die harte Tour. Man sieht ja allenthalben, dass Aufrufe an die Vernunft des Einzelnen nichts bringen.

 

Ferner wäre ich dafür, dass die DNA aller Zeitgenossen zentral gespeichert wird. Mal ganz abgesehen von vielen anderen Vorteilen, die das mit sich brächte, könnten dann Kippen auf öffentlichem Gelände von der Polizei eingesammelt und zur DNA Bestimmung gegeben werden. Man könnte das sogar auf jede Form von Müll ausweiten.

DASSELBE SOLLTE AUCH FÜR HUNDE GELTEN, deren von den Haltern „übersehene“ Hinterlassenschaften ein fortwährendes Ärgernis darstellen. Es wäre sicher schnell erkennbar, wie viele andere Probleme nicht nur eingedämmt, sondern nahezu gelöst wären!!

 

 

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27.06.2023

Heroin und Fentanyl: Drogen-Probleme auf den Kanaren werden größer

 

Die Kanarischen Inseln registrieren eine Zunahme des Drogen-Missbrauchs. Neben einer Rückkehr von Heroin ist vor allem Fentanyl auf dem Vormarsch.

 

DAS ist auch so ein ganz spezielles Thema. Schon seit der Ami-Prohibition von Alkohol weiss man schließlich, dass solcherlei Verbote nichts, aber auch gerade gar nichts Positives bewirken. Damals war das quasi der Startschuss für die Mafia in USA....

 

Und doch herrscht noch immer, zumindest in Regierungskreisen, weltweit die Überzeugung, dass nur Verbote das Drogenproblem wirksam bekämpfen können. Sie wollen die Realität einfach nicht akzeptieren. Die Drogenkartelle machen irres Geld mit dem Kram, selbst wenn mal einige Tonnen von Ermittlungsbehörden abgefangen werden, ficht sie das nicht an.

 

Das, meiner Meinung nach, einzig wirksame Konzept ist: Legalisieren dieser ganzen Scheisse, basta!! Wer sich damit umbringen will, soll das bitteschön tun. Wie war das noch gleich mit der „freien Entfaltung der Persönlichkeit“? Wir sind ohnehin viel zu viele. Das Explodieren der Menschheit wird allerdings auch das nicht positiv beeinflussen, fürchte ich - schade eigentlich...

Wenn man nun all die vielen Tonnen, die man schon abgegriffen hat, nicht vernichtet, sondern in allen Apotheken der Welt kostenlos, „so lange Vorrat reicht“, an "Interessierte" ausgäbe, wäre den Kartellen jede Existenzgrundlage genommen. Einfach nur krank und auf dem Selbstmordtrip sein ist doch besser als auch noch kriminell. Einen staatlich finanzierten Entzug gibt es genau einmal, dann ist es auch damit vorbei. Man muss sich den Schuss dann vor Ort unter Aufsicht setzen, damit auch hier nicht an Geld bringende Weitergabe gedacht werden kann, für die es dann ohnehin keine Grundlage mehr gäbe. Und wenn dann, eines schönen Tages, das auf diese Weise zur Verfügung gestellte Produkt aufgebraucht ist, kann man das Thema "Fair-Trade" mal andenken...

 

Es gibt nun mal diesen feinen Unterschied zwischen Regel und Verbot. Begreift es doch endlich!! Ein Junkie, in dessen Kopf nicht der alles entscheidende Schalter umgelegt ist, wird weiterspritzen, egal, was immer dafür getan werden muss, um an das Zeug heranzukommen, da könnt ihr "Regierende" dieser Welt euch auf den Kopf stellen.

 

 

19.05.2023

Kanaren stellen 1175 Ärzte und 2241 Krankenpfleger fest ein

 

Sie waren zur Pandemie mit Kurzzeit-Verträgen ausgestattet worden. Jetzt sollen 7000 Mitarbeiter der Gesundheits-Berufe auf den Kanarischen Inseln langfristig angestellt werden. Die medizinischen Berufe werden auf den Kanarischen Inseln deutlich aufgewertet. 7055 Mitarbeiter sollen fest in das Gesundheitssystem der Kanarischen Inseln integriert werden. Das hat die regionale Regierung am Donnerstag bekanntgegeben. Damit steigt die Zahl der im Gesundheitsbereich Tätigen auf den Kanaren um mehr als ein Viertel.

 

Die Personalverwaltung des Kanarischen Gesundheitsdienstes (SCS) werde die Belegschaft von 27.668 auf 34.723 Arbeitnehmer in mehr als 75 verschiedenen Kategorien aufstocken. Diese Zahl stimmt mit den während der Covid-Zeit als Verstärkung angestellten Arbeitskräften überein. Vor der Pandemie hatten knapp 28.000 genügt. Doch in der Zwischenzeit wurde der zusätzliche Bedarf offensichtlich. Und so genehmigten die Mitglieder des EZB-Rats auf Vorschlag des Gesundheits- und Finanzministeriums den Plan.

 

Kanaren investieren 346 Millionen Euro in die Gesundheitsversorgung

 

Der Gesundheitsminister der Kanarischen Inseln, Blas Trujillo, sagte, dass es darum gehe, den Bedarf “an die Realität anzupassen”. Aus diesem Grund müssten die zusätzlichen Kräfte Teil der “strukturellen” Organisation werden. Zwar bedeute die bis zum Jahr 2025 angesetzte Neuplanung einen Gesamt-Aufwand von 346,3 Millionen €, doch für Trujillo stelle die Verbesserung der Gesundheitsversorgung alles in allem auch einen Vorteil für die Bürger dar. 1175 neue Ärzte und 2241 Krankenpfleger für die Kanaren

 

Bereits seit Jahresbeginn war über den Verbleib der betroffenen Mitarbeiter diskutiert worden. Nachdem der vorherige Jahresvertrag ausgelaufen war, umfassten die Anschlussverträge lediglich eine Laufzeit von neun Monaten.

17.10.2023

Regen im Anflug

 

Die letzten 4-5 Wochen waren überall viel zu warm. Was aber wirklich richtig unangenehm war: Nur laue Lüftchen oder vollkommene Windstille. Der bisher trockene und heisse Oktober hat fast die letzten Wasserreserven für die Landwirtschaft aufgebraucht. Der wichtige Speicher in Barlovento, im Norden der Insel, läuft Gefahr in ein paar Wochen leer zu sein. Es scheint aber Entlastung anzukommen: Beide Wettermodelle, das europäische und das amerikanische zeigen für das kommende Wochenende die Bildung eines Tiefdruckgebietes westlich von La Palma. Damit dreht der Wind auf Südwest und würde vor allem auf der trockenen Westseite der Insel ergiebige Niederschläge produzieren.

 

Es wird nun bereits orakelt, ob der Winter nun feucht werden würde. Denn offensichtlich hatte man 1968, 1983, 2002 und 2009 auch warme Oktober und darauf folgte jeweils ein Winter mit viel Niederschlag. Hoffen wir, für alles hier lebende, dass das nicht nur stimmt, sondern wieder so eintrifft!

 

 

20.09.2023

Kanaren erleben heißesten Sommer aller Zeiten – auch der Herbst wird warm

 

Die Kanarischen Inseln blicken auf den heißesten Sommer zurück, seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1961, mit einer Durchschnittstemperatur von 23,4° Celsius. Das bestätigen die spanischen Meteorologen und auch in der nahen Zukunft sieht es nach hohen Temperaturen aus. Auch der Herbst wird wohl wärmer als gewöhnlich. Das prognostiziert das spanische Wetteramt.

 

Die Hitzewelle zwischen dem 20. und 24. August führte zu Temperaturen von örtlich deutlich über 40° Celsius. Der absolute Hitzerekord wurde während der jüngsten Hitzewelle aufgezeichnet. Am 12. August: 46,2° Celsius in Tacorón auf El Hierro.

 

Auch beim Niederschlag gab es hohe Werte. Denn mit durchschnittlich 20,7 mm Niederschlag gilt der Sommer als verhältnismäßig feucht. Nur im Jahr 2015 gab es mehr Regen.

 

Winter und der Frühling galten auf den Kanarischen Inseln schon immer als verhältnismäßig warm. Nach dem Hitzerekord im Sommer soll laut Aemet nun aber auch ein warmer Herbst folgen. Laut Vorhersagemodellen besteht eine 70%ige Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Herbst auf den Kanaren wärmer wird als üblich. Und auch mehr Regen sei denkbar. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 40%.

 

Na, DAS wird, trotz extrem gestiegener Preise, ein rechtes Gedränge an Heiligabend an den Stränden. So kommet denn, ihr Kinderlein, in Scharen – La Palma braucht die Kohle.

 

 

21.07.2023

Buschbrand

 

Feuer ist, bis auf einige noch unter Beobachtung stehende Stellen, unter Kontrolle. Die betroffene Fläche wird nun mit 2.900ha angegeben was rund 4% der Inselfläche betrifft. Von den rund 60 betroffenen Gebäude waren 20 Wohnhäuser. Es wurde bislang für die Betroffenen 1 Mio Euro aus dem Fundus des Cabildo zur Verfügung gestellt.

 

 

16.07.2023

 

Buschbrand - La Palma bleibt wirklich nichts erspart

 

Natürlich muss man dann mit "La Palma in Flammen“ richtig Panik machen. Der Brand auf La Palma, der im Morgengrauen des gestrigen Samstags in der Gemeinde Puntagorda ausbrach, ist inzwischen „außer Kontrolle“. Die Flammen konnten sich im Laufe des Tages aufgrund der wechselnden Windböen und hohen Temperaturen rasch ausbreiteten. Bislang mussten 4.255 Bewohner aus den Gemeinden Tijarafe und Puntagorda evakuiert werden. Hiervon sind 132 in die in Los Llanos und Tazacorte eingerichteten Zentren gegangen, die meisten sind bei Familie oder Freunden untergekommen. Die Behörden forderten mehr Verständnis und Unterstützung der betroffenen Bevölkerung, da es Widerstand beim Verlassen der Häuser gibt.

 

Erstmals ist auf den Kanaren auch das ES-Alert-System zur Warnung der Bevölkerung zum Einsatz gekommen. Am Samstagnachmittag wurde eine Warnmeldung an alle mobilen Endgeräte gesendet, die sich in dem zu evakuierenden Gebiet befanden.

 

Es darf daran erinnert werden, dass Buschbrände auf der Insel, so wie an vielen anderen Orten der Welt auch, Bestandteil der Natur sind und sich z.B. die hiesige Kiefernart gewissermaßen auf regelmäßige Feuer "verlässt" und ihre Vermehrung / Erhaltung perfekt darauf abgestimmt ist. Sie BRAUCHEN die Flammen, wie die Sequoias in California.

 

Allerdings könnte man, meiner Meinung nach, durchaus mehr tun:

In einer Weltgegend, in der potentielle Buschfeuergefahr besteht, muss man vor Allem endlich radikal gegen Idiotie und Ignoranz gewisser Zeitgenossen vorgehen. Man sieht das immer wieder, dass so ein Voll-Hirni `ne Kippe aus dem Auto schnippt. Dieser Brand entstand allerdings, soweit man bisher weiss, bei einer „Party“ in der Nähe von Kilometer 76 am Rand der LP-1 und breitete sich die Straße hinunter und dann nach oben aus. Man ortete als Entstehungsherd einen Müllcontainer und einen direkt daneben geparkten PKW, beide vollkommen ausgebrannt.  

 

Meine Reaktion / Maßnahme, als Verantwortlicher der lokalen Regierung, wäre:

Ab 25° im Schatten herrscht im Freien und in PKWs – Privatsphäre hin oder her -, außerhalb geschlossener Ortschaften, absolutes Rauchverbot. Zuwiderhandlung oder gar Kippe aus dem Fenster schnippen kostet innerorts 1000€, außerorts 5000€ - Movilbild oder Film genügen. Jeder halbwegs Vernünftige sollte das einsehen. Sowas geht, wie meist, leider nur auf die harte Tour. Man sieht ja allenthalben, dass Aufrufe an die Vernunft des Einzelnen nichts bringen.

 

Ferner wäre ich dafür, dass die DNA aller Zeitgenossen zentral gespeichert wird. Mal ganz abgesehen von vielen anderen Vorteilen, die das mit sich brächte, könnten dann Kippen auf öffentlichem Gelände von der Polizei eingesammelt und zur DNA Bestimmung gegeben werden. Man könnte das sogar auf jede Form von Müll ausweiten.

DASSELBE SOLLTE AUCH FÜR HUNDE GELTEN, deren von den Haltern „übersehene“ Hinterlassenschaften ein fortwährendes Ärgernis darstellen. Es wäre sicher schnell erkennbar, wie viele andere Probleme nicht nur eingedämmt, sondern nahezu gelöst wären!!

 

 

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27.06.2023

Heroin und Fentanyl: Drogen-Probleme auf den Kanaren werden größer

 

Die Kanarischen Inseln registrieren eine Zunahme des Drogen-Missbrauchs. Neben einer Rückkehr von Heroin ist vor allem Fentanyl auf dem Vormarsch.

 

DAS ist auch so ein ganz spezielles Thema. Schon seit der Ami-Prohibition von Alkohol weiss man schließlich, dass solcherlei Verbote nichts, aber auch gerade gar nichts Positives bewirken. Damals war das quasi der Startschuss für die Mafia in USA....

 

Und doch herrscht noch immer, zumindest in Regierungskreisen, weltweit die Überzeugung, dass nur Verbote das Drogenproblem wirksam bekämpfen können. Sie wollen die Realität einfach nicht akzeptieren. Die Drogenkartelle machen irres Geld mit dem Kram, selbst wenn mal einige Tonnen von Ermittlungsbehörden abgefangen werden, ficht sie das nicht an.

 

Das, meiner Meinung nach, einzig wirksame Konzept ist: Legalisieren dieser ganzen Scheisse, basta!! Wer sich damit umbringen will, soll das bitteschön tun. Wie war das noch gleich mit der „freien Entfaltung der Persönlichkeit“? Wir sind ohnehin viel zu viele. Das Explodieren der Menschheit wird allerdings auch das nicht positiv beeinflussen, fürchte ich - schade eigentlich...

Wenn man nun all die vielen Tonnen, die man schon abgegriffen hat, nicht vernichtet, sondern in allen Apotheken der Welt kostenlos, „so lange Vorrat reicht“, an "Interessierte" ausgäbe, wäre den Kartellen jede Existenzgrundlage genommen. Einfach nur krank und auf dem Selbstmordtrip sein ist doch besser als auch noch kriminell. Einen staatlich finanzierten Entzug gibt es genau einmal, dann ist es auch damit vorbei. Man muss sich den Schuss dann vor Ort unter Aufsicht setzen, damit auch hier nicht an Geld bringende Weitergabe gedacht werden kann, für die es dann ohnehin keine Grundlage mehr gäbe. Und wenn dann, eines schönen Tages, das auf diese Weise zur Verfügung gestellte Produkt aufgebraucht ist, kann man das Thema "Fair-Trade" mal andenken...

 

Es gibt nun mal diesen feinen Unterschied zwischen Regel und Verbot. Begreift es doch endlich!! Ein Junkie, in dessen Kopf nicht der alles entscheidende Schalter umgelegt ist, wird weiterspritzen, egal, was immer dafür getan werden muss, um an das Zeug heranzukommen, da könnt ihr "Regierende" dieser Welt euch auf den Kopf stellen.

 

 

19.05.2023

Kanaren stellen 1175 Ärzte und 2241 Krankenpfleger fest ein

 

Sie waren zur Pandemie mit Kurzzeit-Verträgen ausgestattet worden. Jetzt sollen 7000 Mitarbeiter der Gesundheits-Berufe auf den Kanarischen Inseln langfristig angestellt werden. Die medizinischen Berufe werden auf den Kanarischen Inseln deutlich aufgewertet. 7055 Mitarbeiter sollen fest in das Gesundheitssystem der Kanarischen Inseln integriert werden. Das hat die regionale Regierung am Donnerstag bekanntgegeben. Damit steigt die Zahl der im Gesundheitsbereich Tätigen auf den Kanaren um mehr als ein Viertel.

 

Die Personalverwaltung des Kanarischen Gesundheitsdienstes (SCS) werde die Belegschaft von 27.668 auf 34.723 Arbeitnehmer in mehr als 75 verschiedenen Kategorien aufstocken. Diese Zahl stimmt mit den während der Covid-Zeit als Verstärkung angestellten Arbeitskräften überein. Vor der Pandemie hatten knapp 28.000 genügt. Doch in der Zwischenzeit wurde der zusätzliche Bedarf offensichtlich. Und so genehmigten die Mitglieder des EZB-Rats auf Vorschlag des Gesundheits- und Finanzministeriums den Plan.

 

Kanaren investieren 346 Millionen Euro in die Gesundheitsversorgung

 

Der Gesundheitsminister der Kanarischen Inseln, Blas Trujillo, sagte, dass es darum gehe, den Bedarf “an die Realität anzupassen”. Aus diesem Grund müssten die zusätzlichen Kräfte Teil der “strukturellen” Organisation werden. Zwar bedeute die bis zum Jahr 2025 angesetzte Neuplanung einen Gesamt-Aufwand von 346,3 Millionen €, doch für Trujillo stelle die Verbesserung der Gesundheitsversorgung alles in allem auch einen Vorteil für die Bürger dar. 1175 neue Ärzte und 2241 Krankenpfleger für die Kanaren

 

Bereits seit Jahresbeginn war über den Verbleib der betroffenen Mitarbeiter diskutiert worden. Nachdem der vorherige Jahresvertrag ausgelaufen war, umfassten die Anschlussverträge lediglich eine Laufzeit von neun Monaten. Die Verwirrung hatte für große Diskussionen gesorgt. Mit dem nun geleisteten Zugeständnis ist die damalige Ankündigung einer “vorübergehenden Maßnahme” nun tatsächlich beendet.

 

29.04.2023

Kanaren-Flieger: Polizei empfängt 7 Suff-Passagiere

 

Wie die Fluglotsen auf Twitter berichteten, haben die Besatzungen zweier Kanaren-Flieger am Freitag innerhalb weniger Minuten die Anwesenheit der Polizei gefordert. Beide Maschinen kamen aus dem Vereinigten Königreich mit Ziel Teneriffa Süd.

 

Der erste Vorfall ereignete sich in einem von Birmingham kommenden TUI-Flieger. Hier wurde die Polizei wegen eines aggressiven Fluggastes benötigt. Nur wenige Minuten später forderte die Besatzung einer aus London kommenden Maschine von British Airways wegen sieben betrunkener Passagiere eine Polizeipräsenz an. In beiden Fällen konnten die Maschinen vorrangig auf Teneriffa landen. Die Guardia Civil nahm den Störenfried sowie auch die betrunkenen Passagiere in Empfang. Diese Verhalten können Geldstrafen von bis zu 5.000 € nach sich ziehen.

 

Dies ist bereits der dritte derartige Vorfall in einer Woche auf den Kanaren. Erst vor 4 Tagen nahm die Polizei am dortigen Flughafen mehrere alkoholisierte und aggressive Passagiere an Bord einer Maschine aus Liverpool in Empfang.

 

Leider bedienen immer mehr Briten das ihnen vorauseilende Klischee. So wie eine gewisse teutonische Klientel auf Mallorca haben diese Brit-Primaten Teneriffa „eingenommen“. Auch erscheinen mir „nur“ max. 5000€ als nicht ausreichend. Das sollte immer mit 3-4 Wochen Haft einhergehen und zu lebenslangem Einreiseverbot führen.  

 

 

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 Die Verwirrung hatte für große Diskussionen gesorgt. Mit dem nun geleisteten Zugeständnis ist die damalige Ankündigung einer “vorübergehenden Maßnahme” nun tatsächlich beendet.

 

29.04.2023

Kanaren-Flieger: Polizei empfängt 7 Suff-Passagiere

 

Wie die Fluglotsen auf Twitter berichteten, haben die Besatzungen zweier Kanaren-Flieger am Freitag innerhalb weniger Minuten die Anwesenheit der Polizei gefordert. Beide Maschinen kamen aus dem Vereinigten Königreich mit Ziel Teneriffa Süd.

 

Der erste Vorfall ereignete sich in einem von Birmingham kommenden TUI-Flieger. Hier wurde die Polizei wegen eines aggressiven Fluggastes benötigt. Nur wenige Minuten später forderte die Besatzung einer aus London kommenden Maschine von British Airways wegen sieben betrunkener Passagiere eine Polizeipräsenz an. In beiden Fällen konnten die Maschinen vorrangig auf Teneriffa landen. Die Guardia Civil nahm den Störenfried sowie auch die betrunkenen Passagiere in Empfang. Diese Verhalten können Geldstrafen von bis zu 5.000 € nach sich ziehen.

 

Dies ist bereits der dritte derartige Vorfall in einer Woche auf den Kanaren. Erst vor 4 Tagen nahm die Polizei am dortigen Flughafen mehrere alkoholisierte und aggressive Passagiere an Bord einer Maschine aus Liverpool in Empfang.

 

Leider bedienen immer mehr Briten das ihnen vorauseilende Klischee. So wie eine gewisse teutonische Klientel auf Mallorca haben diese Brit-Primaten Teneriffa „eingenommen“. Auch erscheinen mir „nur“ max. 5000€ als nicht ausreichend. Das sollte immer mit 3-4 Wochen Haft einhergehen und zu lebenslangem Einreiseverbot führen.  

 

 

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