16.06.2025
Wehe
der Insel, wenn "DIE" DAS machen!!
Drago Canarias (eine palmerische Onlinezeitung) prangert die Tatsache an,
dass die Inselregierung von La Palma mit den Vereinigten Arabischen Emiraten,
konkret mit dem Unternehmen Al Dahra, über die Übertragung von
landwirtschaftlichen Flächen verhandelt.
Diese Operation, die ohne jegliche Transparenz durchgeführt wird, findet zu
einem Zeitpunkt statt, an dem die Bevölkerung von La Palma, nicht zuletzt wegen
des Vulkans, enorme Schwierigkeiten hat, Zugang zu Land zu erhalten und ihre
eigenen landwirtschaftlichen Projekte zu entwickeln. Besonders
besorgniserregend ist zudem, dass das multinationale Unternehmen Al Dahra schon
seit langem in Ländern wie Ägypten, Serbien und Namibia Land an sich reisst und
ausschließlich wirtschaftliche und geopolitische Interessen verfolgt. Das Wohl
der dort lebenden Bevölkerung ist denen vollkommen egal. Monsanto u. Co. grüßen
ganz vorzüglich.
In den genannten Ländern war die Tätigkeit des Unternehmens durch
undurchsichtige Verträge, intensive Ausbeutung der Wasserressourcen und den
Ausschluss lokaler Gemeinschaften vom Zugang zu Land gekennzeichnet. Die
Ansiedlung eines solchen Unternehmens auf La Palma birgt die reale Gefahr der
Enteignung, der rücksichtslosen Zerstörung des Territoriums und des Verlusts
der Kontrolle über die wichtigsten Ressourcen.
Man denkt tatsächlich ernsthaft darüber nach, die Forderungen ausgerechnet
dieser Regierung zu befriedigen, die bekanntermaßen weder die Menschenrechte
respektiert noch nachhaltige Praktiken garantiert. Ein Entwicklungsmodell, welches
allen Grundprinzipien einer Ernährungssouveränität zuwiderläuft. Eine
gefährliche Dynamik in der Enteignung von Land, Wohnraum, Wasserressourcen und
eigener landwirtschaftlicher Produktion. Man wird damit die Insel in Teilen
verhökern, wie es bereits bei Ferienhäusern geschieht, die von Leuten mit einer
Kaufkraft erworben werden, die weit über der der lokalen Bevölkerung liegt. Die
Palmeros sollten sich hier an den Korsen orientieren, die weiland ähnlich
Unliebsames einfach so oft weggesprengt haben, wie notwendig war, um solche
„Investoren“ zu „überzeugen“.
Auch
hier einmal mehr: Gier, Gier und nochmals Gier einiger weniger verdammter
Idioten!!!
30.05.2025
La
Palma wird zum Hotspot der Hochenergie-Astronomie
Die Insel La Palma steht kurz davor, einen bedeutenden Meilenstein in der
Erforschung des Universums zu setzen. Mit dem Bau von 13 neuen Teleskopen,
darunter vier große und neun kleinere Schüsseln, wird die
Gammastrahlen-Astronomie auf der Insel eine völlig neue Dimension erreichen und
bereit sein, das Universum in bisher unerreichter Detailtreue zu erforschen.
Sie ermöglichen es Wissenschaftlern, hochenergetische Phänomene im All noch
präziser zu untersuchen – von schwarzen Löchern über Quasare bis hin zu
kosmischen Partikeln. La Palma setzt hier erneut Maßstäbe. Die neuen Teleskope
versprechen nicht nur wissenschaftliche Durchbrüche, sondern auch einen
faszinierenden Blick in die unendlichen Weiten des Kosmos und wir alle dürfen
gespannt sein, welche Geheimnisse des Universums bald gelüftet werden....
Warum sind diese Teleskope so wichtig? DAS soll mir mal jemand erklären.
Was, zur Hölle, hat die Menschheit von DIESER Wissenserweiterung? Ok,
wissenschaftliche Neugier - so weit, so gut. Neugier hat uns immerhin über
100tausende von Jahren weitergebracht. Die Milliarden, aber, die hier verbraten
werden...!!! Was sollen die bringen, angesichts all der globalen Probleme, die
sich der von "sapiens" nach "idiotens" mutierte homo
eingehandelt hat?
ICH bin jedenfalls nicht im Geringsten gespannt auf dergleichen
"Wissenserweiterungen"!
Wenn ein Gammastrahlensturm, oder anderes, was man mit diesen Apparaten
vielleicht noch entdecken wird, doch einmal durchschlägt, und nahezu ALLES, was
zum heutigen Leben gehört, zerstört oder zumindest unbrauchbar macht, ist er
erst einmal geliefert, der homo idiotens.
Bis zu diesem Ereignis, oder einem Supervulkanausbruch, oder einem
ordentlichen Meteoriteneinschlag, oder einer "erfolgreicheren"
Pandemie könnte man doch sehr viel Sinnvolleres finanzieren, mit diesem Geld.
Da ist SO Vieles, was dringend angegangen werden sollte: Globale Migration,
Regenwald, Arten- u. Umweltschutz, Weltwirtschaft, Überbevölkerung und v.a.m.
Allerdings: Die derzeitigen Konzepte in Sachen Bevölkerungsexplosion – die
ja das Grundübel darstellt - einiger weniger Psychopathen, wollen mir ebenfalls
nicht als der Weisheiten letzte Schlüsse erscheinen......
28.05.2025
Solaranlagen
auf dem Vormarsch
Die Zahl der an das Verteilnetz auf den Kanarischen Inseln angeschlossenen Eigenverbrauchsanlagen
hat sich, laut Versorgungsunternehmen
ENDESA, in fünf Jahren um das 63-fache erhöht, von 295 auf 18.800. Allein
zwischen März und April kamen auf den Inseln 1.753 neue Eigenverbrauchsanlagen
hinzu, wodurch die Kapazität um fast 3 Megawatt (MW) stieg.
Insgesamt hat sich die Kapazität sowohl der individuellen als auch der
kollektiven Eigenverbrauchsanlagen in nur fünf Jahren fast verdoppelt und ist
von 93 MW im Jahr 2020 auf 185 MW im April 2025 gestiegen.
Der Großteil der auf den Inseln installierten Eigenverbrauchsleistung liege
im Mittel- und Niederspannungsbereich und betrage 158 MW der Gesamtleistung.
Der Rest (27 MW) liege im Hochspannungsbereich, erklärte der Versorger in einer
Stellungnahme.
Dank saturierter Ausländer und Einheimischer wird auch der E-PKW-Boom wohl
bald die Verbrenner zumindest eingeholt haben. Der Ausbau der Ladestationen
läuft schon und die Mehrheit der o.G. kann ohnehin das Gefährt über Nacht vor`m
Haus aufladen. Der Reichweitennachteil auf dem Festland spielt auf den Inseln
keine Rolle. Zudem werden es auch Zeitgenossen mit fahrerischen Defiziten,
besonders auf sehr steilen Abschnitten, sehr viel einfacher haben, da die
maximale Motorleistung immer zur Verfügung steht und die E-Autos alle ohne
manuelle Gangschaltung problemlos und stressfrei zu fahren sind.
Warmes Wasser aus der Leitung kostet, außer der Anschaffung einer einzelnen
Fotovoltaikanlage (ca1500€) und dem durchlaufenden Wasser (ebenfalls billig),
wenn man es halbwegs vernünftig angeht, nichts mehr.
Wenn nun ENDESA endlich mal die Schwerölverbrennung für Stromerzeugung
durch Vernünftigeres ersetzen wollte - die Insel könnte SOWAS VON GRÜN
werden!!!!....
25.05.2025
Spanien
will Handgepäck-Gebühren von einigen Fluggesellschaften prüfen
Geprüft werden mögliche Sanktionen gegen die Fluggesellschaften Wizzair und
Transavia. Diese könnten dem Beispiel gegen Ryanair, Vueling, EasyJet,
Norwegian und Volotea folgen. Diese Airlines wurden im November 2024 mit einer
Geldstrafe von 179 Millionen Euro belegt. Die Entscheidung wurde von den
Airlines angefochten. Sie beantragten vor Gericht einstweilige Maßnahmen und
lehnten eine Änderung ihrer Geschäftspolitik ab, da die Strafe noch nicht
rechtskräftig sei. Man betonte behördenseitig jedoch, dass bisher kein offizielles
Sanktionsverfahren eingeleitet wurde. Die spanische Verbraucherschutzbehörde
untersucht die Vorwürfe und prüft, ob ausreichende Gründe für weitere Strafen
vorliegen. Derweil prüft Brüssel, ob die spanische Regierung bei der Verhängung
der Rekordstrafe europarechtskonform handelte.
Man wirft den Fluggesellschaften vor, weiterhin Gebühren für Handgepäck zu
verlangen, obwohl ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2014
dies verbiete. Damals hatte das Gericht im Fall Vueling entschieden, dass für
Handgepäck, welches die Vorgaben zu Gewicht und Größe erfüllt und den
Sicherheitsbestimmungen entspricht, keine Zusatzkosten verlangt werden dürfen.
Neben dem Aufpreis für Handgepäck standen auch mögliche Unregelmäßigkeiten bei
der Sitzplatzvergabe für Minderjährige oder Menschen mit Behinderung, sowie
Gebühren für die Ausstellung von Bordkarten im Fokus. Die Preise schwankten je
nach Strecke, Airline und Buchungszeitpunkt zwischen sechs und 75 Euro.
Angeblich waren im Jahr 2024 mehr als 450 Millionen Passagiere von diesen
Gebühren betroffen.
Die Debatte bleibt offen, da es auf europäischer Ebene bislang keine
spezifische Regelung zur kostenlosen Mitnahme von Handgepäck gibt. Sowohl
Airlines als auch Verbraucherschützer stützen sich auf dieselbe EU-Verordnung,
interpretieren sie jedoch gänzlich gegenteilig. Die Fluggesellschaften sind der
Auffassung, die Sanktionen verstießen gegen diese Verordnung, welche die
Preisfreiheit auch bei Zusatzleistungen wie Gepäck oder Sitzplatzwahl
garantiere und verteidigten die Praxis der Handgepäck-Gebühr. Man erklärte das
Modell ermögliche es Passagieren ihren Flug individuell zu gestalten und nur
für tatsächlich genutzte Leistungen zu bezahlen. (Natürlich, werte
Herrschaften, selbstverständlich kann man nur mit gerade am Körper befindlicher
Kleidung und kleinem Gerät in Jacken- und Hosentaschen eine kleine Reise
tun....)
Tja,
die Gier! Da machste nix!
19.05.2025
Massentourismus
muss eingeschränkt werden.
Erneute Proteste am Wochenende - Motto: „Canarias tiene un límite“ (Die
Kanaren haben eine Grenze).
Insgesamt sollen ca. 90.000 Kanarenseelen ihrem Unmut Luft gemacht haben.
Plakate auf Teneriffa trugen Aufschriften wie
· „Líderes en turismo y en pobreza: los esclavos de Europa“
·
(Führend in
Tourismus und Armut: die Sklaven Europas)
· „Por un mar limpio, no más vertidos“
·
(Für ein sauberes
Meer, keine Verschmutzung mehr).
Es handelte sich um die dritte Großdemonstration dieser Art seit 2024.
Kritisiert wird, dass die Politik, trotz der großen Beteiligung, alle
Forderungen ignoriere, Maßnahmen manipuliere und mit neuen Regelungen die
soziale, wirtschaftliche und ökologische Krise verschärfe. Die Demonstranten
forderten den Stopp zerstörerischer Projekte und den Abriss illegaler Bauten (was
z.T. immerhin schon gemacht wird). Sie verlangen ein Hotel- und
Ferienwohnungs-Moratorium, ein Aufenthaltsgesetz, den Ausbau erneuerbarer
Energien ohne Ausbeutung des Landes, den Schutz, bzw. Wiederherstellung, der
Natur und eine wirksame Touristensteuer. Durchaus nachvollziehbar, siehe
Andalusien. Ernährungs- und Energiesouveränität sowie Sofortmaßnahmen gegen die
Einleitung von Abwasser ins Meer stehen ebenfalls auf der Agenda.
Man ist nicht, auch DAS sei nochmals betont, gegen den Tourismus, sondern
für ein Modell, bei dem die Anzahl der Touristen auf den z.T. bereits heillos
überlasteten Inseln kontrolliert und gemessen wird. Die Kanaren nähern sich 18
Millionen Touristen pro Jahr, und es sieht so aus, als würde diese Zahl weiter
steigen.
Einmal
mehr: Gier as Gier can.
Warum
hört DAS nicht endlich mal auf?
08.05.2025
Sechs
Blaue Flaggen für La Palma im Sommer 2025
Auch in diesem Jahr dürfen sich sechs Strände auf La Palma über die
internationale Auszeichnung „Blaue Flagge“ freuen. Vergeben wird das
Qualitätssiegel von der Umweltorganisation ADEAC für besonders saubere, sichere
und gut ausgestattete Badezonen. Alle bereits im Vorjahr ausgezeichneten
Strände auf La Palma konnten ihren Status verteidigen. Auf der Isla Bonita
wehen die Blauen Flaggen im Sommer 2025 an folgenden Stränden:
·
Playa de Santa Cruz
de La Palma
·
Bajamar (Breña Alta)
·
Los Cancajos (Breña
Baja)
·
Charco Verde und
Puerto Naos (Los Llanos de Aridane)
·
Playa Puerto de
Tazacorte
Im kanarenweiten Vergleich liegt La Palma mit sechs Blauen Flaggen hinter
Gran Canaria (16), Teneriffa (13) und Fuerteventura (10), aber klar vor Inseln
wie Lanzarote (3), El Hierro (2) oder La Gomera (1).
Wie genau war das noch mit dem Einleiten von Fäkalien, weil der explodierende
Tourismus eine zuverlässige Abwasserreinigung unmöglich macht??? Angeblich
reichen die Abwasserleitungen bis weit in den Ozean. Dazu passend: Nirgends ist
in den hiesigen Postillen etwas von Inangriffnahme entsprechender Aufrüstung zu
lesen. So wenig wie zum Thema Stromerzeugung durch Schwerölverbrennung....
04.05.2025
Das
sind aber viele!!
Die Hafenbehörde aus Santa Cruz die Zahlen für das erste Quartal 2025
veröffentlicht. 229.126 Passagiere sind da angelandet, davon allein 135.441
Kreuzfahrer. Im Vergleichszeitraum aus dem Jahr 2024 waren das nur 86.708, was
einem Anstieg von über 56% entspricht. Ob dieser Anstieg nun gut für die Insel
ist, sei mal dahingestellt. Vielleicht bringt es der einzelhändlerischen und
gastronomischen Wirtschaft ein wenig - ich habe da so meine Zweifel.
Wahre Heerscharen von weißfleischigen Nord- und Mitteleuropäern bewegen
sich zwischen Mole und Altstadt hin und her. Ruck-zuck ist es auf der
„Maritima" und der „O`Daly/Calle Real" genau so überfüllt wie auf dem
schwimmenden Menschensilo, von dem man gerade ausgestiegen ist... Aber
„shoppen" gehen auf La Palma ist für diese Klientel eben ein Muss! Warum
nur gucken, anfassen und alles durcheinander bringen „shoppen" genannt
wird, konnte man mir noch nicht erklären. Aber gut, Bier, Wein und Kaffee kennt
man, bestellt man, ganz wie daheim.... Für die Gastronomie immerhin besser als
nix.
Die Allermeisten werden sich nicht trauen, mal etwas Anderes zu sich zu
nehmen, ohne genauestens wissen zu
wollen „wassen da dri-hin?" Wahrscheinlich ist schon die hiesige
Kaffeespezialität „Barraquito" ein große Herausforderung. Die
organisierten Ausflüge, über die man durchaus geteilter Meinung ist, bringen
der Insel Einnahmen und Arbeitsplätze und sei es nur, dass dafür zusätzliche
Busfahrer eingestellt werden. Für die Menschen, die in der Altstadt leben, ist
das aber auch oft schon zu viel des Guten.
Früher war La Palma bei einer Kanarenkreuzfahrt eher außen vor. Teneriffa
und Gran Canaria waren schon immer fester Bestandteil, aber die anderen
Inseln?? Selbst La Gomera hatte einen höheren Bekanntheitsgrad. La Palma war
eher wie ein Blinddarm. Ist zwar da, aber man braucht ihn nicht wirklich. Nun,
die Reedereien haben La Palma entdeckt. Das liegt sicher zu einem Gutteil
daran, dass uns ein Vulkan erschienen ist... Das ist zwar schon ein Weilchen
her, aber die Busse rollen.
Wie viele von den Erstbesuchenden sich dann doch mal die Insel eingehender
zu Gemüte führen wollen, ist schwer zu sagen. Ein Kreuzfahrender hat i.d.R.
ziemlich andere Urlaubspräferenzen als ein Wandernder oder Radfahrender, aber
es gibt sie und wenn sie erst mal Feuer gefangen haben....
Wir haben jedenfalls schon den Ein oder die Andere bei „platos de jamón
ibérico y queso reserva y unas copas de vino" kennengelernt.
30.04.2025
Aktuelle
Spritpreise heute auf den Kanaren
Die
tagesaktuellen Durchschnittspreise der Tankstellen auf den Kanarischen Inseln:
Gran
Canaria:
Precio
gasolina 95 - 1,167 €/l Precio gasolina
98 - 1,309 €/l
Precio
diésel - 1,161 €/l Precio diésel plus - 1,284 €/l
Precio
GLP - 0,807 €/l
Fuerteventura:
Precio
gasolina 95 - 1,289 €/l Precio gasolina
98 - 1,363 €/l
Precio
diésel - 1,168 €/l Precio diésel plus -
1,257 €/l
Precio
GLP - 0,800 €/l
Aktuell
Lanzarote:
Precio
gasolina 95 - 1,026 €/l Precio gasolina
98 - 1,190 €/l
Precio
diésel - 1,020 €/l Precio diésel plus -
1,130 €/l
Precio
GLP - 0,802 €/l
La
Palma:
Precio
gasolina 95 - 1,327 €/l Precio gasolina
98 - 1,442 €/l
Precio
diésel - 1,283 €/l Precio diésel plus -
1,328 €/l
La
Gomera:
Precio
gasolina 95 - 1,407 €/l Precio gasolina
98 - 1,522 €/l
Precio
diésel - 1,408 €/l Precio diésel plus -
1,501 €/l
El
Hierro:
Precio
gasolina 95 - 1,393 €/l Precio gasolina
98 - 1,517 €/l
Precio
diésel - 1,400 €/l Precio diésel plus -
1,479 €/l
Warum freilich die Unterschiede zwischen den Inseln derart groß sind,
konnte bislang niemand schlüssig erklären. Dennoch kann der Festländer nur
staunen... Zum Vergleich: In Deutschland
kostet ein Liter Super-Benzin heute im Mittel 1,73 Euro. Der mittlere E10-Preis
liegt bei 1,67 Euro pro Liter, beim Diesel sind es 1,56 Euro. E10-Sprit gibt es
auf den Inseln erst gar nicht.
Auf alle Fälle sind inzwischen E-Autos auf den Kanaren das Optimum!! Die
Infrastruktur ist nicht das große Problem, weil man sich - zumindest in Einzel-
oder Reihenhäusern - so man genügend Geld hat, absolut autark mit Solar- und
Windenergie versorgen kann. Viele laden ihre PKWs über Nacht vor`m Eigenheim
auf und die normalerweise zurückzulegenden Tageskilometer übersteigen nie die
mögliche Kilometerleistung. Außerdem (siehe Eintrag vom 23.04.) wird in Sachen
Ladestationen, so einiges getan auf den Inseln. Der Anfang ist gemacht...
29.04.2025
Stromausfall
auf dem Festland bringt Telefon- und Internetstörungen auf La Palma
Am Montag, dem 28. April 2025, kam es auf dem spanischen Festland und in
Portugal zu einem großflächigen Stromausfall. Auf La Palma und den übrigen
Kanarischen Inseln verlief der Tag weitgehend normal, obwohl es vereinzelt zu
Störungen bei Telefonaten und Internetdiensten kam.
In Spanien hingegen brach das öffentliche Leben vielerorts nahezu
vollständig zusammen: Flüge, Züge, U-Bahnen, Straßenbahnen, Supermärkte,
Geschäfte, Tankstellen, Restaurants, Bars, Ampelanlagen, Telefonsysteme,
mobiler Datenverkehr, wichtige Versorgungsdienste - stromlos!
Überall
in den Mittagsstunden: Stillstandchaos!!
Nix
mit: Ok, gehen wir solange was trinken...
Auch
nix mit 112!!
Trotzdem gab es wohl keine Plünderungen... DAS ist wirklich erstaunlich. In
den USA - und wahrscheinlich nicht nur dort - wäre diesbezüglich mit Sicherheit
die Hölle los gewesen. Ursache war wohl die enge Vernetzung der
Telekommunikationsinfrastruktur der Kanaren mit dem Festland, wo zentrale
Netzwerke durch den Stromausfall beeinträchtigt wurden. In Spanien war die
Stromversorgung nach Angaben der Behörden am 29. April gegen 6 Uhr morgens zu
99 Prozent wiederhergestellt. In Portugal konnte bereits gegen Mitternacht am
28. April die vollständige Versorgung aufgenommen werden. Auf den Kanarischen
Inseln stabilisierte sich die Telekommunikation im Verlauf der Nacht ebenfalls
schrittweise.
Die genaue Ursache des Stromausfalls wird derzeit untersucht. Medien
berichten von einem möglichen Unfall in Frankreich oder einem seltenen
atmosphärischen Phänomen als Auslöser. Hinweise auf einen Cyberangriff gibt es
bislang nicht.
23.04.2025
Grünes
Licht für E-Mobilität
Immer mehr öffentliche Ladepunkte sollen die Nutzung von Elektroautos
erleichtern. Die spanische Regierung hat kürzlich das interaktive Online-Portal
REVE (Netz von Ladestationen für Elektrofahrzeuge) eingeführt, das einen
umfassenden Überblick über öffentliche Ladestationen in Spanien bietet. Die
Plattform ist über die Webseite "www.mapareve.es" zugänglich und wird
bald auch als mobile App verfügbar sein. Das soll das Vertrauen der
Verbraucher in die Ladeinfrastruktur stärken und somit den Umstieg auf
Elektromobilität fördern. Sie wurde im Auftrag des Ministeriums für den
ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung (MITECO) entwickelt
und bietet Echtzeitinformationen über mehr als 25.600 öffentliche Ladepunkte an
über 8.650 Standorten in ganz Spanien.
Hauptfunktionen
von REVE
·
Echtzeitdaten:
Informationen über die Verfügbarkeit von
Ladepunkten, einschließlich Status (frei, besetzt, außer Betrieb).
·
Detaillierte
Angaben:
Standort, Betreiber, Steckertyp,
Ladeleistung, Preis, Zahlungsmethoden und zusätzliche Dienstleistungen wie Restaurants
oder WLAN.
·
Filteroptionen:
Möglichkeit, nach Ladeleistung, Steckertyp,
Betreiber und anderen Kriterien zu filtern.
·
Abdeckung:
Mindestens ein Ladepunkt alle 50 Kilometer
auf dem spanischen Festland, was eine nahezu flächendeckende Versorgung sicherstellt.
Dank dieses neuen Verzeichnisses lassen sich freie Ladesäulen in Echtzeit
finden – auch auf den Kanaren. Derzeit deckt REVE etwa 80 % der
öffentlichen Ladeinfrastruktur in Spanien ab, mit dem Ziel, bald eine
vollständige Abdeckung zu erreichen. Im ersten Quartal 2025 wurden über 3.100
neue Ladepunkte installiert, wobei ein signifikanter Anteil davon Schnell- und
Ultraschnellladestationen mit Leistungen über 50 kW bzw. 250 kW
sind. Die Regierung hat zudem Maßnahmen ergriffen, um die Sichtbarkeit von
Ladestationen zu erhöhen, einschließlich der Einführung neuer Verkehrsschilder
entlang der Hauptverkehrsstraßen. So wird die Planung von Fahrten mit
Elektrofahrzeugen in Spanien erheblich erleichtert, da Nutzer nun zuverlässig
Informationen über verfügbare Ladepunkte entlang ihrer Route erhalten können.
Tja,
Deutschland, so geht E-PKW Förderung!!
25.03.2025
Man
darf gespannt sein
Das Cabildo von La Palma darf künftig selbst Sozialwohnungen bauen oder kaufen
– und dabei direkt mit der öffentlichen Wohnbaugesellschaft Visocan
zusammenarbeiten. Die kanarische Regierung hat dafür jetzt die rechtlichen
Voraussetzungen geschaffen.
La Palma ist die erste Insel, der diese Möglichkeit eingeräumt wird. Ziel
ist es, den Wohnungsbau auf der Insel schneller voranzubringen. Insgesamt
stehen dafür 78,5 Millionen Euro zur Verfügung: 24 Millionen wurden bereits im
Dezember 2023 an das Cabildo überwiesen, weitere Mittel gingen Ende 2024 an
mehrere Gemeinden. In den nächsten drei bis vier Jahren sollen auf La Palma
deutlich mehr Sozialwohnungen entstehen.
24
Millionen im Dezember 2023 - Jetzt ist es fast April 2025 und erste Projekte in
verschiedenen Gemeinden sind
IN
VORBEREITUNG???
Wie viele der hiesigen Verantwortlichen haben an entsprechenden
Weiterbildungsveranstaltungen - neudeutsch: workshops - in Alemania
teilgenommen??? Einmal mehr: Ohne Worte
23.03.2025
Rekord!
Kanaren-Hotels
melden höchsten Umsatz aller Zeiten
Fast 925.000 Gäste haben im Februar auf den Kanaren in Hotels eingecheckt.
Sie brachten so viel Geld auf die Inseln wie nie zuvor in einem Monat. Es ist
der kürzeste Monat des Jahres – und doch haben die Hotels der Kanarischen
Inseln im Februar den höchsten Umsatz aller Zeiten gemeldet. Das liegt am
ungebrochenen Interesse der Reisenden an den Kanaren. Und an steigenden
Preisen. Im vergangenen Monat zahlten Hotelgäste auf den Kanarischen Inseln im
Schnitt 134,75 Euro (in Worten !!!Einhundertvierunddreißig!!!...) pro
verfügbarem Zimmer. Das waren 11,02 Euro mehr als ein Jahr zuvor – ein Anstieg
um fast neun Prozent.
Für die Hotels auf den Kanaren läuft das Geschäft damit hervorragend. Und
es bringt deutliche Forderungen an die Hoteliers mit sich. Denn höhere Kosten
machen nur einen Teil der oft betonten Preisspirale aus. Der Präsident der
Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, wiederholt gebetsmühlenartig die
Forderung an den Tourismus-Sektor, die Löhne der Mitarbeiter ebenfalls zu
erhöhen. Allerdings gehört auch zur Wahrheit, dass die steigenden Preise auch
an deutlich höheren Kosten liegen. Mehr Umsatz ist nicht automatisch
gleichbedeutend mit mehr Einnahmen. Denn steigende Energiepreise, höhere
Rohstoffkosten und deutlich teurere Waren sorgen auch in den Hotels der
Kanarischen Inseln für eine veränderte Kostenstruktur. Jou! So weit so klar!
Aber dennoch:
Die Hotel-Preise steigen stärker als die Kosten. Und wer streicht die
daraus resultierenden Gewinne ein?? Ich komme nicht drauf, ich komme nicht
drauf. Die Mitarbeiter müssen ja ebenfalls mit all diesen Kostensteigerungen
leben. Wen in der Geschäftsleitung aber interessiert das?? Derjenige, den es
interessiert, ist sicher noch nicht lange, oder bald nicht mehr, auf seiner
Position. Ein solches Denken ist schließlich geschäftsschädigend...
Nicht nur Inflation und die Nachwehen der weltweiten Gesundheitskrise sind
für die steigenden Preise verantwortlich, sondern auch die Gesetze der
Marktwirtschaft: Die steigende Nachfrage sorgt für höhere Preise. Allein im vergangenen
Jahr stieg der Preis für ein verfügbares Hotelzimmer auf den Kanarischen Inseln
um 6,25 Prozent. Und mit den steigenden Touristenzahlen kennt dieser Wert aller
Voraussicht nach nur einen Weg: nach oben.
Warum das anscheinend wichtigste Prinzip freier Marktwirtschaft
"Angebot und Nachfrage" ist, und damit einhergehende saisonal enorme
Preissteigerungen akzeptabel sind, konnte mir noch niemand wirklich
logisch-schlüssig erklären. Es trifft ja in der Regel nur Diejenigen, die den
geringsten finanziellen Spielraum haben und leider auf die offiziellen
Urlaubszeiten angewiesen sind. Wenn DAS nicht hochgradig asozial ist und im
Grunde rein gar nichts in einem sog. Sozialstaat zu suchen hat, was dann?
21.03.2025
Also
sowas!
Union hat Wähler getäuscht!! Nachdem die CDU/CSU und Fritze Merz vor der
Bundestagswahl hohe zusätzliche Schulden abgelehnt und nach der Wahl dann ihre
Meinung zu diesem Thema mit Verweis auf die aktuelle politische Lage geändert
haben, gibt es jetzt den Vorwurf der Wählertäuschung.
Ach,
was!? Tatsächlich? Das ist ja nun wirklich sehr ungewöhnlich!....
Der Bundestag stimmte diese Woche für die Lockerung der Schuldenbremse bei
Verteidigungsausgaben. Irgendwoher muss der Mammon ja kommen. Dass man für
Infrastruktur und Bildungssystem unbedingt Geld auftreiben muss ist ebenfalls
offensichtlich. Dass man aber über die Frage, ob der Verteidigungsetat nicht
doch höher angesetzt werden sollte, zu befinden hat, erscheint mir nicht
sonderlich helle. Was würde all das in Infrastruktur Investierte nützen, wenn
man es nicht gegen einen durchgeknallten Irren ggfls. erfolgreich verteidigen
kann. Dann sieht es westlich der Ukraine am Ende ähnlich aus wie jetzt schon
dort...
Die unverbesserlichen realitätsfernen Spinner der Linken, des BSW und dieser
hochnotpeinlichen AfD Gilde und deren Gefolgschaften werden dann sicher
umgehend weiße Fähnlein schwenken und darauf hoffen, im Putinschen Reich ein
auskömmlich` Dasein fristen zu dürfen.... Zum Totlachen! Und dann sogar im
reinen Wortsinn.
Ergo: Das Bestmögliche an Waffentechnologie muss angehäuft werden und zwar
umgehend. Immerhin hat man das in Brüssel inzwischen auch begriffen. Besser
wäre freilich gewesen, man hätte von Anfang an die Ukraine mit Allem, was
verfügbar war, regelrecht überschwemmt! Dann wäre Putin sehr schnell am Ende
gewesen. Er hat, auch das war eigentlich immer klar, zwar unglaubliche Mengen
an Waffen, aber lauter alten Scheißdreck und meist nur unter Zwang agierendes
menschliches Kanonenfutter.... "Seine" Verluste stehen daher
nachweislich in keinem Verhältnis zu denen der Ukraine.
Dieses unsägliche Zaudern Westeuropas, allen voran des Trolls Scholz, hat
die Ukraine nun an den Rand des Abgrunds gebracht. Natürlich auch zusätzlich
verschlimmert duch "den anderen Irren" aus den USA.
Ich wiederhole mich: Putin wird, wie damals dieser Österreicher, nur mit
überlegener, brachialer Gewalt zu "überzeugen" sein.
03.03.2025
Negatives
vegetatives Bevölkerungswachstum auf La Palma
Auf dem Kuschel-Eiland mitten im Atlantik hat eine - für mich - sehr
positive Reproduktionsrate Einzug gehalten, denn:
In den letzten 20 Jahren wies die Differenz zwischen der Zahl der Geburten
und der Zahl der Sterbefälle auf der Insel einen negativen Saldo auf. 2003 war
das letzte Jahr, in dem die Zahl der Geburten die Zahl der Sterbefälle auf der
Insel überstieg. Im Jahr 2023 starben 423 mehr Menschen als geboren wurden.
Laut des Kanarischen Institutes für Statistik (ISTAC) gilt diese Tendenz für
alle Inseln, außer auf Lanzarote und Fuerteventura, wo die Bevölkerung um 230
bzw. 295 Personen zunahm.
Hat man etwa etwas verstanden?? Ok, DAS darf bezweifelt werden, aber dass
die Menschheit schon seit Dekaden versäumt hat, wirklich ernsthaft über die
Sinnhaftigkeit ihrer ausufernden Vermehrung nachzudenken, sollte eigentlich
jedem halbwegs zu klarem Denken Befähigten offenbar sein. Sollte!!!
Aber: Solange die krankhaft Gierigen, in Zusammenarbeit mit inkompetenten
Wasserträgern - mancherorts als Parlamente bezeichnet -, als alles
überstrahlendes Credo, nach wie vor und unverständlicherweise, „Wachstum"
nennen, solange wird sich nichts zum Wohl der globalen Allgemeinheit ändern.
Noch nicht einmal Leute wie Harald Lesch oder Dirk Steffens hat man je dazu
bewegen können, wirklich ernsthafte Appelle an ihre Zuschauer zu richten, in
Sachen krebszellenartiger Vermehrung des homo idiotens....
Ich
mache dann mal weiter mit dem Feiern der frühen Geburt.
26.02.2025
Hollywood
und Netflix lieben die Kanaren
Die Kanaren sind im Wortsinn Dreh- und Angelpunkt vieler Produktionen.
Hollywood, Netflix & Co. sind gern auf den Kanarischen Inseln zu Gast. Das
Jahr 2024 endet mit 14.000 direkt und indirekt an den Filmproduktionen
hängenden Arbeitsplätzen. 218 Millionen Euro sind im vergangenen Jahr
eingenommen worden. 54 Filme, Serien und TV-Produktionen wurden gedreht. Der
Archipel ist damit eine der beliebtesten Kulissen in Europa. Man profitiert
besonders von Streaming-Produktionen. Außer auf El Hierro und La Gomera wurden
auf den anderen Inseln 30 solcher Produktionen gedreht. Außerdem waren die
Kanaren 2024 Gastgeber für 25 Serien.
12.02.2025
Kriminalstatistik
auf der Isla Bonita
Im Jahr 2024 wurden auf La Palma 2.158 Straftaten zur Anzeige gebracht, was
einem Rückgang zum Vorjahr von 10,2 % entspricht. In allen Bereichen, mit
Ausnahme von 14 Fahrzeugdiebstählen (+2) war die Statistik rückläufig.
Die Kriminalstatistik, die jährlich vom spanischen Innenministerium
herausgegeben wird, umfasst normalerweise nur Städte mit mehr als 20.000
Einwohnern und beinhaltet deshalb, neben Los Llanos, noch eine Gesamtstatistik
für die ganze Insel. Wir kommen damit auf La Palma auf gerade einmal 23,5
„konventionelle“ Straftaten pro 1.000 Einwohner und Jahr (=2,35%).
Cyberkriminalität bringt es nur auf einen Wert von 1,8 Delikten pro 1.000
Einwohner und Jahr.
Der Vergleich, sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene zeigt,
dass wir uns offensichtlich in einem Refugium der Sicherheit und des friedlichen
Zusammenlebens befinden. Regional wurden immerhin 40,5 (konventionell) und 7,6
(cyber) Fälle verzeichnet und man liegt damit nahe am nationalen Schnitt von
41, bzw. 9,6 Delikten pro 1.000 Einwohner.
Na bitte, geht doch!
Vielleicht liegt es aber auch schlicht daran, dass man größeres Diebesgut
von Inseln generell nur äußerst beschwerlich in den Ostblock verbrigen kann...
Auch die Probleme der Drogenkartelle Südamerikas werden, dank erfolgreicher
internationaler Zusammenarbeit, immer größer, wobei die unlängst abgefangenen
600kg Kokain wohl eher "peanuts" für die Kartelle darstellen und
womöglich nur von der "amtlichen" Lieferung abgelenkt haben...
07.02.2025
Eine
Milliarde Euro
1.000.000.000 (in
Worten: Eintausend Millionen)
Die Kanaren wollen ihre Flughäfen für noch mehr Touristen ausbauen, denn
die aktuellen Rekorde wecken Begehrlichkeiten. 52,8 Millionen Passiere wurden
binnen eines Jahres abgefertigt und nun fordert man Investitionen in ihre
Flughäfen.
Aena, der spanische Flughafenbetreiber, folgt dem Ruf. Man verdient
schließlich an jedem einzelnen Passagier. Entsprechend ist es für Aena und
seine Aktionäre ein einfaches Rechenmodell. Aena würde nun, mit dieser
Milliarde, in der Hälfte der Zeit doppelt so viel in die Kanaren-Flughäfen stecken
wie zuletzt. Die Gesamtentwicklung ist für deren Direktor ein “historischer”
Erfolg. Gemeint sind damit, neben den Einnahmen für beide Seiten, auch die
Umbauten veralteter Terminals.
Eingeplant
sind:
Teneriffa
Süd: 550 Millionen, Teneriffa Nord: 250 Millionen, Lanzarote: 140 Millionen
Alle drei Flugplätze gelten als an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt.
Teneriffa-Nord fertigte zuletzt sogar mehr Passagiere ab als man eigentlich
darf. Die übrigen Flughäfen teilen sich, nach derzeitiger Planung, die verbleibenden
rund 60 Millionen Euro des Rekord-Topfes.
Teneriffa-Süd soll mehr Licht und moderne Abfertigungstechnologien
erhalten. In -Nord liegt der Fokus auf Servicequalität und Effizienz und auf
Lanzarote will man beide Terminals zusammenlegen und das Vorfeld verbessern.
Die Abfertigungsgeschwindigkeit soll gesteigert werden. Mit anderen Worten: Es
sollen NOCH mehr Menschen auf die Kanaren reisen können als ohnehin schon.
Während gegen den Massentourismus demonstriert wird und die Infrastruktur
der größeren Inseln längst überfordert ist, schwafelt die Politik von
"...Bedürfnissen und Forderungen erfüllen - fair und legitim sein -
Wachstum an Wohlbefinden und Komfort anpassen...", usw, usw...
Allerdings wurden die Pläne dafür VOR den Rekordzahlen des Vorjahres
entworfen. Und es stehen Umweltverträglichkeitsprüfungen aus. DAS wird sich
ohnehin ziehen! Aus diesem Grund lautet das aktuelle Ziel, im Jahr 2027 mit den
Arbeiten beginnen.
Und wieder, wie allüberall auf dem Globus, schlägt Gier Vernunft.
20.01.2025
Von
Alemania lernen...
...lautet wohl das neueste Konzept zur Perfektionierung von Unfähigkeit:
Der spanischen Verband der Auto- und LKW-Hersteller (Anfac) hat im vergangenen Jahr
362 neue öffentliche Ladestationen auf den Kanarischen Inseln gezählt. Um den
Klimaplan der EU zu erreichen, müssten es in den nächsten fünf Jahren jedoch
2300 Anlagen sein – !!!pro Jahr!!! Andernfalls gilt die Infrastruktur für
Elektroautos auf den Kanaren als unzureichend für eine grundlegende
Mobilitätswende. Die EU hat klare Zielvorgaben, aber man hinkt hinterher.
Die Infrastruktur für Elektroautos ist völlig unzureichend für eine
grundlegende Mobilitätswende. Vier von fünf Ladestationen haben eine Leistung
von weniger als 20 Kilowatt. 1331 der 1584 öffentlichen Ladepunkte auf den
Inseln gelten damit nicht als Schnelllade-Möglichkeit. Die Kanaren zählen in
Summe lediglich 27 Ladepunkte mit einer Leistung von 20 bis 50 Kilowatt. An
diesen Stationen dauert eine Ladung verhältnismäßig schnellere anderthalb
Stunden. Immerhin 226 Ladestationen auf dem Archipel haben eine Leistung von
mehr als 150 Kilowatt. An diesen Stationen KÖNNTEN moderne E-Autos in kurzer
Zeit geladen werden. Sie sind zwar gebaut, viele davon wurden jedoch nie an das
Stromnetz angeschlossen, denn sie befinden sich in Regionen, deren Netz für
solch hohe Abgaben gar nicht ausgelegt ist. Und so bleiben sie vorerst auch
inaktiv.
Im vergangenen Jahr wurden deshalb 18,6 Prozent weniger Elektroautos
verkauft als im Jahr davor, denn auch hier haben die Eigentümer Sorge um die
Reichweite bis zur nächsten, hoffentlich leistungsstarken, Ladesäule. Von mehr
als 1,8 Millionen Autos sind lediglich 11.875 vollelektrische Autos. Die
Verbreitung ist damit verschwindend gering. Und aufgrund der schwachen
Infrastruktur wird der Automarkt auf den Kanarischen Inseln auf absehbare Zeit
wohl auch weiter auf den Verbrenner setzen.
08.01.2025
Tourismus
um jeden Preis: Die Kanaren kriegen den Hals nicht voll
Auch hier begreifen „SIE“ es nicht!! Tourismus um jeden Preis bringt immer
jede Menge Probleme. Lange Warteschlangen am Flughafen Teneriffa-Süd sorgen
regelmäßig für Frust bei ankommenden Touristen. Der aktuelle Kurs der politisch
Verantwortlichen auf den Kanaren führt die Inseln mit Volldampf in den
Populismus. Die neuen Forderungen nach einem Ausbau der Flughäfen zeigt, dass
die Politik die Zeichen der Zeit nicht versteht oder – wahrscheinlicher -
zugunsten des eingehenden Geldes bewusst missachtet. Denn tatsächlich erreichen
die Kanaren eine böse Überbelastung. Volle Straßen, zu viel Abwasser und eine
Nachfrage nach Wohnraum, die für Preise sorgt, wie sie viele Region mit
deutlich besseren Einkommen nicht kennen. All das sind nur die offensichtlichsten
Probleme, die mit dem aktuellen Kurs einhergehen. Die übliche Riege hat all das
den üblichen Leidtragenden höchstselbst eingebrockt, bzw. einbrocken lassen,
und es bleibt vor allem eins: Steigender Frust bei den Anwohnern. Die Kanaren
müssen den Tourismus bewusst zurückfahren, unbedingt!!!
Auf die Ankündigung von Spaniens Flughafenbetreiber Aena, in brasilianische
Flughäfen eine Milliarde Euro investieren zu wollen, reagierte man auf den
Inseln verschnupft. Gefordert wurde umgehend, lieber die Flughäfen der Kanaren
zu erweitern. Das wirkt wie ein Streit unter Kleinkindern im Sandkasten um das
größere Förmchen. Denn nicht nur die Flugplätze sind an ihrem Limit angekommen,
der Rest der Kanaren auch. Man sollte nicht länger versuchen, jeden Touristen
um jeden Preis anzuziehen, sondern schleunigst vom Massen-, hin zum
hochwertigen Tourismus zu kommen. Das mag noch mehr Urlauber, als z.Zt. schon,
auf der Strecke lassen, die sich die Kanarischen Inseln nicht mehr leisten
können. Immerhin wäre auch eine Klientel betroffen, die hier wirklich niemandem
fehlen wird. Allerdings werden viele derer, die dann trotzdem noch kommen, nie
wieder zurückkehren, denn Staus und volle Innenstädte kennen sie zur Genüge aus
ihrem Alltag.
Im Urlaub suchen immer mehr Menschen etwas anderes als das, wozu sich die
Kanaren seit der Krise entwickeln. Trotzdem wird weiter alles dafür getan, noch
mehr Menschen abfertigen und abzocken zu können. Die Politik der Kanaren kriegt
den Hals nicht voll. Und ausbaden müssen das vor Allem die Anwohner. Es gibt
doch SO viele üble Beispiele, gerade in
Spanien: Costa Brava, Costa Blanca, Costa del Sol... Unfassbar, dass man ein
weiteres Mal dabei zusieht, wie diese dumpfe Gier alles zerstört. Ein kurzer
Blick nach Gran Canarias und Teneriffas Süden sollte wirklich genügen.
11.01.2025
Donald
Trumps Strafsachen auf einen Blick
(Quelle:
CNN)
Sonderstaatsanwalt Jack Smith hatte am 25. November bekannt gegeben, dass
er sowohl sein Verfahren wegen Wahlfälschung als auch das Verfahren wegen
geheimer Dokumente gegen den designierten Präsidenten Donald Trump einstellt.
Während Smith die Strafverfolgung von Trump einstellt, sagte er, dass die
Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen zwei seiner Mitarbeiter im Fall der
Verschlusssachen aufrechterhalten werde. Seit Trumps Wiederwahl hatte Smith
Gespräche mit der Leitung des Justizministeriums darüber geführt, wie beide
Fälle beendet werden könnten. Trump hat erklärt, er werde Smith entlassen,
sobald er wieder im Amt sei, was die bisherigen Normen im Zusammenhang mit
Sonderermittlungen wohl einigermaßen erschüttert.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Manhattan begannen, als Trump noch
im Weißen Haus war, und beziehen sich auf eine Zahlung von 130.000 Dollar, die
Trumps damaliger Anwalt Michael Cohen Ende Oktober 2016, also wenige Tage vor
der Präsidentschaftswahl, an eine Frau Daniels leistete, um sie davon
abzuhalten, über eine angebliche Affäre mit Trump ein Jahrzehnt zuvor an die
Öffentlichkeit zu gehen. Er wurde erstmals im März 2023 von der
Staatsanwaltschaft Manhattan wegen dieser Schweigegeldzahlung an den
Erotikfilmstar im Jahr 2016 angeklagt. Er wird für seine Verurteilung in der
Schweigegeldaffäre keine rechtlichen Konsequenzen zu tragen haben. Welcher
Schelm denkt denn nun schon wieder Böses??
DAS ist dem Mägdelein ja auch wirklich früh eingefallen. Trump hatte die
Affäre selbstredend geleugnet. Das bisschen Pussygrabschen ist doch nun
wirklich kein hinreichender Anlass, einem echten Kerl einen Strick drehen zu
wollen. Also, bitte! Dieser Mann wird immerhin Geschichte schreiben!
Am 30. Mai 2024 wurde er von 12 Geschworenen in allen 34 Anklagepunkten der
Fälschung von Geschäftsunterlagen ersten Grades für schuldig befunden. Die
Staatsanwälte behaupteten während des Prozesses, dass Trump Teil einer
illegalen Verschwörung zur Untergrabung der Integrität der Wahl 2016 war.
Außerdem sei er Teil eines rechtswidrigen Plans zur Unterdrückung negativer
Informationen gewesen, zu denen auch die o.e. Zahlung von 130.000 Dollar
gehörte. Trump plädierte auf „nicht schuldig“.
Am 12. September wurden einige Anklagen im Fall von Fulton County vom
Richter abgewiesen.
Am 19. November 2024 teilte die Staatsanwaltschaft Manhattan dem Richter
Juan Merchan mit, dass sie einer Verschiebung von Trumps Verurteilung, die für
den 26. November angesetzt war, zustimmen würde, um Zeit für den erwarteten
Rechtsstreit um den erwarteten Antrag des designierten Präsidenten auf
Abweisung des Verfahrens zu gewinnen. Am 22. November verschob Merchan die
Verurteilung auf unbestimmte Zeit und gab Trumps Antrag auf Abweisung des
Verfahrens statt. Am 3. Januar 2025, schließlich, lehnte Merchan Trumps Versuch
ab, das Urteil der Geschworenen wegen seiner Wiederwahl im November zu
verwerfen, und bestätigte die Verurteilung.
Merchan verurteilte Trump am 10. Januar zu einer unbedingten Entlassung....
Ach, was!?!
Den USA stehen demnächst mit Trump, sowie mit "Berater" Musk,
zwei hochgefährliche Psychopathen vor, deren beider offenkundige Unfähigkeit
"sich im sozialen Kontext zu dezentrieren" (O-Ton: Axel S.) kranken,
bösartigen Narzissmus par exellence ausweist. Zusammen mit 2-3 anderen ähnlich
gestrickten Figuren stehen dem saft-, kraft- u. machtlosen Europa
"hochinteressante" Zeiten ins Haus.
31.01.2025
Was
für eine lächerliche Posse
Heute haben meine schon seit Jahrenden bestehenden Zweifel an der geistigen
Verfasstheit nicht nur deutscher Politiker neue Nahrung erhalten: Was für ein
Schmierentheater hat der Merz da herauf beschworen - besser gesagt entfesselt -
mit dem Aufwärmen eines 5 Punkte umfassenden Antrags in Sachen Migration, alsda
wären:
1. Dauerhafte Grenzkontrollen zu allen
Nachbarstaaten.
(ok, DAS wäre - zumindest für Menschen
westeuropäischer Länder - super lästig)
2. Zurückweisung aller Menschen ohne
Einreisedokumente.
(ja, was denn sonst?)
3. Regelmäßige Abschiebungen nach Afghanistan
u. Syrien.
(was genau soll denn, ausgerechnet bei
diesen beiden Ländern, "regelmäßig" bedeuten?)
4. Der Bund soll Länder bei Abschiebungen
mehr unterstützen.
(ja, wer denn sonst?)
5. Ausreisearrest für ausreisepflichtige
Gefährder und Straftäter.
(Das darüber überhaupt befunden werden
muss...)
Ich bin ganz sicher kein Fan dieser angeblich so christlichen Riegen, aber
dass das Thema Migration unbedingt angegangen werden muss, sollte wirklich auf
der Hand liegen. Und was hat er, unter anderem, dazu gesagt, der Herr Merz, was
nun alle Welt so sehr in Rage bringt?
"Wenn
etwas richtig ist, bleibt es auch dann richtig, wenn die Falschen
zustimmen!"
Diese Aussage stimmt nun mal zu 100%. Da beisst die berühmte Maus keinen
Faden ab. Jetzt popelt ihm der Rest der Nation, inklusive
Betroffski-Journaille, Kumpanei mit dieser unsäglichen Truppe namens AfD an die
Backe, bloß weil die hier dieselben Standpunkte vertreten. Meine Güte, was für
eine Brühe. Er hat inzwischen sogar eingeräumt, dass selbst seine CDU schon
weit zurückliegend große Fehler in dieser Sache (und nicht nur da)
gemacht hat, was letztlich sehr dazu beigetragen hat, dass Weidel und Chrupalla
(wo kommt DER eigentlich her?) derart Oberwasser haben. Beginnt sich
jetzt tatsächlich und endlich zu rächen, dass man schon seit mindestens 20
Jahren buchstäblich am Volk vorbei regiert??? Ein "Du-Du-Finger" kam
inzwischen auch von Angela. DAS ist freilich ein zusätzlicher Brüller! Was hat
DIE Frau nicht alles verbockt!
Jetzt wirkt sich in DE, ähnlich wie in den USA, ein entscheidender
systemischer Webfehler der Demokratie böse aus. Jedermann darf wählen und die
AfD ist nun mal demokratisch gewählt. Sie gehört jetzt dazu, sie müssen sich
daran gewöhnen. Sie wird so lange dazu gehören, wie die inzwischen existenziell
wichtigen Belange des überwiegenden Teils der "Untertanen" nicht
bedient werden.
21.01.2025
Es ist vollbracht!!
"We will make
America strong again!
We will make America
proud again!
We will make America
save again!
And we will make America
great again!"
Wegen Kälte fand das Inthronisationsspektakel in der sog. Rotunde des Kapitols
statt, die vor 4 Jahren von einem dumpfen Mob, quasi auf Geheiß Donalds,
gestürmt worden war. Biden wollte sich nicht auf dieselbe Stufe seines
Nachfolgers begeben und trat artig, inkl. Gemahlin und kleinem Gefolge, zur
Amtsübergabe an. Alle noch lebenden ex-Präsidenten mit Frauen erschienen,
obwohl Trump alle seine Vorgänger längst auf`s Ordinärste beleidigt hatte.
Einzig Mrs. Obama hatte genügend in der Hose, um sich dieser Unsäglichkeit zu
entziehen. Bravo, Michelle!!
Müßig zu erwähnen, dass der trumpsche Clan vollzählig erschien - ein einziges Panoptikum an
"Praktisch Bildbaren", begleitet, selbstredend, von seinen neuen
Kumpanen aus Silicon-Valley. Was, um alles in der Welt, reitet die Chefs von
google, amazon und meta denn jetzt? Zusammen mit "Musky Elon" und
seinem Neu-Vize Vance verfolgte man das unwirkliche Szenario bis zum üblichen,
verlogenen
"So Help Me God! So
Help ME God!!"....
Allein eine solche Absonderung weist ihn, wenn er sie wirklich ernst meint
(bei ihm ist ja sogar DAS denkbar), als doppelt unzurechnungsfähig aus. Und das
gilt für seine verblödeten, christlichen Anhänger um so mehr.
Aber
dann - seine Antrittsrede, mit Sätzen wie:
"Diese Regierung kann nicht einmal mit
einer kleinen Krise daheim fertig werden, dafür stolpert sie aber im Ausland
von einer Katastrophe in die nächste!"
"Sie beschützt nicht unsere großartigen
gesetzestreuen Bürger, sondern gewährt gefährlichen Kriminellen aus
Gefängnissen und Anstalten Schutz, die illegal, aus der ganzen Welt
einreisen!"
"Die Regierung beschützt die Grenzen
fremder Länder und versäumt es, amerikanische Grenzen und die eigene
Bevölkerung zu schützen! Damit ist ab heute Schluss!"
"Mit mir bricht eine
neues, goldenes Zeitalter an!"
"Deswegen und dafür hat mich Gott vor
den Kugeln des Attentäters gerettet! Nämlich um Amerika wieder groß zu
machen!"
"Ich werde die Armee an die Südgrenze
schicken, illegale Immigration beenden und illegale Einwanderer
abschieben!"
"Ich werde Umweltmaßnahmen knicken, massiv
nach Öl bohren lassen, Inflation, Zensur und „wokeness“ beenden und nurmehr 2
Geschlechter gelten lassen."
"Ich werde alle
Handelspartner zur Kasse bitten!"
"Wir gründen den externen Finanzdienst,
um alle Zölle, Abgaben und Einnahmen einzusammeln. Das wird seeehr viel Geld
sein, das aus dem Ausland in unsere Kassen fließt!"
"Der amerikanische
Traum wird bald zurück sein, stark wie nie zuvor!"
"Ich werde den Golf
von Mexico "Golf von Amerika" nennen!"
"Panama fordert von den amerikanischen
Schiffen viel zu hohe Gebühren. Sie behandeln selbst unsere Marine nicht fair.
China kontrolliert den Kanal und den Chinesen haben wir ihn nicht übereignet
und jetzt holen wir ihn uns zurück!"
"Die Vereinigten Staaten werden sich
wieder als eine wachsende Nation verstehen, eine Nation, die ihre Reichtümer
mehrt, ihre Fläche vergrößert, ihre Städte ausbaut, die große Erwartungen hegt
und ihre Flagge weiterträgt zu neuen, schönen Horizonten!"
"Wir werden unseren Wachstumsdrang bis
in die Sterne ausweiten und unser Sternenbanner auf dem Mars hissen."
„Mein
stolzes Vermächtnis wird das eines Friedensstifters und Versöhners sein!“.
Und wie kommt dieser Ignorant darauf „America“ zu sagen, wenn er doch NUR
die „USA“ meinen kann? Warum beschweren sich nicht endlich ALLE anderen
Amerikaner über diese dumm-dreiste Unverschämtheit? Selbst in DE und dem Rest
Europas wird nur noch gedankenlos von „America" gebrabbelt. Kumpan Elon
wird zwar nicht so gerne hören, dass es mit seinen E-Autos dort nicht recht
weitergehen wird, aber darauf spekulieren, dass seine abstrusen Marspläne so
wenigstens vom ami-Steuerzahler finanziert werden. DER wird sich auch noch
wundern!!
Und
was spielte sich in den Kneipen und Bars ab?
„USA,
USA, USA, USA, USA...“
„...wir
haben ja nur diesen einen Erlöser!“
„...ein
großartiger Tag, weil die radikale Biden-Regierung beendet wird und in Amerika
wieder Vernunft einkehrt!“
„...eine
neue Bewegung in Amerika!“ ...usw, usw...
Schon im Vorprogramm hatten die beiden Chef-Psychos ja bereits sehr schön
geliefert: Herr Musk (Leiter der extra für ihn geschaffenen
"Effizienzbehörde") entblödete sich nicht mit Söhnchen mächtig
effizient auf die Kacke zu hauen. Richtig schlimm wurde es dort dann allerdings
mit dieser christlichen Pisser-Truppe "YMCA", als Donny mittanzte. (Mindestens
so peinlich wie das lächerliche Gezappel eines gewissen F.Merz, das unlängst
irgendwo im TV zu sehen war.) Allein ein solches Auftreten sollte doch
Ausscheidungskriterium genug sein. Aber nein, das ist genau der Präsident, den
sie gewählt und sich gewünscht hatten und am Ende auch verdient haben werden.
100 Dekrete hat er schon mal auf seiner Agenda, darunter das Aufkündigen
des Pariser Klimaabkommens und der WHO-Zugehörigkeit. Und dieses leidige Recht
auf Staatsangehörigkeit qua Geburt hat nun auch ein Ende. Dieses ganze
Migrantengesocks wird nun zeitnah ausgewiesen... Dass alle seiner
angeheirateten Nachzucht-Mätressen - von Ehefrauen zu reden wäre sicher heillos
übertrieben - sogar aus dem Kommunistenblock immigrierten und ihn ohne seine
Kohle nicht eines einzigen Blickes gewürdigt hätten, kann er, selbst Enkel
eines Migranten, wie alle seine Jünger, irgendwie verdrängen. Er wird sich also
um die Ausweisung all dieser eingeschleusten Kriminellen kümmern, ungeachtet
der Tatsache, dass sowohl sein Großvater (Zuhälter u. Puffvater) wie Vater
(hochkrimineller Finanzbetrüger) keine wirklichen Lichtgestalten in Sachen
„Gutmensch" waren. Alle Kapitolstürmer (ca.1500) werden begnadigt, sind ja
schließlich ausnahmslos – zumindest nach seinem Verständnis - rechtschaffene,
gläubige, gesetzestreue Bürger, die begangenes Unrecht zu Recht bekämpft haben.
Und was machen die europäischen Politik-Heroen? Na, Speichel lecken, was
denn sonst. Man gratuliert folgsam und unterwürfig im Hoffen auf irgendwie
geartetes Weiterführen von Handelsbeziehungen. Der homo-idiotens setzt gerade
wieder mal ganz neue Maßstäbe.
Hoffentlich macht sich nun auch im Rest der vermeintlich so freien Welt die
Erkenntnis breit, dass dringender Überlegungs-, Handlungs-, und
Verbesserungsbedarf am System Demokratie besteht und das betrifft nicht nur
dieses absurde, ungerechte Wahlmännersystem der USA, welches ja zu keinem
Zeitpunkt seiner Existenz überhaupt demokratisch war.
08.03.2025
Man
kann nur hoffen, dass das Folgende stimmt....
・Donald Trump droht historischer Absturz
laut Experte
・James Carville rechnet mit US-Präsident
ab: "Es ist vorbei"
・US-Wirtschaft am Rande des Abgrunds:
Donald Trump stürzt sein Land in tiefe Krise
Gut ein Monat ist vergangen, seitdem Donald Trump für seine zweite Amtszeit
als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt wurde - nun scheint
das Ende bereits in greifbare Nähe zu rücken. Der US-Berater und
Politik-Kritiker James Carville schlägt nun Alarm, dass Donald Trump einen
"massiven Zusammenbruch" herbeiführen könnte - und das bereits
innerhalb weniger Wochen.
Wie der britische "Mirror" aktuell schreibt, deute alles darauf
hin, dass die US-amerikanische Wirtschaft innerhalb von nur einem Monat durch
von US-Präsident Trump getätigte Entscheidungen an den Rand des Kollaps
getrieben werden könnte. 30 Tage würden des US-Republikaners Carville Ansicht
nach genügen, um sein eigenes Land in den Abgrund zu treiben. Schon jetzt sei
es zu spät, den drohenden Absturz noch aufzuhalten, fügte er an.
Im Gespräch mit Dan Abrams von "Mediatite" erklärte der
Politik-Kommentator:
"Ich glaube, dass sich diese Regierung in weniger als 30 Tagen mitten
in einem massiven Zusammenbruch befinden und vor allem hinsichtlich der
öffentlichen Meinung kollabieren wird."
"Der Zusammenbruch hat bereits begonnen, wir sind mittendrin. Es ist
vorbei. Die derzeitigen Zustimmungswerte sind die niedrigsten, die je ermittelt
wurden und nicht mal ansatzweise damit zu vergleichen, was andere Präsidenten
in einer vergleichbaren Zeit hingelegt haben."
James Carville, der aus dem Lager der US-Demokraten kommt, fügte hinzu,
dass die Trump-Regierung unmittelbar vor ihrem Untergang stehe und dass
Zahlungen von Sozialhilfe, Sold an US-Soldaten oder Katastrophenhilfe dann
nicht mehr gewährleistet seien. Dabei hatte Donald Trump in seinem Wahlkampf
noch überschwänglich angekündigt, das Leben für US-Bürger erschwinglicher zu
machen.
Und dann ist da noch sein Psychopathenkumpel Elon Musk, von dem dessen
Vater sagt:
"Elon ist gefährlich für Menschen, die faul und nutzlos sind. Das sind
keine guten Menschen", wird Errol Musk in einer Pressemitteilung des
Senders zitiert. Im Interview mit dem ZDF erklärt der 79-Jährige, welche Werte
er seinem Sohn in dessen Kindheit in Südafrika vermittelt habe: "Ich habe
kein Mitgefühl für Verlierer. Ich mag keine Leute, die sich nicht aufraffen
können. Empathie ist etwas, mit dem wir zu kämpfen haben."
Diese Einstellungen teile auch sein Sohn. "Elon ist so wie ich. Wie
ein Klon von mir, sagen die Leute." Errol Musk weiß: "Wenn Elon etwas
will, dann bekommt er es auch."
Auweia!!
Seine Saat ist sowas von aufgegangen!
05.03.2025
Die
mexikanische Präsidentin CLAUDIA SHEINBAUM
(oder
Wer auch immer)
schreibt
im Namen des Rests der WELT an Trump und Musk:
„Also haben sie für den Bau einer Mauer gestimmt… Nun, meine lieben
Amerikaner, auch wenn Sie nicht viel von Geographie verstehen – denn für Sie
ist Amerika Ihr Land und kein Kontinent –, ist es wichtig, dass Sie, bevor Sie
die ersten Steine legen, wissen, was Sie außerhalb dieser Mauer
zurücklassen. Draußen gibt es 7 Milliarden Menschen; aber da dieser Begriff von
Menschen bei Ihnen vielleicht nicht ankommt, nennen wir sie stattdessen
Verbraucher.
Es gibt 7 Milliarden Verbraucher, die bereit sind, das iPhone in weniger
als 42 Stunden durch Samsung oder Huawei zu ersetzen. Darüber hinaus können sie
Levi’s durch Zara oder Massimo Dutti ersetzen. In weniger als sechs Monaten
können wir in aller Ruhe aufhören, Ford- oder Chevrolet-Fahrzeuge zu kaufen und
sie durch Toyota, KIA, Mazda, Honda, Hyundai, Volvo, Subaru, Renault oder BMW
ersetzen, die die von Ihnen produzierten Autos technisch weit übertreffen.
Diese 7 Milliarden können auch ihre Abonnements bei DirecTV kündigen. Es
mag uns nicht gefallen, aber wir können aufhören, Hollywood-Filme anzuschauen,
und anfangen, mehr lateinamerikanische oder europäische Produktionen
anzuschauen, die eine bessere Qualität, Botschaften, Filmtechniken und Inhalte
haben. Auch wenn es Ihnen unglaublich erscheint, können wir aufhören, zu Disney
zu gehen, und stattdessen den Xcaret Park in Cancún, Mexiko, Kanada oder Europa
besuchen. Es gibt andere hervorragende Reiseziele in Südamerika, im Osten und
in Europa.
Und ob Sie es glauben oder nicht, selbst in Mexiko gibt es bessere
Hamburger als die bei McDonald’s, mit besserem Nährwert.
Hat jemand Pyramiden in den Vereinigten Staaten gesehen? In Ägypten,
Mexiko, Peru, Guatemala, Sudan und anderen Ländern gibt es Pyramiden mit
unglaublichen Kulturen. Suchen Sie, wo sich die Wunder der alten und modernen
Welt befinden … Keines davon befindet sich in den Vereinigten Staaten … Was für
eine Schande für Trump, na ja, er hätte sie gekauft und weiterverkauft!
Wir wissen, dass es Adidas gibt und nicht nur Nike, und wir können
anfangen, mexikanische Turnschuhe wie Panam zu konsumieren. Wir wissen viel
mehr, als Sie denken. Wir wissen zum Beispiel, dass es Arbeitslosigkeit geben
wird, wenn diese 7 Milliarden Verbraucher aufhören, Ihre Produkte zu kaufen,
und dass Ihre Wirtschaft (innerhalb der rassistischen Mauer) so zusammenbrechen
wird, dass Sie uns anflehen werden, die schicksalshafte Mauer niederzureißen.
Wir wollten es nicht, aber … Sie wollten eine Mauer, Sie werden eine Mauer
bekommen.
Mit
freundlichen Grüßen,
Der
Rest der WELT.
Viele Menschen werden diese Realitäten nicht kennen, aber vielleicht geht
da ja was..... DIE Amis, die durchaus
bei Trost sind - und das sind immerhin die meisten -, haben mein Mitgefühl,
aber das wird ihnen leider in den kommenden, vor allem für sie sehr bitteren
Jahren kein wirklicher Trost sein. Es ist schon sehr bitter von einem Kretin
regiert zu werden, von dem schon die eigene Mutter sagte, er verfüge über
keinerlei gesunden Menschenverstand und sei mit Sicherheit, wenn er denn einmal
in die Politik ginge, ein einziges Desaster. Aber: Es gibt ja in den USA diese
schöne Tradition.....
23.12.2024
El
Gordo
Wenn kurz vor Weihnachten die große Lotterie "El Gordo" (Der
Dicke) gezogen wird, steht ganz Spanien für einen Moment still. Das Ganze sorgt
für kollektiven Ausnahmezustand. 2,7 Milliarden Euro wurden in diesem Jahr
ausgeschüttet – so viel wie nie zuvor. Auf den Kanaren gab es davon diesmal
knapp 17 Millionen Euro. Gran Canaria knackte die Grenze von sieben Millionen
Euro und heimste damit die größte Gewinnsumme ein. Es folgt Teneriffa mit 5,79
Millionen Euro vor La Palma mit knapp 3,2 Millionen Euro. Auf Lanzarote wurden
weitere 640.000 Euro ausgeschüttet, auf Fuerteventura 106.000 Euro und auf La
Gomera 20.000 Euro.
Traditionell werden die Gewinnzahlen am 22. Dezember gezogen. Eine große
Lostrommel enthält so viele Holzkugeln, wie es Losnummern gibt. Das sind 100.000
Stück. In einer kleineren Lostrommel gibt es zudem so viele Holzkugeln wie es
Preise gibt: Das sind etwa 1800 Kugeln. Dagegen rührt einen die Ziehung
der Lottozahlen in DE doch eher zu Tränen. Im Rahmen der Ziehungszeremonie, in
der Hauptstadt Madrid, fällt aus beiden Trommeln gleichzeitig eine Kugel. Zwei
Schüler nehmen sich die Kugeln und singen die Losnummer und die Gewinnsumme
vor. Dieser Prozess wird so oft wiederholt, bis alle Preise vergeben und
vorgesungen wurden. DAS muss man sich mal geben: Einen ganzen Tag eine
solche Veranstaltung im TV!! Das übertrifft noch den schwachsinnigsten
RTL2-Sat1-Pro7-Bockmist. Wie kann ein halbwegs normal gestrickter Mensch so
etwas aushalten???
Die Chance, mit sechs Fingern geboren zu werden, ist immerhin größer, als
ein Gewinn bei El Gordo. Dennoch blickt Spanien jedes Jahr gebannt auf das
Opernhaus der Hauptstadt, wenn dort die Ziehung beginnt. Da ein komplettes Los
rund 200 Euro kostet, werden stets Zehntellose verkauft. Entsprechend werden
auch die Gewinne geteilt: Ein Zehntellos Euro gewinnt z.B. demnach keine vier
Millionen, sondern 400.000 Euro. Allerdings werden sofort 20% Steuern fällig,
egal wie hoch der einzelne Gewinn ausfällt. Das lohnt sich für den Staat! 20%
von 2,7 Milliarden = 540 000 000. Da sind die Miete für`s Opernhaus und die
Schnittchen für singende Kindlein locker mit drin....
22.12.2024
Wasser
- marsch!!!
Was uns einige Monate sehr gefehlt hat, wird nun nachgeholt. Der Plan
vieler Nordeuropäer, auf eine weisse, bzw, nasskalte Weihnacht zu verzichten,
wird hart durchkreuzt werden. DAS wird diesjahr mal richtig nass und sehr
windig, wenn die Wetterfrösche Recht behalten.
Die zurückliegenden Tage hat es, neben Regen, den Vorhersagen entsprechend,
heftig herum orkant. Die Frangipanis vor`m Haus mussten jedenfalls schwer Blätter
lassen und können nun zeigen, was sie drauf haben. Wenn man sich allerdings all
die Bäume und Büsche betrachtet, die von öffentlich bestellten
"Gärtnern" gepflegt, d.h. regelmäßig brutalst beschnitten werden,
stellt sich doch Gelassenheit ein. Die hiesigen Pflanzen legen nach dergleichen
Misshandlung ein unglaubliches fast wütend anmutendes Nachwachsen an den Tag.
Das Schöne an Inseln, neben der Zähigkeit der Flora, ist aber auch: Es
bleibt nie wirklich lange so richtig mies. Zwischendurch scheint immer wieder
mal die Sonne. Und wenn einen die grimmige Kälte von derzeit 18° arg unangenehm
angeht: Der Wetterbericht aus der Heimat erwärmt immer wieder das Herz.
Na,
und zum Thema "Weisse Weihnacht":
Das Herz-Jesulein ward in Palästina empfangen und geboren... Von daher sind
die hiesigen Krippen-Dioramen mit viel Grün und Palmen ohnehin viel näher an
der "Realität". Was die hier übliche Ausgestaltung angeht, befinden
sich auf fast allen dieser Dioramen auch ein "Meon" (pinkelnder
Knabe) und ein "Cagolet" (Flittchen, Schlampe), was wohl auch die
schon im alten Palästina u.A. bestehende Lebenswirklichkeit widerspiegelt....

17.12.2024
Sturmtief
„Dorothea“ verschärft die Folgen des Tajogaite-Ausbruchs
Windböen von bis zu 90 km/h haben die Westseite La Palmas getroffen und in
Kombination mit der Vulkanasche des Tajogaite-Ausbruchs erhebliche Schäden im
Ortsteil Las Manchas verursacht. Straßen und Grundstücke wurden erneut von
Asche und Lapilli bedeckt, was zu kleinen Hangrutschen und blockierten
Nebenstraßen führte. Auch Obstbäume auf der Insel wurden beschädigt. Der genaue
Schaden, welchen der Sturm an Bananen-, Avocado- und weiteren Plantagen
anrichtete, kann nicht leicht beziffert werden - speziell bei den
Bananenplantagen können ertragsmindernde Schäden an den Blättern nur mit
Verzögerung festgestelt werden.
Im benachbarten Jedey kam es zu Stromausfällen und instabiler
Mobilfunkverbindung. Anwohner warnten zudem vor gefährlichen
Straßenverhältnissen durch die lose Ascheschicht. Die Regionalregierung setzte
aufgrund der Wetterlage den Schulbetrieb in Las Manchas und Jedey aus, da der
Wind die Vulkanasche aufgewirbelt und auch dort Schäden verursacht hat.
Anwohner kennen ja die täglichen Belastungen durch Sand und Staub, stellen
aber auch pragmatisch fest, dass die Asche wohl nie vollständig beseitigt
werden wird. Man muss schlicht lernen, mit den Bedingungen zu leben. Die
aufgewirbelte Vulkanasche wird weiterhin Straßen und Grundstücke bedecken wenn solche
Winde wehen, was glücklicherweise nicht allzu oft der Fall sein wird.
06.12.2024
Ein
Quantensprung in der Astronomie
Das La Palma Interferometer steht vor der Verwirklichung und verspricht,
die Astronomie auf ein neues Niveau zu heben. Entwickelt vom Instituto de
Astrofísica de Andalucía in Zusammenarbeit mit dem Instituto de Astrofísica de
Canarias soll das LPI eine räumliche Auflösung erreichen, die tausendmal höher
ist als die der Weltraumteleskope Hubble und James Webb.
Ja,
was sagt man dazu!?!
Das LPI nutzt die innovative Technik der Intensitätsinterferometrie, die
das Licht mehrerer Teleskope des Observatoriums Roque de los Muchachos (ORM)
auf La Palma kombiniert. Mit modernster Photondetektion und präziser
Synchronisation auf Picosekunden-Niveau werden extrem detaillierte Einblicke in
astronomische Phänomene wie Akkretionsscheiben Schwarzer Löcher und
ultra-schnelle transiente Ereignisse möglich.
Is
nit mööschlisch!
Das LPI vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Spanien,
Italien, den nordischen Ländern und Mexiko. Sollte das Projekt genehmigt
werden, wird das La Palma Interferometer ein einzigartiges Werkzeug in der
Erforschung des Universums sein. Es bietet nicht nur eine nie dagewesene
Detailtiefe in der astronomischen Beobachtung, sondern stellt auch einen
bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger und international vernetzter
Wissenschaft dar. Das LPI ist mehr als ein wissenschaftliches Instrument – es
ist ein Symbol für die Zukunft der Astrophysik.
Ok,
so weit, so gut! Aber, mal ehrlich, worin besteht nun der Nutzen für die
Allgemeinheit??
Es bedarf in der Tat eines gerüttelt` Maßes an Hirnschmalz, um so etwas zu
ersinnen und auch zu realisieren. Es bedient jedoch ausschließlich die Neugier
einiger weniger Wissenschaftler. Wer weiss, wieviele Milliarden an
Steuergeldern für so etwas monströs Überflüssiges noch berappt werden müssen,
schon ganz und gar vor dem Hintergrund einer sich selbst mit Hochdruck
auslöschenden Spezies.
Zugegeben, hier kann man durchaus argumentieren mit:
Ist
doch eh wurscht, wofür jetzt noch Kohle rausgehauen wird....
05.12.2024
Spezialkamera
zur Überwachung vulkanischer CO2-Emissionen
Das spanische Geografische Institut hat eine hochmoderne Kamera im Wert von
110.000 Euro angeschafft, um CO2-Emissionen vulkanischen Ursprungs in den
Küstengebieten Puerto Naos und La Bombilla präzise zu überwachen. Diese Gebiete
sind seit dem Vulkanausbruch des Tajogaite im September 2021 weiterhin von
Gasaustritten betroffen. Diese Kamera arbeitet mit Infrarotstrahlen und kann
mithilfe eines gekühlten Sensors (bis -196 °C) CO2-Emissionen sowohl in offenen
als auch in geschlossenen Räumen sichtbar machen.
Ursprünglich für industrielle Anwendungen entwickelt, wird sie hier zur
Lokalisierung und gezielten Eindämmung von CO2-Quellen eingesetzt. Sie
ermöglicht es, Emissionspunkte exakt zu identifizieren, um gezielte Maßnahmen
wie das Auftragen spezieller Farben oder das Errichten physischer Barrieren zur
CO2-Eindämmung durchzuführen. Da bin ich mal gespannt, ob Ergebnisse
veröffentlicht werden.
Das Gerät ergänzt die bestehende Infrastruktur aus 1.800 Sensoren, die
bereits in rund 90% der betroffenen Häuser installiert sind und nach wie vor
Grundlage sind für die Entscheidung zur Rückkehr der Bewohner in ihre Domizile,
was zum größten Teil immerhin auch schon geschehen ist.
Man kann schon seit geraumer Zeit wieder nach Puerto Naos, um z.B. an einem
der Strandkioske recht leckere Kleinigkeiten zu sich zu nehmen. Am ebenfalls
dort befindlichen „Sol Palma“-Hotel wird u.A. noch an der zerstörten Verbindung
zum Strand gewerkelt, aber ein Großteil des Hotelkomplexes steht längst wieder
zur Verfügung.
Und dann plant man dort noch eine (längst überfällige) Verbindung durch
neuen 4,4 km langen Tunnel von El Remo nach La Zamora - „Túnel de la Orilla“ -
um die Fahrtstrecke von z.Zt. 40km mittels elender Serpentinen-Schleife
oberhalb der Küste entlang auf 6km zu verkürzen. Dadurch soll sich die aktuelle
Fahrzeit von etwa 1Stunde auf 7–8 Minuten verringern. DAS glaube ich erst, wenn
damit angefangen wird.... 4,4km quer durch den Vulkan??? Ok, auf Madeira konnte
man das ja auch – dort gibt es über 80 Tunnel. Vamos a ver – schau mer halt
mal.
27.11.2024
Kanaren-Paradoxon
Hohe Arbeitslosigkeit trotz 70.000 freier Jobs. Die Kanaren eilen von einem
Tourismus-Rekord zum nächsten. Jetzt droht ihnen das Hauptproblem der Branche
zum Verhängnis zu werden: der Fachkräftemangel. (Wo war das noch genauso?)
Branchenverbände fürchten, dass weiteres Wachstum an den fehlenden
Arbeitskräften scheitern könnte. (Da ist es wieder, eines meiner
Lieblingswörter: WACHSTUM)
Laut einer Studie haben die Kanarischen Inseln ein strukturelles Defizit
über alle Berufsgruppen im Tourismus hinweg.
Rund 70.000 Jobs seien derzeit unbesetzt, aber paradoxerweise gibt es
eine hohe Arbeitslosenquote. Demnach würden Bewerber aufgrund von “mangelndem
Ehrgeiz abgelehnt oder weil sie nicht über die nötige Ausbildung
verfügen”. Kritiker des aktuellen
Tourismus-Kurses sind erleichtert – aber auch in Sorge vor neuen Rekorden.
Allerdings liegt andersherum ein großes Problem darin, dass viele offene
Stellen in touristischen Ballungszentren liegen. Die Mieten an solchen Orten
sind inzwischen unerhört hoch (Da waren wohl einige zu Lehrgängen auf Sylt) und
die Gehälter im Tourismus darauf nicht ausgelegt. Darin könne ein Teil der
mangelnden Motivation einiger Kandidaten liegen. (Ach,was!?) Andere Bewerber,
die von sich aus Job-Angebote ablehnen, sehen Probleme darin, zu weit pendeln
zu müssten. Wer einmal mit dem PKW querbeet über eine der Inseln gefahren
ist...... (Der gemeine Teutone wird hier krakeelend einwenden: "Tja,
das müssen WIR schon seit Jahrzehnten!!")
Ungeachtet all dessen befindet sich der Urlaubssektor der Kanaren mit einem
Zuwachs von ca.10% im Aufwind. Das erlaubt die Prognose, dass die Kanarischen
Inseln bis Ende 2024 insgesamt etwa 18 Millionen Besucher empfangen, die mit
fast 100 Millionen Übernachtungen geschätzte Gesamtausgaben von 22 Milliarden
Euro generieren werden. Die aktuelle geopolitische Lage und mit ihr veränderte
Urlauberströme, plus bessere Anbindungen und eine im Vergleich zu früher
deutlich stärkere Hauptsaison, machen das möglich. Schon jetzt ist die Aussicht
bis Ostern 2025 hervorragend.
Die steigenden Umsätze sorgen freilich für deutlich höhere Einnahmen. Nun
könnten Teile dieses Zuwachses für Umschulungen und Lohnerhöhungen genutzt
werden und das Tourismus-System der Kanarischen Inseln könnte von innen heraus
verstärkt werden. DAS erzähle man einmal einem Vorstandsmitglied der
Tourismusbetriebe und -konzerne.... Für DIE bedeutet es ja schon eine Zumutung
sondergleichen nicht alle Gewinne am Fiskus vorbeimanövrieren zu können.
24.11.2024
Kanaren-Urlaub
teuer wie nie – stärkster Anstieg in ganz Spanien
Früher galt Kanaren-Urlaub als günstig und bodenständig. Inzwischen haben
sich die Preise deutlich verändert. Im Oktober stiegen die Zimmerpreise in
kanarischen Hotels um durchschnittlich acht Prozent. Damit wurden pro belegtem
Zimmer im Schnitt 135,50 Euro bezahlt. Dieser Wert bedeutet einen Rekord für
die Kanarischen Inseln. Der Archipel liegt damit im Trend. Denn die teuerste
Region Spaniens, Madrid, berechnete mit 9,6 Prozent mehr einen ähnlichen
Anstieg. Dort kosten Zimmer durchschnittlich 165 Euro. Die Hotels wurden damit
alle zehn Monate des Jahres in Folge teurer.
Hinzu kommt eine historische Zahl von Touristen. Nicht nur die Zimmerpreise
steigen damit, sondern auch der Umsatz allgemein. Rund 18 Millionen Urlauber
werden bis Jahresende auf den Kanarischen Inseln gewesen sein, ein Allzeithoch.
Der Hotelpreisindex stieg in den vergangenen 16 Jahren ebenfalls auf einen
historischen Wert. Seit 2008 wurde ein Anstieg um 64,6 Prozent registriert. Das
macht die Kanaren zu der Region Spaniens mit dem höchsten relativen Anstieg
überhaupt in diesem Zeitraum.
Wenn man nun weiss, dass sich DIESE Entwicklung nur seeehr moderat auf den
Lebensstandard der Einheimischen auswirkt, also auf so gut wie Alle, die diese
Spirale überhaupt erst ermöglichen, sollte schon einmal mehr die Frage erlaubt
sein: Kann/sollte man wirklich IMMER der sog. freien Marktwirtschaft mit ihrem
famosen Prinzip von „Angebot und Nachfrage“ ihren unregulierten, asozialen Lauf
lassen?? Es ist ja nicht die ursprüngliche Idee, sondern, wie bei so vielen
anderen im Grunde richtig guten Gedanken/Konzepten, die miese Anwendung durch
dämliche, ignorante, selbstsüchtige, gierige und/oder verantwortungslose Kreaturen.
18.11.2024
Gesprächsdiziplin
und mehr..
Es gab da unlängst wieder ein "Markus Lanz" im Nacht-TV mit
"IHM" höchstselbst und
1.Ulrike Malmendier (Wirtschaftsweise mit
mehreren Professuren),
2.Christian Dürr (FDP),
3.Ralf Stegner (SPD) und einem gewissen Herrn
4.Martin Machowecz (Redakteur der ZEIT).
Eieiei!!!!
Die Art und Weise, in der seit ärgerlich langer Zeit dergleichen
Gesprächsrunden geführt werden, ist bar jeder Gesprächsdisziplin. Selbst
offenkundig gebildete und kluge Zeitgenossen wie v.g. Frau Malmendier haben
sich zu allem Überfluss und meinem Entsetzen auch noch dem allgemeinen
Sprachmüll-Edikt ergeben, was gleichfalls sprachlos macht. Man "WÜRDE
sagen, WÜRDE meinen, WÜRDE jemandem zustimmen, WÜRDE sich wünschen",
etc.pp, hat sich inzwischen so durchgesetzt wie Anglizismen und Füllwörtchen
wie dieses immer ärger um sich greifende "SOZUSAGEN"....
Ach, und die Mär` vom „Wachstum“ ist nach wie vor eines der beliebtesten
„Narrative“. Begreifen „DIE“ es wirklich nicht?? Aber, was richtig furchtbar
ist, in diesen Sendungen: Vor allem Politiker fallen sich unablässig und
hartleibig ins Wort. Jemanden ausreden lassen gilt wohl als Schwäche.
„Dasda" gegenüber faselt ja ohnehin nur dämliches Zeug.... Nun ja, Herr
Lanz hat sich das ebenfalls vor geraumer Zeit angeeignet und stört damit
regelmäßig den Redefluss seiner Gegenüber. Unerträglich, besonders wenn einen
die Themen der Runde schon interessieren.
In Sachen "Ampelkoalition" also diesmal, inklusive des inzwischen
allgemeingültigen "Die Grünen sind schuld!"-Gezeters. Der Harbeck
mit seinem Heizungsgesetz (vielleicht war es etwas lausig formuliert, auf jeden
Fall aber war es der richtige Weg), die Baerbock mit ihrem vollkommen unfähigen
Auftreten im Ausland und gescheit Englisch kann sie auch nicht (sie befindet
sich da immerhin in bester Gesellschaft)... Und dann ist da noch dieser
Lauterbach (komischerweise hatte ihm die Realität fast IMMER Recht gegeben). Irgendwie
entsteht aber nur selten ein "Wie und was genau war denn da so mies
gewesen? Erklären Sie das mal!" Und wenn doch: s.o.... Man erlebt es ja in anderen Runden auch
ständig, aber die Herren Lanz, Dürr und Stegner haben an diesem Abend neue
Maßstäbe gesetzt. Ich gäbe was darum zu wissen, was Frau Malmendier so durch
den Kopf ging.
Es sind ja von je her Parteien mit total unterschiedlichen Profilen, von
denen jede glaubt den einzig möglichen Königsweg parat zu haben. Und genauso
gestalten sich dann diese "Diskussionsrunden". Wieviele, ach, so weit
von einander entfernte Möglichkeiten gibt es denn, um in DE das Leben des
Durchschnittsbürgers zu verbessern? Löhne, Mieten/Wohnungsnot,
Gesundheitssystem, Infrastruktur und, JA, auch das Thema Migration, sowie
buchstäblich alles, was mit Lebensqualität zu tun hat, liegen im Argen, aber
nein, sie kommen auf keinen gemeinsamen Nenner. Nie!! Egal, wo gerade
herumgezetert wird.
Wenn ähnlich gestrickte Figuren weiland zu entscheiden gehabt hätten, wie
genau denn ein Verbrennungsmotor zu funktionieren habe, wir würden noch heute
in Pferdewagen durch die Lande rumpeln.
Klar
ist immerhin Allen: Die „Ampler“ hatten und haben Schwierigkeiten wie keine
andere frühere Regierung.
Weit über 30 Jahre waren Konstellationen am Werk - Ruder ist da eher
unpassend - welche die komplette BRD in Grund und Boden haben wirtschaften
lassen, meist durch Lobbyistenhörigkeit und Unwissenheit, gepaart mit einem
unfassbaren Phlegma. Und diese riesige Müllhalde durch Unfähigkeit und
Unterlassung konnte schließlich an das bedauernswerte Ampel-Triumvirat
übergeben werden. COVID und Putin haben den Rest erledigt.
Gut gelaufen für so einige Klugscheisser aus den vergangenen Reigen. Und
eine dieser Truppen droht nun mit einem Kanzler Merz, Verfechter einer Theorie,
die davon ausgeht, dass bei zunehmendem Wohlstand der Reichen nachrangig auch
etwas davon für die Ärmeren abfällt. Schon DAS allein ist zum Totlachen
idiotisch!! Der Abzulösende, freilich, hat sich in der Vergangenheit durch
Beihilfe zu groß angelegtem Steuerbetrug (cum-ex) "verdient"
gemacht... DAS ist allerdings ebenfalls richtig zum Kotzen!!
Die nächste „Talk-Show“ kommt bestimmt, aber wahrscheinlich wieder nicht
mit einem einleitenden eindringlichen Appell an die Höflichkeit und – vor Allem
- Gesprächsdisziplin.
11.11.2024
Neues
aus Puerto Naos
Es gibt weiterhin gute Nachrichten aus Puerto Naos. Am letzten Donnerstag
eröffneten gleich zwei Geschäfte: die Beach Bar als erstes direkt an der
Promenade und das Restaurant La Ola bei der Playa Chica. Damit hat Puerto Naos
nun auch ein Angebot um Essen zu gehen.
Geöffnet
sind nun:
Die beiden Strandkiosks, die Bar Barsilikum, das Restaurant La Ola, die
Beach Bar an der Promenade, der Sparmarkt, das Hotel Sol, die Apartamentos
Martín und viele weitere private Apartments.
08.11.2024
Es ist
tatsächlich passiert: Trump-2.0
Während der Wahlkampagne Donald Trumps zum US-Präsidenten 2016 wurde eine
Aussage Henry Menckens aus dem Jahr 1920 zitiert und verbreitete sich weltweit:
"Mit der Vervollkommnung der Demokratie
widerspiegelt dieses Amt mehr und mehr die innere Seele des Volkes. Wir bewegen
uns auf ein erhabenes Ideal zu. Eines großen und glorreichen Tages wird der
Herzenswunsch der schlichten Leute endlich erfüllt und das Weiße Haus mit einem
geradezu Debilen geschmückt sein."
Folgendes schrieb der amerikanische Journalist und Satiriker auch in seiner
ironischen Sprüche-Sammlung "Kleines Buch in C-Dur" aus dem Jahr
1916:
"Demokratie ist die Theorie, dass die
Durchschnittsbürger genau wissen, was sie wollen, und verdient haben, genau das
so richtig gut und heftig serviert zu bekommen. Erstes und letztes Ziel eines
Politikers ist es, Wählerstimmen zu bekommen und der sicherste aller Wege
dorthin ist es, dem einfachen Mann wie ein einfacher Mann vorzukommen.
Das bedeutet, bis zum Rand mit schwabbeligen,
banalen, kindischen Ideen angefüllt zu sein, die keinerlei Vorurteil in Frage
stellen und den Verstand nicht mit einer kritischen Überprüfung belasten. Die
Masse der Amerikaner scheut neue und revolutionäre Ideen.
Nicht von ungefähr hat sich in den USA das
Prinzip der "Rechtgläubigkeit" durchgesetzt, wie es im Mittelalter in
der Kirche gang und gäbe gewesen war. Nur hier in Amerika hat sie sich auf alle
Geistesgebiete ausgebreitet. Nur hier wird jede neue Idee auf jeglichem Feld
mit Anstößigkeit gleichgesetzt und von der großen Masse der rechtgläubigen
Leute auf geheimnisvolle Weise der Unmoral verdächtigt. Leute, deren Denken von
Gefühlen beherrscht wird.
Wenn ein Kandidat in den Wahlkampf zieht, hat
er nicht etwa verständige Menschen vor sich, sondern einen "Mob",
dessen herausragende Eigenschaft es ist, keine einzige Idee abwägen oder auch
nur nachvollziehen zu können. Das sind Leute, deren ganzes Denken von Gefühlen
beherrscht wird, unter denen das prägendste der Überdruss an für sie unverständlichem
Zeug ist.
Bei lokalen Wahlkämpfen können verständige
Kandidaten noch mit der Kraft ihrer Persönlichkeit durchdringen, auf nationaler
Ebene nicht. Dann stehen alle Chancen auf Seiten des Mannes, der eigentlich der
Abwegigste und Mittelmäßigste ist, der die Vorstellung, dass sein Geist ein
regelrechtes Vakuum sei, am talentiertesten zerstreuen kann. Das Präsidentenamt
neigt Jahr um Jahr mehr zu solchen Männern."
Andererseits hat er wohl auch Versatzstücke, die eher nicht so prickelnd
sind:
Mencken rühmte sich seiner deutschen Abkunft und wurde wegen seiner
Sympathien, die er in beiden Weltkriegen für Deutschland äußerte, heftig
angegriffen. Mencken war kein Nazi, aber er spielte die Untaten der Nazis mit
fataler Leichtfertigkeit herunter. Nichts desto trotz: Mit obiger Äußerung hat
er offensichtlich die Verfasstheit des sprichwörtlichen einfachen Mannes gut
erkannt....
Kolumnist Desmond Lachman knüpfte für "The National Interest"
direkt daran an: "Nach Donald Trumps Wahlsieg wird der Durchschnittsbürger
bald verstehen, was Mencken damit meinte. Wenn Herr Trump das
Wirtschaftsprogramm umsetzt, das er im Wahlkampf skizziert hat, wird unsere
Wirtschaft in den nächsten vier Jahren einiges durchmachen müssen."
Mit "positiven" Verdiensten lasse sich in den USA in der
"Spätphase der demokratischen Aufklärung" kein Mandat mehr erreichen,
nur mit "negativen" charakterlichen Vorzügen, und damit sei
"schlichtweg Unverwundbarkeit" gemeint.
Vielen seien die Worte von Mencken "unbequem", heißt es in der konservativen
britischen "Daily Mail". Donald Trump sei "vulgär,
unberechenbar und scheinbar bereit, den Rechtsstaat zu seinem eigenen Vorteil
zu missbrauchen", aber anders als viele glaubten, halte ihn die
Mehrheit der US-Amerikaner für einen Garanten von Stabilität und Sicherheit -
und gerade nicht für einen "Kandidaten des Wandels".
Ähnlich sieht es Kolumnist Hamilton Nolan, auch er mit ausdrücklichem
Verweis auf Mencken:
"Kamala Harris trat gegen einen Mann an, der ständig lügt und
eindeutig rassistisch ist und keinen zusammenhängenden Satz sprechen kann und
die Bevölkerungsgruppen, die die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen, persönlich
beleidigt hat. Die Leute wissen genau, gegen wen sie antrat. Sie wissen genau,
wer er ist. Die meisten Leute, so stellt sich heraus, ziehen ihn einfach vor.
Das ist es, was sie mögen."
Ganz abgesehen von den kommenden üblen Problemen für Europa, werden die
US-Amerikaner und zwar gerade die Mehrheit der Trump-Fans sehr bald erkennen, dass
sie sich keinen Gefallen getan haben. Insofern stimme ich nicht mit Herrn Nolan
überein. Gerade DIESE Klientel weiss nicht im Geringsten, warum ihre derzeitge
Lebenssituation so miserabel ist. Ihre Antworten auf entsprechende Fragen sind
derart blöde, dass man sie besser entmündigen sollte. Diese ernüchternde
Realität trifft freilich auch auf Europa zu. Der „homo idiotens“ lässt einmal
mehr grüßen. Meine Prognose daher:
Er wird bis spätestens Mitte 2027 einem seiner geistig minderbemittelten
„Waffenbrüder“ zum Opfer fallen....
28.10.2024
Streik
Die neue Woche beginnt mit einem Streik der Busfahrer auf den Kanarischen
Inseln. Rund 9000 Busfahrer (ja, auch die *innen) auf den Kanarischen Inseln
haben die Arbeit niedergelegt. Nur ein Minimum werde bedient, heisst es. Damit
soll für die Vorverlegung des Renteneintrittsalters für Transportarbeiter auf
60 Jahre gefordert werden.
Davon sind ca. 605.000 Fahrgäste auf den Kanarischen Inseln betroffen. Und
viele von ihnen weichen auf`s Auto aus. Am frühen Morgen waren viele Staus auf
den Inseln noch länger, als sie es im Berufsverkehr auf den Haupt-Strecken
ohnehin meist sind. Die Gewerkschaften CCOO und UGT hatten am Wochenende klar
gemacht, dass bei ausbleibender Einigung auf Verkehrschaos gesetzt werde.
Zunächst ist dieser Streik für den Montag angesetzt. Damit wollen die
Arbeitnehmer-Vertreter klar machen, was bei ausbleibender Einigung droht. Im
Anschluss soll zwei Wochen lang verhandelt werden. Kommt es zu einer Einigung,
bleibt es bei einem Streiktag. Falls nicht, werde am 11. November erneut die
Arbeit niedergelegt, hieß es. Sollte es auch dann keine Einigung geben, wurden
bereits der 28. und 29. November sowie der 5. und 9. Dezember als weitere
Streik-Tage ausgegeben. Hilft auch das nicht, werde ab dem 23. Dezember auf
unbestimmte Zeit gestreikt.
(Kann DAS bitte mal irgend jemand einem gewissen Herrn Merz vorlesen?)
Laut dem Generalsekretär der FET werde von der spanischen Regierung eine
klare Zusage gefordert, dass das Renteneintrittsalter auf 60 Jahre vorverlegt
wird und dies nicht zu zusätzlichen Sozialversicherungskosten für die
Unternehmen führe. In Spanien fehlen derzeit etwa 15.000 Fahrer, davon 500 auf
den Kanarischen Inseln. Daher müsse insbesondere mit Blick auf die Senkung des
Renteneintrittsalters dringend die Werbetrommel für den Beruf gerührt werden.
Und der Eintritt in den Job müsse erleichtert werden, hieß es weiter.
20.09.2024
Sesselfürze
aus Brüssel
Europäische Standards machen eine Erweiterung des Flughafens von La Palma
unumgänglich, meint Brüssel. Allerdings, der Flughafen La Palmas hat zu wenig
Gelände und so müssen nun Grundstücke zwangsenteignet werden. Der überwiegende
Teil wird derzeit als Bananenplantage genutzt. Hinzu kommen Lagerhallen.
Zusammen sind 44 Immobilien von der Enteignung betroffen.
Seit 2022 steht das Urteil zur Zwangsenteignung. Es sieht vor, “auf jeder
Seite der Landebahn-Achse einen hindernisfreien Streifen von 140 Metern Breite”
zu errichten. Ein Gericht kam zu dem Schluss, dass eine Enteignung dieser Grundstücke
notwendig sei, um den Flughafen La Palma an die Verordnung 139/2014 der
Europäischen Kommission vom 12. Februar 2014 anzupassen. Diese nämlich legt die
Grenzen von Start- und Landebahnen fest!?! Der spanische Flughafenbetreiber
Aena kündigte nun an, von seinem Recht Gebrauch zu machen.
Diese Verordnung auf alle Flughäfen anwenden zu wollen ist vollkommener
Schwachsinn und La Palma ist ganz sicher nicht der einzige Flughafen der Welt
mit besonderer Topographie. Und bislang gab es nie Probleme wegen fehlender
Seitenstreifen. Warum nun aber ausgerechnet die Betreibergesellschaft AENA auf
diesem Blödsinn besteht, muss man nicht verstehen. 140m Landebahnverbreiterung
sind hier weder links noch rechts machbar. Seeseitig geht sowieso nichts, weil
da eben die See ist und zwar direkt im Anschluss an die parallel verlaufende
Zubringerstraße. Ergo müssten landseitig 280m Breite auf eine Länge von ca.3km
eingeebnet und die Landebahn 140m seitlich verlegt werden. Na, DAS wird ein gar
fröhlich` Sprengen werden, denn eben da geht es direkt neben der Piste sehr
steil nach oben, weil man sich - überraschenderweise - auf einem steil
aufsteigenden Vulkan befindet und La Palma wäre für sehr lange Zeit nur per
Schiff oder Gleit-, bzw Fallschirm zu erreichen....
Das gibt entweder mächtig Ärger, oder man lässt das Ganze stillscheigend
wieder dahin verschwinden, wohin es gehört: In den Schnipselkasten.
16.09.2024
Neue
Regelungen für Ferienwohnungen
Das Cabildo von La Palma hat wesentliche Änderungen am Entwurf des Gesetzes
zur nachhaltigen Nutzung von Ferienwohnungen auf den Kanarischen Inseln
vorgenommen. Zudem wird eine Kontrolle und Überprüfung von Ferienunterkünften
durch die Rathäuser und Stadtverwaltungen erlaubt. Tourismusministerin Jéssica
de León betonte, dass dieses Gesetz einen weiteren wichtigen Schritt in der
Regulierung darstellt und eine schnelle Verabschiedung im Parlament der
Kanarischen Inseln angestrebt werde.
Für Betreibergesellschaften,
also Unternehmen, die nicht selbst Eigentümer einer Immobilie sind, gilt
künftig eine Vermietungskonzession für fünf Jahre. Diese kann maximal dreimal,
also auf insgesamt 20 Jahre verlängert werden. Allerdings nur, wenn die Anzahl
der insgesamt vermieteten Immobilien gleich bleibt. Für Rodríguez ist das eine
“drastische Veränderung zum Besseren”. Und die Regional-Regierung der
Kanarischen Inseln plant, dies durchzusetzen.
Bei Kleineigentümern wird
man künftig flexibler agieren. Es gilt eine Art Bestandsschutz. Betroffene
sollen ihre Ferienwohnungen also unbegrenzt weiter vermieten können. Allerdings
muss dafür nachgewiesen werden, dass alle Vorschriften eingehalten werden. Das
Recht ist nicht übertragbar. Wird die Immobilie also verkauft oder die Tätigkeit
aufgegeben, unterliegt sie automatisch dem neuen Gesetz, erklärte Rodríguez.
Hier
sind die wichtigsten Änderungen:
Regelungen
für private Vermieter:
Private Vermieter, die ihre Ferienwohnungen im Einklang mit allen
gesetzlichen Vorschriften betreiben, dürfen weiterhin unbegrenzt vermieten.
Dieses Vermietungsrecht ist jedoch nicht übertragbar: Beim Verkauf oder der
Aufgabe der Tätigkeit unterliegt die Immobilie den neuen gesetzlichen
Regelungen.
Regelungen
für gewerbliche Vermieter:
Gewerbliche Anbieter erhalten eine Vermietungskonzession für fünf Jahre,
die maximal dreimal verlängert werden kann (insgesamt 20 Jahre). Eine
Erweiterung der Anzahl vermieteter Immobilien ist nicht gestattet, um die
Umwidmung von Wohnraum zu Ferienwohnungen zu begrenzen.
Stärkere
Kontrolle durch Gemeinden:
Gemeinden und Städte sind verpflichtet, innerhalb von sechs Monaten Pläne
zur Überprüfung von Ferienwohnungen zu erstellen. Diese Pläne müssen in den
nächsten vier Jahren umgesetzt und regelmäßig kontrolliert werden, um die
Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen.
Änderung
der Mindestgröße von Ferienwohnungen:
Die Mindestgröße von Ferienwohnungen wird auf 25 Quadratmeter gesenkt,
sofern mindestens eine von zehn Zusatzbedingungen erfüllt ist (z. B. eigener
Parkplatz, Swimmingpool, Ladestation für Elektrofahrzeuge, Schaffung von
Arbeitsplätzen).
Beschränkung
der Flächennutzung für Ferienwohnungen:
Es bleibt bestehen, dass nur 10% der städtischen Baufläche für
Ferienvermietungen genutzt werden dürfen, mit Ausnahme von speziell für den
Tourismus erschlossenen Gebieten.
Einschränkungen
bei Neubauten:
Neu errichtete Immobilien dürfen frühestens nach zehn Jahren zur
Ferienvermietung genutzt werden, um sicherzustellen, dass ausreichend Wohnraum
für die lokale Bevölkerung zur Verfügung steht.
Die Gemeinden der Kanarischen Inseln müssen in den kommenden fünf Jahren
Pläne zur Stadtentwicklung vorlegen, die unter Anderem dieser Forderung gerecht
werden. Das neue Vermietungsgesetz sei als eine Art Start zu verstehen, sagte
Sra. de León. Ab der Verabschiedung müsse es von den Gemeinden und Städten der
Kanarischen Inseln weiterentwickelt werden. Um möglichst schnell mit der
Umsetzung beginnen zu können, soll im Parlament der Kanarischen Inseln ein
Eilantrag gestellt werden.
Vielleicht kann man ja ebenfalls nochmal über die Durchsetzung eines
„Mietendeckels“ befinden. Was diesbezüglich hier passiert, ist durchaus mit DE
vergleichbar. Dass man dort nichts mehr hinbekommt, ist ja inzwischen fast eine
Binsenweisheit. Für die Kanaren hege ich noch einen Rest Hoffnung....
05.09.2024
Kanaren:
1000 neue Touristen-Wohnungen in nur vier Wochen
Die Kanaren-Politik steht in der Kritik: Durch die Ankündigung der
Regulierung von Ferienwohnungen ist eine Lawine an Anmeldungen ausgelöst
worden. Der Gesetzentwurf war im April, etwa sechs Monate nach der Ankündigung,
vorgelegt worden. Durch die anschließende Lethargie jedoch nutzen derzeit viele
Menschen die Gelegenheit, ihre Wohnung noch vor Inkrafttreten des Gesetzes umzuwidmen.
Mit touristischer Vermietung können viele von ihnen ein Vielfaches des normalen
Mietgeschäftes verdienen. Zudem ist die Gesetzeslage moderater. Folge: Kanaren
registrieren 1024 neue
Touristen-Wohnungen - etwa 9100 Betten - in nur vier Wochen.
Der Wohnraum auf den Kanarischen Inseln wird damit noch knapper. Und das
führt – trotz Mietpreisbremse – vielerorts zu teils absurd hohen Mieten. Eine
entsprechende Regelung könnte dabei helfen, dass der normale Wohnraum nicht
weiter verknappt wird. Aber, noch schlimmer als das, es melden sich bei der
zuständigen Vereinigung inzwischen sogar Bauträger, deren Objekte gerade erst
in die Planungsphase gehen. Auf den Grundstücken hat der Bau noch gar nicht
begonnen. Doch bevor das neue Gesetz in Kraft tritt, wollen viele
Immobilienbesitzer noch schnell an die begehrte Lizenz kommen. Denn wer sie
hat, soll sie vorerst behalten dürfen – sofern die Immobilie irgendwelche
Bestimmungen erfüllt.
Derzeit gibt es auf den Kanaren 61.170 Wohnungen oder Häuser mit der touristischen
Lizenz "Vivienda Vacacional". Das bedeutet insgesamt 256.684 Betten
für Touristen außerhalb der Hotels. Damit sind innerhalb eines Jahres rund
92.000 neue Betten für Touristen hinzugekommen. Allein seit o.g. Ankündigung
ein Anstieg von knapp 36 Prozent. Auf den Kanaren wird derzeit etwa jede zweite
Wohnung bewusst für die touristische Vermietung gebaut. Dahinter stecke
Großinvestoren und keine Familien, die sich mit einer Einzel-Immobilie für die
Zukunft absichern wollen. Zudem würden mehr als 211.000 Immobilien leer stehen,
denn viele Vermieter hätten Angst vor dem viel zu strengen Mieterschutz-Gesetz
und würden lieber auf Mieteinnahmen verzichten, als die Wohnung auf dem Markt
anzubieten. Und das sind beileibe keine “Lasten der Ferienvermietung”.
Nach mehreren Debatten wird der Gesetzesentwurf derzeit überarbeitet. Die
Ministerin für Tourismus, Jéssica de León, wird aller Voraussicht nach in den
kommenden Wochen daraus resultierende Änderungen vorstellen.
Und
einmal mehr steht Gier vor Vernunft.
01.09.2024
Herr
Pedro Sanchez war da, Ole!!
Dieser will sich nun mit 50 Millionen Euro an den Aufgaben der Kanaren
beteiligen, minderjährige Migranten "angemessen" zu behandeln. In der
Tat beherbergen die Kanaren im Moment 5.600 minderjährige Flüchtlinge. Diese
unterliegen dem Gesetz der autonomen Regionen, während erwachsene Flüchtlinge
in den Aufgabenbereich des Staates fallen. Man will generell eine Änderung des
Gesetzes vorantreiben, das eine schärfere Gangart vorsieht und mit welchem
Abschiebungen einfacher vonstatten gehen sollten. Offenbar sollen junge
Menschen davon ausgenommen werden.
Ich verstehe ja, dass die armen Seelen da, wo man sie dumpf hinein geboren
hat, mit allen Mitteln weg wollen. Aber das, was deshalb voller Verzweiflung
unter aberwitzigen Lebensgefahren veranstaltet wird, ist auf keinen Fall eine
brauchbare Lösung. Nun werden auf einigen Inseln schon die ersten Wohnungen von
eben diesen illegalen Flüchtlingen besetzt, sogenannte Ocupas (Hausbesetzer),
die aus den bereitgestellten Unterkünften abgehauen sind. Sind diese erst
einmal ein paar Tage im Haus, bringen die Hauseigentümer sie nur noch mittels
langer Gerichtsverhandlungen wieder hinaus - eine vollkommen irre
innerspanische Regelung macht sowas möglich - und dann muss komplett grundsaniert
werden, weil sie sich auch hier ähnlich primitiv verhalten wie in den deutschen
Unterkünften.
Europa, allem voran Deutschland, ist voll - Basta! Man kann doch nicht aus vermeintlicher
Menschlichkeit zulassen, dass sie vollkommen unkontrolliert alle Buden
einrennen. Die belästigende Enge in den Ballungsräumen wirkt sich längst
negativ auf die Psyche aller „Insassen“ aus. Aber das gibt man ja nach wie vor
nicht zu, ganz zu schweigen von Erklärungen zu dem Warum und den wirklich
überfälligen wirksamen Hilfen in den Herkunftsländern, wo nachweislich korrupte
„Eliten“ zu deren ausschließlichem eigenen Wohl kuhblöde mit EU-Geldern
„gesponsort“ werden.... Elektroschrott zur Entsorgung nach Afrika zu senden
oder mit in der EU nicht verkaufbarem Fleisch von zuvor brutal gequälten
Legehennen die Märkte in Afrika zu überschwemmen ist nicht wirklich
Entwicklungshilfe. Auch hier gilt, nach wie vor, Profit steht vor Vernunft,
allerdings auch bei den Chinesen, die z.Zt. sehr Vieles sehr viel besser
machen, als diese dämlichen Europäer, die in ihrer Vorschriftenwut förmlich
ersticken.
Nein, Wachstum muss sein und man braucht noch sooo viele Fachkräfte... Man
könnte sich ausschütten vor Lachen, wenn es nicht so zum Kotzen wäre. Wo genau
sollen die denn herkommen, diese Fachkräfte? Aus der Sub-Sahara-Zone etwa?
Klar, diese Menschen sind gewiss nicht doofer als die Nordeuropäer, aber sollte
man nicht dennoch, auch ohne deren unzureichende Ausbildung, Erziehung und
Sozialisierung außen vor zu lassen, zuerst versuchen die Einheimischen in Brot
und Arbeit zu bringen, die jetzt schon geharnischte Probleme haben Berufe zu
erlernen?? Und WO soll das Mehr an Menschen schlussendlich eigentlich leben und
wohnen, in diesem überall heillos überteuerten „Deutselande“?
Aber bislang haben es nur die Dänen begriffen und handeln entsprechend
konsequent. Will man tatsächlich im Rest-Europa warten bis Alle so überfüllt
sind wie jetzt schon Deutschland? Nun, der famose Herr Merz jedenfalls nicht!
Der beruft sich allerdings auf diese merkwürdige europäische Dublin-Absprache,
der zufolge Deutschland ja gar keine Migranten/Flüchtlinge aufnehmen muss, da
diese ihre Füße erstmals auf anderer Länder Böden gesetzt haben mussten, die
dann eben die Rückführungs-Arschkarte zu spielen haben. Ebenfalls eine ziemlich
idiotische und – Herr Merz weiss das sicher auch – im Grunde sehr
anti-europäische Regelung.
Und fähige, fertig ausgebildete Fachkräfte, woher auch immer, sollen ausgerechnet
nach Deutschland kommen? Warum? Weil man fair entlohnt wird, ordentliches Geld
verdienen und in bezahlbaren, komfortablen Domizilen sein Glück genießen kann?
Lächerlich! Oder gar, weil wir so famos funktionierende, redeverbotsfreie
Demokratien vorzuweisen haben, die leider gerade an einem system-immanenten
Denkfehler zu scheitern drohen? Ein Thema, dessen man sich ebenfalls nicht
wirklich mal öffentlich annimmt - auch nicht nachdem dieser wirklich eklatante
Systemfehler, zusätzlich zu deren anderem, nicht mehr zeitgemäßen
Wahlmännersystem, gerade in der „Chef-Demokratie-USA" durch einen
allenfalls praktisch bildbaren Primaten names D.Trump offenbar wurde:
Jeder,
der ein Kreuzlein zu machen imstande ist, darf (s)eine Regierung wählen,
ohne
dafür einen Qualifikationsnachweis erbracht zu haben.
Wenn man nur Würstchen, Frikadellen und Pommes frites in einer Bude
verkaufen will, braucht man, wie für jeden anderen Mist, ein spezielles
Zertifikat! Zum Wählen einer Regierung nicht. Das ist vollkommen verrückt und
man wird, gerade im derzeitigen Deutschland, ebenfalls bald sehen, wozu das
führt. Schon ganz und gar, wenn dann auch noch das Wahlmindestalter auf 16
herabgesetzt wird.
Eine gewisse Frau Sara W., von der ich einst mal viel gehalten habe, hat nun
auch offensichtlich dringend benötigte Medikamente abgesetzt.... Wo soll das alles enden? Ich mache mal weiter, mit dem Feiern meiner
frühen Geburt!!
22.08.2024
Es
ist kein Klischee!
Die Briten, nicht Russen, sind sehr häufig DIE Betrunkenen, die die meisten
Probleme machen - genauso wie deren berüchtigte Fußball-Hooligans. Die haben -
meist auf Flügen nach Tenerife - das einzige Bestreben, so früh wie irgend
möglich vollkommen breit zu sein und, damit einhergehend, der Muttersprache
verlustig... Sie werden oft gewalttätig, beleidigend, spucken und urinieren in
die Kabine, werden handgreiflich gegenüber Jedem, der sie auf ihr
Untermenschentum hinweist und sind tatsächlich fast immer nur durch gewaltsames
Eingreifen Anderer zu bändigen. Eigentlich müssten immer, gerade aus G.B., 3-4
physisch gut ausgestattete Sicherheitsbeamte an Bord sein, mit der unbedingten
Lizenz zum „Auf-die-Fresse-hauen“!!!
Andererseits machen gerade die britischen Dumpfbackenpostillen große
Werbung für Kanarenurlaube, weil da der Alkohol so schön billig sei und man
schon für vergleichsweise kleines Geld einen ganz wunderbaren Vollrausch
einfahren kann. Los Cristianos und Playa de Las Americas sind dementsprechend
allmorgendlich großflächig vollgekotzt, von dieser fürchterlichen Unterart des homo-idiotens.
Die Strafen, falls obrigkeitsseitig eingegriffen werden muss, sind äußerst
unangenehm. (bis 5000€) Offenbar aber nicht drakonisch genug. Wenn ein Flieger
am normalen Flug gehindert wird, wird`s richtig teuer. Da sind dann schnell mal
50.000€ fällig. Man sollte aber diesen Kretins nicht nur für die betroffene
Fluglinie ein lebenslanges Verbot aussprechen. Etwas absolut Sinnvolles wäre es
auf jeden Fall, dass DAS für alle Zeiten und für alles gilt, was mit Reisen
verbunden ist! Schon bei jedweder Art von Buchung, egal ob Flug oder Hotel,
muss der virtuelle Schlagbaum auftauchen....
Selbstverständlich muss DAS ALLES auch für alle anderen Nationalitäten
gelten, deren Suffköppe den eigenen nationalen Leumund durch „liebgewonnene“
Trinkgewohnheiten wirklich schwer beschädigen.
18.08.2024
An
den Pranger mit dieser Drecksau
Da hat doch tatsächlich wieder Jemand einen Hund mit gefesselten Beinen in
einen Sack gesteckt und einfach in einen Straßengraben geworfen. Das arme Viech
wurde zwar noch lebend gefunden, ist aber später, wahrscheinlich durch zu
starke Überhitzung (ca.50° im Sack) und Dehydrierung, doch noch verendet. Für
solche Schweine gehört die Todesstrafe umgehend wieder eingeführt!!! Ich
schlage Aufhängen kopfüber am wieder einzuführenden Pranger vor, bis zum
vollständigen Verzehr durch Rabenvögel. Ich hoffe sehr, dass der inselweite
Aufruf, den Täter zu identifizieren, erfolgreich sein wird. Das unlängst
verschärfte spanische Tierschutzgesetz – Stierkämpfe sind da leider noch immer
ausgenommen - sieht für sowas Unfassbares Geldstrafen bis zu 50.000€ vor.
21.07.2024
Madeira
- irgendwie anders schön
Es ist schön grün auf dieser Insel! Das stimmt! Die unmittelbare fast
parkähnlich bepflanzte Umgebung der Wohngebiete der Besserverdiener ist schon
traumhaft. Im Gegensatz zu La Palma dürfen Bäume hier Bäume sein. Die Leute
sind alle ausgesprochen nett, ihre Sprache klingt zwar irgendwie gruselig nach
Osteuropa, aber sie verstehen meist Spanisch und Englisch sowieso. Und, was uns
angesichts der horrenden Hotel- u. Mietwagenpreise sehr überrascht hat:
Restaurants und Supermärkte sind in etwa so preiswert wie auf La Palma. Damit
erschöpft sich mein positives Denken zu diesem Eiland. Ok, die meisten Straßen
sind auch in sehr gutem Zustand. Die Auffahrten auf die Schnellstraßen sind
allerdings oft gemeingefährlich, weil ohne 1m Beschleunigungsspur. Ein Wahnsinn
sondergleichen. Eine andere Form von Wahnsinn sind die z.Zt. etwa 180 Tunnel,
die durch die Inseltopografie getrieben wurden. Davon allein 130 für KFZ!!!
Das Inselchen ist unwesentlich größer als La Palma, hat aber mit 230.000
Einwohnern fast 3x mehr Insassen. Für mich viel zu voll und weit über der
Grenze des Ertragbaren. Man sieht das überdeutlich an der dichten Bebauung der
z.T. abenteuerlichen Hanglagen bis wirklich ganz nach oben. Sagenhaft!!
Außerhalb der hochmodernen "Touri-Zonen" ist alles verfallen und
verrottet und bittere Armut ist offenkundig. Bei der irrsinnigen Masse an
Touristen und der frechen Kurtaxe von 2€ p.P. und Tag ein Skandal!!
Da ich den üblichen Touristenquatsch eher lieber nicht mitmache, gibt`s so
gut wie nichts, was mich wirklich begeistert. Was, außer diesem tropischen
Garten (ich habe durchaus Sensationelleres gesehen) (7,50€ p.P.), der
Seilbahn über die Stadt (einfach 12,50€ p.P.) und diesem für mich
absolut infantilen Schlittengerutsche (21€ p.P.) abwärts durch die Gassen der Oberstadt
Funchals, ist denn hier so besonders, außer, dass man hier bis ganz nach oben
quasi immergrünen Mischwald vorfindet? Was also die landschaftliche Vielfalt
angeht, hat La Palma tatsächlich mehr zu bieten. Ich habe immer, egal, wo ich
gerade war, die unmittelbare Umgebung der besuchten Zonen auf für mich infrage
für dauerhaftes Leben kommend taxiert – Madeira ist definitiv nicht dabei.
Die berühmte Altstadt von Funchal?? Jede Menge Restaurants und
Andenkenläden in sehr verfallenen Häusern in den engen mit Lava-Kiesel
gepflasterten Gassen – sehr unangenehm zu laufen - und eine Markthalle, die in
der Tat ihresgleichen sucht. Aber man hat wirklich nicht umsonst gelebt, ohne
all das erlebt zu haben, finde ich. Teure Unterkünfte, keinesfalls ausreichend
Parkplätze, alles vollgebaut und vollgestopft und ein Ende ist nicht abzusehen.
Das Thema Müllentsorgung ist durchaus diskussionswürdig. Und mit Badestränden
aus Sand ist es auch nicht allzu weit her. Es gibt 3 - 4 kleinere, künstlich
aufgeschüttet und, wen wundert`s, voll wie in Rimini. Alle anderen „Strände“
sind nämlich Kieselsteinufer, auf denen manchmal 1x2m große Holzpritschen zum
„gemütlichen“ Sonnenbaden bereitgestellt werden.
Man bleibt gezwungenermaßen halbwegs fit, was ja nicht schlecht ist, denn,
auch daran muss man sich bei längeren Aufenthalten gewöhnen, es gibt so gut wie
keine ebenen Straßen, außer rund um den Hafen und Flughafen. Man hat, zumindest
auf der Südseite unterhalb ca.200m, kaum Wind, weil man sich im Lee des
Nord-Ost Passats befindet!!!! Das Klima ist auf La Palmas Ostseite daher meist
weniger "drückend". Wer aber meint, Madeira hat, trotz der unzähligen
Tunnel, nur anstrengende Steigungen und nicht enden wollende Serpentinenpisten
zu bieten, sollte dann doch einmal nach La Palma fliegen...
Dieser allererste Eindruck des "Ja, DA schau her!", der sich bei
uns auf La Palma sofort eingestellt hatte, ist hier ausgeblieben. Wir sind
froh, wieder heimzufliegen, auf die nicht ganz so grüne Isla Bonita.
09.07.2024
Hurra,
ein Manifest
27 Verbände von La Palma haben das „Manifest für La Palma“ vorgestellt,
welches ein nachhaltigeres Entwicklungsmodell für die Insel fordert. Sie
kritisieren die aktuellen Wiederaufbaupläne nach dem Vulkanausbruch als
„veraltet und nachteilig“ und prangern die Ausbeutung von Menschen und
natürlichen Ressourcen an. Zu den Unterzeichnern gehören verschiedene
Umweltorganisationen wie Ben Magec-Ecologistas en Acción, die Plattform für ein
neues Energiemodell, und einen fairen Bananenpreis.
Das Manifest fordert:
Eine nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser, Energie und Nahrung
Eine gerechtere Verteilung des Wohlstands
Faire Löhne für Arbeiter im Primärsektor
Förderung des lokalen Handels und sozialer Wirtschaft
Schutz und Verbesserung der öffentlichen Gesundheitsdienste
Faire Aufnahme von Migranten
Dringende Maßnahmen zur Lösung der Wohnraumkrise
Die Unterzeichner betonen, dass die wahre Stärke von La Palma in seinen
Menschen und seiner Natur liege und rufen zu kollektivem Handeln auf, um eine
gerechte und nachhaltige Zukunft für die Insel zu schaffen.
(Anm. d. Redaktion
zu allen Punkten: Wäre schon schön / Schau mer mal.)
01.07.2024
300.000
Menschen warten in Afrika...
...auf eine Möglichkeit, den Kontinent in Richtung Europa zu verlassen. Die
Kanaren erwarten allein in diesem Jahr bis zu 89.000 von ihnen. Im vergangenen Jahr
wurden rund 40.000 Migranten gezählt – und damit ein deutlicher Rekord
aufgestellt worden. 19.000 Migranten haben die Kanaren bereits erreicht. Wer
die Inseln verfehlt, schwimmt dem sicheren Tod entgegen, wie das Beispiel eines
Bootes zeigt, das die Kanaren verfehlte und viele Wochen später ohne
Überlebende in Südamerika strandete.
Es
ist zu trocken auf den Inseln
Gravierend steigender Wassermangel, sogar auf La Palma. Aber das ist
keineswegs dem Bananen- u. Avocadoanbau, steigendem Tourismus oder höherer
Einwandererzahl zu verdanken. Vielmehr ist man nun endlich darauf gekommen, mal
alle Leckagen der Wasserleitungen anzugehen. Was man da in den vergangenen
Jahren an Schlamperei so sehen konnte war schon einigermaßen unfassbar. Ok,
Einheimische beeilten sich, mit dem Argument die Insel sei vollgesogen mit
Wasser, abzuwiegeln. Nun will man die maroden Leitungssysteme auf Vordermann
bringen. Na, da bin ich aber mal gespannt. Manche Arbeiten werden in der Tat
zügig durchgezogen. Übelst sprudelnde Lecks an Absperrventilen haben
andererseits tagelang wer weiss wie viele 1000 Hektoliter dem Atlantik
spendiert und es hat keine Sau interessiert. Joujou, die Insel verfügt ja über
genug Wasser... Vieles wird angefangen und dann, warum auch immer, ruhen lassen
und zwar für Monate. Dazu kommt noch eine allgegenwärtige Pfuscherei, die
Ihresgleichen sucht. Wenn man also hier plötzlich Wasser limitiert, liegt das
niemals am Klima, sondern - wie so oft auch andernorts in Europa - am
unfassbaren Phlegma der verantwortlichen Politikerbagage.
Immerhin gibt es inzwischen ein Programm in Sachen Dürreprophylaxe:
Neue Entsalzungsanlagen sollen frühestens in 14 Monaten die
Wasserressourcen für die landwirtschaftliche Bewässerung erhöhen. Die Anlagen
kosten 13,4 Millionen Euro und sollen von den Inseln selbst verwaltet werden.
Zuschüsse gibt es von der Regionalregierung. Auf den Inseln fällt seit Monaten
weniger Niederschlag als üblich. Und wenn, dann in so großen Mengen, dass – wie
überall auf dem Globus - die Natur ihn nicht speichern kann. Die
Produktionskapazität der Anlagen wird auf 22.600 Kubikmeter Wasser täglich
geschätzt. Das wären etwa 8,24 Millionen Kubikmeter pro Jahr. Damit soll die
Landwirtschaft der Kanaren entlastet werden. Auf La Palma werden dann in einer
zugesprochenen Anlage ca. 2500 Kubikmeter täglich aufbereitet. Die Technologie
basiert auf Meerwasser-Umkehrosmose und wurde vom Kanarischen
Technologieinstitut im Rahmen des Projekts “Desalero 2.0” entwickelt. Sie sind
darauf ausgelegt, Wasser bei minimalem Energieverbrauch zu entsalzen.
27.05.2024
Puerto
Naos beginnt wieder zu leben
So ganz allmählich werden endlich - meiner Meinung nach - vollkommen überzogene
Restriktionen wegen der CO2 Ausgasungen nach dem Vulkanausbruch abgebaut. Das
gilt auch für die anfangs völlig untauglichen Maßnahmen, was die
Zutrittsgenehmigungen zu Puerto Naos überhaupt betraf. CO2 ist nun mal schwerer
als Sauerstoff, kriecht daher am Boden und hätte sich so verteilt, dass Mensch
und Tier nicht sonderlich gefährdet gewesen wären. Wo es nicht abfließen kann,
in Kellern und Tiefgaragen, wird es in der Tat richtig gefährlich. Aber man
hätte schon früh mit tauglichen Messgeräten kontrollieren, mit Ventilatoren
belüften und dementsprechend Zugang und/oder Nutzung regeln können.
Einige - Asterix u. Obelix lassen grüßen - aufsässige Bewohner von La
Bombilla, eine kleine Kommune nördlich von Puerto Naos, wo angeblich auch
hochgefährliche CO2 Konzentrationen herrschten, haben sich schon früh über
Verbote hinweg gesetzt, sind wieder in ihre Häuser gezogen, haben somit
bewiesen, dass es SO gefährlich, wie allgemein kolportiert, gar nicht war/ist.
Nun will man sie anklagen, um solcherlei Ungehorsam drakonisch abzustrafen. Man
spricht von bis zu 50.000€. Da ist nix mit „mündigem Bürger“ und „auf eigene
Gefahr“ usw.... Andererseits wurden inzwischen 23 Apartments in La Bombilla
freigegeben und Bewilligungen für Tauchen bei den Fajanas erteilt. (Fajanas
nennt man die Landzungen, die durch abfließende Lava entstanden sind)
Die einige Zeit unbedingt erforderlichen und nur per Internet erhältlichen
QR-Codes für Zugang zu Strand und autorisierten Wohnungen werden nun sukzessive
abgeschafft, aber weiterhin bestehende Zugangskontrollen in eine sog.
"Schwarze Zone" verlegt (ein kleiner Bereich am südlichen Ende der
Promenade). Diese neuen Regelungen sind ab dem 3. Juni in Kraft. Das bisher am
Eingang des Küstenorts aufgestellte Kontrollhäuschen wird demnach dorthin
verlegt.
Infolgedessen findet die Überprüfung der wirklich sehr umständlich zu
erlangenden QR-Codes nur noch in dieser Zone statt und gilt auch nur noch für
nicht autorisierte Wohngebäude, während sie für genehmigte Wohnungen und den
Strandbereich endlich entfällt. Mit der für die zurückliegende Zeit geltenden
Zutrittsbeschränkung war einfach kein Blumentopf zu gewinnen. Man sah ja auch,
nachvollziehbarerweise, kaum Menschen am Strand.
Zudem setzt das Cabildo die Genehmigung von Wohnungen fort und erteilte
Freigaben für 27 weitere Häuser sowie für ein Geschäft. Damit erhöht sich die
Gesamtzahl der genehmigten Wohnungen auf 757 und die der zugelassenen Geschäfte
auf 9. Es wurden auch 17 Garagen freigegeben.
Die Unterstützung für Geschäfte in Puerto Naos wird nun allerdings
begrenzt. Wer sein Geschäft eröffnen kann, der muss das auch machen. Er bekommt
aber vom Staat über ein Jahr lang die Differenz zwischen dem Einkommen vor der
Eruption und dem neu erwirtschafteten vergütet.
Es geht also endlich bergauf mit dem Städtchen und wenn dann der
Wiedereröffnung des Hotels „Sol La Palma“ (noch in der „schwarzen Zone“) auch
nichts mehr im Weg steht....
....gibt
es wieder mehr Parkplätze in Los Cancajos!!!
23.05.2024
Und
weiter geht`s
Die Mietpreise auf den Kanarischen Inseln haben sich ja inzwischen deutlich
verändert. Wer im Jahr 2014 eine 80 Quadratmeter große Wohnung auf den
Kanarischen Inseln mieten wollte, musste dafür im Durchschnitt 464 Euro pro
Monat bezahlen. Damals waren die Auswirkungen der Finanzkrise in Spanien gerade
überstanden. Das Wohnen gehörte für viele Familien nicht zu den Problemen des
Alltags. Inzwischen allerdings kostet eine vergleichbare Wohnung rund 1100 Euro
pro Monat. Mehr zu diesem Thema in „Alte Nachrichten“.
Als ein Grund dafür wird, neben der Inflation, vor allem der
zwischenzeitliche Stopp für Neubauten angegeben. Nach dem Platzen der
Immobilienblase entstand lange Zeit wenig neuer Wohnraum. Zugleich stieg aber
die Einwohnerzahl der Kanarischen Inseln. Außerdem sorgte, wie schon
beschrieben, die unlängst angekündite Mietpreisbremse dafür, dass viele
Vermieter ihre Wohnungen noch flugs für die touristische Vermietung umwidmeten.
Allein in den vergangenen zwölf Monaten lag auch deshalb der Preisanstieg bei
zwölf Prozent.
Wer nun denkt, dass auch eine kleinere Wohnung vielleicht ausreicht, irrt
gewaltig, denn sogar zum Wohnraum umgebaute Garagen sind auf den Kanaren
inzwischen obszön teuer. Ein Paradebeispiel dafür auf Tenerife: Bis zu 600€
traut man sich da aufzurufen. Leider liegen die Kanaren bei der Teuerungsrate
nicht nur an dritter Stelle des Landes, sondern verzeichnen zugleich auch eines
der niedrigsten Durchschnittseinkommen. Der Effekt trifft also die Insulaner
entsprechend härter. Auf La Palma ist es nicht ganz so schlimm, aber schlimm
genug, nicht zuletzt auch wegen des Vulkans. Halbwegs nachvollziehbar Bezahl-
oder Mietbares geht ruck-zuck unter der Hand weg und befindet sich auch in
aller Regel sonstwo...
Nun, gerade der Deutsche Einwanderungsinteressierte findet hier
ein
weiteres "Deja vu" in Sachen ""DIE" tun einfach
nix!!".
Sich hierher zu verfransen ist immer noch, für finanziell Unabhängige,
überlegenswert, aber womöglich nicht mehr lange, denn es gibt ja bekanntermaßen
schon einige Beispiele in Europa für Inseln, vor Allem in Spanien, die durch
ähnlich künstliche Preistreibereien für viele Alteingesessene unfinanzierbar
geworden sind. Und man muss sich einmal mehr einer Hoffnung hingeben, dass da
wenigstens lokal Regierende vielleicht mal das Regieren im Sinne ihres Volkes
angehen...
Allein,
mir fehlt auch hier wieder mal jeglicher Glaube!
04.04.2024
Wann
wird endlich die „Heilige Kuh“ der „Freien Marktwirtschaft“ zum Schlachter
gebracht??
Allzu heftig ist, was wir derzeit auf La Isla Bonita erleben müssen. Hier
träumen wieder mal so einige davon sich von den Großen des Fachbereichs
Tourismus die eine oder andere Scheibe abzuschneiden. Diejenigen, die mahnen,
dass das eher etwas dumm sei, werden dann gerne als Feinde des kollektiven
Fortschritts und des Wohlstands der Bevölkerung bezeichnet und natürlich wolle
man gar nicht, dass es so endet wie auf Lanzarote oder im Süden der beiden ganz
großen Inseln.
Wobei unser Inselpräsident sich dann eben doch ein Puerto de Mogán für Puerto de Tazacorte vorstellen kann. Ich
kenne diesen Herren nicht persönlich, bin mir aber sehr sicher, dass der nicht
ganz richtig tickt!!! In den letzten Monaten hat man international aber schon
wahrgenommen, dass die touristische Glückseligkeit auf den Kanaren etliche
Risse bekommen hat. Da wird protestiert und man findet Graffitis, die den Urlauber
sehr unmissverständlich dazu auffordern, sich gefälligst nachhause zu begeben.
Allerdings ist auch immer häufiger in den hiesigen Medien zu sehen, dass
sich verblödete Urlauber nicht an die Spielregeln halten. Da wird neben den
Petroglyphen der Ureinwohner, vollkommen Hirnloses in die Steine gekratzt, man
wandert, mit aberwitzigen Begründungen oder Ausreden, durch geschützte oder im
Moment noch gefährliche Gebiete, die nicht betreten werden sollten/dürfen. Man
schneidet Viehschutzzäune weg, die dem Trekking-Hirni im Weg sind und
"postet" das dann auch noch stolz in Komoot. Die Raufereien zwischen
britischen und teutonischen Trunkenbolden sind immer wiederkehrender, für
weitere Verärgerung sorgender, Beleg für gelebtes Primatentum, welches sich
nicht selten schon in den Urlaubsfliegern ankündigt.
Auf den massentouristischen Inseln regt sich daher langsam - zu Recht -
Widerstand. Man plant für den 20. April die größte Demonstration der Geschichte
der Kanaren. Ob das klappt, steht in den Sternen. Unzählige Verbände und
Initiativen beteiligen sich an dem Aufruf unter dem Titel
„Canarias
tiene un limite“ (Die Kanaren haben eine Grenze).
Die Initiatoren der Protestaktionen betonen die Dringlichkeit, gegen eine
Entwicklung vorzugehen, die die Einheimischen aus ihren eigenen Gebieten
verdrängt und rufen die Bewohner aller Kanarischen Inseln dazu auf, ihre Stimme
für einen dringend benötigten Wandel zu erheben. Insbesondere auf La Palma
organisieren sich soziale Bewegungen, um gegen die unhaltbaren Zustände vorzugehen.
Demonstriert wird parallel auf Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und
Lanzarote. Gerade auf Lanzarote sind die touristischen Auswirkungen am
deutlichsten zu sehen. In einem Artikel aus Canarias Ahora vom Juli 2023 wird
thematisiert, dass, gemessen ab Beginn der 2000er, die Zahl der Einwohner, die
unter der Armutsgrenze leben, gewissermaßen parallel zum Anstieg der
touristischen Besucher verlief und nun bei über 18% liegt. Da muss man schon
ziemlich tumb sein, um da keinen Zusammenhang zu entdecken.
Auf die 150.000 Einwohner Lanzarotes kamen im Jahr 2022 3 Millionen
Besucher. Die Arbeitslosigkeit ist zwar auf einem historischen
"Tiefststand" aber mit über 8,5%, für ein Gebiet, dass dermaßen
touristisch überlaufen ist, viel zu hoch. Im Jahr 2019 gab es pro Einnahmen von
€10.000 in Beherbergungsbetrieben gerade mal 1,78 Arbeitsplätze. Nun kommt, mit
mehr Urlaubern natürlich auch mehr Geld rein. 2023 haben sich die Hotelpreise
im Schnitt um 9% auf den Kanaren verteuert. Allein im Februar 2024 haben die
Urlauber 2.117.000€ auf den Inseln gelassen. Pro Person und Tag im Schnitt
165,-. Man müsste daher im Geld schwimmen. Die Angestellten in den Hotels haben
aber nur 2,5% mehr Lohn erhalten. Das Geld bleibt also nicht ansatzweise bei
der der Bevölkerung hängen und schafft den propagierten Wohlstand, sondern
fließt dahin ab, wo sowieso schon genug davon ist.
Obendrein treibt der Tourismus aber alle Preise nach oben. Am schlimmsten
spürt man das beim Wohnraum. Die Mieten sind, wegen Booking und Konsorten,
dermaßen hoch, dass man mit einem "normalen" (insbesondere auch
deutschen) Einkommen direkt „geliefert“ ist. Auch, weil, nach wie vor, viele
Nichtresidenten aus Mitteleuropa Häuser und Appartements aufkaufen, nur um
zweimal im Jahr zu urlauben und es den Rest der Zeit möglichst gewinnbringend
und steuervermeidend zu verticken.
Dasselbe gilt freilich gleichermaßen für viele Einheimische mit Besitz, die
ebenso geldgeil und asozial auf den "Vulkangewinnlerzug"
aufgesprungen sind und erfolgreich einen angedachten Mietendeckel vorerst
abgewendet haben. Es ist wirklich ernüchternd, zu erkennen, dass gegen
Dergleichen offenkundig kein Kraut gewachsen ist. „Homo idiotens“ lässt eben
auch hier grüßen.
Vielen
Dank an dieser Stelle auch an airbnb!
Deshalb wird auf den Demonstrationen nun gefordert werden, dass
Nichtresidente keine Immobilien mehr kaufen dürfen. !!Ja, DAS wäre mal eine
gute Maßnahme!! Auch eine Ökoabgabe wird gefordert, pro Urlauber und Tag, weil
die ökologischen Auswirkungen, wie Wasserverbrauch, Müll, Verkehrschaos, welche
die Urlauber verursachen, so einigermaßen kompensiert werden könnten. Außerdem
wird, ebenfalls richtigerweise, gefordert, dass die Naturräume besser geschützt
werden und man fordert die Beendigung von touristischen Großprojekten. Denen
werden nämlich, mittels Deklarierung zu „Insularem Interesse“, Hürden bei
Ökoauflagen und in Sachen Naturschutz mal eben auf dem kleinen Dienstweg aus
dem Weg geräumt.
Man fordert ein anderes Modell in Sachen Tourismus, und angesichts dessen, dass
die Stimmung in der Bevölkerung langsam kippt, sollte man, von La Palma aus
besonders, sehr wachsam schauen, was da auf den anderen Inseln, auch auf den
Balearen, passiert und schon passiert ist. Müßig zu erwähnen, dass
Hotellobbyisten davor warnen, dass wir „die Kuh, deren Milch wir trinken,
schlachten“.
Dergleichen
wurde schon vor über 40 Jahren für Andalusiens Costa del Sol gefordert....
Vor
genau so vielen Jahren war das für Maspalomas auf Gran Canaria abzusehen....
Was
geschieht diesbezüglich derzeit auf Lanzarote? - Manrique hin oder her....
Ich
bin gespannt!! Die Hoffnung kann man ja noch haben.... obwohl???...
16.05.2024
Kaum
zu glauben!!
Am Ortseingang von Santa Cruz haben gestern die Feuerwehrleute von La Palma
eines der roten Fahrzeuge mit einem Transparent hingestellt, und durch ihren
Feuerwehrchef mitgeteilt, dass man seit mehr als 4 Monaten keinen Lohn mehr
erhalten habe.
Die Gewerkschaft Comisiones Obreras Canarias (CCOO) hat sich nun zu Wort gemeldet: Es gar gäbe
gar keine Feuerwehr auf La Palma und folglich könne es auch keinen
Feuerwehrchef geben, der die fehlenden Gehaltszahlungen anprangern könnte. Bei
dem „Mahner“ handele es sich um einen Koordinator, der den Zusammenschluss der
freiwilligen Feuerwehren managen würde. Nun bekommen freiwillige Feuerwehrleute
normalerweise ja gar kein Gehalt. Ergo sie können also seit 4 Monaten gar
nichts bekommen haben? Man hat nämlich weiland, nein, wie pfiffig, das
Konstrukt „Vereinigung der Freiwilligen“ gebildet, die freilich nun bezahlt werden
müssen, wegen einer "Pflicht zur Feuerwehr".
Verantwortlich hierfür: Die Firma EMERPAL, ein externes Unternehmen,
welches Geld von der Inselregierung erhält. Dieses Konstrukt gibt es bereits
seit 2006. Ursprünglich hatte man einen Vertrag von 6 Monaten geschlossen. Die
Inselregierung überweist jedes Jahr 800.000 Euro an die Firma, damit diese die
freiwilligen Feuerwehrleute bezahlt und man damit die Pflicht einer eigenen
Berufsfeuerwehr umgeht, die man selbst anstellen und bezahlen muss. Diese Konstrukte
sind - nicht nur hier - sehr beliebt. Hoheitliche Aufgaben werden an private
Firmen vergeben. Ein Schelm, der da Absicht vermutet, weil die Firmeninhaber da
ja mitverdienen könnten.
Die Gewerkschaft findet das alles gar nicht mal so gut, weil eine Anstellung
im öffentlichen Dienst natürlich erstrebenswerter ist. Dass die Feuerwehrleute
nun also tatsächlich kein Gehalt mehr bekommen, liegt am Ende sogar an der
Gewerkschaft selbst, was die Geschichte einigermaßen skurril macht. Schließlich
handelt es sich ja nicht um freiwillige Löscher, sondern um eine verkappte
Berufsfeuerwehr. Hierzu sind aber dann wesentlich mehr Sozialabgaben vonnöten.
In den letzten zwei Jahren hat die Gewerkschaft mehr als zwanzig Beschwerden an
die entsprechende Aufsichtsbehörde gerichtet und immer Recht bekommen.
Jetzt hat aber die Firma EMERPAL über 100.000 Euro Schulden bei der
Sozialversicherung, die sie nicht aufbringen kann. Deshalb sind alle Konten
eingefroren, was jetzt die Gehaltszahlungen verunmöglicht. Das Cabildo kann die
ausstehenden Gehälter auch nicht übernehmen, weil es sich um eine externe Firma
handelt und da darf man nicht so einfach öffentliche Gelder reinbuttern.
Überhaupt sei die Geschichte komplett illegal, weil nicht nur die Schaffung
dieses Konstruktes von Anfang an nicht rechtens gewesen sei, da man komplett
auf eine Ausschreibung verzichtet habe und munter jedes Jahr 800.000 Euro
überwiesen. Und das, obwohl eben alles über 15.000 Euro ausgeschrieben werden
muss.
Aber, man ist auf dem Weg der Besserung: Es gibt Pläne, nun tatsächlich
eine eigene Berufsfeuerwehr zu schaffen!! Nach diesen Plänen von 2022 sind
alleine für dieses Jahr 28 Stellen vorgesehen man fordert nun vom neuen Cabildo
Insular, dass dies auch umgesetzt werden müsse, anstatt weiterhin einer
Privatfirma Geld in den Anus zu schieben, die ihre Angestellten nicht anständig
sozialversichert. Und DAS ALLES auf La Palma, wo jedes Jahr, wie auf den
anderen Kanareninseln, höchste Buschfeuergefahr besteht!! Wenn man eine
wirklich professsionelle Feuerwehr braucht, dann ja wohl hier!!!. Man kann es
einmal mehr wieder nur mit Einsteins Albert halten:
"Es
gibt 2 Dinge, die unendlich sind:
1.
Das Universum und
2.
Die Menschliche Dummheit!
Beim
Universum bin ich nicht ganz sicher."
12.05.2024
Kanaren:
Airbnb will gegen neues Vermietungsgesetz vorgehen
Die Plattform für Ferien-Vermietung sieht den Entwurf als
“unverhältnismäßig” an. Nach Ansicht des Unternehmens würden Familien auf den
Kanaren, die sich mit der Vermietung etwas dazu verdienen wollen,
benachteiligt. Laut Airbnb sei der Entwurf mit Blick auf die aktuellen Probleme
rund um den Massentourismus nicht zielführend.
Einer Mitarbeiterin zufolge, bei Airbnb für Öffentlichkeitsarbeit und
Kampagnen verantwortlich, gäbe es Bereitschaft zu einer Kooperation mit den
kanarischen und spanischen Behörden. Das Ziel liege vor Allem darin, faire
Regelungen zu schaffen, die den Einheimischen zugutekommen und ihnen erlauben,
vom Tourismus zu profitieren, nicht etwa um weiterhin Megagewinne abzuschöpfen.
Da glaube ich das halt auch noch... Was fällt airbnb überhaupt ein, sich hier
einzumischen!!! Was glauben die denn, wer sie sind? Ohne Worte!
Aufgrund der touristischen Vermietung waren auf den Kanarischen Inseln
viele tausend Menschen auf die Straße gegangen. Unter anderem deutlich
steigende Mieten seien die Folge dieser misslichen Entwicklung. Ein neues
Gesetz soll dies eindämmen. Doch auch daran gibt es nun Kritik. Ja, nee, is`
klar!
Die Ausgangsidee von airbnb war ja gar nicht mal so blöde. Was hingegen
gierige Wohnungseigentümer daraus gemacht haben - Gewinnmaximierung auf Teufel
komm raus - hat den Laden ins Gerede gebracht. So eben auch auf den Kanaren.
Und das Ganze wird genauso ausgehen, wie in DE: Alles, was dazu beitragen
könnte, diese Entwicklung einzudämmen, wird letztlich auch hier FDP-mäßig
abgeschmettert werden.
Wetten
werden noch angenommen.
10.05.2024
Kein
Immobilien-Kauf mehr für Ausländer?
Die Regierung der Kanarischen Inseln hat ein Rechtsgutachten in Auftrag
gegeben, das eine Begrenzung der Verkäufe von Immobilien an Ausländer
juristisch prüfen lässt. Was bezweckt die Regierung damit? Plant sie
tatsächlich, Personen aus dem Ausland den Kauf von Wohneigentum zu verbieten?
Oder hofft sie vielmehr, mit dem juristischen Gutachten ein eindeutiges
Argument gegen diese wenig ausländerfreundliche Forderung von Aktivisten zu
erhalten? Tatsache ist, dass eine einseitig gegen Ausländer gerichtete
Steuerung des Immobilienhandels mit EU-Verträgen unvereinbar ist.
Bau-Ruinen könnten z.B. umgewidmet oder
abgerissen werden. Jeder kennt sie, die überall vor sich hin gammelnden
Bauruinen - eine Verschandelung eines jeden Ortsbilds und eine Verschwendung
von Bau-Nutzfläche. Hier sollten die politischen Gremien, wenn nötig, mit der
Änderung oder Neuschaffung eines entsprechenden Gesetzes dafür sorgen, dass
solche Schandflecke enteignet und unter der Ägide einer staatlichen Instanz zur
Wohnbau-Förderung fertig gebaut oder abgerissen und neu gebaut werden.
Die Wohnraum-Knappheit, vor allem auf den großstädtischen Inseln Teneriffa
und Gran Canaria, ist nicht von gestern auf heute und vor allem nicht allein
durch die legale Zuwanderung von Ausländern entstanden. Vielmehr ist daran
ebenso die sukzessive Landflucht von kleineren Inseln wie La Palma oder La
Gomera auf die großen Inseln oder auf das Festland schuld.
25.04.2024
Tourismus-Boom:
Kanaren haben nochmal 40 Prozent mehr Ferienwohnungen
Seit Oktober steht fest, dass Wohnungen für die touristische Nutzung auf den
Kanaren bald beschränkt werden sollen. Das hat zu einem Boom der „Umwidmung“
geführt. Siehe unten. Allein innerhalb der vergangenen zehn Monate kam es zu
einem Anstieg der für den Tourismus genutzten Wohnungen von knapp 40 Prozent.
Das neue Gesetz zur Beschränkung dieser üblen Gepflogenheit tritt
voraussichtlich im Spätsommer in Kraft. Daher rechnen Fachleute mit einem
weiteren Anstieg. Die jüngsten Tourismus-Proteste fußen auf dem Mangel an
bezahlbarem Wohnraum für Einheimische, der sich vor Allem genau dadurch ergibt.
Es sind also beileibe nicht die "Touris", sondern, wie schon erwähnt,
die eigenen Landsleute, die den Hals nicht voll kriegen. Das sollte von den
Protestierenden deutlicher gemacht werden, sonst werden ganz andere Probleme
auftreten, wenn die "Ausländer-Bagage" wegbleibt.
In den vergangenen Monaten wurden über 17.000 neue Wohnungen für
touristische Zwecke z.T. „entmietet“. Andererseits wurden aber auch fast 1800
touristische Immobilien zu festen Wohnungen. Daraus ergibt sich aber dennoch eine
Gesamtzahl von ca. 15.000 Touristenwohnungen mehr als im Juni des Vorjahres.
Die Summe der Betten für Touristen steigt damit in Rekord-Sphären. Teneriffa
hat fast 100.000 Betten für Touristen. In Summe haben die Kanarischen Inseln
damit die Zahl der in Ferienwohnungen und Apartments bereitgestellten Betten
von fast 165.000 im Juni 2023 auf heute fast 231.000 gesteigert. Mehr als
55.000 Wohnungen, Ferienhäuser und Fincas stehen damit für den Urlaubssektor
zur Verfügung.
Das zeigt eine Studie der Universität La Laguna auf Teneriffa. Die Erhebung
entstand in Zusammenarbeit mit dem Tourismus-Sektor der Kanaren. Vor allem
Vermieter auf Lanzarote und Teneriffa setzen lieber auf Touristen. Vier von
zehn Ferienwohnungen befinden sich auf Teneriffa und Puerto de la Cruz hat das
größte Wachstum bei Ferienwohnungen.
22.04.2024
Tourist
go home
Wie weiter unten, am 04.04., schon erwähnt, war am 20. April eine große
Protestaktion anberaumt, die sich gegen den steigenden Tourismus wendete, der
dazu geführt hätte, dass insbesondere die Mietpreise durch die Decke gehen und
so für sehr viele Einheimische nicht mehr bezahlbar sind. Das mit den
Mietpreisen stimmt, aber die Ursache liegt, wie ebenfalls schon erwähnt, ganz
woanders: Wie überall auf der Welt an der Gier der Vermögenden!!! Und wie
überall auf der Welt erweist sich die lokale Regierung als unfähig vor Allem
DAGEGEN etwas zu unternehmen. Es entstehen immer mehr Ferienwohnungen aus
vormaligen Mietwohnungen, weil eben damit große Profite durch Kurzzeitvermietungen
gemacht werden. Es ist also im Grunde auch nicht der Massentourismus, der durch
die großen Hotelketten entsteht, die ja selbst schon ein zügelloses Wachstum
ihres Sektors eindämmen wollen, wie irgendwo zu lesen war, wenngleich an
einigen Stränden oder Küstenstreifen schon als illegal erkannte Bauarbeiten
großer Hotelanlagen nicht gestoppt wurden, ohne dass von offizieller Seite
eingegriffen wurde.
Leider sind, auch DAS kennt man, auf dergleichen Veranstaltungen eben auch
"praktisch Bildbare", sehr weit rechts anzusiedelnde unterwegs, die
einen unfassbaren Stumpfsinn absondern, was den Tourismus ganz allgemein und
ihre, vermeintlich daraus resultierende, prekäre Lebenssituation angeht. Und
auch hier, wie immer, wird deren Hirndiarrhoe über TV verbreitet. Meinungs- und
Pressefreiheit soll das sein!?!.... Tja, dann soll man sich auch nicht wundern,
wenn in all den Heimatländern potentieller Urlauber, die Kanaren als
"no-go" aus der Urlaubsplanung gestrichen werden, was ja SO von den
meisten Protestlern gar nicht beabsichtigt war. Wie wäre es denn, wenn
offenkundiger Bockmist nicht unter den Schutz der Meinungsfreiheit fiele?
Jetzt wollen Forscher der Universität von Gran Canaria gar festgestellt
haben, dass die hohe Anzahl von Menschen aus dem Ausland, die auf den Kanaren
eine Zweitwohnung besitzen und diese nur wenige Wochen im Jahr nutzen würden,
verantwortlich dafür seien, dass es den Canarios immer schlechter gehe. Diese
Zweitwohnungen würden nämlich unter der Hand an Freunde in Facebookgruppen
vergeben, damit die auch mal Urlaub machen können. Diese Praxis ist übrigens
auch auf La Palma recht verbreitet. Für den Urlauber ist das bequem, weil der
„Freund“ das ja billig macht und die Bude von einem Deutschen für Deutsche
eingerichtet wurde. Nicht nur, dass die Kohle wieder abfließe, noch nicht mal
Steuern würden da berappt, dafür aber die gesamte Infrastruktur benutzt.
OK, DAS stimmt zwar zum Teil, war aber schon lange VOR all den Krisen der
Fall, kann daher nicht der Hauptgrund sein. Und wieviel % an Betten das
überhaupt ausmacht, ist vorerst nicht überliefert. Ich wette, das überschreitet
nicht mal die 5%. Für angebliche Abwasserprobleme kann man sie ebenfalls nicht
geiseln, da so gut wie alle Privatdomizile so liegen, dass sie gar nicht an das
öffentliche Abwassersystem angebunden sind und eigene Sickergruben besitzen.
Grundsteuern werden sehr wohl bezahlt und Strom und Wasser ebenfalls, und die
Gäste dieser Behausungen lassen auch nicht unerheblich Geld auf den Inseln. Im
Prinzip verhält sich so ein Ausländer also wie der einheimische
„Vulkangewinnler“. Er macht mit seiner Immobilie Geld und solange man immer
wieder liest, dass Immobilien auch lukrative Geldanlagen sein sollen....
Aber: Gäste sollten auch bedenken, dass ein „Zuhause“ eben nicht unbedingt
an der eigenen Gartentür endet und dass das eigene Verhalten direkte
Auswirkungen auf eben dieses „Zuhause“ von etlichen Menschen hat. Stichwort
"Mallorca-Ballermann" oder "Gröhlgelage auf Lanzarote"....
Aber DAS ist ein ganz anderes Problem, welches sich leider nur über den Preis
regulieren ließe, immer vorausgesetzt, dass die suffaffine Primaten-Klientel
nicht nur über begrenzten Intellekt, sondern auch begrenzte Mittel verfügt.
08.04.2024
Sie
sind wirklich zäh, diese Palmeros
Auf La Palma erheben sich die vom Vulkan verschütteten Bananenplantagen aus
der Asche: "Wir haben die schwarze Lava gegen einen grünen Obstgarten
eingetauscht".
Mehr als zweieinhalb Jahre nach dem Ausbruch des Tajogaite-Vulkans auf La
Palma wurden einige der von der Lava verschütteten Bauernhöfe mit
Bananenstauden auf dem Lavastrom neu bepflanzt, nachdem das Land mit dem
"Sorriba"-Verfahren vorbereitet worden war. Das ist ein Verfahren,
das darauf abzielt, die mehr als 200 Hektar Bananenplantagen, die von der Lava
verschüttet wurden, wiederherzustellen.
Die Farmen werden an derselben Stelle auf einer extra aufgebrachten
Erdeschicht wieder aufgebaut, sodass sie in etwa zwölf Monaten mit der
Fruchtbildung beginnen können. Die Landwirte sind zuversichtlich, dass es genau
so möglich ist, wie schon bei anderen Vulkanen. Man geht sogar davon aus, dass
sich das Wurzelsystem der Bananenstauden dank der unterirdischen Wärme, die von
dem jungen Basalt ausgeht, in den kalten Monaten aktiver entwickeln kann, so
dass man auf diesen neuen Plantagen mit drei Ernten alle zwei Jahre rechnet,
anstatt mit einer pro Jahr.

17.10.2023
Regen
im Anflug
Die letzten 4-5 Wochen waren überall viel zu warm. Was aber wirklich richtig
unangenehm war: Nur laue Lüftchen oder vollkommene Windstille. Der bisher
trockene und heisse Oktober hat fast die letzten Wasserreserven für die
Landwirtschaft aufgebraucht. Der wichtige Speicher in Barlovento, im Norden der
Insel, läuft Gefahr in ein paar Wochen leer zu sein. Es scheint aber Entlastung
anzukommen: Beide Wettermodelle, das europäische und das amerikanische zeigen
für das kommende Wochenende die Bildung eines Tiefdruckgebietes westlich von La
Palma. Damit dreht der Wind auf Südwest und würde vor allem auf der trockenen
Westseite der Insel ergiebige Niederschläge produzieren.
Es wird nun bereits orakelt, ob der Winter nun feucht werden würde. Denn
offensichtlich hatte man 1968, 1983, 2002 und 2009 auch warme Oktober und
darauf folgte jeweils ein Winter mit viel Niederschlag. Hoffen wir, für alles
hier lebende, dass das nicht nur stimmt, sondern wieder so eintrifft!
20.09.2023
Kanaren
erleben heißesten Sommer aller Zeiten – auch der Herbst wird warm
Die Kanarischen Inseln blicken auf den heißesten Sommer zurück, seit Beginn
der Aufzeichnungen im Jahr 1961, mit einer Durchschnittstemperatur von 23,4°
Celsius. Das bestätigen die spanischen Meteorologen und auch in der nahen
Zukunft sieht es nach hohen Temperaturen aus. Auch der Herbst wird wohl wärmer
als gewöhnlich. Das prognostiziert das spanische Wetteramt.
Die Hitzewelle zwischen dem 20. und 24. August führte zu Temperaturen von
örtlich deutlich über 40° Celsius. Der absolute Hitzerekord wurde während der
jüngsten Hitzewelle aufgezeichnet. Am 12. August: 46,2° Celsius in Tacorón auf
El Hierro.
Auch beim Niederschlag gab es hohe Werte. Denn mit durchschnittlich 20,7 mm
Niederschlag gilt der Sommer als verhältnismäßig feucht. Nur im Jahr 2015 gab
es mehr Regen.
Winter und der Frühling galten auf den Kanarischen Inseln schon immer als
verhältnismäßig warm. Nach dem Hitzerekord im Sommer soll laut Aemet nun aber
auch ein warmer Herbst folgen. Laut Vorhersagemodellen besteht eine 70%ige
Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Herbst auf den Kanaren wärmer wird als
üblich. Und auch mehr Regen sei denkbar. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei
40%.
Na, DAS wird, trotz extrem gestiegener Preise, ein rechtes Gedränge an
Heiligabend an den Stränden. So kommet denn, ihr Kinderlein, in Scharen – La
Palma braucht die Kohle.
21.07.2023
Buschbrand
Feuer ist, bis auf einige noch unter Beobachtung stehende Stellen, unter
Kontrolle. Die betroffene Fläche wird nun mit 2.900ha angegeben was rund 4% der
Inselfläche betrifft. Von den rund 60 betroffenen Gebäude waren 20 Wohnhäuser.
Es wurde bislang für die Betroffenen 1 Mio Euro aus dem Fundus des Cabildo zur
Verfügung gestellt.
16.07.2023
Buschbrand
- La Palma bleibt wirklich nichts erspart
Natürlich muss man dann mit "La Palma in Flammen“ richtig Panik
machen. Der Brand auf La Palma, der im Morgengrauen des gestrigen Samstags in
der Gemeinde Puntagorda ausbrach, ist inzwischen „außer Kontrolle“. Die Flammen
konnten sich im Laufe des Tages aufgrund der wechselnden Windböen und hohen
Temperaturen rasch ausbreiteten. Bislang mussten 4.255 Bewohner aus den
Gemeinden Tijarafe und Puntagorda evakuiert werden. Hiervon sind 132 in die in
Los Llanos und Tazacorte eingerichteten Zentren gegangen, die meisten sind bei
Familie oder Freunden untergekommen. Die Behörden forderten mehr Verständnis
und Unterstützung der betroffenen Bevölkerung, da es Widerstand beim Verlassen
der Häuser gibt.
Erstmals ist auf den Kanaren auch das ES-Alert-System zur Warnung der
Bevölkerung zum Einsatz gekommen. Am Samstagnachmittag wurde eine Warnmeldung
an alle mobilen Endgeräte gesendet, die sich in dem zu evakuierenden Gebiet
befanden.
Es darf daran erinnert werden, dass Buschbrände auf der Insel, so wie an
vielen anderen Orten der Welt auch, Bestandteil der Natur sind und sich z.B.
die hiesige Kiefernart gewissermaßen auf regelmäßige Feuer "verlässt"
und ihre Vermehrung / Erhaltung perfekt darauf abgestimmt ist. Sie BRAUCHEN die
Flammen, wie die Sequoias in California.
Allerdings könnte man, meiner Meinung nach, durchaus mehr tun:
In einer Weltgegend, in der potentielle Buschfeuergefahr besteht, muss man
vor Allem endlich radikal gegen Idiotie und Ignoranz gewisser Zeitgenossen
vorgehen. Man sieht das immer wieder, dass so ein Voll-Hirni `ne Kippe aus dem
Auto schnippt. Dieser Brand entstand allerdings, soweit man bisher weiss, bei
einer „Party“ in der Nähe von Kilometer 76 am Rand der LP-1 und breitete sich
die Straße hinunter und dann nach oben aus. Man ortete als Entstehungsherd
einen Müllcontainer und einen direkt daneben geparkten PKW, beide vollkommen
ausgebrannt.
Meine Reaktion / Maßnahme, als Verantwortlicher der lokalen Regierung,
wäre:
Ab 25° im Schatten herrscht im Freien und in PKWs – Privatsphäre hin oder
her -, außerhalb geschlossener Ortschaften, absolutes Rauchverbot.
Zuwiderhandlung oder gar Kippe aus dem Fenster schnippen kostet innerorts
1000€, außerorts 5000€ - Movilbild oder Film genügen. Jeder halbwegs
Vernünftige sollte das einsehen. Sowas geht, wie meist, leider nur auf die
harte Tour. Man sieht ja allenthalben, dass Aufrufe an die Vernunft des
Einzelnen nichts bringen.
Ferner wäre ich dafür, dass die DNA aller Zeitgenossen zentral gespeichert
wird. Mal ganz abgesehen von vielen anderen Vorteilen, die das mit sich
brächte, könnten dann Kippen auf öffentlichem Gelände von der Polizei
eingesammelt und zur DNA Bestimmung gegeben werden. Man könnte das sogar auf
jede Form von Müll ausweiten.
DASSELBE SOLLTE AUCH FÜR HUNDE GELTEN, deren von den Haltern „übersehene“ Hinterlassenschaften
ein fortwährendes Ärgernis darstellen. Es wäre sicher schnell erkennbar, wie
viele andere Probleme nicht nur eingedämmt, sondern nahezu
gelöst wären!!
27.06.2023
Heroin
und Fentanyl: Drogen-Probleme auf den Kanaren werden größer
Die Kanarischen Inseln registrieren eine Zunahme des Drogen-Missbrauchs.
Neben einer Rückkehr von Heroin ist vor allem Fentanyl auf dem Vormarsch.
DAS ist auch so ein ganz spezielles Thema. Schon seit der Ami-Prohibition
von Alkohol weiss man schließlich, dass solcherlei Verbote nichts, aber auch
gerade gar nichts Positives bewirken. Damals war das quasi der Startschuss für
die Mafia in USA....
Und doch herrscht noch immer, zumindest in Regierungskreisen, weltweit die
Überzeugung, dass nur Verbote das Drogenproblem wirksam bekämpfen können. Sie
wollen die Realität einfach nicht akzeptieren. Die Drogenkartelle machen irres
Geld mit dem Kram, selbst wenn mal einige Tonnen von Ermittlungsbehörden
abgefangen werden, ficht sie das nicht an.
Das, meiner Meinung nach, einzig wirksame Konzept ist: Legalisieren dieser
ganzen Scheisse, basta!! Wer sich damit umbringen will, soll das bitteschön
tun. Wie war das noch gleich mit der „freien Entfaltung der Persönlichkeit“?
Wir sind ohnehin viel zu viele. Das Explodieren der Menschheit wird allerdings
auch das nicht positiv beeinflussen, fürchte ich - schade eigentlich...
Wenn man nun all die vielen Tonnen, die man schon abgegriffen hat, nicht
vernichtet, sondern in allen Apotheken der Welt kostenlos, „so lange Vorrat
reicht“, an "Interessierte" ausgäbe, wäre den Kartellen jede
Existenzgrundlage genommen. Einfach nur krank und auf dem Selbstmordtrip sein
ist doch besser als auch noch kriminell. Einen staatlich finanzierten Entzug
gibt es genau einmal, dann ist es auch damit vorbei. Man muss sich den Schuss
dann vor Ort unter Aufsicht setzen, damit auch hier nicht an Geld bringende
Weitergabe gedacht werden kann, für die es dann ohnehin keine Grundlage mehr gäbe.
Und wenn dann, eines schönen Tages, das auf diese Weise zur Verfügung gestellte
Produkt aufgebraucht ist, kann man das Thema "Fair-Trade" mal
andenken...
Es gibt nun mal diesen feinen Unterschied zwischen Regel und Verbot.
Begreift es doch endlich!! Ein Junkie, in dessen Kopf nicht der alles
entscheidende Schalter umgelegt ist, wird weiterspritzen, egal, was immer dafür
getan werden muss, um an das Zeug heranzukommen, da könnt ihr
"Regierende" dieser Welt euch auf den Kopf stellen.
19.05.2023
Kanaren
stellen 1175 Ärzte und 2241 Krankenpfleger fest ein
Sie waren zur Pandemie mit Kurzzeit-Verträgen ausgestattet worden. Jetzt
sollen 7000 Mitarbeiter der Gesundheits-Berufe auf den Kanarischen Inseln
langfristig angestellt werden. Die medizinischen Berufe werden auf den
Kanarischen Inseln deutlich aufgewertet. 7055 Mitarbeiter sollen fest in das
Gesundheitssystem der Kanarischen Inseln integriert werden. Das hat die
regionale Regierung am Donnerstag bekanntgegeben. Damit steigt die Zahl der im
Gesundheitsbereich Tätigen auf den Kanaren um mehr als ein Viertel.
Die Personalverwaltung des Kanarischen Gesundheitsdienstes (SCS) werde die
Belegschaft von 27.668 auf 34.723 Arbeitnehmer in mehr als 75 verschiedenen
Kategorien aufstocken. Diese Zahl stimmt mit den während der Covid-Zeit als
Verstärkung angestellten Arbeitskräften überein. Vor der Pandemie hatten knapp
28.000 genügt. Doch in der Zwischenzeit wurde der zusätzliche Bedarf
offensichtlich. Und so genehmigten die Mitglieder des EZB-Rats auf Vorschlag des
Gesundheits- und Finanzministeriums den Plan.
Kanaren
investieren 346 Millionen Euro in die Gesundheitsversorgung
Der Gesundheitsminister der Kanarischen Inseln, Blas Trujillo, sagte, dass es
darum gehe, den Bedarf “an die Realität anzupassen”. Aus diesem Grund müssten
die zusätzlichen Kräfte Teil der “strukturellen” Organisation werden. Zwar
bedeute die bis zum Jahr 2025 angesetzte Neuplanung einen Gesamt-Aufwand von
346,3 Millionen €, doch für Trujillo stelle die Verbesserung der
Gesundheitsversorgung alles in allem auch einen Vorteil für die Bürger dar.
1175 neue Ärzte und 2241 Krankenpfleger für die Kanaren
Bereits seit Jahresbeginn war über den Verbleib der betroffenen Mitarbeiter
diskutiert worden. Nachdem der vorherige Jahresvertrag ausgelaufen war,
umfassten die Anschlussverträge lediglich eine Laufzeit von neun Monaten. Die
Verwirrung hatte für große Diskussionen gesorgt. Mit dem nun geleisteten
Zugeständnis ist die damalige Ankündigung einer “vorübergehenden Maßnahme” nun
tatsächlich beendet.
29.04.2023
Kanaren-Flieger:
Polizei empfängt 7 Suff-Passagiere
Wie die Fluglotsen auf Twitter berichteten, haben die Besatzungen zweier
Kanaren-Flieger am Freitag innerhalb weniger Minuten die Anwesenheit der
Polizei gefordert. Beide Maschinen kamen aus dem Vereinigten Königreich mit
Ziel Teneriffa Süd.
Der erste Vorfall ereignete sich in einem von Birmingham kommenden
TUI-Flieger. Hier wurde die Polizei wegen eines aggressiven Fluggastes benötigt.
Nur wenige Minuten später forderte die Besatzung einer aus London kommenden
Maschine von British Airways wegen sieben betrunkener Passagiere eine
Polizeipräsenz an. In beiden Fällen konnten die Maschinen vorrangig auf
Teneriffa landen. Die Guardia Civil nahm den Störenfried sowie auch die
betrunkenen Passagiere in Empfang. Diese Verhalten können Geldstrafen von bis
zu 5.000 € nach sich ziehen.
Dies ist bereits der dritte derartige Vorfall in einer Woche auf den
Kanaren. Erst vor 4 Tagen nahm die Polizei am dortigen Flughafen mehrere
alkoholisierte und aggressive Passagiere an Bord einer Maschine aus Liverpool
in Empfang.
Leider bedienen immer mehr Briten das ihnen vorauseilende Klischee. So wie
eine gewisse teutonische Klientel auf Mallorca haben diese Brit-Primaten
Teneriffa „eingenommen“. Auch erscheinen mir „nur“ max. 5000€ als nicht
ausreichend. Das sollte immer mit 3-4 Wochen Haft einhergehen und zu
lebenslangem Einreiseverbot führen.
17.10.2023
Regen
im Anflug
Die letzten 4-5 Wochen waren überall viel zu warm. Was aber wirklich
richtig unangenehm war: Nur laue Lüftchen oder vollkommene Windstille. Der
bisher trockene und heisse Oktober hat fast die letzten Wasserreserven für die
Landwirtschaft aufgebraucht. Der wichtige Speicher in Barlovento, im Norden der
Insel, läuft Gefahr in ein paar Wochen leer zu sein. Es scheint aber Entlastung
anzukommen: Beide Wettermodelle, das europäische und das amerikanische zeigen
für das kommende Wochenende die Bildung eines Tiefdruckgebietes westlich von La
Palma. Damit dreht der Wind auf Südwest und würde vor allem auf der trockenen
Westseite der Insel ergiebige Niederschläge produzieren.
Es wird nun bereits orakelt, ob der Winter nun feucht werden würde. Denn offensichtlich
hatte man 1968, 1983, 2002 und 2009 auch warme Oktober und darauf folgte
jeweils ein Winter mit viel Niederschlag. Hoffen wir, für alles hier lebende,
dass das nicht nur stimmt, sondern wieder so eintrifft!
20.09.2023
Kanaren
erleben heißesten Sommer aller Zeiten – auch der Herbst wird warm
Die Kanarischen Inseln blicken auf den heißesten Sommer zurück, seit Beginn
der Aufzeichnungen im Jahr 1961, mit einer Durchschnittstemperatur von 23,4°
Celsius. Das bestätigen die spanischen Meteorologen und auch in der nahen
Zukunft sieht es nach hohen Temperaturen aus. Auch der Herbst wird wohl wärmer
als gewöhnlich. Das prognostiziert das spanische Wetteramt.
Die Hitzewelle zwischen dem 20. und 24. August führte zu Temperaturen von
örtlich deutlich über 40° Celsius. Der absolute Hitzerekord wurde während der
jüngsten Hitzewelle aufgezeichnet. Am 12. August: 46,2° Celsius in Tacorón auf
El Hierro.
Auch beim Niederschlag gab es hohe Werte. Denn mit durchschnittlich 20,7 mm
Niederschlag gilt der Sommer als verhältnismäßig feucht. Nur im Jahr 2015 gab
es mehr Regen.
Winter und der Frühling galten auf den Kanarischen Inseln schon immer als
verhältnismäßig warm. Nach dem Hitzerekord im Sommer soll laut Aemet nun aber
auch ein warmer Herbst folgen. Laut Vorhersagemodellen besteht eine 70%ige
Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Herbst auf den Kanaren wärmer wird als
üblich. Und auch mehr Regen sei denkbar. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei
40%.
Na, DAS wird, trotz extrem gestiegener Preise, ein rechtes Gedränge an
Heiligabend an den Stränden. So kommet denn, ihr Kinderlein, in Scharen – La
Palma braucht die Kohle.
21.07.2023
Buschbrand
Feuer ist, bis auf einige noch unter Beobachtung stehende Stellen, unter
Kontrolle. Die betroffene Fläche wird nun mit 2.900ha angegeben was rund 4% der
Inselfläche betrifft. Von den rund 60 betroffenen Gebäude waren 20 Wohnhäuser.
Es wurde bislang für die Betroffenen 1 Mio Euro aus dem Fundus des Cabildo zur
Verfügung gestellt.
16.07.2023
Buschbrand
- La Palma bleibt wirklich nichts erspart
Natürlich muss man dann mit "La Palma in Flammen“ richtig Panik
machen. Der Brand auf La Palma, der im Morgengrauen des gestrigen Samstags in
der Gemeinde Puntagorda ausbrach, ist inzwischen „außer Kontrolle“. Die Flammen
konnten sich im Laufe des Tages aufgrund der wechselnden Windböen und hohen
Temperaturen rasch ausbreiteten. Bislang mussten 4.255 Bewohner aus den
Gemeinden Tijarafe und Puntagorda evakuiert werden. Hiervon sind 132 in die in
Los Llanos und Tazacorte eingerichteten Zentren gegangen, die meisten sind bei
Familie oder Freunden untergekommen. Die Behörden forderten mehr Verständnis
und Unterstützung der betroffenen Bevölkerung, da es Widerstand beim Verlassen
der Häuser gibt.
Erstmals ist auf den Kanaren auch das ES-Alert-System zur Warnung der
Bevölkerung zum Einsatz gekommen. Am Samstagnachmittag wurde eine Warnmeldung
an alle mobilen Endgeräte gesendet, die sich in dem zu evakuierenden Gebiet
befanden.
Es darf daran erinnert werden, dass Buschbrände auf der Insel, so wie an
vielen anderen Orten der Welt auch, Bestandteil der Natur sind und sich z.B.
die hiesige Kiefernart gewissermaßen auf regelmäßige Feuer "verlässt"
und ihre Vermehrung / Erhaltung perfekt darauf abgestimmt ist. Sie BRAUCHEN die
Flammen, wie die Sequoias in California.
Allerdings könnte man, meiner Meinung nach, durchaus mehr tun:
In einer Weltgegend, in der potentielle Buschfeuergefahr besteht, muss man
vor Allem endlich radikal gegen Idiotie und Ignoranz gewisser Zeitgenossen
vorgehen. Man sieht das immer wieder, dass so ein Voll-Hirni `ne Kippe aus dem
Auto schnippt. Dieser Brand entstand allerdings, soweit man bisher weiss, bei
einer „Party“ in der Nähe von Kilometer 76 am Rand der LP-1 und breitete sich
die Straße hinunter und dann nach oben aus. Man ortete als Entstehungsherd
einen Müllcontainer und einen direkt daneben geparkten PKW, beide vollkommen
ausgebrannt.
Meine Reaktion / Maßnahme, als Verantwortlicher der lokalen Regierung,
wäre:
Ab 25° im Schatten herrscht im Freien und in PKWs – Privatsphäre hin oder
her -, außerhalb geschlossener Ortschaften, absolutes Rauchverbot.
Zuwiderhandlung oder gar Kippe aus dem Fenster schnippen kostet innerorts
1000€, außerorts 5000€ - Movilbild oder Film genügen. Jeder halbwegs
Vernünftige sollte das einsehen. Sowas geht, wie meist, leider nur auf die
harte Tour. Man sieht ja allenthalben, dass Aufrufe an die Vernunft des
Einzelnen nichts bringen.
Ferner wäre ich dafür, dass die DNA aller Zeitgenossen zentral gespeichert
wird. Mal ganz abgesehen von vielen anderen Vorteilen, die das mit sich
brächte, könnten dann Kippen auf öffentlichem Gelände von der Polizei
eingesammelt und zur DNA Bestimmung gegeben werden. Man könnte das sogar auf
jede Form von Müll ausweiten.
DASSELBE SOLLTE AUCH FÜR HUNDE GELTEN, deren von den Haltern „übersehene“
Hinterlassenschaften ein fortwährendes Ärgernis darstellen. Es wäre sicher
schnell erkennbar, wie viele andere Probleme nicht nur eingedämmt, sondern
nahezu gelöst wären!!
27.06.2023
Heroin
und Fentanyl: Drogen-Probleme auf den Kanaren werden größer
Die Kanarischen Inseln registrieren eine Zunahme des Drogen-Missbrauchs.
Neben einer Rückkehr von Heroin ist vor allem Fentanyl auf dem Vormarsch.
DAS ist auch so ein ganz spezielles Thema. Schon seit der Ami-Prohibition
von Alkohol weiss man schließlich, dass solcherlei Verbote nichts, aber auch
gerade gar nichts Positives bewirken. Damals war das quasi der Startschuss für
die Mafia in USA....
Und doch herrscht noch immer, zumindest in Regierungskreisen, weltweit die
Überzeugung, dass nur Verbote das Drogenproblem wirksam bekämpfen können. Sie
wollen die Realität einfach nicht akzeptieren. Die Drogenkartelle machen irres
Geld mit dem Kram, selbst wenn mal einige Tonnen von Ermittlungsbehörden
abgefangen werden, ficht sie das nicht an.
Das, meiner Meinung nach, einzig wirksame Konzept ist: Legalisieren dieser
ganzen Scheisse, basta!! Wer sich damit umbringen will, soll das bitteschön
tun. Wie war das noch gleich mit der „freien Entfaltung der Persönlichkeit“?
Wir sind ohnehin viel zu viele. Das Explodieren der Menschheit wird allerdings
auch das nicht positiv beeinflussen, fürchte ich - schade eigentlich...
Wenn man nun all die vielen Tonnen, die man schon abgegriffen hat, nicht
vernichtet, sondern in allen Apotheken der Welt kostenlos, „so lange Vorrat
reicht“, an "Interessierte" ausgäbe, wäre den Kartellen jede
Existenzgrundlage genommen. Einfach nur krank und auf dem Selbstmordtrip sein
ist doch besser als auch noch kriminell. Einen staatlich finanzierten Entzug
gibt es genau einmal, dann ist es auch damit vorbei. Man muss sich den Schuss
dann vor Ort unter Aufsicht setzen, damit auch hier nicht an Geld bringende
Weitergabe gedacht werden kann, für die es dann ohnehin keine Grundlage mehr
gäbe. Und wenn dann, eines schönen Tages, das auf diese Weise zur Verfügung
gestellte Produkt aufgebraucht ist, kann man das Thema "Fair-Trade"
mal andenken...
Es gibt nun mal diesen feinen Unterschied zwischen Regel und Verbot.
Begreift es doch endlich!! Ein Junkie, in dessen Kopf nicht der alles
entscheidende Schalter umgelegt ist, wird weiterspritzen, egal, was immer dafür
getan werden muss, um an das Zeug heranzukommen, da könnt ihr
"Regierende" dieser Welt euch auf den Kopf stellen.
19.05.2023
Kanaren
stellen 1175 Ärzte und 2241 Krankenpfleger fest ein
Sie waren zur Pandemie mit Kurzzeit-Verträgen ausgestattet worden. Jetzt
sollen 7000 Mitarbeiter der Gesundheits-Berufe auf den Kanarischen Inseln
langfristig angestellt werden. Die medizinischen Berufe werden auf den
Kanarischen Inseln deutlich aufgewertet. 7055 Mitarbeiter sollen fest in das
Gesundheitssystem der Kanarischen Inseln integriert werden. Das hat die regionale
Regierung am Donnerstag bekanntgegeben. Damit steigt die Zahl der im
Gesundheitsbereich Tätigen auf den Kanaren um mehr als ein Viertel.
Die Personalverwaltung des Kanarischen Gesundheitsdienstes (SCS) werde die
Belegschaft von 27.668 auf 34.723 Arbeitnehmer in mehr als 75 verschiedenen
Kategorien aufstocken. Diese Zahl stimmt mit den während der Covid-Zeit als
Verstärkung angestellten Arbeitskräften überein. Vor der Pandemie hatten knapp
28.000 genügt. Doch in der Zwischenzeit wurde der zusätzliche Bedarf
offensichtlich. Und so genehmigten die Mitglieder des EZB-Rats auf Vorschlag
des Gesundheits- und Finanzministeriums den Plan.
Kanaren
investieren 346 Millionen Euro in die Gesundheitsversorgung
Der Gesundheitsminister der Kanarischen Inseln, Blas Trujillo, sagte, dass
es darum gehe, den Bedarf “an die Realität anzupassen”. Aus diesem Grund
müssten die zusätzlichen Kräfte Teil der “strukturellen” Organisation werden.
Zwar bedeute die bis zum Jahr 2025 angesetzte Neuplanung einen Gesamt-Aufwand
von 346,3 Millionen €, doch für Trujillo stelle die Verbesserung der
Gesundheitsversorgung alles in allem auch einen Vorteil für die Bürger dar.
1175 neue Ärzte und 2241 Krankenpfleger für die Kanaren
Bereits
seit Jahresbeginn war über den Verbleib der betroffenen Mitarbeiter diskutiert
worden. Nachdem der vorherige Jahresvertrag ausgelaufen war, umfassten die
Anschlussverträge lediglich eine Laufzeit von neun Monaten.
17.10.2023
Regen
im Anflug
Die letzten 4-5 Wochen waren überall viel zu warm. Was aber wirklich
richtig unangenehm war: Nur laue Lüftchen oder vollkommene Windstille. Der
bisher trockene und heisse Oktober hat fast die letzten Wasserreserven für die
Landwirtschaft aufgebraucht. Der wichtige Speicher in Barlovento, im Norden der
Insel, läuft Gefahr in ein paar Wochen leer zu sein. Es scheint aber Entlastung
anzukommen: Beide Wettermodelle, das europäische und das amerikanische zeigen
für das kommende Wochenende die Bildung eines Tiefdruckgebietes westlich von La
Palma. Damit dreht der Wind auf Südwest und würde vor allem auf der trockenen
Westseite der Insel ergiebige Niederschläge produzieren.
Es wird nun bereits orakelt, ob der Winter nun feucht werden würde. Denn
offensichtlich hatte man 1968, 1983, 2002 und 2009 auch warme Oktober und
darauf folgte jeweils ein Winter mit viel Niederschlag. Hoffen wir, für alles
hier lebende, dass das nicht nur stimmt, sondern wieder so eintrifft!
20.09.2023
Kanaren
erleben heißesten Sommer aller Zeiten – auch der Herbst wird warm
Die Kanarischen Inseln blicken auf den heißesten Sommer zurück, seit Beginn
der Aufzeichnungen im Jahr 1961, mit einer Durchschnittstemperatur von 23,4°
Celsius. Das bestätigen die spanischen Meteorologen und auch in der nahen
Zukunft sieht es nach hohen Temperaturen aus. Auch der Herbst wird wohl wärmer
als gewöhnlich. Das prognostiziert das spanische Wetteramt.
Die Hitzewelle zwischen dem 20. und 24. August führte zu Temperaturen von
örtlich deutlich über 40° Celsius. Der absolute Hitzerekord wurde während der
jüngsten Hitzewelle aufgezeichnet. Am 12. August: 46,2° Celsius in Tacorón auf
El Hierro.
Auch beim Niederschlag gab es hohe Werte. Denn mit durchschnittlich 20,7 mm
Niederschlag gilt der Sommer als verhältnismäßig feucht. Nur im Jahr 2015 gab
es mehr Regen.
Winter und der Frühling galten auf den Kanarischen Inseln schon immer als
verhältnismäßig warm. Nach dem Hitzerekord im Sommer soll laut Aemet nun aber
auch ein warmer Herbst folgen. Laut Vorhersagemodellen besteht eine 70%ige
Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Herbst auf den Kanaren wärmer wird als
üblich. Und auch mehr Regen sei denkbar. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei
40%.
Na, DAS wird, trotz extrem gestiegener Preise, ein rechtes Gedränge an
Heiligabend an den Stränden. So kommet denn, ihr Kinderlein, in Scharen – La
Palma braucht die Kohle.
21.07.2023
Buschbrand
Feuer ist, bis auf einige noch unter Beobachtung stehende Stellen, unter
Kontrolle. Die betroffene Fläche wird nun mit 2.900ha angegeben was rund 4% der
Inselfläche betrifft. Von den rund 60 betroffenen Gebäude waren 20 Wohnhäuser.
Es wurde bislang für die Betroffenen 1 Mio Euro aus dem Fundus des Cabildo zur
Verfügung gestellt.
16.07.2023
Buschbrand
- La Palma bleibt wirklich nichts erspart
Natürlich muss man dann mit "La Palma in Flammen“ richtig Panik
machen. Der Brand auf La Palma, der im Morgengrauen des gestrigen Samstags in
der Gemeinde Puntagorda ausbrach, ist inzwischen „außer Kontrolle“. Die Flammen
konnten sich im Laufe des Tages aufgrund der wechselnden Windböen und hohen
Temperaturen rasch ausbreiteten. Bislang mussten 4.255 Bewohner aus den
Gemeinden Tijarafe und Puntagorda evakuiert werden. Hiervon sind 132 in die in
Los Llanos und Tazacorte eingerichteten Zentren gegangen, die meisten sind bei
Familie oder Freunden untergekommen. Die Behörden forderten mehr Verständnis
und Unterstützung der betroffenen Bevölkerung, da es Widerstand beim Verlassen
der Häuser gibt.
Erstmals ist auf den Kanaren auch das ES-Alert-System zur Warnung der
Bevölkerung zum Einsatz gekommen. Am Samstagnachmittag wurde eine Warnmeldung
an alle mobilen Endgeräte gesendet, die sich in dem zu evakuierenden Gebiet
befanden.
Es darf daran erinnert werden, dass Buschbrände auf der Insel, so wie an
vielen anderen Orten der Welt auch, Bestandteil der Natur sind und sich z.B.
die hiesige Kiefernart gewissermaßen auf regelmäßige Feuer "verlässt"
und ihre Vermehrung / Erhaltung perfekt darauf abgestimmt ist. Sie BRAUCHEN die
Flammen, wie die Sequoias in California.
Allerdings könnte man, meiner Meinung nach, durchaus mehr tun:
In einer Weltgegend, in der potentielle Buschfeuergefahr besteht, muss man
vor Allem endlich radikal gegen Idiotie und Ignoranz gewisser Zeitgenossen vorgehen.
Man sieht das immer wieder, dass so ein Voll-Hirni `ne Kippe aus dem Auto
schnippt. Dieser Brand entstand allerdings, soweit man bisher weiss, bei einer
„Party“ in der Nähe von Kilometer 76 am Rand der LP-1 und breitete sich die
Straße hinunter und dann nach oben aus. Man ortete als Entstehungsherd einen
Müllcontainer und einen direkt daneben geparkten PKW, beide vollkommen
ausgebrannt.
Meine Reaktion / Maßnahme, als Verantwortlicher der lokalen Regierung,
wäre:
Ab 25° im Schatten herrscht im Freien und in PKWs – Privatsphäre hin oder
her -, außerhalb geschlossener Ortschaften, absolutes Rauchverbot.
Zuwiderhandlung oder gar Kippe aus dem Fenster schnippen kostet innerorts
1000€, außerorts 5000€ - Movilbild oder Film genügen. Jeder halbwegs Vernünftige
sollte das einsehen. Sowas geht, wie meist, leider nur auf die harte Tour. Man
sieht ja allenthalben, dass Aufrufe an die Vernunft des Einzelnen nichts
bringen.
Ferner wäre ich dafür, dass die DNA aller Zeitgenossen zentral gespeichert
wird. Mal ganz abgesehen von vielen anderen Vorteilen, die das mit sich
brächte, könnten dann Kippen auf öffentlichem Gelände von der Polizei
eingesammelt und zur DNA Bestimmung gegeben werden. Man könnte das sogar auf
jede Form von Müll ausweiten.
DASSELBE SOLLTE AUCH FÜR HUNDE GELTEN, deren von den Haltern „übersehene“
Hinterlassenschaften ein fortwährendes Ärgernis darstellen. Es wäre sicher
schnell erkennbar, wie viele andere Probleme nicht nur eingedämmt, sondern
nahezu gelöst wären!!
27.06.2023
Heroin
und Fentanyl: Drogen-Probleme auf den Kanaren werden größer
Die Kanarischen Inseln registrieren eine Zunahme des Drogen-Missbrauchs.
Neben einer Rückkehr von Heroin ist vor allem Fentanyl auf dem Vormarsch.
DAS ist auch so ein ganz spezielles Thema. Schon seit der Ami-Prohibition
von Alkohol weiss man schließlich, dass solcherlei Verbote nichts, aber auch
gerade gar nichts Positives bewirken. Damals war das quasi der Startschuss für
die Mafia in USA....
Und doch herrscht noch immer, zumindest in Regierungskreisen, weltweit die
Überzeugung, dass nur Verbote das Drogenproblem wirksam bekämpfen können. Sie
wollen die Realität einfach nicht akzeptieren. Die Drogenkartelle machen irres
Geld mit dem Kram, selbst wenn mal einige Tonnen von Ermittlungsbehörden
abgefangen werden, ficht sie das nicht an.
Das, meiner Meinung nach, einzig wirksame Konzept ist: Legalisieren dieser
ganzen Scheisse, basta!! Wer sich damit umbringen will, soll das bitteschön tun.
Wie war das noch gleich mit der „freien Entfaltung der Persönlichkeit“? Wir
sind ohnehin viel zu viele. Das Explodieren der Menschheit wird allerdings auch
das nicht positiv beeinflussen, fürchte ich - schade eigentlich...
Wenn man nun all die vielen Tonnen, die man schon abgegriffen hat, nicht
vernichtet, sondern in allen Apotheken der Welt kostenlos, „so lange Vorrat
reicht“, an "Interessierte" ausgäbe, wäre den Kartellen jede
Existenzgrundlage genommen. Einfach nur krank und auf dem Selbstmordtrip sein
ist doch besser als auch noch kriminell. Einen staatlich finanzierten Entzug
gibt es genau einmal, dann ist es auch damit vorbei. Man muss sich den Schuss
dann vor Ort unter Aufsicht setzen, damit auch hier nicht an Geld bringende
Weitergabe gedacht werden kann, für die es dann ohnehin keine Grundlage mehr
gäbe. Und wenn dann, eines schönen Tages, das auf diese Weise zur Verfügung
gestellte Produkt aufgebraucht ist, kann man das Thema "Fair-Trade"
mal andenken...
Es gibt nun mal diesen feinen Unterschied zwischen Regel und Verbot.
Begreift es doch endlich!! Ein Junkie, in dessen Kopf nicht der alles
entscheidende Schalter umgelegt ist, wird weiterspritzen, egal, was immer dafür
getan werden muss, um an das Zeug heranzukommen, da könnt ihr "Regierende"
dieser Welt euch auf den Kopf stellen.
19.05.2023
Kanaren
stellen 1175 Ärzte und 2241 Krankenpfleger fest ein
Sie waren zur Pandemie mit Kurzzeit-Verträgen ausgestattet worden. Jetzt sollen
7000 Mitarbeiter der Gesundheits-Berufe auf den Kanarischen Inseln langfristig
angestellt werden. Die medizinischen Berufe werden auf den Kanarischen Inseln
deutlich aufgewertet. 7055 Mitarbeiter sollen fest in das Gesundheitssystem der
Kanarischen Inseln integriert werden. Das hat die regionale Regierung am
Donnerstag bekanntgegeben. Damit steigt die Zahl der im Gesundheitsbereich
Tätigen auf den Kanaren um mehr als ein Viertel.
Die Personalverwaltung des Kanarischen Gesundheitsdienstes (SCS) werde die
Belegschaft von 27.668 auf 34.723 Arbeitnehmer in mehr als 75 verschiedenen
Kategorien aufstocken. Diese Zahl stimmt mit den während der Covid-Zeit als
Verstärkung angestellten Arbeitskräften überein. Vor der Pandemie hatten knapp
28.000 genügt. Doch in der Zwischenzeit wurde der zusätzliche Bedarf
offensichtlich. Und so genehmigten die Mitglieder des EZB-Rats auf Vorschlag
des Gesundheits- und Finanzministeriums den Plan.
Kanaren
investieren 346 Millionen Euro in die Gesundheitsversorgung
Der Gesundheitsminister der Kanarischen Inseln, Blas Trujillo, sagte, dass
es darum gehe, den Bedarf “an die Realität anzupassen”. Aus diesem Grund
müssten die zusätzlichen Kräfte Teil der “strukturellen” Organisation werden.
Zwar bedeute die bis zum Jahr 2025 angesetzte Neuplanung einen Gesamt-Aufwand
von 346,3 Millionen €, doch für Trujillo stelle die Verbesserung der
Gesundheitsversorgung alles in allem auch einen Vorteil für die Bürger dar.
1175 neue Ärzte und 2241 Krankenpfleger für die Kanaren
Bereits seit Jahresbeginn war über den Verbleib der betroffenen Mitarbeiter
diskutiert worden. Nachdem der vorherige Jahresvertrag ausgelaufen war,
umfassten die Anschlussverträge lediglich eine Laufzeit von neun Monaten. Die
Verwirrung hatte für große Diskussionen gesorgt. Mit dem nun geleisteten
Zugeständnis ist die damalige Ankündigung einer “vorübergehenden Maßnahme” nun
tatsächlich beendet.
29.04.2023
Kanaren-Flieger:
Polizei empfängt 7 Suff-Passagiere
Wie die Fluglotsen auf Twitter berichteten, haben die Besatzungen zweier
Kanaren-Flieger am Freitag innerhalb weniger Minuten die Anwesenheit der
Polizei gefordert. Beide Maschinen kamen aus dem Vereinigten Königreich mit
Ziel Teneriffa Süd.
Der erste Vorfall ereignete sich in einem von Birmingham kommenden
TUI-Flieger. Hier wurde die Polizei wegen eines aggressiven Fluggastes
benötigt. Nur wenige Minuten später forderte die Besatzung einer aus London
kommenden Maschine von British Airways wegen sieben betrunkener Passagiere eine
Polizeipräsenz an. In beiden Fällen konnten die Maschinen vorrangig auf
Teneriffa landen. Die Guardia Civil nahm den Störenfried sowie auch die
betrunkenen Passagiere in Empfang. Diese Verhalten können Geldstrafen von bis
zu 5.000 € nach sich ziehen.
Dies ist bereits der dritte derartige Vorfall in einer Woche auf den
Kanaren. Erst vor 4 Tagen nahm die Polizei am dortigen Flughafen mehrere
alkoholisierte und aggressive Passagiere an Bord einer Maschine aus Liverpool
in Empfang.
Leider bedienen immer mehr Briten das ihnen vorauseilende Klischee. So wie
eine gewisse teutonische Klientel auf Mallorca haben diese Brit-Primaten
Teneriffa „eingenommen“. Auch erscheinen mir „nur“ max. 5000€ als nicht
ausreichend. Das sollte immer mit 3-4 Wochen Haft einhergehen und zu
lebenslangem Einreiseverbot führen.
Die Verwirrung hatte für große
Diskussionen gesorgt. Mit dem nun geleisteten Zugeständnis ist die damalige
Ankündigung einer “vorübergehenden Maßnahme” nun tatsächlich beendet.
29.04.2023
Kanaren-Flieger:
Polizei empfängt 7 Suff-Passagiere
Wie die Fluglotsen auf Twitter berichteten, haben die Besatzungen zweier
Kanaren-Flieger am Freitag innerhalb weniger Minuten die Anwesenheit der
Polizei gefordert. Beide Maschinen kamen aus dem Vereinigten Königreich mit
Ziel Teneriffa Süd.
Der erste Vorfall ereignete sich in einem von Birmingham kommenden
TUI-Flieger. Hier wurde die Polizei wegen eines aggressiven Fluggastes
benötigt. Nur wenige Minuten später forderte die Besatzung einer aus London kommenden
Maschine von British Airways wegen sieben betrunkener Passagiere eine
Polizeipräsenz an. In beiden Fällen konnten die Maschinen vorrangig auf
Teneriffa landen. Die Guardia Civil nahm den Störenfried sowie auch die
betrunkenen Passagiere in Empfang. Diese Verhalten können Geldstrafen von bis
zu 5.000 € nach sich ziehen.
Dies ist bereits der dritte derartige Vorfall in einer Woche auf den
Kanaren. Erst vor 4 Tagen nahm die Polizei am dortigen Flughafen mehrere
alkoholisierte und aggressive Passagiere an Bord einer Maschine aus Liverpool
in Empfang.
Leider bedienen immer mehr Briten das ihnen vorauseilende Klischee. So wie
eine gewisse teutonische Klientel auf Mallorca haben diese Brit-Primaten
Teneriffa „eingenommen“. Auch erscheinen mir „nur“ max. 5000€ als nicht
ausreichend. Das sollte immer mit 3-4 Wochen Haft einhergehen und zu
lebenslangem Einreiseverbot führen.